Sehr bedauerlich und nicht gerade nachhaltig. Manchmal ist weniger einfach mehr. Ok, auf ABS möchte ich nicht verzichten, aber was heute so alles an Sensoren, und betreutem Fahren da ins Motorrad verbaut wird....groeg hat geschrieben: 23. November 2025, 12:36 genau das ist es. Schon der erste Technik-Overkill mit dem ABS III von FTE hat so manche BMW zum wirtschaftlichen Totalschaden gemacht. Man bekommt nach 20 Jahren nicht einmal mehr das Ersatzteil von BMW, und zuweilen hat das Moped gerade mal 40.000 km runter. Auch BMW geht da kühl mit seinen Kunden um.
Neuer Boxer, aus China
- Vmax
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Re: Neuer Boxer, aus China
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Re: Neuer Boxer, aus China
Das predige ich schon seit Jahren.
Wer braucht den ganzen elektronischen Kram
und muss das unnötige Zeug auch noch teuer bezahlen.
Was nicht drin ist kann auch nicht kaputt gehen.
Wer braucht den ganzen elektronischen Kram
und muss das unnötige Zeug auch noch teuer bezahlen.
Was nicht drin ist kann auch nicht kaputt gehen.
Wer braucht eigentlich den ganzen elektonischen Kram (ESA, Anti-Schlupf, Anti-Hopping, Schaltautomat etc.).
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teileklaus
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Re: Neuer Boxer, aus China
Auf ABS und ASR will ich nicht verzichten, das ist Stand der Technik. Aber es gibt auch zuverlässige ABS die einfach funktionieren.
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Re: Neuer Boxer, aus China
ABS stimme ich voll zu, ASR bedingt aber schon wieder ride by wire, also vermutlich im Griff einen Poti und zwei elt. Drosselklappenantriebe nebst Sensorik und natürlich die Software im Steuergerät. Brauche ich wahrscheinlich nur dehalb nicht, weil so viel Kraft haben meine alten BMW´s gar nicht, und bei glatter Straße fahre ich gaaaanz sachte oder bleibe daheim. Stimme dir aber prinzipiell zur Sicherheitsausrüstung zu, aber dann bitte nicht gleichzeitig versuchen jedes Gramm einzusparen. In keinem PKW seit 1986 ist mir jemals das ABS ausgefallen und ich fahre heute noch meinen alten SAAB.teileklaus hat geschrieben: 23. November 2025, 15:31 Auf ABS und ASR will ich nicht verzichten, das ist Stand der Technik. Aber es gibt auch zuverlässige ABS die einfach funktionieren.
Da fallen mir auch andere "Fortschritte" bei BMW ein, auf die ich gut verzichten könnte. Meine 1100 R hat einen Bowdenzug für die Kupplung. Die 1100 S und die 1150 GSA dann die hydraulisch betätigte Kupplung. Betätigungskraft? Ich fühle keinen Unterschied. Wartungsaufwand? Bei der Hydraulischen höher. Die mechaanische muss ich nur an den Umlenkungen schmieren, aber am Getriebe noch nie nachstellen. Am Hnadhebel ist einstellen eine Sache von 1 Minute. Anfälligkeit? der Hydraulik-Nehmerzylinder kann undicht werden und manche bohren sich vorsorglich ein Loch in die Aufnahmebohrung zum Ablauf austretender Dot4 und zur Kontrolle, bevor die Kupplung vollgesuppt wird. Austausch bei BMW geht richtig ins Geld, man kommt ja kaum dran und das Teil kostet 160,- ? Euro und wenn man Pech hat ist die Gummibemantelte Leitung am Banjoanschluss verrostet. Der Fortschritt besteht vor allem für BMW bei der Montage. Eingestellt werden muss an der Hydraulik nämlich garnichts.
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Re: Neuer Boxer, aus China
Die große Frage ist ja auch, ob die Werkstätten und die immer weniger werdenden Fachkräfte die modernen hochgerüsteten Motorräder zu reparieren.
Bei den vielen neuen chinesischen Herstellern weiß man noch nicht einmal, ob es die noch in 5 oder 10 Jahren geben wird.
Bei der Mechanik habe ich vollstes Vertrauen bei BMW, meine hat nun knappe 44.000 km runter und läuft unauffällig. BMW hat da auch genügend Erfahrung, so ein China Klon Boxer wird sicherlich im ersten Wurf nicht an das Qualitätslevel von BMW herankommen.
Elektronik: Die Aufrüstung der Hersteller wird sicherlich weiter zunehmen. Motorleistung ist ausgereizt, mit mehr PS oder "frischen Farben" werden keine neuen Kunden angelockt. Die jüngere Generation kann man mit elektronischen Dingen eher anfüttern. Nicht wenige Fahrer haben ihr Motorrad nur wegen des neueren TFT Bildschirm und Konnektivität getauscht. Nun sind halt noch Radar, dynamischer Tempomat, Totwinkelassi etc dazugekommen.
Die Chinesen legen bei vielen Modellen noch integrierte Dashcams oben drauf. Es wird spannend, was da noch alles kommen wird.
Bei den vielen neuen chinesischen Herstellern weiß man noch nicht einmal, ob es die noch in 5 oder 10 Jahren geben wird.
Bei der Mechanik habe ich vollstes Vertrauen bei BMW, meine hat nun knappe 44.000 km runter und läuft unauffällig. BMW hat da auch genügend Erfahrung, so ein China Klon Boxer wird sicherlich im ersten Wurf nicht an das Qualitätslevel von BMW herankommen.
Elektronik: Die Aufrüstung der Hersteller wird sicherlich weiter zunehmen. Motorleistung ist ausgereizt, mit mehr PS oder "frischen Farben" werden keine neuen Kunden angelockt. Die jüngere Generation kann man mit elektronischen Dingen eher anfüttern. Nicht wenige Fahrer haben ihr Motorrad nur wegen des neueren TFT Bildschirm und Konnektivität getauscht. Nun sind halt noch Radar, dynamischer Tempomat, Totwinkelassi etc dazugekommen.
Die Chinesen legen bei vielen Modellen noch integrierte Dashcams oben drauf. Es wird spannend, was da noch alles kommen wird.
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Re: Neuer Boxer, aus China
Naja, ich bin ja in der IT / EDV tätig und kenne mich da ein wenig aus. Der neue E-Kram hat viele viele Tücken.
Ich kann nur so viel sagen: Auf meinen Unimog (1987), Puch (1990) und Pajero (1999) hat noch niemand erfolgreich einen Hacker-Angriff gestartet... ;o)) Und alle diese Autos werden noch ohne Probleme fahren, wenn der kommende China-Kram längst wieder der Verwertung zugeführt wurde.
Ich kann nur so viel sagen: Auf meinen Unimog (1987), Puch (1990) und Pajero (1999) hat noch niemand erfolgreich einen Hacker-Angriff gestartet... ;o)) Und alle diese Autos werden noch ohne Probleme fahren, wenn der kommende China-Kram längst wieder der Verwertung zugeführt wurde.
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Re: Neuer Boxer, aus China
Ja, da magst Du recht haben. Nachhaltig scheint all die eingebaute Elektronik nicht zu sein. Ich hatte gestern meinen Kollegen von dem Problem bei meinem Benz erzählt. Der sagte mir, dass sein nagelneuer Audi Firmenwagen bei Tempo 150 auf der Autobahn die Meldung zeigte, dass der Motor in 300 m ausgehen würde. Der ging dann auch aus, der Wagen rollte dann rechts rüber und blieb dann stehen. Mein Kollege drehte an der Zündung und das Ding fuhr wieder, als wenn nichts wäre. Die Werkstatt war ratlos.nargero hat geschrieben: 24. November 2025, 10:29 Naja, ich bin ja in der IT / EDV tätig und kenne mich da ein wenig aus. Der neue E-Kram hat viele viele Tücken.
Ich kann nur so viel sagen: Auf meinen Unimog (1987), Puch (1990) und Pajero (1999) hat noch niemand erfolgreich einen Hacker-Angriff gestartet... ;o)) Und alle diese Autos werden noch ohne Probleme fahren, wenn der kommende China-Kram längst wieder der Verwertung zugeführt wurde.
Man stelle sich so einen Fall mal beim Motorrad vor. Wie viele Jahre wird die ganze neue Elektronik in den Motorrädern halten?
Es ist ja sicherlich bequem, wenn man z.B. eine BMW App öffnet, die einen aufzeigt, wie der Ladestand der Batterie, oder wo man gerade sein Motorrad geparkt, oder wie hoch der Ölstand ist. Aber wird das alles noch in 10 Jahren funktionieren? Mein Vertrauen ist ein wenig erschüttert.
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Re: Neuer Boxer, aus China
Also ihr habt hier alle recht – ich bin auch der Meinung, dass es mit der Elektronik einmal zu viel wird. Das betrifft ja jetzt nicht nur Autos, sondern immer mehr Motorräder.
Und dann sind noch alle am Staunen, wenn es der Motorradbranche (ich meine hier den Kauf ganz neuer Motorräder) sehr schlecht geht. Es wird auch bei estimoto in einem Artikel über die Euro-5+-Normen usw. (hier zum nachlesen: https://estimoto.de/ratgeber/eu-abgasno ... radverkauf) deutlich darauf hingewiesen, dass viele Fahrer, obwohl sie sich ein neues Motorrad leisten können, eher zu gebrauchten Maschinen greifen, als zu Neufahrzeugen. Und die Elektronik usw. ist daran schuld.
Und dann sind noch alle am Staunen, wenn es der Motorradbranche (ich meine hier den Kauf ganz neuer Motorräder) sehr schlecht geht. Es wird auch bei estimoto in einem Artikel über die Euro-5+-Normen usw. (hier zum nachlesen: https://estimoto.de/ratgeber/eu-abgasno ... radverkauf) deutlich darauf hingewiesen, dass viele Fahrer, obwohl sie sich ein neues Motorrad leisten können, eher zu gebrauchten Maschinen greifen, als zu Neufahrzeugen. Und die Elektronik usw. ist daran schuld.
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Re: Neuer Boxer, aus China
Zum Abschluss des Vorganges von der Störung in meinem Firmenwagen: Hatte nun 3 Tage einen Leihwagen Benz CLA. Holte gestern meinen Wagen wieder ab, die Werkstatt konnte keinen Fehler feststellen, auch war die Störungsmeldung nicht irgendwo abgespeichert. Beim nächsten Mal werde ich davon ein Foto machen. Die haben eine neue Software draufgespult. Nun geht es um die Kosten für die Werkstatt und dem Leihwagen. Der Meister sagte, dass die Leasingfirma sich eventuell weigert und die Rechnung dann an meine Firma geht.
ICh kann nur als Fahrer bei einer Meldung "Werkstatt anfahren" dem nur Folge leisten und so etwas nicht ignorieren. Mich macht das nachdenklich, was ich in ein paar Jahren als Rentner für ein Auto mal kaufen werden.....
Ebenfalls warnt mich das, auch bei einem Motorradneukauf vor zu viel Elektronik.
ICh kann nur als Fahrer bei einer Meldung "Werkstatt anfahren" dem nur Folge leisten und so etwas nicht ignorieren. Mich macht das nachdenklich, was ich in ein paar Jahren als Rentner für ein Auto mal kaufen werden.....
Ebenfalls warnt mich das, auch bei einem Motorradneukauf vor zu viel Elektronik.
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Re: Neuer Boxer, aus China
Wir sind dieses Jahr wegen so was mitten in Italien gestrandet... Das Thema hat sich dann über einen Monat hingezogen und zum Schluss noch 5000 EUR gekostet. Wir reden von einem quasi neuen Fahrzeug mit 4 Ringen das ganz knapp nach 2 Jahren aus der Gewährleistung raus war.
Am Rande, nach der damaligen Bestellung hat es über 1 Jahr gebraucht, bis das Auto mal endlich da war..
Diese Woche habe ich einem Kumpel mal den Unterschied zwischen seinem neuen E-Karren (VW) und meinem Pajero gezeigt... Spaltmaße, Blechstärken, etc. etc. ... Beim Pajero auch nach 25 Jahren alles top. Allein wenn man da ne Tür zumacht: Ein sauberes sonores "Klong". Beim E-Karren: Alles einfach nur billiger Rotz. Tja, und wer Rechnen kann: Es ist deutlich günstiger Dinge vernünftig zu reparieren (wenn mal was sein sollte), als 600 EUR (oder mehr) ins Leasing pro Monat zu geben.
Am Rande, nach der damaligen Bestellung hat es über 1 Jahr gebraucht, bis das Auto mal endlich da war..
Diese Woche habe ich einem Kumpel mal den Unterschied zwischen seinem neuen E-Karren (VW) und meinem Pajero gezeigt... Spaltmaße, Blechstärken, etc. etc. ... Beim Pajero auch nach 25 Jahren alles top. Allein wenn man da ne Tür zumacht: Ein sauberes sonores "Klong". Beim E-Karren: Alles einfach nur billiger Rotz. Tja, und wer Rechnen kann: Es ist deutlich günstiger Dinge vernünftig zu reparieren (wenn mal was sein sollte), als 600 EUR (oder mehr) ins Leasing pro Monat zu geben.
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Re: Neuer Boxer, aus China
Ja, bin auch kein Freund von Leasing, Firmen machen das wohl aus fiskalischen Gründen. Oh, da hat es Dich aber böse mit Deinem Audi erwischt, hoffentlich konntest Du etwas über Kulanz erhalten.nargero hat geschrieben: 29. November 2025, 09:19 Wir sind dieses Jahr wegen so was mitten in Italien gestrandet... Das Thema hat sich dann über einen Monat hingezogen und zum Schluss noch 5000 EUR gekostet. Wir reden von einem quasi neuen Fahrzeug mit 4 Ringen das ganz knapp nach 2 Jahren aus der Gewährleistung raus war.
Am Rande, nach der damaligen Bestellung hat es über 1 Jahr gebraucht, bis das Auto mal endlich da war..
Diese Woche habe ich einem Kumpel mal den Unterschied zwischen seinem neuen E-Karren (VW) und meinem Pajero gezeigt... Spaltmaße, Blechstärken, etc. etc. ... Beim Pajero auch nach 25 Jahren alles top. Allein wenn man da ne Tür zumacht: Ein sauberes sonores "Klong". Beim E-Karren: Alles einfach nur billiger Rotz. Tja, und wer Rechnen kann: Es ist deutlich günstiger Dinge vernünftig zu reparieren (wenn mal was sein sollte), als 600 EUR (oder mehr) ins Leasing pro Monat zu geben.
Mein Kollege, der auch so in etwa in 3 Jahren in Rente gehen wird, will sich einen billigen Dacia holen, möglichst ohne Schnickschnack. Das Vertrauen in hochpreisige Premiumautos schwindet zunehmend. Wie wird das mal bei den E Autos oder E Motorrädern werden? Ich recherchiere gerade nach einem Speicher für meine 4 Solarmodule, aber selbst da gibt es immer noch zig Software Probleme bei vielen Beitreibern.
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Re: Neuer Boxer, aus China
Gestern kam ich nach einer langen Flugreise aus Kuala Lumpur zurück nach Hamburg. Dann kam im Parkhaus der Supergau. Das Auto war tot, keyless ging nicht, dann mechanisch die Tür mit dem Notschlüssel geöffnet. ICh dachte, dass die Batterie am Schlüsselbund leer war, nein die Autobatterie war leer. S-----e, dass nach so einer langen Reise. Na ja Mercedes Notdienst angerufen, der hat dann 20 min lang alles mögliche an Daten von mir haben wollen. Dann eine Email mit Status erhalten, Wartezeit bis Pannenhilfe 3:45 Stunden! Mein Blutdruck auf 180,
Kumpel in Hamburg angerufen, der wollte mit einem Startkabel auch gleich kommen, aber dann klopfte schon der Pannendienst an, hatte also 60 min gedauert, bis er dann da war.
Der Techniker meinte, dass die 12 V Starterbatterie am Motor leer war, die Hauptbatterie 48 Volt im Kofferraum war ok. Überbrückt und der Motor sprang sofort an. Der Pannenhelfer sagte mir, dass mein 3,5 Wochen Urlaub, also Stillstand für neuere Autos solche Pannen verursachen. Geiler Fortschritt, soll man schon vorab eine Starthilfe buchen oder eine Startbatterie mit Kabel dabei haben?
Dann 80 km nach Hause gefahren. Die Startbatterie zeigt immer noch Schwäche im Display an. Mercedes heute angerufen, Termin am Freitag. Die Dame sagte mir, sie hätten die letzten Tage sehr viele neue Starterbatterien einbauen müssen. Toll für das Geschäft, schlecht für Kunden und Umwelt.
Mich wundert es nicht, dass die deutsche Industrie niedergeht. 2 Jahre alter Benz, Langstrecken FIrmenwagen mit 30 TSD Km p.a. und dann solche Probleme? Vor 7 Wochen war der Wagen in der Werkstatt, die nichts fand.
Kumpel in Hamburg angerufen, der wollte mit einem Startkabel auch gleich kommen, aber dann klopfte schon der Pannendienst an, hatte also 60 min gedauert, bis er dann da war.
Der Techniker meinte, dass die 12 V Starterbatterie am Motor leer war, die Hauptbatterie 48 Volt im Kofferraum war ok. Überbrückt und der Motor sprang sofort an. Der Pannenhelfer sagte mir, dass mein 3,5 Wochen Urlaub, also Stillstand für neuere Autos solche Pannen verursachen. Geiler Fortschritt, soll man schon vorab eine Starthilfe buchen oder eine Startbatterie mit Kabel dabei haben?
Dann 80 km nach Hause gefahren. Die Startbatterie zeigt immer noch Schwäche im Display an. Mercedes heute angerufen, Termin am Freitag. Die Dame sagte mir, sie hätten die letzten Tage sehr viele neue Starterbatterien einbauen müssen. Toll für das Geschäft, schlecht für Kunden und Umwelt.
Mich wundert es nicht, dass die deutsche Industrie niedergeht. 2 Jahre alter Benz, Langstrecken FIrmenwagen mit 30 TSD Km p.a. und dann solche Probleme? Vor 7 Wochen war der Wagen in der Werkstatt, die nichts fand.
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Re: Neuer Boxer, aus China
Gutes Neues!
Das mit den leeren Batterien bei "neueren" Autos ist eine never ending Story. Die kriegen das einfach nicht in den Griff. Schon vor zwanzig Jahren habe ich mal am Flughafen einer neuen S-Klasse Starthilfe geben müssen, als ich nen Kumpel abgeholt habe. Der Benz stand keine 2 Wochen im Parkhaus und die Batterie war leer.
Aber an was liegt es? Das Auto muss heute ja GPS anhaben, W-LAN, Keyless-Antennen und Steuergeräte sind an, usw. usw.
Gleichzeitig geht es um jedes Kilo Gewichtseinsparung, d.h. es werden eher kleine Batterien verbaut. Ergebnis ist bekannt.
Wobei mir das dieses Jahr schon selbst mit meinem PHEV passiert ist. Im Sommer fahre ich Pajero, Puch und Mopped, und als ich die E-Karre nach ein paar Monaten mal aus der Halle holen wollte, war die "Hilfsbatterie" (die ist für alle 12V-Systeme zuständig) halt auch leer. Naja, ich bin fälschlicher Weise davon ausgegangen, dass die Fahrbatterie auch die 12V-Batterie lädt. Tut sie auch, aber nur bei "Zündung an". Tja, 1x Überbrücken bitte... ;o)
Das mit den leeren Batterien bei "neueren" Autos ist eine never ending Story. Die kriegen das einfach nicht in den Griff. Schon vor zwanzig Jahren habe ich mal am Flughafen einer neuen S-Klasse Starthilfe geben müssen, als ich nen Kumpel abgeholt habe. Der Benz stand keine 2 Wochen im Parkhaus und die Batterie war leer.
Aber an was liegt es? Das Auto muss heute ja GPS anhaben, W-LAN, Keyless-Antennen und Steuergeräte sind an, usw. usw.
Gleichzeitig geht es um jedes Kilo Gewichtseinsparung, d.h. es werden eher kleine Batterien verbaut. Ergebnis ist bekannt.
Wobei mir das dieses Jahr schon selbst mit meinem PHEV passiert ist. Im Sommer fahre ich Pajero, Puch und Mopped, und als ich die E-Karre nach ein paar Monaten mal aus der Halle holen wollte, war die "Hilfsbatterie" (die ist für alle 12V-Systeme zuständig) halt auch leer. Naja, ich bin fälschlicher Weise davon ausgegangen, dass die Fahrbatterie auch die 12V-Batterie lädt. Tut sie auch, aber nur bei "Zündung an". Tja, 1x Überbrücken bitte... ;o)
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Re: Neuer Boxer, aus China
Nun, das ist aber kein reines Mercedes oder deutsches Problem.Das haben inzwischen alle modernen Fahrzeuge. Die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger.
Komfort kostet halt auch Saft/Strom. Jederzeit den FZG-Status abrufen zu können, egal ob Ladezustand, Standort, ggf. sogar alle Türen geschlossen sind oder nicht. Die Dinger kommunizieren ständig mit dem Server. Das 12V-System wird meist nur im Fahrbetrieb geladen und beim PHEV auch nur wenn auch mal der Verbrenner läuft. Bei längerem E-Betrieb heisst es dann schon mal Akku leer, obwohl man gerade von der Wallbox kommt und nur noch fahren mit Benzin möglich.
Ich fahre zwar keinen Benz, aber einen e-Hybrid/Plug-In aus dem VAG-Konzern, sprich CUBRA mit eigentlich ganz guter elektrischer Reichweite von 80-120KM, aber ohne die 12V geht halt auch nix.
Es gibt kaum noch ein Auto, welches nicht ständig nach Hause telefoniert, egal ob reiner Verbrenner, BEV, PHEV oder MHEV
Komfort kostet halt auch Saft/Strom. Jederzeit den FZG-Status abrufen zu können, egal ob Ladezustand, Standort, ggf. sogar alle Türen geschlossen sind oder nicht. Die Dinger kommunizieren ständig mit dem Server. Das 12V-System wird meist nur im Fahrbetrieb geladen und beim PHEV auch nur wenn auch mal der Verbrenner läuft. Bei längerem E-Betrieb heisst es dann schon mal Akku leer, obwohl man gerade von der Wallbox kommt und nur noch fahren mit Benzin möglich.
Ich fahre zwar keinen Benz, aber einen e-Hybrid/Plug-In aus dem VAG-Konzern, sprich CUBRA mit eigentlich ganz guter elektrischer Reichweite von 80-120KM, aber ohne die 12V geht halt auch nix.
Es gibt kaum noch ein Auto, welches nicht ständig nach Hause telefoniert, egal ob reiner Verbrenner, BEV, PHEV oder MHEV
K12RS von 01/00-02/13 über 130TKM, 06/12 bis 06/15 F800ST, jetzt wieder RS aber mit einem R davor: -> R12RS (LC) K54 BJ 06/2015
Halsatmer - ☺Knopf im Hals ☺
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