Immer wieder Batterie platt

Alles, was mit der Technik der LUFTgekühlten R1200xx zu tun hat
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Stephan (inaktiv)
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Immer wieder Batterie platt

#1 Beitrag von Stephan (inaktiv) »

Ich habe jetzt die dritte Batterie, die ihren Geist aufgegeben hat. Die letzte war nur vier Monate alt. Ich gebe zwar zu, ich bin in den vier Monaten nur einmal gefahren, das ist so ca. 2 Monate her.

Aber das können andere Marken eindeutig besser. Und mein freundlicher hat schoin einiges gemacht, wie Softwareupdate usw.

Das nervt dann schon .........

Also muss sie jetzt an den Tropf (Erhaltungsladung)

Dabei dachte ich, das wäre eine Gel-Batterie!
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Michael
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Re: Immer wieder Batterie platt

#2 Beitrag von Michael »

na wenn Du so wenig fährst nutzt Dir keine Technologie. Die GS zieht leider ein wenig Strom.
Abhängen oder laden. Jedoch reichen billige Ladegeräte direkt an der Batterie.

Michael
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Lumi
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Re: Immer wieder Batterie platt

#3 Beitrag von Lumi »

Die Leerlaufspannung lässt sich doch messen wurde das schon gemacht. Auch die Sicherungen einzeln abziehen und messen kann einen Fehler auf einen kleineren Radius beschränken.
Da gibt es die irrwitzigsten Fehler meistens hervorgerufen durch Kriechströme.
Ev. wird auch die Batterie totgeladen durch defekte Regler, das ist sogar an einer bauchigen Batterie erkennbar.
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Dieter Siever
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Re: Immer wieder Batterie platt

#4 Beitrag von Dieter Siever »

Da hilft nur messen.

Du soltlest mal messen wie hoch der Strom ist wenn die Kiste ausgeschaltet ist. Auch kleine Ströme saugen über die Zeit eine Batterei leer.

Mal zum nachrechnen: 20mA (das ist eine LED) Stomfluss ergibt am Tag 0,02A mal 24 Stunden = 0,48A/h das mal 1 Monate = 0,48A/h * 30Tage = 14,4A/h. Dann ist die Batterie schon mal leer.

Dieter
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Michael
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Re: Immer wieder Batterie platt

#5 Beitrag von Michael »

Mal zum nachrechnen: 20mA (das ist eine LED) Stomfluss ergibt am Tag 0,02A mal 24 Stunden = 0,48A/h das mal 1 Monate = 0,48A/h * 30Tage = 14,4A/h. Dann ist die Batterie schon mal leer.
und nur in diesem Fall erreicht die Batterie auch die angegebenen A/h

Michael
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Stephan (inaktiv)
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Re: Immer wieder Batterie platt

#6 Beitrag von Stephan (inaktiv) »

naja, ich habe noch ein anderes Motorrad in der Garage, da ist das nicht so, trotz Alarmanlage.

Was mich nervt, ist dass die GS ja schon zweimal deswegen in der Werkstatt war und auch jeweils eine neue Batterie bekommen hat. Aber ich habe ja ein Batterie-Lade-Erhaltungsgerät (was für ein Name), Danke Michael!

Das muss ich halt wohl viel früher dranklemmen. GS am Tropf sozusagen.

Gruss

Stephan
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qtreiber
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Re: Immer wieder Batterie platt

#7 Beitrag von qtreiber »

Moin,

zuerst einmal ein Gutes Neues Jahr an alle.

Vielfahrer scheinen mit den 12er-Batterien weniger Probleme zu haben. Zudem reagiert jede Q wieder anders; wie ein lebendiges Wesen. :wink:

Die längste Standzeit meiner GS war ~drei Monate; anschließend sprang der Motor an, zwar ganz leicht gequält, aber er sprang an. Standzeiten von zwei - vier Wochen habe ich häufig, da das Motorrad bei mir nur freizeitmäßig und relativ selten hier vor der Haustür genutzt wird. In diesen Bereichen gibt/gab es überhaupt keine Batterieprobleme; trotz vorhandener DWA, die allerdings zu Hause nie aktiviert wurde.

Aufgrund der vielen Batterieprobleme-Berichte in den Foren bin ich dann dazu übergegangen bei Standzeiten ab ~4 Wochen ein Optimate III für jeweils ~24 Stunden direkt an die - meistens angeschlossene - Batterie zu hängen.

Meine 12erGS wurde nach 2,5 Jahren und ~50.000 KM mit einer gut funktionierenden Batterie verkauft.

Genauso händel ich dies nun mit meiner R1200R. Für den der eine Garage und dort Strom zur Verfügung hat, eine schnelle, leicht zu erledigende Angelegenheit. Über die vorhandene Boardsteckdose habe ich nie geladen, weil auch diese in der Anfangszeit "rumgezickt" ... und teilweise... die Ladung unterbrochen hat.

Insgesamt eine nicht ganz befriedigende Eigenart vieler 12er, insbesondere der Wenigfahrer. Die Anschaffung einer z.B. Hawker-Batterie scheint sich zu lohnen. Spätestens dann, wenn die Batterie nicht (mehr) auf Garantie ersetzt wird. Mit (s)einem :) vor Ort ist evtl auch vorher ein entsprechender Deal möglich. Fragen!
Gruß
Bernd - qtreiber (AUR)
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Detlev
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Re: Immer wieder Batterie platt

#8 Beitrag von Detlev »

Der Einsatz einer Hawker hilft leider nicht gegen das Problem der Tiefentladung bei längerer Standzeit.
Auch eine Hawker kann eine Tiefentladung überhaupt nicht verknusen.
Vorteil Hawker ist der hohe Startstrom, nur den kann sie auch nur im geladenen Zustand abgeben.
Entscheident ist hier die Kapazität der Batterie, so wie Dieter das vorgerechnet hat.
Es hilft also nichts, die R1200er (die 1150er übrigens auch, nur nicht ganz so früh) müssen hin und wieder an den Elektrotropf!
Eine tiefentladene Blei-Gel-Batterie kann man i.d.R. nur noch entsorgen, da sie sich meist nicht mehr richtig erholen.

Meine Hawker mit nur 13Ah habe ich 2001 in die R1150R eingebaut, regelmäßig nachgeladen, danach in die K1200RS und jetzt lebt sie in der R90/6 weiter.
Interessant: Während ich in den erstgenannten Motorrädern immer relativ lange Nachladezeiten hatte, behauptet das Optimate nach 3 Monaten Standzeit des Motorrades, Batterie eingebaut und angeschlossen, schon nach weniger als einer Minute Ladezeit, dass die Batterie voll ist! Leckstrom =0, Selbstentladung der Batterie sehr gering!
Grüße, Detlev
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wolfgang
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Re: Immer wieder Batterie platt

#9 Beitrag von wolfgang »

Eine tiefentladene Blei-Gel-Batterie kann man i.d.R. nur noch entsorgen, da sie sich meist nicht mehr richtig erholen.
Ich habe eine von 3,8 V wieder hochgeholt. Ging über Monate und ich musste ein neues Ladegerät kaufen, das dies kann. Hawker selber wollte nicht bzw. sagte es geht nicht.

Meine Böcke hängen alle das ganze Jahr am Ladegerät.
Gruß

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Michael
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Re: Immer wieder Batterie platt

#10 Beitrag von Michael »

Eine tiefentladene Blei-Gel-Batterie kann man i.d.R. nur noch entsorgen, da sie sich meist nicht mehr richtig erholen.
gebe Dir vollkommen recht. Ales "Aufwecken, Wiederbeleben" ist nur mit einem kleinen Teil der ursprünglichen Kapazität möglich. Interessant ista uch was die Leute für Ladegeräte ausgeben. Für Blei und Blei Gel Batterien benötigst Du nur eine Spannung um die 13,8V und eine Strombegrenzung. Alles andere ist nett aber mehr oder weniger sinnlos.

Wir fahren in unseren Motorrädern die billigsten (Exide) Batterien die in kleinen USVs eingesetzt werden. Die funktionieren sehr gut und haben eine lange Lebensdauer.

Michael
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qtreiber
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Re: Immer wieder Batterie platt

#11 Beitrag von qtreiber »

also, was schließen wir daraus:
Stephan hat geschrieben:Aber ich habe ja ein Batterie-Lade-Erhaltungsgerät (was für ein Name), Danke Michael!

Das muss ich halt wohl viel früher dranklemmen. GS am Tropf sozusagen.
Stephan hat es richtig erkannt. :wink:
Gruß
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neno
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Re: Immer wieder Batterie platt

#12 Beitrag von neno »

Stephan hat geschrieben:Ich habe jetzt die dritte Batterie, die ihren Geist aufgegeben hat. Die letzte war nur vier Monate alt. Ich gebe zwar zu, ich bin in den vier Monaten nur einmal gefahren, das ist so ca. 2 Monate her.

Aber das können andere Marken eindeutig besser. Und mein freundlicher hat schoin einiges gemacht, wie Softwareupdate usw.

Das nervt dann schon .........

Also muss sie jetzt an den Tropf (Erhaltungsladung)

Dabei dachte ich, das wäre eine Gel-Batterie!
Ich lese auch immer wieder von Batterieproblemen bei BMW. Bei meiner R1150R hatte ich im Winter die Sicherung für die Analoguhr gezogen, und nach mindestens 4 Monaten Winterpause sprang das Moped problemlos an. Zwar nicht ganz so flott wie während der Saison, aber sie sprang an.
Meine GS habe ich im Dezember 2006 bekommen und dann 3 Monate in die Garage gestellt. Wegen der negativen Berichte am Anfang wöchentlich, dann monatlich die Batteriespannung gemessen. Über die 3 Monate ca. 0,2 V Spannungsabgall, natürlich sprang damit die GS problemlos an.
In diesem Winter halte ich es genauso, messe einmal monatlich die Batteriespannung. In den letzten 2 Monaten nur minimaler Spannungsabfall, der auch temperaturbedingt sein kann.
Aufpassen muss man natütlich mit angeschlossenem Zubehör. So zieht die TomTom Rider Halterung Strom, auch ohne eingestecktes Navi. Oder wie oben beschrieben Analoguhr (war schon bei den Zweiventil RS/RT der Fall), Radio, etc..
Das kann man also mit wenig Aufwand in den Griff kriegen. In meinen Augen stimmt mit den Mopeds etwas nicht, die eine intakte Batterie nach 3 - 4 Monaten leer saugen. Da würde ich tatsächlich mit dem Messgerät suchen gehen.

Bedenklicher finde ich wenn nur wenige Monate alte Batterien von jetzt auf nachher zusammenbrechen, wie bei Bekannten beobachtet. Da scheint die Hawker wesentlich weniger anfällig zu sein, wenn man die richtige nimmt. Aber wenn mit der Hawker ein Problem auftaucht, will Hawker von nichts wissen. Nur Dank der Kulanz von Hein-Gericke wurde bei einem Freund die 1 Jahre alte Hawker zurückgenommen.
Grüssle Neno
böddel
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Re: Immer wieder Batterie platt

#13 Beitrag von böddel »

Tachen,
bin neu hier - und grüße erst mal alle !

Es tröstet mich zwar kaum, aber mit dem Problem bin ich wohl nicht allein.
Habe meine neue 1200GS nun 1 Jahr und die Batterie nervt - von meiner alten Güllepumpe kenn ich das nach über 20 Jahren nicht.
Fall: auch nach längerer Standzeit springt die Q tadellos an. Jedoch nach einer Pause - nach ca 1-2 Stunden fahrens -
meldet sich beim Neustart das ABS ab. Bei meiner letzten Tour sprang die Q nach
einmal abwürgen nicht mehr an, Saft aus. Erst nach 10 Minuten warten war Sie wieder da, allerdings
ohne ABS und Instrumente. Mein freundlicher meint, das mit dem ABS sei erklärbar. Nach Zündung ON
Init abwarten und bloß nicht bremsen - erst dann Starten ( Clevere Sache z.B. am Hang ).

Nun bin ich auch Wenigfahrer, aber ich finde das ist keine Entschuldigung.
Mein freundlicher empfiehlt unbedingt dem BMW Tropf. Sei die Batterie nicht von Anfang an voll,
wird Sie´s durch Fahren auch nicht.
Das kann ich nicht so recht glauben. Auch mit alle Verbraucher an (Griffheizung ) muß die Lichtmaschine das doch schaffen.
Entweder der Akku ist Asche oder BMW hat hier Mist gemacht.

Weiß einer was ?

Gruß Böddel
Stephan (inaktiv)
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Re: Immer wieder Batterie platt

#14 Beitrag von Stephan (inaktiv) »

Hallo Bö...... hast Du auch einen richtigen Namen?

also wenn die Batterie keinen Schaden hat, dann sollte sie beim Fahren auch aufgeladen werden, wenn du nicht gerade mit Standgas fährst. Aber so wie es klingt hat sie einen Knacks -> Garantie

Und natürlich kannst du bremsen, im schlimmsten Fall fährst Du kurz ohne ABs und startest dann nochmal neu
böddel
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Re: Immer wieder Batterie platt

#15 Beitrag von böddel »

Stephan hat geschrieben:Hallo Bö...... hast Du auch einen richtigen Namen?
Hallo Stephan,

sorry - Wolfgang bin ich, Wolfgang. :oops:

Habe mit meinem freundlichem gesprochen, die Q kommt zur Werkstatt ( GsD Garantie ).
Wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hat ist nicht nur die Batterie im Eimer,
sondern es stimmt auch etwas an der Elektronik nicht. Der :D meinte, selbst wenn die
Startdiagnose nicht vor dem Start abgeschlossen wurde und deshalb das ABS ausbleibt,
so wird die Init während des fahrens (ohne zu bremsen) nachgeholt. Das passiert bei
meiner Q aber nicht. Das Drehzahlmesser und Tacho neuerdings wegbleiben sei schon
garnicht normal.
Sobald ich mehr weiß, lasse ich es Euch natürlich wissen !

bis dennen
Wolfgang
Stephan (inaktiv)
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Re: Immer wieder Batterie platt

#16 Beitrag von Stephan (inaktiv) »

Hallo Wolfgang

Danke für die Info, wenn Du dann mehr weisst, dann gib einfach mal kurz Bescheid

Gruss

Stephan
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Werner
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Re: Immer wieder Batterie platt

#17 Beitrag von Werner »

Letztes Jahr hatte 'n Kumpel mit seiner ADV das gleiche Problem. Abends abgestellt und am nächsten Morgen war die Batterie alle obwohl er sie vor dem Urlaub beim Händler über Garantie tauschen hat lassen.

Ich hatte bei meiner 1150'ger noch nie Probleme auch ohne Batterieausbau oder Sicherungsentfernung.
Griaserl Werner Mod: R-Modelle
Stephan (inaktiv)
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Re: Immer wieder Batterie platt

#18 Beitrag von Stephan (inaktiv) »

nur mal als Info, ich habe sie mit einem Ladeerhaltungsgerät geladen und sie funzt wieder :D
mogli300

Re: Immer wieder Batterie platt

#19 Beitrag von mogli300 »

Lumi hat geschrieben:Die Leerlaufspannung lässt sich doch messen wurde das schon gemacht. Auch die Sicherungen einzeln abziehen und messen kann einen Fehler auf einen kleineren Radius beschränken.
Da gibt es die irrwitzigsten Fehler meistens hervorgerufen durch Kriechströme.
Ev. wird auch die Batterie totgeladen durch defekte Regler, das ist sogar an einer bauchigen Batterie erkennbar.
Hallo,
also die R1200GS hat keinen Sicherungskasten! Es ist ein CAN-Bus der nur elektronisch über einen Rechner funktioniert.
Die Software-Version sollte aktuell sein, dann könnte es eben nur noch die Hardware sein, die Probleme verursacht. Falls es ein Trost ist: meine R1200GS zog 90mA und der Rechner war kaputt. Die Hawker konnte das nur drei Tage puffern...

Grüße
mogli300
Stephan (inaktiv)
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Re: Immer wieder Batterie platt

#20 Beitrag von Stephan (inaktiv) »

Falls es ein Trost ist: meine R1200GS zog 90mA und der Rechner war kaputt
wie hast Du das denn rausgefunden?
mogli300

Re: Immer wieder Batterie platt

#21 Beitrag von mogli300 »

Hallo GS-Fahrer,
ich bin seit Sept.07 Besitzer einer R1200GS '04 und das ist wirklich eine unglaublich wahre Geschichte mit dieser BMW!
Ich fahre seit 25 Jahren Motorrad und seit 10 Jahren Ducatis, die ja bekanntlich immer Probleme machen (was ich nicht unbedingt erlebt habe!) Aber das ist eine andere Geschichte !
Komme ich mal zu meinen Erfahrungen mit meiner GS:
Ich habe mir im September 2007 eine R1200GS mit 2850 km Laufleistung von Privat gekauft. Der Vorbesitzer hatte im Serviceheft die Übergabeinspektion und die 1000 km-Inspektion in 2004/5 machen lassen. In 2006 und 2007 stand das Motorrad nur in einer beheizten Halle, da er wohl aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Fahren gekommen ist. Daher war beim Kauf auch die Batterie kaputt gewesen und eine Probefahrt war so ohne weiteres nicht möglich gewesen. Soweit so gut.
Habe dann einen Hawker Blei Akku gekauft und eigens eine Inspektion mit Kerzen-, Filter- und Ölwechsel durchgeführt. In den ersten Monaten bin ich dann fast täglich zur Arbeit, in den Urlaub und sonstwohin gefahren. Alles kein Problem (bis auf ein paar ABS-Ausfällen gleich nach dem Starten, dem Kupplungsrutschen nach verdrehtem Handprotektor und dem klappernem Windschild).
Im Dezember habe ich sie dann 3 Wochen in die Garage gestellt und anschließend ließ sie sich nicht mehr starten. OK, ich habe über das Entladungsproblem schon hier und da was gelesen, also ein SAITO Gerät gekauft und direkt an die Hawker angeschlossen. Der Winter war somit gerettet.
Nun habe ich die Saison schon einiges gefahren aber das Entladungsproblem stellt sich dramatischer dar, als ich es erwartet hätte. Es fließen nachweislich 90 mA Entladestrom und da kann selbst die Hawker keine drei Tage gegen halten.
Also ich einen Termin beim Händer, der die BMW damals verkauft hatte, gemacht. Er ist nun nicht mehr BMW-Händler aber dafür nimmt er auch kein Blatt mehr vor dem Mund was die Probleme mit der ersten GS angeht und da speziell die Elektrik. Er spielte dann die neueste Software auf aber auch das schaffte keine Besserung. Er empfahl dann den offiziellen Weg!
Dann zu einem großen freundlichen (und das meine ich auch so!) BMW-Händer und der teilte mir nun mit, das wohl ein nicht-BMW-Ladegerät an der Bordnetzsteckdose angeschlossen gewesen sei und dadurch der/die Rechner einen Schaden erhalten habe. Kostenpunkt 1100 Euro !!!
Ich nehme diese Aussage zu Kenntnis aber glauben kann ich das nicht so recht, bzw. wenn es wirklich so gewesen sein sollte, dann halte ich es trotzdem für dilletantisch programmiert, also auch für ein Problem bei BMW ! Nun, wie ich auch anfänglich geschrieben habe, hatte mein Vorbesitzer versäumt, die Jahresinspektionen durchzuführen und nun steht BMW auf dem Standpunkt, es kann nichts auf Kulanz repariert werden, da ja das Scheckheft nicht ordnungsgemäß geführt wurde.
Das ist ja alles richtig, aber ich frage mich trotzdem, ob dieser Schaden nicht auch und gerade weil BMW hier mehrfach nachbessern musste, übernommen werden sollte.
Was auch interessant ist: es wurde seinerzeit bis Softwareversion 6.0 in Indien programmiert und diese weisen erhebliche Mängel auf, gerade in der Tatsache, das gewisse Aggregate nicht abgeschaltet werden, wenn der Zündschlüssel abgezogen wurde. Und das zieht die Batterie leer!
Wie es aussieht, darf der Kunde seine Zeit und sein Geld gerne beim Freundlichen anlegen, für Mängel, die offensichtlich der Hersteller zu verantworten hätte.
Es sind verblüffende Ähnlichkeiten vorhanden, wie auch z.B. Microsoft Betriebssysteme vertreibt und der Kunde dann seine Internetbandbreite zur Verfügung stellen muß, damit die geplanten Updates die BUGs beseitigen (oder auch nicht;-)).
Ich werde auf jeden Fall nicht hunderte Euros ausgeben, nur weil BMW hier offensichtlich bei der Entwicklung und Umsetzung des CAN-Busses gespart hatte !!!

Ein paar Tage später habe ich dann eine gebrauchte ZFE gekauft und diese eingebaut. Nun ist das Problem beseitigt! Ohne Kulanz von BMW. Was soll man dazu sagen?!

Bin auf Eure Reaktionen gespannt !
Viele Grüße
Mogli300
Stephan (inaktiv)
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Re: Immer wieder Batterie platt

#22 Beitrag von Stephan (inaktiv) »

danke für den langen und ausführlichen Bericht.

wie es scheint, ist BMW premium bei den Preisen, nicht bei der Kulanz. Wobei ich selbst nicht meckern kann, ich habe glaube ich schon die dritte Batterie auf Kulanz.

Was ist denn ein ZFE?

Gruss

Stephan
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JoeF
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Re: Immer wieder Batterie platt

#23 Beitrag von JoeF »

ZFE==Zentrale Fahrzeug-Elektronik
Grüße
aus dem schönen Sauerland

Jörn

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Re: Immer wieder Batterie platt

#24 Beitrag von MID »

hier gibt´s die Lösung:
Zuletzt geändert von wolfgang am 5. Juli 2013, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Keine Werbung in unserem Forum. 2 Beiträge und immer das Gleiche. Link gelöscht
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