Hallo zusammen,
vorweg: If you don't like rain, you should not ride a bike!
Daher hatte ich mehrfach diese Woche und insbesondere heute auch seit längerem mal wieder das Vergnügen, etwas "länger" durch Regen, Starkregen, Wolkenbruch und Gewitter zu fahren.
Ich habe recht teures Markenzeug, alles mit Goretex, alles gepflegt. Jacke sogar letzte Woche nochmal imprägniert, da ich eh mit Regen gerechnet habe.
Trotz dem recht guten Wetterschutz der GS-ADV: Bei mir kamen die ersten Wassereintritte so nach ca. 30 - 45 Minuten, wurde dann an den üblichen Stellen mehr und mehr, nach ca. 1,5 Stunden war ich dann wie üblich nass bis auf die Knochen. Und wie wir wissen, bis zum Ziel wird man idR nicht mehr trocken, also ist es auch zieeeemlich frisch. Nee, bis auf die Knochen stimmt nicht. Meine Socken waren dank Boxer und Daytonas noch trocken... ;o)
Was mich jetzt mal von euch interessieren würde:
Wie lange sind eure Klamotten dicht? Welche sonstigen "Tricks" (Einweghandschuhe unter dem normalen Handschuh, Überzieher aller Art, etc.) habt ihr so auf Lager um "trocken/warm" zu bleiben?
Viele Grüße
Gero
Wie lange sollte Motorradkleidung "dicht" sein?
- nargero
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Wie lange sollte Motorradkleidung "dicht" sein?
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- joerg58kr
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Re: Wie lange sollte Motorradkleidung "dicht" sein?
Hallo Gero,
die exponierteste Stelle ist sicher der Schritt. Dort geben die Klamatten am ehesten auf, weil auch die mechanische Belastung gerade der Nähte und deren Versiegelung am höchsten ist.
Bei GoreTex gibt es meist ein 5-Jahres Garantie. Held hat mir mal bei meiner Torno Hose die Gore Innenhose kurz vor Ablauf der 5 Jahresfrist kostenlos nachgebessert und neu getapt. Zudem konnte ich noch zusätzlich eine weitere GoreTex Hose für 80,- + MwST. erwerben. Preis fand ich fair.
Jacken haben bei mir bisher eigentlich noch nie versagt. Allerdings wurden diese auch irgendwann aus anderen Gründen weiterverkauft oder entsorgt.
VG Jörg (der auch gerade 2x ordentlich geduscht wurde
)
die exponierteste Stelle ist sicher der Schritt. Dort geben die Klamatten am ehesten auf, weil auch die mechanische Belastung gerade der Nähte und deren Versiegelung am höchsten ist.
Bei GoreTex gibt es meist ein 5-Jahres Garantie. Held hat mir mal bei meiner Torno Hose die Gore Innenhose kurz vor Ablauf der 5 Jahresfrist kostenlos nachgebessert und neu getapt. Zudem konnte ich noch zusätzlich eine weitere GoreTex Hose für 80,- + MwST. erwerben. Preis fand ich fair.
Jacken haben bei mir bisher eigentlich noch nie versagt. Allerdings wurden diese auch irgendwann aus anderen Gründen weiterverkauft oder entsorgt.
VG Jörg (der auch gerade 2x ordentlich geduscht wurde
K12RS von 01/00-02/13 über 130TKM, 06/12 bis 06/15 F800ST, jetzt wieder RS aber mit einem R davor: -> R12RS (LC) K54 BJ 06/2015
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Re: Wie lange sollte Motorradkleidung "dicht" sein?
Hallo Gero..,
schön mal wieder von Dir zu hören/lesen.., warst ja einige Zeit "out of order", natürlich im positiven Sinne gemeint
.., aber bis zum Tien Shan ist's ja auch ne weite Strecke
...
Zum Thema:
Regenfahrten habe ich in meiner bisherigen Motorradfahrer Laufbahn schon viele erlebt wie ganz sicher alle anderen nicht nur "Schönwetterfahrer" auch.., kurze Schauer sind ja nicht das Thema.., aber wenn es durch stundenlangen Dauerregen und evtl. auch noch mit Hagel und Schneeregen geht und dann noch in gewissen Höhenlagen in den Alpen oder im Apennin, dann kann es schonmal zittrig an Händen und Beinen und am ganzen Körper werden sodaß man schleunigst für Wärmenachschub in Form einer heißen Dusche/Brause in irgendeiner Unterkunft sorgen sollte. Alles schon einige Male erlebt und Gott sei Dank überlebt.
Bei so so einem Wetter helfen dann auch die Besten Streetguard Klamotten von BMW nicht.
schön mal wieder von Dir zu hören/lesen.., warst ja einige Zeit "out of order", natürlich im positiven Sinne gemeint
Zum Thema:
Regenfahrten habe ich in meiner bisherigen Motorradfahrer Laufbahn schon viele erlebt wie ganz sicher alle anderen nicht nur "Schönwetterfahrer" auch.., kurze Schauer sind ja nicht das Thema.., aber wenn es durch stundenlangen Dauerregen und evtl. auch noch mit Hagel und Schneeregen geht und dann noch in gewissen Höhenlagen in den Alpen oder im Apennin, dann kann es schonmal zittrig an Händen und Beinen und am ganzen Körper werden sodaß man schleunigst für Wärmenachschub in Form einer heißen Dusche/Brause in irgendeiner Unterkunft sorgen sollte. Alles schon einige Male erlebt und Gott sei Dank überlebt.
Bei so so einem Wetter helfen dann auch die Besten Streetguard Klamotten von BMW nicht.
viele Grüße,
Erwin
1) K 1200 RS, Kauf 03/2003, selbstgefahrene 215.000 km, in 2024 abgegeben
2) K 1200 RS, Ez. 05/2003, Kauf am 30.03.2015 mit 17.500 km, bisher 99.000 Km, 130 PS
Erwin
1) K 1200 RS, Kauf 03/2003, selbstgefahrene 215.000 km, in 2024 abgegeben
2) K 1200 RS, Ez. 05/2003, Kauf am 30.03.2015 mit 17.500 km, bisher 99.000 Km, 130 PS
-
Kuckuck
- Beiträge: 83
- Registriert: 21. August 2018, 18:22
Re: Wie lange sollte Motorradkleidung "dicht" sein?
Glück auf Gero,
ich stamme aus der Zeit der 2Teiler von xyz (50,-DM für die Hose, lange vor den /5 Modellen....). Die waren nie undicht: allesWasser das z.B über den Kragen oder den Hosenbund reingelaufen ist, blieb drin; außer im Schritt, da ist es rausgelaufen! (Ich schätze Erwin kennt das auch)
Meine heutigen Anzüge (erst BMW jetzt Stadler) sind, wie Jörg schon anführt, nach kurzer Zeit im Schritt perdu und undicht. Nach Reparatur (zusätzliches tapen durch den Hersteller) wird er stabiler (und etwas dichter) und bricht dann wegen der Dicke der vielne Tapes, binnen kurzem, erst die Kombi dann der Träger/-rin. Aus Kosten- und Zeitgründen gebe ich nach dem 2. tapen auf...
Wir ziehen grundsätzlich frühestmöglich eine bessere Regenkombi drüber (ich mit Einteiler, Sylvia einen Zweiteiler (ist für Mädels angenehmer, sagt sie, wenn sie mal schnell....)). Um den Hals ein Handtuch sichert gegen Wasser von oben. Eine Kapuze am Regenanzug unter dem Helm getragen schützt vor Nässe im Kragen vom Helm; ist vor allem bei Stop and Go sehr nützlich! So fahren wir auch 600km (Garmisch-Harz, oder meine Lieblingsrunde durch die Alpen (Bodensee-Bodensee, 600-800km)) am Stück und bekommen nur nasse Hände falls wir mal tanken müssen (52l bis 72l an Bord). Dafür haben wir ausreichend Reservehandschuhe immer dabei; aus alter Gewohnheit auch Haushaltsgummihandschuhe und "Brautführerhandschuhe" drin, sonst sind die zu kalt.
ich stamme aus der Zeit der 2Teiler von xyz (50,-DM für die Hose, lange vor den /5 Modellen....). Die waren nie undicht: allesWasser das z.B über den Kragen oder den Hosenbund reingelaufen ist, blieb drin; außer im Schritt, da ist es rausgelaufen! (Ich schätze Erwin kennt das auch)
Meine heutigen Anzüge (erst BMW jetzt Stadler) sind, wie Jörg schon anführt, nach kurzer Zeit im Schritt perdu und undicht. Nach Reparatur (zusätzliches tapen durch den Hersteller) wird er stabiler (und etwas dichter) und bricht dann wegen der Dicke der vielne Tapes, binnen kurzem, erst die Kombi dann der Träger/-rin. Aus Kosten- und Zeitgründen gebe ich nach dem 2. tapen auf...
Wir ziehen grundsätzlich frühestmöglich eine bessere Regenkombi drüber (ich mit Einteiler, Sylvia einen Zweiteiler (ist für Mädels angenehmer, sagt sie, wenn sie mal schnell....)). Um den Hals ein Handtuch sichert gegen Wasser von oben. Eine Kapuze am Regenanzug unter dem Helm getragen schützt vor Nässe im Kragen vom Helm; ist vor allem bei Stop and Go sehr nützlich! So fahren wir auch 600km (Garmisch-Harz, oder meine Lieblingsrunde durch die Alpen (Bodensee-Bodensee, 600-800km)) am Stück und bekommen nur nasse Hände falls wir mal tanken müssen (52l bis 72l an Bord). Dafür haben wir ausreichend Reservehandschuhe immer dabei; aus alter Gewohnheit auch Haushaltsgummihandschuhe und "Brautführerhandschuhe" drin, sonst sind die zu kalt.
mit harzlichem Glück auf,
Werner
Lerne zuzuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden
(Platon)
Werner
Lerne zuzuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden
(Platon)