Moin,
nach der Jahresabschlusstour mit der K27 am 31.12. habe ich heute beim Putzen eine große Macke in der Hinterradfelge entdeckt. Ich erinnere mich, dass es bei der Tour einmal "Zong" gemacht hat, als sei ich über einen Stein o.ä. gefahren, der dann weggesprungen ist. Aber ob ein Stein beim Überfahren so eine Macke hinterlassen kann? Als ich das Rad Mitte Oktober mit frisch aufgezogenem Reifen montiert habe ist mir nichts aufgefallen. Sieht aus wie angeschossen und macht mir Kummer....
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Ich würde damit zu einem "Felgendoktor" also Profi gehen. Nicht gerade die nächste Hínterhofklitsche, aber die gibt es inzwischen in jedem größerem Ort. Sind zwar i.d.R. auf PKW-Felgen spezialisiert, aber die wissen was sie tun und die Kosten halten sich auch in Grenzen. Zumindest mal nachfragen, sollte man.
Eine neue Felge liegt bei 720-815,-€ plus (Re-)Montage von allen Teilen, also knapp einen Tausender, wenn noch ein neuer RDKS-Sensor hinzu kommt auch mehr.
K12RS von 01/00-02/13 über 130TKM, 06/12 bis 06/15 F800ST, jetzt wieder RS aber mit einem R davor: -> R12RS (LC) K54 BJ 06/2015, dazu noch eine F800ST K71 BJ 01/2012
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Kann schon der besagte Stein gewesen sein, wenn er och etwas scharfkantig war...passt das Bild.
Etwas ärgerlich, aber wirkt nicht ganz so wild.
Im ersten Step würde es reichen mit Farbe die Stelle auffüllen und beim nächsten Reifenwechsel kannst die Felge nochmal überarbeiten lassen.
Die Bruchstelle war schon länger vorhanden. Es sind direkt Ausblühungen des Materials zu sehen. Ich würde auf Risse prüfen in diesem Bereich und ansonsten Farbe darauf und schauen, was sich so auf dem Gebrauchtmarkt tut.
Eine Ultraschallprüfung auf Risse und Lunker würde ich machen lassen. Falls die Felge noch ok sein sollte, würde ich die Abplatzung mit Kaltmetall füllen und mit Farbe bestreichen. Ferner wäre ein anschließendes Auswuchten, bzw. Kontrolle noch nötig.
Ganz ehrlich, ich würde in den sauren Apfel beißen und austauschen, das Loch sieht recht tief aus.
Felgendoktor kann/darf nur kosmetisch reparieren, sobald geschweißt werden muss, darf die Felge um Straßenverkehr nicht mehr verwendet werden.
Auch die ganzen „Felgendoktoren“ mit TÜV Zertifikat verweisen in ihrem Kleingedruckten darauf, dass sich das Zertifikat auf die Schweissmethode (also das mit reproduzierbarer Qualität geschweißt wird) bezieht, aber nicht darauf, dass die Felge danach im Geltungsbereich der STVO verwendet werden darf.
In kurz: entweder kosmetischer Mangel, dann kannst du auch selbst Lack drauf tupfen oder echter Schaden, dann ist die Felge leider Schrott.
Niemand wird dir mit Gewährleistung eine verbindliche Antwort auf die Frage geben können.
Wenn‘s meine wäre, würde ich austauschen, ggf. gegen eine unbeschädigte Gebrauchtfelge mit nachvollziehbarer Historie, da bist du eher bei 250-300€
Vielen Dank für die Tipps!
Risse sind mit dem Auge keine zu erkennen. Das Loch ist nicht so tief wie es auf dem Foto ausschaut. Muss ich mal messen. Ich habe aber immer noch keine Vorstellung, wie das passiert ist. Einen großen Stein hätte ich beim Überfahren gemerkt und der wäre auch seitlich vom Rad weggesprungen. Vom Gegenverkehr kann auch nichts dagegen geschleudert sein, da das Loch rechts ist. Fehler bei der Montage des Reifens beim Reifenhändler kann ich mir auch nicht erklären, da der Händler sein Handwerk versteht und ich das beim Radeinbau Mitte Oktober hätte sehen müssen. Seit dem war die R einmal wegen Bremsflüssigkeitswechsel und TÜV Abnahme beim Händler und ist vielleicht max 300 Km bewegt worden, eine paar Kilometer auch auf unbefestigten öffentlichen Straßen, wobei das oben beschriebene "Zong" auf einer Landstraße bei ca. Tempo 90 auftrat.
Ich suche mir vor der nächsten großen Tour einen Felgenspezi in Nähe und frage den nach fachlichem Rat.
Martin der riss war schon länger und ist durch korrosion jetzt aufgebrochen bzw. weggebrochen. Die riefen an der Seite können sehr wohl von der Reifenmontage her kommen.
wolfgang hat geschrieben: 3. Januar 2022, 08:53
Martin der riss war schon länger und ist durch korrosion jetzt aufgebrochen bzw. weggebrochen. Die riefen an der Seite können sehr wohl von der Reifenmontage her kommen.
Hallo Wolfgang,
welche Software nutzt Du zur Bildoptimierung?
Ich habe jetzt alle meine Möglichkeiten ausgeschöpft und erkenne dort nirgends Korrosion.
Bei mir zeigt das Bild weggeplatzten Lack inkl. Grundierung und einen „Einschlagkrater“ mit entsprechender Materialverdrängung.
Da ist auch noch eine Schramme zu erkennen..,
das rätselhafte "Objekt" scheint anschließend nach dem "Einschlag" irgendwie irgendwo kurz entlang geschliddert zu sein..., bleibt Rätselhaft
viele Grüße,
Erwin
1) K 1200 RS, Kauf 03/2003, selbstgefahrene 215.000 km, 130 PS,
2) K 1200 RS, Ez. 05/2003, Kauf am 30.03.2015 mit 17.500 km, bisher 95.000 Km, 130 PS
Keine, meine Augen.
Eine Verdrängung kann ich nicht erkennen, der Krater ist für mich ein Gewaltbruch und um und in dem Krater ist das Oxid. Was mich etwas irritiert sind die glatten Bruchstellen aussen. Es liegt wahrscheinlich daran, dass das Gegenstück fehlt.
Das Bild habe ich jetzt für dich vergrößert:
Felge_1.jpg
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Ja, bleibt spannend .
Vielleicht bekommen wir ja nochmal ein besseres Foto und / oder eine Aussage, ob es tatsächlich Oxid rund um den „Krater“ ist.
Ich kann es auf dem Bild immer noch nicht eindeutig erkennen, obwohl meine Augen ganz gut sind.
klarer Steinschlag. Stein mit voller Wucht getroffen und durch drehen der Felge, seitlich rotierend weggelenkt, daher die Lackbeschädigung entlang des Einschlages. Die Verfärbung ist kein Rost, sondern durch die Hitzeentwicklung des Einschlages entstanden. Aluminiumoxid ist Weiß und hilft auch bei Sodbrennen, sollte man eigentlich wissen.
Danke Wolfgang, das Aussehen von Aluminium(legierungs)oxid ist mir bekannt.
Ich kann dies aber am Einschlagkrater höchstens minimal am Rand erkennen / vermuten.
Die Erklärung von Bubi mit den leichten Aluminiumoxidspuren durch Hitze des Einschlags scheint mir wahrscheinlicher zu sein.
Aber woher kam das Geschoss?
Selbst über einen Stein gefahren, der dann ganz oder in Bruchstücken so weggeflogen ist, um in diesem Winkel aufzutreffen, ist nahezu unmöglich.
Muss also eher „feindlicher“ Beschuss gewesen sein.
Ich persönlich würde da keinen großen Aufriss machen. Stelle gut säubern, mit Kaltmetall egalisieren und mit Lackstift drüber - fertig. Stelle von Zeit zu Zeit inspizieren.
sondern durch die Hitzeentwicklung des Einschlages entstanden.
Ich gehe mal ein Bier trinken, mir ist die Spucke weg geblieben.
Nur nebenbei, Übergang Liquidus- und Solidus ist je nach Legierung bei ca. 560-590 Celsius.
OK, nach der interessanten Theorie des "Beschusses" nun auch noch von mir 50 cent. ...
In meinen Augen ist das ein alter und lange vorhandener Schaden der Felge, der nur eben jetzt "zu Tage" gefördert wurde.
Und ich könnte mir gut vorstellen, dass eine Reifenmontiermaschine einen kleinen Anteil dazu beigetragen hat.
Die Oberfläche zeigt für mich recht eindeutig, dass das "Problem" schon ein paar Tage länger besteht, bzw. unter der sichtbaren Oberfläsche bestanden hat..
Bei den üblichen Verdächtigen die Augen offen halten. So eine Felge kostet im Moment nicht mehr die Welt.
Ich selber würde bei mir - OK, natürlich je nach Mopped und Anwendung - alles reinigen, mit passenden Metallkleber/Füller reparieren, hübsch machen. Feddsch.
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut
haben" – Alexander von Humboldt
Ich habe jetzt das 3. kleine Bier (bin kein alc).
Ich komme langsam zu der Erkenntnis, es waren sicherlich die Russen. Die machen gerade Tests mit Hyperschallwaffen und die sind immer schuldig, sicherlich auch in deinem Fall.
Ich bin jetzt auch schuldig, ich bin nicht mehr sachlich und weiche etwas vom Thema ab.
Martin mach mal Bilder mit deiner Kamera. Vorher/nachher. Nachher, nachdem du mit einem Lappen darüber gewischt hast. Die ausblühung sollte dann weg sein.
Ich würde diese Stelle mit einem Glasfaserradierer (Zeichenbedraf) reinigen und anschließend mit zwei Komponentenkleber auffüllen.
Mit einem Schleifstift auf einem Dremel würde das Vorbereiten genauso funktionieren.
Nach dem Aushärten könnte man schleifen und lackieren.
Festigkeitsmäßig hätte ich da keine Bedenken.
Lappen ist schon am Sonntag drüber. Hier ein "Makro"-Bild vom Einschuss.
Ich sehe braunen Sternenstaub in der Wunde, muss ein eisenhaltiger Meteorit gewesen sein. Da ist schon mal im Süden einer runter.
Die Felge war am 5.10. (direkt vor dem Reifenwechsel) dokumentiert makellos. Bis zum 31.12 keine Regentour und keine Wäsche. Der "Einschuss" ist deshalb meiner Meinung nach frisch.
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