Batterie in einer Tiefgarage ohne Stromanschluss laden

technische Probleme und Lösungen
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gskurt
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Batterie in einer Tiefgarage ohne Stromanschluss laden

#1 Beitrag von gskurt »

Hallo, mit meiner K1600 Bj. 2010-10 (K16GT - 0601)
möchte die Batterie in einer Tiefgarage ohne Stromanschluss laden.

Habe 2 Lösungen gefunden.
Laden über DC zu DC mit einem Ladegerät.
Aus dem Campingbereich gäbs da zB Renogy. Hier werden die Kabel eher dauerhaft verschraubt.
Tecmate Optimate DC-DC TM500 Batterieladegerät, 107,99 € - liest sich auch interessant und lässt sich über
übliche Klemmen an den beiden Batterien befestigen.

Folgendes möchte ich vorher klären:
Was für einen Typ Spenderbatterie sollte ich verwenden?
Kann ich über die Bordsteckdose laden?
Direkt an die Batterie käme auch in Frage, dann aber mit einem Steckersystem für schnelles anschließen.
Ladegerät zur K1600, habe keine Ahnung wo ich die Kabellösung her bekomme und welche Stärke die Kabel haben sollten.
Für das Renogy werden für Ein- und Ausgang Große Drähte je nach Leitung von 13,3mm (6AWG) über 8,36mm (8WG) zu 5,25mm (10AWG) empfohlen was das anschließen unhandlich macht.

Warum ich im Sommer laden will? – Ich fahre Kurzstrecken; Langstrecke 1x im Monat; Deshalb will ich die Batterie fit halten.

Mit Netzstrom habe ich im Winter ein Ladegerät das problemlos über die Bordsteckdose angeschlossen wird.

Das laden der 12 V Spenderbatterie ist für mich akzeptabel.

Es gibt mittlerweile auch boostgeräte mit großen Speicher die ein paar Tage laden könnten.
Die werden dann zur nächsten Steckdose zum Laden getragen.

Danke für Euer Interesse
Kurt
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joerg58kr
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Re: Batterie in einer Tiefgarage ohne Stromanschluss laden

#2 Beitrag von joerg58kr »

Warum willst du überhaupt deine Batterie dauerhaft mit Strom versorgen? Einen besseren Weg einen Akku möglichst schnell ins Nirwana zu schicken gibt es nicht.
Viel besser wäre es dauerhaft Stromfresser abzuschalten, wenn überhaupt vorhanden. Dabei meine ich nicht eine LCD-Bord Uhr, deren Verbrauch spielt keine Rolle.
Auch die 19Ah Gel deiner K48 sollte diese Strapazen locker einen Monat bis zur nächst längeren Tour aushalten, falls sie nicht gerade kurz vor dem Alterstod steht oder per Dauererhaltungsladung gequält wurde.
Mit einem CAN-Bus geeigneten Ladegerät (z.B. Optimate-4) kann man auch über die Bodrsteckdose laden oder man legt ein Anschlußkabel direkt an die Batterie und umgeht so die Abschaltung der Steckdose.
K12RS von 01/00-02/13 über 130TKM, 06/12 bis 06/15 F800ST, jetzt wieder RS aber mit einem R davor: -> R12RS (LC) K54 BJ 06/2015
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nargero
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Re: Batterie in einer Tiefgarage ohne Stromanschluss laden

#3 Beitrag von nargero »

Wenn Du tatsächlich nachladen MUSST (hast Du mal die Spannung im Lauf der Woche gemessen?), dann würde ich eine 230V Powerbank vom China-Wühltisch kaufen und einfach mit dem vorhandenen Ladegerät weitermachen, so wie Du es gewohnt bist.
Ansonsten würde ich mich Joerg anschließen, zu viel Erhaltung kann durchaus auch schaden: Ich habe die eine oder andere Batterie vorzeitig geschrottet, weil die vermeintlich zu lange am gar nicht mal so billigen Erhaltungs-Ladegerät waren.
Bei mir hat sich 1x im Monat nachladen bewährt.
Wie geschrieben: Zwischendurch mal Spannung messen. Wenn die Batterie im Laufe der Kurzstrecken nicht unter so ca. 12,3 V fällt, dann würde ich gar nix machen. Auf keinen Fall unter 12V fallen lassen, dann beginnt unweigerlich die Sulfatierung, mit allen Folgen.
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DJBlue
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Re: Batterie in einer Tiefgarage ohne Stromanschluss laden

#4 Beitrag von DJBlue »

Ich hab in meiner Wintergarage ein Solarpanel aufm Dach. Das ladet eine alte Autobatterie. An dieser Autobatterie hänge ich parallel mit einem Stecker mein Motorrad an. Funktioniert seit 8 Jahren problemlos. Hab seitdem auch keine Batterie nach dem Winter mehr kaufen müssen. Bleibatterien mögen es voll. Langanhaltende kleine Ströme, langandauernde niedrige Ladezustände sowie auch Überladungen sind der Tod einer Bleibatterie.
Nur meine Erfahrung…

Es gibt im Modellbau Ladegeräte für Bleibatterien welche mit 12V Versorgung auskommen. So kannst Dir mit einerAutobatterie einen mobilen Laderbasteln.
gskurt
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Re: Batterie in einer Tiefgarage ohne Stromanschluss laden

#5 Beitrag von gskurt »

Danke für die Rückmeldungen,
ich nutze zur Zeit nur Bleibatterien / flüssig.
Was Djblue schreibt hört sich interessant an, nur habe ich für Solar keine Möglichkeit.
Die Spender-Batterie kann ich problemlos woanders laden.
Die parallele Schaltung müsste ich prüfen unter dem Aspekt ohne Ladung der Spender-Batterie während der Schaltung.

Ich messe meine Batterien regelmäßig (5 Stück) und lade im Sommer 1x im Monat..
Im Winter hängt das Ladegerät schon mal 14 Tage dran mit der monatlichen Unterbrechung.
Ihr könnt Euch denken dass ich das natürlich nicht genau so mache wie es geplant ist.
Der Winter ist auch kein Problem, dann parke ich dauerhaft woanders und habe 230V.
Das Thema laden im Winter mit 230V können wir ja in einem extra Beitrag diskutieren.

Alle meine BMW Motorräder und hier die K1600 verlieren viel Strom.
Schon nach einer Woche im Stillstand -20% und nach 4 Wochen bin ich nahezu bei fast leer.
Springt aber noch problemlos an.
Ich wüsste nicht wie ich die „inneren“ Verbraucher ausschalten könnte, außer ich klemme die Batterie ab.
Bei einem alten Auto habe ich gute Erfahrungen mit einem Batterietrennschalter gemacht!
Meine Ladegeräte 230V können entsulfatieren.
Auch hier könnte man einen extra Beitrag diskutieren, da es ja kleine Bauteile für Batterien gibt die dauerhaft an der Batterie angeschlossen sind und das Sulfatieren verhindern. Hab ich noch nicht hinterfragt. Das Bauteil macht wohl regelmäßig eine Microkurzschluß….

Ich denke mal laut, dass mein Konzept mit den billigen Baumarktbatterien vielleicht mein eigentliches Problem sind. Die kosten 50 € und sind nach 4 Jahren kaputt – eigentlich nicht schlecht.
Hatte in der Vergangenheit für mich zufriedenstellen funktioniert, nur habe ich seit kurzem im Sommer keine 230V mehr in der Nähe.

Ich fasse zusammen:
Spannung messen. nicht unter so ca. 12,3 V fällt, nix machen. Auf keinen Fall unter 12V fallen lassen.
Gefällt mir, werd ich nicht regelmäßig durchhalten.

230V Powerbank vom China-Wühltisch kaufen und einfach mit dem vorhandenen Ladegerät weitermachen
Gefällt mir, wäre Plan B (bissle Angst hab ich schone bei gefälschten CE Zeichen und so)
Gute powerbank kostet schon mal 200-600€

Anschlußkabel direkt an die Batterie, habe ich für den Winter dauerhaft dran. Nur hat jeder Hersteller sein eigenes Steckerformat. Hab ja 5 Ladegeräte.

Bleibatterien mögen es voll. Langanhaltende kleine Ströme, langandauernde niedrige Ladezustände sowie auch Überladungen sind der Tod einer Bleibatterie.
Dem werd ich mal genauer nachgehen. Überladungen mit einem modernen Ladegerät sollte aber nie ein Problem sein.

Es gibt im Modellbau Ladegeräte für Bleibatterien welche mit 12V Versorgung auskommen
Das ist das gleiche Prinzip beim Reisemobil DC zu DC Ladegeräte.

Grüße Kurt
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DJBlue
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Re: Batterie in einer Tiefgarage ohne Stromanschluss laden

#6 Beitrag von DJBlue »

Zitat:
Anschlußkabel direkt an die Batterie, habe ich für den Winter dauerhaft dran. Nur hat jeder Hersteller sein eigenes Steckerformat. Hab ja 5 Ladegeräte.

Stecker kann man austauschen, Grundkenntnisse Löten und Elektrik vorausgesetzt. So hab ich meinen eigenen Standard, alles mit XT60-Stecker...


Unter Sulfatierung versteht man die Bildung von groberen Bleisulfat-Kristallen an den Bleiplatten von Blei-Säure-Batterien, die entstehen wenn die Batterie längere Zeit entladen wird oder tiefentladen bleibt (Unterschreiten der kritischen Spannungsgrenze unter rund 12,4 Volt bei einer 12 V Batterie). Diese Kristalle verringern die aktive Plattenoberfläche und blockieren die Stromaufnahme, was zu permanentem Leistungsverlust und Kapazitätsabfall führt. Viele moderne Ladegeräte verfügen über spezielle Desulfatierungs-Modis. Dabei werden kontrolliert hohe Spannungen (oft mit Impulsen) angelegt, um die Sulfatkristalle aufzulösen.
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