Becker Z100 Crocodile

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Donald
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Re: Becker Z100 Crocodile

#51 Beitrag von Donald » 3. April 2009, 07:07

Hallo Guten Morgen,

wenn man sich die Halterung auf dem Bild bei Becker ansieht ist es das gleiche teil nur das der Stromanschluß von der Seite fest eingeführt ist . Ansonsten dasselbe.
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Kurvenratte

Re: Becker Z100 Crocodile

#52 Beitrag von Kurvenratte » 4. April 2009, 11:36

Hallo zusammen,
habe auf Anfrage von Becker per Mail folgende Antwort bezüglich des Motorradkradles bekommen:
Sehr geehrter Herr xxxx
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Die Halterung soll voraussichtlich Ende April auf den Markt kommen und wird als Zubehör über Fachhändler, bei unseren Servicestellen oder über unsere Ersatzteilabteilung zur erhalten sein. Den nächstgelegenen Fachhändler finden sie im Internet auf unserer Website http://www.mybecker.com unter Service.

Der geplante UVP beträgt € 39,99.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Unsere technische Hotline erreichen Sie Mo - Fr von 8:00 - 18:00 Uhr unter 07248 71 1507

:arrow: Beim genauen Hinsehen :shock: kann man auf dem Bild erkennen, das der Haltebügel nach vorne hin etwas länger und nach unten gekrümmt ist. :wink: Somit würde er über das Gerät hinaus, und nicht nur in die 2mm Rastung greifen.

bodenjaeger
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Re: Becker Z100 Crocodile

#53 Beitrag von bodenjaeger » 5. April 2009, 16:18

Hallo

War eine Woche mit dem Croco unterwegs.Teilweise sehr schlechter Straßenzustand,
aber es hatt gehalten.Natürlich warte ich auch auf das neue Gradle.Soll ja wasserdicht sein .
Habe auch schon bei Becker nachgefragt.""Kommt ende April auf den Markt "" :D :D

Grüße
Bodenjaeger

sevenofnine
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Re: Becker Z100 Crocodile

#54 Beitrag von sevenofnine » 6. April 2009, 13:26

Hallo zusammen

Die negativen Berichte über das Z100 häufen sich offensichtlich – und das, obwohl die (Motorrad-) Saison noch gar nicht (richtig) begonnen hat. Schade, ich hoffte nach den ersten Meldungen, dass es für Motorradfahrer endlich eine bezahlbare Alternative zu Garmin und Tom gibt. Nun wird im Navisys-Forum über ein viel zu schwaches Display berichtet, und GS-Tom hat, wegen einer ungeeigneten Halterung, das Croco bereits verloren hat.

Zitat: "Ich kann bloß hoffen, dass die neue Mopedhalterung eine bessere Verriegelung des gerätes hat!!!!!! Mir ist diese Woche das Croco nähmlich bei einer Überlandfahrt aus der Original-Halterung herausgefallen! Das schlechte daran ist, das die Veriegelung nur ca.2-3 mm in das Gerät einrastet und bei größeren Vibrationen schnell mal herausrutscht. Das Gute und erstaunliche war aber das dem Croco der Abflug mit ca. 70km/h und mehreren Überschlägen auf der Strasse bis auf ein paar Kratzer am Gehäuse und der verlorengegangenen Abdeckung des SD-Schachtes nichts passiert ist!!!!!!!!!!! Nach dem ersten Schreck das Gerät wieder eingeschaltet und alles war sofort wieder da.
Selbst das Display hat nichts abbekommen. Also robust scheint das Croco ja zu sein! Hut ab!"


Erstaunlich, dass er dem Ganzen noch etwas positives abgewinnen kann – für mich unverständlich. Er hatte vermutlich Glück, dass er (a) rasch anhalten und wenden konnte, und (b) dass es niemand überfahren hat. Es kann doch einfach nicht sein, dass jeder einzelne bei der Halterung zum Basteln anfangen muss – irgendwo wird vom (Selbst-) Einbau stärkerer Federn berichtet. Das ist doch ein NO GO.

Also für mich ist das Croco – obwohl ich mich schon sehr darauf gefreut habe – gestorben. Hier hat Becker leider (voll) daneben gegriffen. Ich frage mich, ob bei einem derartigen Entwicklungsprozess nicht ein Motorradfahrer involviert ist? Wenn ja, dann kann doch gar nicht so ein "Halbfabrikat" das Ergebnis sein. Oder ist es normal, dass wir alle zum Versuchskaninchen mutieren...?

Ich habe mit dem Motorrad ca. 300'000 km zurückgelegt, davon etwa ¼ mit einem Navi vom Aldi. Nach meiner Erfahrung ist jedes "normale" Navi auch fürs Moped geeignet – lediglich die Halterung muss angepasst werden, nicht jedoch das Gerät selbst (ausser vielleicht einer matten Oberfläche).

Die Halterung muss IMHO folgende drei Kriterien erfüllen: (a) verriegelbarer Öffnungsmechanismus, (b) wasserdichte Aktivhalterung mit offenen Enden zum direkten Anschluss am Bordnetz (c) eine einfache, integrierte Sonnenblende. Wenn diese drei Kriterien erfüllt sind, sind 95 % aller Motorradfahrer zufrieden und glücklich. Schade, dass die Hersteller das nicht begreifen.

Und wenn jemand ein wasserdichtes oder gar benzinfestes Gehäuse, eine abschliessbare Halterung oder gar handschuhgerechte Bedienelemente (sehr gefährlich!) braucht, dann kann er immer noch auf die unverschämt teuren Produkte von TomTom und Garmin zurückgreifen.
Gruss aus Zürich

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Re: Becker Z100 Crocodile

#55 Beitrag von Onedesign » 7. April 2009, 06:58

Warum fliegt das Teil aus der Halterung?

Das Hauptproblem ist der Klappverschluss oben. Leider wurde die Feder etwas zu weich ausgeführt und die Verriegelungsnase nicht tief genug eingefräst.

Schnelle Abhilfe schaffen Klettpads (aber nur gute).

Direkt unterhalb des oberen Bügels ist eine Vertiefung in der Halterung. Dort kann das eine Teil eingeklebt werden. Dann das Gegenstück aufsetzen, Navi reinschieben und man hat den Punkt, wo es angeklebt wird. Dort das Gerät säubern und ankleben.

Wenn das Gerät nach nunmehr eingehängt wird, kommt nunmehr ein zweiter Haltepunkt zum Tragen, der sehr fest ist und das rausfliegen gut verhindert.

Das Crocodil ist ja eigentlich nur ein Outdoor-Navi...nicht explizit ein Motorrad-Navi.

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Re: Becker Z100 Crocodile

#56 Beitrag von sevenofnine » 7. April 2009, 08:14

Onedesign hat geschrieben:Warum fliegt das Teil aus der Halterung?
...
Schnelle Abhilfe schaffen Klettpads (aber nur gute).

Direkt unterhalb des oberen Bügels ist eine Vertiefung in der Halterung. Dort kann das eine Teil eingeklebt werden. Dann das Gegenstück aufsetzen, Navi reinschieben und man hat den Punkt, wo es angeklebt wird. Dort das Gerät säubern und ankleben.
...

Das Crocodil ist ja eigentlich nur ein Outdoor-Navi...nicht explizit ein Motorrad-Navi.
Hallo Onedesign

...könnte für einige interessant sein. Ich kann mir das nicht ganz vorstellen - hast Du ein Foto?

Schon die Displaygrösse des Z100 widersprich dem Konzept Outdoor. Das wichtigste Kriterium eines "Outdoor-Navis" ist die Akku-Laufzeit. Die ist beim Z100 erbärmlich - daher verdient es die Bezeichnung nicht mal ansatzweise. Glaubt man der Becker Homepage so sind die Zielgruppen (a) Autofahrer, (b) Motorradfahrer und (c) Outdoor-Freunde. In dieser Reihenfolge. Fakt ist einfach, dass das Z100 ausschliesslich für Motorradfahrer interessant ist. Ich bin überzeugt, dass es es auch ausschliesslich von Motorradfahren gekauft wird. Alles andere macht keinen Sinn. Daraus folgt zwingend, dass das Halterungskonzept gelöst sein muss bevor es in den Handel kommt.
Gruss aus Zürich

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Re: Becker Z100 Crocodile

#57 Beitrag von Onedesign » 10. April 2009, 10:24

Werde mal versuchen Fotos zu schiessen, aber schwarz auf schwarz ist nicht immer so einfach.

Habe auf die schnelle noch einen weiteren Trick:

Man nehme zwei Gummibänder und spanne diese oben unterhalb der Halterung um das Gerät. Hält auch sehr gut und verhindert auf die schnelle das Abfliegen.

Ansonsten habe ich im Internet schon eine abschließbare Halterung gesehen (wo, muß ich nochmal forschen).

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Re: Becker Z100 Crocodile

#58 Beitrag von GS-Tom » 10. April 2009, 19:43

Habe soeben bei Touratech eine abschliessbare Halterung für das Croco gefunden:
Schaust Du hier!!!!! http://www.touratech.com/shops/001/prod ... 84928e97f9
Scheint wieder Touratech-typisch perfekt verarbeitet zu sein und dürfte auch bei grobem Gelände ausreichend sicher sein.
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Re: Becker Z100 Crocodile

#59 Beitrag von Onedesign » 27. April 2009, 08:41

Tourerfahrung mit dem Crocodil:

Habe gestern meine zweite Tour mit Vorprogrammierung per Computer gemacht und... Ergebnis eine Katastrophe.

1. Tour: Hat einigermassen gut geklappt, weil ich nur die Wegepunkte übertragen habe (mit dem Nachteil, daß die Tour nicht den namen mit bekam, sonderen nur Waypoint 1 bis...X). Gut damit kann man einigermassen leben. Was man allerdings nicht darf..einen Wegepunkt auslassen. Das Gerät möchte diesen unbedingt immer wieder ansteuern, was leicht zu Fehlrouten führt.

2. Tour: Diesmal habe ich die Tour auf das Crocodil geladen und sogar den richtigen Namen angezeigt gekriegt. Freu, freu. Allerdings wurde jeder Pups mit übertragen, einen Haufen Wegepunkte etc., und da nicht alle Karten den gleichen Inhalt haben, sprich unbefestigt...geteert, offen oder gesperrt, .. kann das Gerät nicht alles verarbeiten (leider).

Nur die Freude hat nicht lang gehalten ... .

Als Startpunkt habe ich die Adresse meines Freundes genommen.

1. Fehler

Das Gerät zeigte eine Seitenstrasse an (ca. 50 m entfernt, 10 m lang).
Damit wurde natürlich der erste Wegepunkt schon nicht erfüllt...das Gerät wollte immer wieder zurück.

Also merke: den Stratpunkt so setzen, so daß er im Prinzip der erste wirkliche Wegepunkt ist..

Nun werden sich manche Fragen, ob man das nicht korrigieren kann. Eigentlich schon, es gibt ein Untermenue, wo ich den nächsten Wegepunkt als nächts Ziel ansteuern kann, aber bei der Routenübertragung ist jeder Abbiegepunkt eingetragen worden und in der Landschaft weiß man nicht immer eindeutig, wo der entsprechende Punkt ist (Bsp: sowiesostr. links abbiegen...xyz-Kreisel zweite Ausfahrt... . Und diese Punkte dann mit der Landkarte oder navianzeige wirklich eindeutig abzugleichen, ist einfach ein Geduldsspiel).

Nächste Hürde: ich fahre mit einer Ansicht von ca 100-200 m, damit mir der Strassenverlauf gut angezeigt wird und ich im voraus sehen kann, wie die nächste Kurve verläuft (Schützt vor Überraschungen). Nur überrascht das Gerät damit, das es Routenalternativen bereithält, welche nur ein Kreis in einer Ortschaft ist, was allerdings erst bei einem anderen Maßstab zu sehen ist. Sklavisch halte ich mich im allgemeinen nicht an die Routenführung, da ich ja der eigene sinnige Kompass oft anders ist, als die Strassenführung, die vielleicht nach 500 m wieder einen Knick aufweißt, der wieder zur richtigen Himmelsrichtung führt. Oder (Inventurprogramm sei Dank, hier ist ein richtiger Bauboom ausgebrochen) wird die Strasse mal wieder erneuert, auf der der nächste Wegepunkt liegt... . Schon hat man wieder ein nettes Spielchen, weil man ja der automatisch der Umleitung folgt, es aber vergißt dem Navi mitzuteilen, daß die Strasse gesperrt ist (Alternativroute wird ja automatisch berechnet).
Und schon droht wieder das Unheil, Wegepunkt nicht abgefahren.... .

Nun kann man sagen...warum hälst Du Dich nicht an Dein Navi...die Fehler macht schließlich nicht das Navi. Man steht in der Landschaft und ist von den Erfahrungen erstmal verunsichert, welche Route nun Richtig ist. Das Navi will zu Wegepunkt...aber welchen??? Und ständig anhalten, will keiner, das nervt wirklich.

Nachdem man das Spielchen ein paar Mal mitgemacht hat, kann ich nur daraus lernen:

Wenn möglich, nur weit entfernte Wegepunkte setzen, keine Routen übertragen, der übersichtlichkeithalber einen größeren Maßstab wählen, bekannte Wegepunkte unbedingt abfahren (hatte es gewagt, eine andere Brücke zu benutzen, welche gerade Mal 200m entfernt vom Wegepunkt war...und schon spielte alles verrückt) ...und häufiger mal einen Abgleich mit dem Standort machen.

Kurzum ... ab der Hälfte der eingegebenen Routen (4 Teilstücke) wurde das Teil wieder umprogrammiert auf kürzeste Route zum Endpunkt (leider waren damit auch die schönsten, kurvigen Alleennebenstrassen wieder Raserbundestrassen ohne Flair).

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Re: Becker Z100 Crocodile

#60 Beitrag von bmw peter » 27. April 2009, 11:41

Ich würde viel lieber einen Bericht von dir lesen,nach einer 7.000 km langen Urlaubstour.

Warum tut ihr euch das mit solchen Geräten an :?:
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Re: Becker Z100 Crocodile

#61 Beitrag von Onedesign » 27. April 2009, 12:08

Schöner Traum...7.000 km Urlaubstour...leider wird das nichts dieses Jahr

Warum tut man sich sowas an? Aus Dummheit...aus Sparsamkeit ... Lust am Neuen. ...Auch das Garmin oder TomTom muß man erst lernen (und je älter desto langsamer)... alle Geräte haben nunmal vor und Nachteile (Nachteil Garmin...Teuer). Aber auch Ihr habt sicherlich anfangs Lehrgeld (hoffe ich zumindest) gezahlt.

Man wird es lernen müssen, den richtigen Umgang mit dem Gerät...vorallem Ostdeutschlands Nebenstrassen ist nicht immer so gut (oder gänzlich falsch oder gar nicht) erfaßt, wie man es sich wünscht. Meine Lieblingsstrecke kennt übrigens der Garmin auch nicht!!! .

Vorallem es gibt halt keine Anleitungen zum Routenimport (außer Internet), man muß es halt selber testen (aber jeden Tag wird man klüger (vorallem beim alten navi ging das so etc). ... bis das Teil in die Ecke fliegt oder man sich auskennt).

Wollte den anderen Crocodilbesitzern halt nur mitteilen, wie man es nicht machen sollte. Im Nachgang lernt man ja auch ein wenig den Umgang damit, so z. B. die Route nochmal am Gerät selbst durchgehen (aufgepielt wurde die Tour um 0.30 Uhr, start gegen 9.00 des nächten Tages), etc., aber die Menueführung ist wirklich kein Traum...nur das merkt man halt erst, wenn man in der Pampass bei gleißenden Sonnenlicht (im eigenen Schweiß gebadet und ein wunderbar spiegelndes Display vor sich hat) steht, und ein schlechtes Gewissen seinen Motorradfreunden gegenüber hat, weil alles nicht so funktioniert, wie man es sich vorstellt.

Und mein Garmin-Spetzl ... hat auch oft so seine (sicherlich kleineren) Probleme, auch wenn er das Teil schon lange hat.

Um eines beneide ich die Garminbesitzer immer:

die mitgelieferte Computersoftware, welche Klasse ist

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Re: Becker Z100 Crocodile

#62 Beitrag von bmw peter » 27. April 2009, 12:25

Ja,

auch ich habe diesen Fehler 1 x begangen und habe das Gerät innerhalb von 24 Stunden zurückgegeben.

Habe dann doch lieber was geholt wo eine vernünftige PC-Software dabei ist.

Sicher war das nicht gerade billig,nach der Preissenkung waren es immerhin noch 1.400 Euro und die musste ich auch noch abstottern.

Aber man kann ja inzwischen auch gebrauchte für unter 300 Euro kaufen.

Alle meine Bekannten die auf PDA's und Hans-Hans usw. geschworen haben,sind inzwischen klammheimlich auf die nicht mehr ganz so teuren Geräte umgestiegen.

Natürlich soll es hier so sein das du deine Erfahrungen hier zur Verfügung stellst.
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Re: Becker Z100 Crocodile

#63 Beitrag von Onedesign » 27. April 2009, 19:55

Scheint ein gravierender Softwarefehler zu sein. Habe heute eine mir bekannte Strecke geroutet und abgefahren, es war himmelschreiend, was das Gerät gemacht hat. Hat fast an jeder Kreuzung Schlaufen eingebaut und mich statt links rechts gelotst. Auch Änderungen wie schnelle Route, einfache Route,.. etc. hat nicht funktioniert. Werde morgen nochmal die Route einlesen... und versuchen dem Gerät die launen auszutreiben. Vielleicht bringt er ja die Waypoints-Sortierung durcheinander, weil er viele Straßen die befahrbar sind, einfach nicht intus hat.

Kann sein, daß das Routing bei dem Gerät nur per manuellen Eingabe der Zwischenzielorte perfekt ist.

Leider habe ich das Gerät schon ein paar Wochen, Rückgabe wird nicht so einfach sein (vorallem wegen diesem Problem, weil Becker es nicht vorgesehen hat, daß man per Computer routet).

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Re: Becker Z100 Crocodile

#64 Beitrag von Onedesign » 28. April 2009, 17:39

Das schöne Wetter hier im Osten hält mich natürlich nicht zu hause, sondern lädt immer wieder zu neuen Touren ein. Aufgrund der negativen Erfahrung am WE habe ich mich grundsätzlich nochmal mit dem Gerät auseinander gesetzt und siehe da .. nach etlichen pobieren und wundern hat das Gerät endlich mal das gemacht, was ich auch wollte.

Wichtig zu wissen ist:

Route mit Google Earth 3 kopieren (*.kml)
Wenn mit Motorradroutenplaner mit *.kml ausgelesen wird, funktioniert es nicht. In einem der Vorbeiträge gibt es ein gut funktionierendes Umwandlungsprogramm (läuft gut unter XP, bei Vista bei mir nicht).

Kurze Namen der Route wählen (...mindestens die Anzahl der Waypoints merken und dann gleich umbenennen (erst alten Namen löschen).

Bei folgender Einstellung scheint es gut zu funktionieren:

Wenden erlaubt (was ich bisher nicht wollte, zeigt dann wenigstens sofort das was schief läuft, ansonsten kann es sein, das das Gerät Kilometer später eine Schleife dreht, welche ebenfalls kilometerweit sein kann).

Bei den Routenoptionen keinesfalls Optimieren drücken, dann stellt das Gerät viele Waypoints selbstständig um und läßt einen "Auslieferungstechnisch" optimal fahren, aber bei uns ist es ja andersherum, nicht das Ziel, sondern der Weg ist entscheidend.

Bei optimale oder einfache Route scheint er sich an die geplanten Vorgaben zu halten. Bei kurzer bzw. schneller Route legt das Gerät manche Wege so, daß du (wenn du vom Gefühl her rechts fahren müßtest) links anzeigt, den nicht weit entfernten Waypunkt ansteuert um dann Wenden (oder aber kilometer später einen Kringel drehen läßt) anzuzeigen, um dann wieder den nächsten Waypoint anzusteuern.

Wichtig ist auch, den Startpunkt etwas entfernt vom eigentlich Startpunkt zu setzen, da das Gerät beim Laden der Route nachfragt, ob die aktuelle Position sein soll.

Besser ist es nur die Waypoints zu importieren, nicht die Route, da dann der Abgleich (jede Karte und Programm haben ja leider unterschiedliche Strassendaten) besser funktioniert. Auch bei Sperrungen kann das Gerät besser auf die Situation reagieren.

Bei dem Setzen der Waypoints sollte man darauf achten, diese vielleicht in die Ortschaften zu setzen, damit man sich notfalls anhand der Karte orientieren kann, wo man gerade ist und um die Tour dort wieder neu zu starten. Wenn man sich verfranst hat, ist es anhand von den auf Landstraßen gesetzten Waypoints sehr schwer nachzuvollziehen, welche Waypoint nun der richtige Startpunkt ist (insbesondere dann, wenn man eine Route importiert hat und auf 50km 40 Waypoints hat).

Wenn man die Zeit und Ruhe hat, kann man die Route mal simuliert am Gerät abfahren, da kann man dann sehen, wo vielleicht noch ein Waypoint gesetzt oder entfernt werden muß.

Leider schlecht an dem Gerät ist ein versetzter Waypoint der in der Landschaft liegt, das macht das Gerät dann ganz kirre. Leider ist nicht am Gerät selbst zu prüfen, wo dieser falsche Waypoint liegt. Dies kann passieren, wenn, wie hier in der Gegend wegen dem Tagebau Ortschaften und Strassen verschwinden, oder Kreuzungen umgebaut oder verlegt werden, und dann leider jahrelang nicht neu erfaßt werden (kommt hier leider öfters vor, auch Google Earth hilft da oft nicht weiter, weil die Bilder teilweise schon sehr alt sind, mein Haus wurde 2003 gebaut...in GE ist noch die Wiese aus 2001 zu sehen).

Einzelne Waypoints kann man im Gerät auch löschen, ist nur manchmal Glücksache den richtigen Menuepunkt zu finden (insbesondere dann, wenn man es eilig hat oder eh schon genervt ist).

So, nun hoffe ich auf schöne Touren ohne weiteren Ärger und hoffe, vielleicht anderen Crocodilbesitzern vor Umwegen zu bewahren.

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Re: Becker Z100 Crocodile

#65 Beitrag von Björn_GS (SFA) » 9. Juni 2009, 16:04

so, die mopped-halterung ist endlich raus - funzte bei meiner dicken zwar auch mit der autohalterung, allein das sicherungsgummi war etwas nervig :wink:

hier der link:

halterung

hab's gerade über amazon bestellt, die beziehen das auch von dort :roll: versandkosten bleiben sich gleich...

2. bordsteckdose und stecker, schraubbar sind beim :) auch schon geordert.

was die unzufriedenen/negativen meinungen zum croco hier angeht: kann ich nachvollziehen, es ist sicher nicht perfekt. man muß halt vorher wissen, wofür man es braucht - und meinen (bescheidenen) ansprüchen genügt es vollauf!
bin neulich im regen gefahren, und zumindest bei der dicken dauert es eine weile, bis das wasser ans navi kommt - solange man in bewegung bleibt. der spritzwasserschutz ist also gegeben und völlig ausreichend - und wenn es doch mal hunde und katzen regnet: tankrucksack und nach ansage fahren (sehr exakt!) oder duschhaube.... :!: :wink:

gruß, björn
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Re: Becker Z100 Crocodile

#66 Beitrag von Onedesign » 9. Juni 2009, 18:44

Bescheiden sind meine Ansprüche schon geworden, das stimmt. :lol:

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Re: Becker Z100 Crocodile

#67 Beitrag von Frank@S » 9. Juni 2009, 22:00

Onedesign hat geschrieben:Man wird es lernen müssen, den richtigen Umgang mit dem Gerät...vorallem Ostdeutschlands Nebenstrassen ist nicht immer so gut (oder gänzlich falsch oder gar nicht) erfaßt, wie man es sich wünscht. Meine Lieblingsstrecke kennt übrigens der Garmin auch nicht!!! .
Das wundert mich nicht, da Garmin und Becker die Kartendaten von NAVTEQ haben und somit auch die gleichen Fehler.

"HansHans" benutzt TeleAtlas und ist auch nicht perfekt; das ist wohl keiner.

Auf der NAVTEQ-Seite kannst Du Kartenfehler melden, sodass diese in der nächsten Version berichtigt werden (http://www.navteq.com)

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Re: Becker Z100 Crocodile

#68 Beitrag von Onedesign » 10. Juni 2009, 17:25

Perfekt ist keines, das ist klar, auch Google Earth nicht, da ist das Material so alt, daß mein Haus, welches jetzt 6 Jahre steht, noch nicht enthalten ist...sonderun nur mein Grundstück, drei Jahre vor dem Bau.

Änderungen dauern leider lange bis sie eingearbeitet sind. Bei Hausstrecken kein Problem, so bleiben sie wenigstens leer. Melde übrigens alle Änderungen die mir auffallen.

Blöd ist halt nur, wenn Tankstellen nicht enthalten sind...da steht man im feindlichen Ausland (Sachsen) und schaut, wo die nächste Tanke ist (40km) entfernt. Da kommt man schon ins Schwitzen, fährt langsam los und schon 2 Biegungen weiter...kann man den Saft der Begierde erhalten (Tankstelle stammte noch aus der alten DDR).

Irgendwie scheinen sie hier nicht immer das wichtige zu erfassen.

Wird aber sicherlich mal werden.

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Re: Becker Z100 Crocodile

#69 Beitrag von Frank@S » 10. Juni 2009, 18:01

Onedesign hat geschrieben:... mein Haus, welches jetzt 6 Jahre steht, noch nicht enthalten ist
Bis dies bei Google Earth erscheint, bist Du schon wieder ausgezogen :lol:

Ist bei mir um die Ecke genau das Selbe. Navi schickt mich durch den halben Ort,
weil es auf der Karte 2cm Stasse nicht zu geben scheint ......
Wenn Du vor und Hinter der "Problemstelle" einen Routenpunkt setzt, führt er dich
durch's Dorf hindurch bis auf nen Meter an die Ausgangsstelle zurück. :shock:

Und ne brandneue Tanke (1 Jahr alt) gibt es auch, die in den Karten noch nicht
verzeichnet ist. Ubrigens noch nicht einmal bei Shell auf der Homepage :lol:

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Re: Becker Z100 Crocodile

#70 Beitrag von Onedesign » 13. Juni 2009, 12:22

Brandneue Tanke?

Die Zeiten der DDR sind 20 Jahre zurück...

hirsetier

Re: Becker Z100 Crocodile

#71 Beitrag von hirsetier » 15. Juni 2009, 21:31

Hallo,

hab mir jetzt auch das Schnappi besorgt. Läuft soweit ganz gut. Im Auto sind die Ansagen um Welten besser als beim HansHans one XL.

Jedoch muß das Kartenmaterial teilweise von der Römerzeit sein :wink: :
Ich hab mich mal heim leiten lassen wollen. So, nun versucht mal die Adresse Staufenbrücke 7, 8 oder (bis) 14 in 83451 Piding einzugeben. Das Schnappi (und auch der Artverwandte Z 201-heute beim MM getestet) kennen nur Hausnummer 1-6. Wählt man eine der Nummer aus und geht auf "Route zeigen" schreibt er Reichenhaller Straße.
Vergleicht das mal mit google maps.

Zwar hieß die Straße "Staufenbrücke" mal "alte Reichenhaller Straße", aber das war vor über 30 Jahren. Oder versucht mal die Adrese vom Campingplatz einzugeben (Strailachweg, 83451 Piding)....

Kann man solche Fehler irgendwo melden? Ein Nüvi 550 heute im MM erkannte die Adressen. So wirds an Navteq wohl nicht liegen, oder?

Gut Nacht,
Hias

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Re: Becker Z100 Crocodile

#72 Beitrag von Björn_GS (SFA) » 16. Juni 2009, 08:07

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hirsetier

Re: Becker Z100 Crocodile

#73 Beitrag von hirsetier » 16. Juni 2009, 18:39

Dankeschön!

Da hätte ich eigentlich ja auch selber draufkommen können :)

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Re: Becker Z100 Crocodile

#74 Beitrag von Frank@S » 17. Juni 2009, 07:13

Crocodile Halter von Touratech :!:

siehe auch >>> hier klicken
TT-Crocko-Halter.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: Becker Z100 Crocodile

#75 Beitrag von Björn_GS (SFA) » 17. Juni 2009, 07:22

na super - 85 eier dafür, das ich wieder ohne stromanschluß (und sogar ohne katrin im ohr!) unterwegs sein darf :roll: der halter geht mal sauber über alle kontaktmöglichkeiten des crocos hinweg...
sieht auch sehr nach outdoor aus das ding :|
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