hatte ja versprochen das ich mal einen ausführlichen Bericht schreiben werde, also dann los.
Der Hänger kam also kurz vor meinem Urlaub repariert aus Holland zurück, der Fehler war so van Vossen eine nicht ausreichende Schmierung der Achse, auf der die Bodenplatte des Luftzylinders montiert ist. Hier mal ein Bild dieses Teils:

und noch eins:

wie man erkennen kann, ist diese Stelle im Normalfall mit ausreichend Fett versorgt, damit sich der Zylinder auf der Achse frei drehen kann. Dadurch das mein Hänger vor dem Kauf eine Zeitlang im freien gestanden hatte, wurde angenommen das sich das Fett durch Regen ausgewaschen hatte und nicht mehr genügend Schmiermittel an der Stelle vorhanden war, so das sich die Achse festgesetzt hatte. Meiner Meinung nach war entweder schon bei der Produktion die betreffende Stelle mangelhaft geschmiert, oder es lag ein sonstiger Produktionsfehler vor. Jedenfall war das Ding an der Stelle nicht mehr frei beweglich, und als dann beim Luftablassen das komplette Gewicht von Hänger und Maschine, immerhin knapp 500 kg gedrückt haben, hat sich die ganze Konstruktion an der Stelle einfach verbogen. Vor allem die im unteren Bild links zu erkennende Abstützung mit dem Kugelgelenk war komplett schief bis unter dem Schutzblech abgebogen und verhinderte dadurch ein komplettes Absenken des Hängers.
Ich werde mir von meinem Händler an der Stelle einen Schmiernippel anbringen lassen, dann kann man schon mal ab und zu die Fettpresse draufsetzen.
Ansonsten hat der Hänger im Urlaub nun keine Probleme mehr gemacht. Mittlerweile bekommt man natürlich auch im Umgang mit dem Ding immer mehr Routine.
Mein Fazit nach wie vor eine für mich vernünftige Entscheidung. Der Verschleiss des Motorrades wird durch die lästigen An- und Abfahrten in den Urlaub nicht noch mehr gefördert, und man kann endlich mal wieder auch 'andere' Motorradurlaube machen, z.B. im Ferienhaus am Meer usw.





