Nach 4 Jahren gab die Batterie meiner R1200R über Nacht den Geist auf!!!
Am Tag zuvor noch problemlos angesprungen und gefahren, am Tag danach mit vollen Koffern,
Tankrucksack und Rolle in Urlaub fahren wollen --- nix bewegt sich, kein Licht, keine
Anzeige im Instrument!!!
Werkstatt angerufen, tippten auf Batteriedefekt, neue Batterie eingebaut, läuft wieder!!
Ist das normal???? Nach 4 Jahren, und immer frisch gehalten über den Winter (max.4 Monate
in Garage gestanden).
Ähnliche Erfahrungen??
Du Glücklicher, bei mir haben zwei Gel Batterien nur 1 Jahr bzw. 1 1/2 Jahr gehalten. Vier bis fünf Jahre ist mittlerweile die normale Lebenszeit einer "modernen" Batterie. Du wirst hier jetzt Antworten bekommen, meine ist 9 Jahre alt und immer noch gut, das sind aber die Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Kein Galgenhumor, sei froh, dass sie zu Hause die Biege gemacht hat.
Meine war auch nach etwas über zwei Jahren hin und das hat bestimmt nichts mit einer vernachlässigten Pflege zu tun. Ist also nicht ungewöhnlich deine Erfahrung nur eben blöd weil das ja meistens ist wenn man es am wenigsten brauchen kann. Bei mir nach der montage des Zach Auspuffes und einem anstehendem Soundcheck
vier Jahre ist die für ab Werk verbauten Exide ein guter Wert.
Die in meiner R1200R habe ich in der fünften Saison vorsichtshalber gewechselt, nachdem zu erkennen war, dass sich der Anlasser hin und wieder schwerer drehen ließ.
Habe mich für eine Yuasa entschieden.
Im Prinzip sind fast alle Batterien geeignet, ... nur keine Exide.
Übrigens hänge ich über Winter die Batterie aus alter Gewohnheit nicht dauerhaft an ein Erhaltungsgerät. Wenn überhaupt alle ~vier bis sechs Wochen für ~24 Stunden nachladen und gut ist.
Die Original-Exide nutze ich noch immer hier im Hause für den Anschluss eines Navigerätes. Falls du diese für kleines Geld kaufen möchtest....
Gruß
Bernd - qtreiber (AUR)
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R 1300 GS - EZ 03-2024 Ehemalige:
V2S Multistrada, V4 Multistrada Pikes Peak, R1250GS, Multi 1260S, R1200R, XCountry, R1200GS, Hondas, Kawa, Suzuki, ff
qtreiber hat geschrieben:Übrigens hänge ich über Winter die Batterie aus alter Gewohnheit nicht dauerhaft an ein Erhaltungsgerät. Wenn überhaupt alle ~vier bis sechs Wochen für ~24 Stunden nachladen und gut ist.
Ja, so sehe ich das auch. Mein Schwager hängt seine R1200R in den 5 Monaten Winterpause immer für die ganze Zeit an das org. BMW - Lade/Erhalte Gerät. Der Erfolg ist, alle zwei Jahre ist seine Batterie platt, und muß getauscht werden.
... klar, auch ich hänge die Batterie keine 4 Monate permanent an das Ladegerät;
wie schon Franz und qtreiber schreiben -- alle 4-6 Wochen ca. 24 Stunden ans Netz.
Und für was soll das Frischhaltegerät gut sein, wenn man es nicht über längere Zeit anschliessen kann? Weiss nicht, ob die R nach 4-6 Wochen überhaupt noch starten kann Die früheren Modelle konnten es nicht mehr...
Die Batterien waren bei den Boxern immer ein Thema...
Ich habe keine Ahnung, ob das heute noch Gültigkeit hat, was die alten Fachleute (das waren noch welche und keine Werbebullshitnachplapperer) sagten, eine Batterie muss arbeiten. Soll heissen, nicht nur laden, sondern auch entladen. Deshalb haben gute Geräte diese Funktion. Beim BMW Gerät bezweifle ich das.
Außer bei meinen untauglichen Gel Batterien, hat das noch bei jeder Batterie funktioniert. Alle meine Motorrad- und Autobatterien haben immer deutlich über 5 Jahre gehalten, dann habe ich sie teilweise profilaktisch getauscht. Meine Corvettebatterie ist 11 Jahre alt und steht immer noch als Testbatterie in der Garage herum. Das intelliegente Ladegerät sagt, sie ist zu 100% i.O. Sie wird regelmäßig ent- und wieder geladen, aber nicht mit Pippifax Milliampere, sondern richtig mit einem Lastwiderstand. (50 Wattlampe).
Robi hat geschrieben:Weiss nicht, ob die R nach 4-6 Wochen überhaupt noch starten kann Die früheren Modelle konnten es nicht mehr...
das Motorrad, welches nach 4-6 Wochen Standzeit nicht mehr anspringt, würde ich auf den Müll werfen. Im ersten Step die Batterie. Jede 4-V-BMW, die ich bisher hatte und habe, hat dies klaglos mitgemacht.
Robi hat geschrieben:Die Batterien waren bei den Boxern immer ein Thema...
kommt auf die Batterie und deren Pflege an.
Wie ich dies schon immer und ewig halte, steht oben. Andererseits habe ich mehrere Bekannte, die schlechte Erfahrungen mit einem 'Dauerladegerät' gemacht haben. Die Batterie war ratzfatz im Eimer. Hatte ganz am Anfang (2004) auch mal mit den Unzulänglichkeiten des CanBusses zu tun, was aber durch Updates behoben wurde. Eine Batterie soll zwar arbeiten, hat aber trotzdem nur eine begrenzte Anzahl von 'Ladezyklen'. Aber dies wissen die Elektriker besser.
Auf jeden Fall bin ich mit meiner Methode und dem Billigteil Optimate III immer bestens gefahren. In diesem Jahr habe ich erstmals eine BMW-Batterie - vorsichtshalber - ersetzt.
Gruß
Bernd - qtreiber (AUR)
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Das mit der Entladefunktion bezweifle ich mal.
Wenn ich gerade dann losfahren will wenn die Batterie im Entlademodus ist dann kann ich mein Helm wieder absetzten oder was.
Lumi hat geschrieben:Das mit der Entladefunktion bezweifle ich mal.
Wenn ich gerade dann losfahren will wenn die Batterie im Entlademodus ist dann kann ich mein Helm wieder absetzten oder was.
@Manfred; er meint dich. Erkläre ihm das mal.
Gruß
Bernd - qtreiber (AUR)
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Lumi hat geschrieben:Das mit der Entladefunktion bezweifle ich mal.
Wenn ich gerade dann losfahren will wenn die Batterie im Entlademodus ist dann kann ich mein Helm wieder absetzten oder was.
Ja, "Entladefunktion" hört sich jetzt böse an. Aber so schlimm ist es nicht. Die Batterie wird da in der Regel durch kurze Entladeimpulse im Millisekundenbereich mit hohen Strom belastet, aber nicht gelehrt Mein Gerät macht das auch in der Pflegephase. Aber das beste ist trotzdem, man lässt das Gerät die Batterieladung einmal komplett durchlaufen, also Aufladung / Pflege / Erhalteladung und dann wieder weg mit dem Gerät.
Auch jeder normale Lade-/Entladezyklus im Fahrbetrieb bringt die Batterie ihrem Ende ein Stück näher, aber was wirklich schadet ist das totale tiefentladen also absolutes lehrsaugen der Batterie. Deshalb nach 1-2 Monaten ohne Betrieb wieder mal an ein gutes Ladegerät, damit das ganze Programm mal wieder durchlaufen lassen, und gut ist es.
Ja, ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht. Ich hatte meine Q zum Bremsflüssigkeitswechsel in der Werkstatt. Als ich Sie am anderen Tag abholen wollte war die Batterie leer. Ich dachte zunächst die Werkstatt hat sie im Rahmen des Bremsflüssigkeitswechsels entladen und somit geschädigt aber es ist wohl erstens aufs Alter (4 Jahre) und zweitens auf meine Ladeerhaltung zurückzuführen. Meine Recherchen haben nämlich inzwischen ergeben, dass eine AGM-Batterie anders geladen werden muss als eine normale Batterie. Ich hatte während der Standzeit immer das Ladeerhaltungsgerät angeschlossen, welches ich auch für den PKW benutze. Eine AGM-Batterie darf max. nur mit 14,8 Volt geladen werden. Ich habe jetzt meine neue YUASA-AGM-Batterie an einem CETEK-Ladegerät angeschlossen das lt. Bedienungsanleitung eine Ladefunktion für AGM-Batterien hat. Man(n) lernt halt nie aus.
"Ich geh´ jede Winterwoche in die Garage. Mal zum Putzen, mal zum Schrauben und manchmal nur um über den Tank zu streicheln"
Also um mal was "für" die original BMW Batterie zu schreiben .....
meine erste Rockster hatte eine Batterie verbaut mit Datum 05/2002 diese wurde dann 2003 in die Rockster eingebaut und seine ersten Kilometer hat dieses Moto im März 2004 fahren dürfen. Im Winter wurde sie nie geladen und nach meinem Unfall im Oktober 2008 war das Moto 2 Monate in meiner Garage still gestanden. Hab wo es abgeholt worden ist kurz den Anlasser gedrückt und der Motor hat ohne Probleme das laufen angefangen.
Das zu einer guten Batterie. In meinem jetzigen Moto ist bereits schon die 3. Batterie verbaut. Nach der original Gel-Batterie kam eine Normale rein die 1 Jahr gehalten hat und jetzt ist wieder eine Gel drin.
Bin mal gespannt was sie nach dem Winterschlaf in der 2° Grad kalten Garage sagt
Mit Deiner ersten Maschine bist Du in vier Jahren rund 100.000km mit einem Akku gefahren.
Wieviel Km fährst Du mit Deiner aktuellen Maschine pro Akku?
Weshalb ich frage ist, dass ich meine, dass die Akkulebensdauer nicht direkt im Zusammenhang mit elektronischen Ladegeräten steht.
Es sei denn, man kauft sich für 20€ so einen Akkutöter im Baumarkt.
In meinem Umfeld habe ich beobachtet, dass diejenigen die meisten Akkus brauchen, bei denen eine Motorradtour so aussieht:
"Anlassen, Eisdiele, Anlassen, Zigarettenautomat, Anlassen, Kaffeetrinken, Anlassen, Motorradtreff, Anlassen, beim Kumpel aufn Bier, Anlassen, Garage".
dirk v hat geschrieben:...
In meinem Umfeld habe ich beobachtet, dass diejenigen die meisten Akkus brauchen, bei denen eine Motorradtour so aussieht:
"Anlassen, Eisdiele, Anlassen, Zigarettenautomat, Anlassen, Kaffeetrinken, Anlassen, Motorradtreff, Anlassen, beim Kumpel aufn Bier, Anlassen, Garage".
Du hast das Tanken bei deiner Tagestourbeschreibung vergessen . 6x Anlassen pro Tagestour ist aber nichts ungewöhnliches, jedenfalls nicht, wenn ein Raucher dabei ist oder ein Endurist mit Achtlitertank
dirk v hat geschrieben:Ein schönes Beispiel Werner!
Mit Deiner ersten Maschine bist Du in vier Jahren rund 100.000km mit einem Akku gefahren.
Wieviel Km fährst Du mit Deiner aktuellen Maschine pro Akku?
keine Ahnung Dirk wird sich noch rausstellen
dirk v hat geschrieben:Weshalb ich frage ist, dass ich meine, dass die Akkulebensdauer nicht direkt im Zusammenhang mit elektronischen Ladegeräten steht.
Es sei denn, man kauft sich für 20€ so einen Akkutöter im Baumarkt.
ich denk man kann eine Batterie auch tot laden
dirk v hat geschrieben:In meinem Umfeld habe ich beobachtet, dass diejenigen die meisten Akkus brauchen, bei denen eine Motorradtour so aussieht:
"Anlassen, Eisdiele, Anlassen, Zigarettenautomat, Anlassen, Kaffeetrinken, Anlassen, Motorradtreff, Anlassen, beim Kumpel aufn Bier, Anlassen, Garage".
Das ist das was ich die ganze Zeit sag. Nicht nur die Batterie braucht Kilometer sondern das ganze Fahrzeug. Denk mal das man einiges Kaputtstehen kann. Ist halt so das man zwischen den Pausen und Stops auch genug fahren sollte um den Akku wieder aufzuladen und das ist mit einem Motor besser als mit 'nem Ladegerät.
Werner hat geschrieben: In meinem jetzigen Moto ist bereits schon die 3. Batterie verbaut. Nach der original Gel-Batterie kam eine Normale rein die 1 Jahr gehalten hat und jetzt ist wieder eine Gel drin.
da frag' ich wie lange der Akku gehalten hat, und Du sagst
Werner hat geschrieben:
keine Ahnung Dirk wird sich noch rausstellen
Naja ...... ich hab des Moto 2008 von 'nem Kumpel gekauft und hab im März 2009 die Batterie reingetan. Seit dem hab ich diese. Muß aber zugeben das ich sie letztens mal geladen hab
So habe gestern mein Mopped aus der Winterpause geholt und die Batterie eingbaut. Diese hing seit November 2011 am Ladegerät.
Sofort nach dem Einbau leutete die rote LED im Kombiinstrument auf auch bei ausgeschalteter Zündung. Habe dann versucht zu starten, aber es waren nur einige müde Umdrehungen ohne Erfolg.
Mit Starthilfe lief das Mopped dann einwandfrei. Allerdings funktionierten keinerlei Anzeigen im Kombiinstrument. Es war völlig tot bis auf besagte rote LED.
Eine Hausrunde gedreht, Mopped lief einwandfrei, jedoch weiterhin ohne Anzeigen.
Hat jemand eine Idee, ob mit einer neuen Batterie (5 Jahre alt) die beschriebenen Mängel behebbar sind oder ob etwas defekt ist.
Ich möchte vermeiden eine neue Batterie zu kaufen um dann festzustellen, daran lag es gar nicht.
Im Kombiinstument ist unten in der Mitte des Drehzahlmessers eine ovale Anzeige. Diese ist normalerweise weißlich durchscheinend. Darin leuchtete bei der defekten Batterie eine rote LED.
Neue Batterie eingebaut, Mopped springt sofort wieder an, läuft prima, nur das Kombiinstrument funktioniert immmer noch nicht. Ist völlig tot. Keinerlei Anzeigen.
Mal in der Bucht nach einem Neuen suchen. Also basteln statt fahren. Und das bei diesem schönen Wetter.