R1300R & Lightweight Batterie

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most
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R1300R & Lightweight Batterie

#1 Beitrag von most »

Moin Team 1300!

Vorab: Dieser Beitrag steht auch im R1250R-Forum. Dieser Doppelpost sei mal erlaubt, da nicht jeder in beiden Welten unterwegs ist.

Habe gestern meine alte R1300R aus 07/2025 gegen das identisch ausgestattete Modell mit ASA und gleicher EZ, aber 7.000km weniger auf der Uhr in Zahlung gegeben und bin dann mit der neuen tags zuvor zugelassenen auf eigner Achse 350km zurück nach Hause gefahren. Beide sind mit der LiFePo4 "M Lightweight" Batterie ausgestattet. Vorab: Es hängen bzw. hingen keine Geräte an der Batterie oder am USB-C-Port, die Heizungen sind aus. 

Bei der "alten" :D  lief über 6.000km alles ohne besonderen Auffälligkeiten in Bezug auf die Batterie.

Bei der "neuen" gibt's komische Auffälligkeiten.
Mir fiel mir bei Übergabe auf, dass sie an einem Ladegerät hing. Hab mir nichts dabei gedacht und bei dem späteren Telefonat mit dem Verkäufer erfahren, dass er das immer so macht, um keine Reinfälle während der Übergabe zu haben (Motorrad erklären, Handy koppeln usw. kann dauern). Er sagte, dass ihm bzgl. Ladestand aber nichts aufgefallen wäre, was ich ihm auch so glaube.

Während der Fahrt hatte ich mehrere Pausen; einmal startete die Mühle direkt nach Aktivierung nicht (noch bevor Pur Ride angezeigt wurde - ja ich weiß das sollte man nicht). Nada. Null. Dashboard ging aber an. Alles wieder aus gemacht und der Eisdielenbesitzer holte bereits ein Überbrückungskabel. War nicht nötig, schlussendlich startete die Maschine dann doch aus eigener Kraft. BTW, es waren etwa 22°C.

Hatte danach von unterwegs das Telefonat mit Verkäufer; er will mir ne neue Batterie zusenden, wenn er die alte erhält - und hat mir zur Blei-Gel geraten. Ich will's aber dennoch noch einmal mit der Lightweight versuchen.

Zuhause hatte ich die Maschine über Nacht am BMW/Fritec-Ladegerät, was natürlich im Lithium-Modus war. Habe auch die Batterieanschlüsse überprüft - die sind fest. Sie startete heute morgen dann auch. Bin dann 10km zum Schwimmen und habe den Start danach, etwa 45min später, mal gefilmt. Wenn ich das Bike aktiviere (also Dashboard/Elektronik an, Motor aber noch aus), dann fährt alles normal hoch. Es dauert etwa 15sec von Aktivieren bis "Mein Fahrzeug" angezeigt wird (hatte die Maschine 30min zuvor in diesem Anzeigemodus abgestellt, der kommt dann bei Neustart sofort). Umgebungstemperatur heute morgen 15°C.
Nach den 15sec nach Aktivierung wird dort dann 5,xxV angezeigt. Die angezeigte Spannung steigt langsam und nach weiteren 15sec, also 30sek nach Aktivierung, liegt sie dann bei 11V. Wenn ich dann starten will, dann dreht der Anlasser widerwillig, halt was man so bei 11V erwarten würde, aber die Maschine springt an. Die Spannung steigt dann weiter bis 13,xx oder 14,xxV (habe ich mir leider nicht gemerkt). Hier erkenne ich auch den Grund, warum gestern der Start einmal nicht sofort klappte: Da war einfach nicht genug Spannung da.

So, nun wird's bekloppt: War gerade am Bike und habe als erstes mal ein Multimeter an die Batterie gehalten: 13,4V. Aktiviere ich das Bike, dann wieder der obige Effekt: Spannung steigt ab Anzeigewert knapp unter 6V bis rauf. Start klappt dennoch nicht sofort!!! Starte ich dann nach einigen Sekunden, dann fällte die Spannung am Multimeter auf um die 11V ab - was wohl normal ist. Dennoch passt da doch etwas nicht zusammen?!? 


Kennt das jemand von Euch? Hat jemand eine gute Erklärung für dieses Phänomen bei den genannten Temperaturen?
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BigMama
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Re: R1300R & Lightweight Batterie

#2 Beitrag von BigMama »

Da die Batterie ja offensichtlich "gesund" ist und 13,4 Volt liefert, scheint da etwas mit der Elektronik im Argen zu sein. Wenn die Spannungsanzeige 15 Sekunden braucht um die korrekten Werte anzuzeigen, würde ich den Fehler hier vermuten.
Die Fliegerei ist die einzige Kunst, bei der auch Meister vom Himmel fallen.
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stefan_ntr
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Re: R1300R & Lightweight Batterie

#3 Beitrag von stefan_ntr »

Das mit der Anzeige der Spannung hatte ich auch schon festgestellt

viewtopic.php?t=80238

Ich zitiere mich mal
"Geht man direkt nach dem Anschalten (nicht Anlassen) in die Fahrzeugdaten läuft die angezeigte Spannung von 5 V auf 12,2 V hoch. Misst man die Spannung direkt an der Batterie sind es 12,9 V.
Eventuell habe die Probleme oben etwas damit zu tun – mal beobachten."

Ich habe die normale Bleibatterie drin. Und seit dem Softwareupdate beim Einfahrkundendienst ist kein Fehler mehr aufgetreten. Das Hochzählen der Spannung im TFT ist laut Techniker normal da die Anzeige "etwas träge" sei.

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most
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Re: R1300R & Lightweight Batterie

#4 Beitrag von most »

Ich habe die Batterie gestern Abend ausgebaut, per Modellbau-Lader mit Lithium-Programm entladen und wieder voll geladen. Es werden bei 3A Entladestrom 9,8Ah entnommen und bei 1A Ladestrom 10,1Ah eingeladen. Damit schließe ich einen Defekt an der Batterie zu 99% aus. Zu 1% könnte es noch ein defektes BMS in der Batterie sein, was ich aber mit meinen Mitteln nicht diagnostizieren kann. Die Lithium-Batterie hängt per LIN-Bus (??) an einem Steuergerät - leider habe ich dazu keinen Hinweis in Motoscan gefunden.

Einen Tausch gegen eine neue Batterie scheint erst mal unnötig. Werde ich heute wieder einbauen und „weiter beobachten“.
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