Hallo,
also die Erstbereifung Conti Road Attack hab ich nach ca. 8500 km wechseln lassen und bin dann auf Z6 umgestiegen. Die sind mittlerweile 9000 km drauf. Ich geb denen mindestens nochmal 5000 km. Ich hab mich schon gefragt, ob die überhaupt abfahren. Durch das fehlende Profil in der Mitte merkt man die Abnutzung in diesem Bereich fast gar nicht. Und wer nicht ständig auf der Reifenflanke daherkommt, kann dann natürlich entsprechend lang fahren.
Im Übrigen zu den Preisen:
Ich möchte mal hier eine Lanze für den

brechen. Der Reifenwechsel auf Z6 hat mich Summa summarum bei meinem

335.- gekostet. Ich hab mich dabei um gar nichts kümmern müssen. Noch nicht einmal um irgendeinen Radausbau. Beim Radausbau wäre ich sowieso sehr vorsichtig. Wer zahlt dann hinterher für nen lädierten ABS-Sensor? Was ich alles schon erlebt habe beim "billigen" Reifenhändler passt auf keine Kuhhaut. Da wurde schonmal die Laufrichtungsvorgabe missachtet. Bei meiner R100GS durch falsches Einspannen einen saftigen Seiten- und Höhenschlag fabriziert. Oder das Auswuchten dermaßen versemmelt, dass die Fuhre bei 80 km/h kaum noch zu halten war, und so weiter und so fort. Ich hab den Grobmotorikern dort mal zugeschaut, wie die mit Rädern umgehen. Bei den großen Händlerketten haben es die zu 99% nur mit Autoreifen zu tun. Da kann man i.d.R. nicht viel falsch machen. Es braucht aber einen nicht zu wundern wenn beim Moppedrad die Bremsscheibe angehauen wird. Wenn man sie dann drauf anspricht schauen sie einen nur dumm an. Wie sollen die es auch besser wissen, am Autorad is nun mal keine Bremsscheibe dran. Und ansonsten ist das Personal dort oft nur angelernt. Wenn also Wechsel beim Reifenhändler, dann bestenfalls nur unter persönlicher Aufsicht oder er hat ne eigene Moppedabteilung. Bei meinem

ist jedenfalls noch nie irgendwas passiert. Im Gegenteil, bei meiner 100gs hat er den Seiten- und Höhenschlag so gut es ging wieder in die Toleranz gebracht.
Beste Grüße
herbie