Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

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shrotty
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#26 Beitrag von shrotty » 10. Februar 2011, 08:48

@ Albert

bin ganz Deiner Meinung :!:
Auch für mich ist es nur ein Hobby, und keine Berufung :!: :!: :!:
Es grüßt Euch: shrotty

Pumpelche
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#27 Beitrag von Pumpelche » 10. Februar 2011, 08:49

juppi hat geschrieben:...sind wir auf der Landstraße nie schneller als maximal mal 120 gefahren und an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten wir uns auch. ...
Der gefällt mir! :lol:

@Albert
Welch Poesie! Aber es stimmt!

@Thema
Ich selbst habe gelernt, dass Angst und Unsicherheit als grösste Hemmer das grösste Risiko darstellen. "Gefahr" erlebte ich nur zu Beginn, als ich mich nicht getraute, bspw. den Speed in einer Kurve zu halten. Dann wabbert das ganze Motorrad und die Linienführung ist futsch. Deshalb: Angst weglegen (Angst <> Verstand/Vernunft) und mit Vertrauen in die Technik/Reifen/Grip fahren.
R1200R - Spacegrau - modifiziert mit: Motorspoiler, Hinterradabdeckung, Rückleuchten, Lenkerendenspiegel, Griffe, Tankpads, Boxer-Protektoren, Zusatzscheinwerfer. Bei Fragen zu den einzelnen Produkten Nachricht an mich. » Bildmaterial

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Thomas
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#28 Beitrag von Thomas » 10. Februar 2011, 09:19

Motorradfahren ist ein Problem und eine Herausforderung!
Der Mensch ist dafür nämlich eher ungeeignet.
Die bestehenden Probleme kann man jederzeit, überall und bei fast jedem Hobbyfahrer beobachten.
Es ist für mich Ziel und Zweck, meine Fehler nicht zu kultivieren, und wenn mir das verschiedentlich gelingt, ist es für mich eine Lust. Fehler muss man erst einmal verstehen und dann gezielt angehen. Zum Ausmerzen muss ich also denken. Tut übrigens nicht weh.
Somit, Albert, überhaupt keine Zustimmung.
Richtig: Motorradfahren ist kein Lebenszweck.
Aber besser Motorradfahren ist lebensverlängernd.
Rückwärts verstehen und vorwärts leben!

Nordmann

Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#29 Beitrag von Nordmann » 10. Februar 2011, 09:40

Albert hat geschrieben:Wenn ich anfange, meine Lust zu problematisieren - isses vorbei!
So isses und den Rest unterstreiche ich voll und ganz.

Diese Wichtigtuerei, was Motorradfahren alles sein soll, amüsiert mich hier im Forum doch recht häufig. Motorradfahrer/innen sind nichts besonderes, man findet unter ihnen alles, was man in der übrigen Bevölkerung auch findet. Nur, du mußt dies und du mußt das, geht mir manchmal ganz schön auf den .....!

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Thomas
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#30 Beitrag von Thomas » 10. Februar 2011, 11:38

Natürlich musst Du nicht sicher und sportlich Motorradfahren, aber das ist hier das Thema!
Dass Motorradfahren auch Spaß bringen kann, wenn Du scheixxe fährt, stimmt, ist hier aber nicht das Thema.
Rückwärts verstehen und vorwärts leben!

Nordmann

Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#31 Beitrag von Nordmann » 10. Februar 2011, 12:13

Thomas hat geschrieben:Natürlich musst Du nicht sicher und sportlich Motorradfahren, aber das ist hier das Thema!
Ich habe das Thema schon verstanden. Es ging mir bei meinem "DU MUßT" darum, dass ich mir nicht von jemand sagen lassen muss, von dem ich nicht mal weiß was er selbst kann, du mußt ein jährliches Sicherheitstraining absolvieren, weil du sonst nicht sicher fahren kannst. Das mit dem ST ist nur ein Beispiel und ich stelle es nicht in Frage, nur ich brauche es nicht, um sicher oder sportlich zu fahren. Und was für mich sportlich ist, hat eigentlich auf der Straße nichts zu suchen und kann für andere ganz etwas anderes sein. Habe genug "Sportfahrer" in den Alpen erlebt, jedenfalls waren sie optisch sehr sportlich und auf den Geraden auch, in den Kehren waren sie dann alles andere. Soviel zu den Sportfahrern. :lol: Mit Sicherheitstraining voll bis zum Hals, leider hat der Kopf nichts abbekommen. :wink:

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juppi
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#32 Beitrag von juppi » 10. Februar 2011, 12:38

Albert hat geschrieben:Wenn ich das hier lese, habe ich den Eindruck, Motorradfahren wäre ein Problem, eine Herausforderung, eine Aufgabe, ein Ziel, ein Lebenszweck.
Albert
Ich fahre Motorrad mit großer Leidenschaft.
Es ist für mich ein schönes Hobby geworden.
Und auch eine gewisse Philosophie, die zu meinem Leben gehört.
Der Mensch besteht nun mal aus Körper, Geist und Seele.
Alles sollte man im Gleichgewicht halten und pflegen um gesund zu bleiben.

Beim Motorradfahren wird alles erfüllt bei mir.
Deswegen dient es auch meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden.

Da es aber auch sehr gefährlich ist, stellt sich mir die Frage.
Tue ich es trotzdem?
Ja!
Also werde ich versuchen das Risiko zu minimieren, so gut es geht.
Wie?
Indem ich mich trainiere, solange ich fahre.
Geistig und Körperlich.
Wie kann ich das am besten tun.
Indem ich mich informiere und weiterbilde.

Da ich für mein Geld maximalen Spaß haben möchte, werde ich auch weiterhin daran arbeiten.

Frei nach dem Motto -der Weg ist das Ziel-.
Aber, wie schon oft gesagt -im Leben ist alles relativ-.
:) :wink:
Man kann in einem Motorradforum natürlich auch übers Wetter reden.
Nur wenn man weiß was man tut, kann man machen was man will!

Gruss Jupp

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Thomas
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#33 Beitrag von Thomas » 10. Februar 2011, 12:47

Alles richtig: Wer jedes Jahr ein ST braucht und nie zum Kurven- oder Perfektionstraining aufsteigt, hat sich nicht entwickelt, aber zumindest besser als nichts.
Und ein wirklich sportlicher Fahrer hat auch in Kehren kein Problem.
Aber selbstverständlich kann man auch auf öffentlichen Straßen "sportlich" fahren.
Und "sicher" ist keine Frage der Risikobereitschaft, sondern des Handwerkzeugs.
Übrigens: Je langsamer man selbst unterwegs ist, desto mehr Raser gibt es!
Bei mir sinkt seit drei Jahren altersbedingt die Riskobereitschaft. Das spüre derzeit aber nur ich.
Deshalb propagiere ich das gezielte Lernen. Von der Basis kann man ewig zehren.
Außerdem: Leistung bringt Spaß, aber Leistung fällt einem nicht in den Schoß.
Thomas, eher fleißiger Mopped-Handwerker als Naturtalent
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#34 Beitrag von helmi123 » 10. Februar 2011, 12:52

Thomas hat geschrieben: Das spüre derzeit aber nur ich.

:lol: :lol: :lol: Mein lieber Bub,jetzt wo es nicht mehr zwingend aufs Erlkönige steigen braucht FÜHLE ich mit Dir :)
:lol:

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bugati
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#35 Beitrag von bugati » 10. Februar 2011, 12:58

Man hat schon viel für seine Sicherheit getan, wenn man einige Sachen weiß:


-Der erste kriegt kein Preisgeld :wink:
-der zweite auch keine silberne Plakette :lol:
-für fahren ,bis der Angststreifen weg ist, gibt es keine Gratifikation :idea: :oops:
-für Kratzer am Zylinder wird man auch nicht befördert :wink:

Und manche können üben, bis der Arzt kommt, die werden immer Sch...sse fahren. :roll:

Hauptsache, man hat viele Jahre ohne Krankenhaus verbracht, das sind die guten Fahrer. :!:

Ansonsten, so wie Albert schrieb. Liegt vielleicht das auch daran, das einige ja schon mit 18 Jahren durch die Gegend gehatzt sind, und da waren Philosophie bei der Hobbygestaltung wahrlich fehl am Platz und bei denen kommt das dann auch nicht mehr mit 50 Lenzen :lol:
Gruss aus dem Sauerland, Burkhard
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helmi123
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#36 Beitrag von helmi123 » 10. Februar 2011, 13:06

:) Wie war das damals schön, Morgens mit der Kreidler auf der B 11 sich mit seinen Cheffe ein Rennen liefern, Aufgewacht ich habe Vier -Bremsen und du bist mir Wichtig also ,,,schön langsam Jungspund. :)
:lol:

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Thomas
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#37 Beitrag von Thomas » 10. Februar 2011, 13:14

Würdig alt werden auf dem Mopped muss gelernt sein.
Und auch die haben es sich verdienen müssen.
Guck Dir unseren Dietmar an.
Nicht erst knapp über 70, immer noch am Ball und kein Blümchenpflücker.
Gruß von Senior an Senior
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#38 Beitrag von helmi123 » 10. Februar 2011, 13:17

:) Thomas.. der Kerl mußte Nie richtig Angst haben, aber er hatts sichs Verdiend .. gell unser Alter :)
:lol:

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bugati
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#39 Beitrag von bugati » 10. Februar 2011, 14:02

helmi123 hat geschrieben::) Wie war das damals schön, Morgens mit der Kreidler auf der B 11 sich mit seinen Cheffe ein Rennen liefern, Aufgewacht ich habe Vier -Bremsen und du bist mir Wichtig also ,,,schön langsam Jungspund. :)
Genau so was meinte ich... :lol:
Gruss aus dem Sauerland, Burkhard
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#40 Beitrag von Tom Dooley » 10. Februar 2011, 14:31

helmi123 hat geschrieben:... Morgens mit der Kreidler auf der B 11 ...
Auch zu meiner Jugendzeit (die ja erst drei Jahre her ist :roll: ) galt noch der Spruch:

Zündapp wirft d' Leut' ab,
Kreidler schmeißts weiter.
:lol:

Gruß
Tom, der früher eine "KS 50 watercooled tt" ritt. :D

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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#41 Beitrag von helmi123 » 10. Februar 2011, 14:45

:evil: Tom ,Fahrst a Kreidler kommst weiter .

Fahrst a Zündap fährst hind ab. Für die Eingebürgerten Jungspunde: Fährst du Zündap fährst hinten ab :) :).

Es sollte aber nicht Vergessen werden: damals hat mit dem jetzigen garnicht wen :sogarnieniechts zu tun. :)
Zuletzt geändert von helmi123 am 10. Februar 2011, 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
:lol:

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Thomas
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#42 Beitrag von Thomas » 10. Februar 2011, 14:45

Luftgekühlt war weichgespült. Kreidler ging also gar nicht.
Hercules oder Zündapp, das war hier die Frage!
Wer damals mit 16 anfing und nicht gleich wegen der Dose ausstieg, fährt noch heute bis der Arzt kommt.
Die Quereinsteiger kommen nur zu Besuch.
Natürlich gibt es Ausnahmen, will ja keinen Streit.
Aber wenige.
Wie war noch das Thema?
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#43 Beitrag von helmi123 » 10. Februar 2011, 14:51

:P :P Da wäre der Müllverbrenner gefragt :!: Nein Admins lasst mal die Ziege Grasen :)
:lol:

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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#44 Beitrag von bugati » 10. Februar 2011, 15:25

helmi123 hat geschrieben:damals hat mit dem jetzigen garnicht wen :sogarnieniechts zu tun. :)
Aber schön wars... :lol:
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#45 Beitrag von helmi123 » 10. Februar 2011, 16:44

:) :) :) :) :) :)
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA.
:lol:

Thommy
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#46 Beitrag von Thommy » 10. Februar 2011, 18:37

Na gut, bin ja noch jugendlich.
Hatte 1982-1984 eine Honda CB50. ( ja lacht nur ) War damit in Italien, Frankreich und sonst noch im ges. Süddeutschen Raum unterwegs.
36000 Km in 2 Jahren. 8) 8) 8)

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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#47 Beitrag von sascha2039 » 10. Februar 2011, 19:23

Ich kann dazu nur sagen jeder sollte so fahren wie er es sich zutraut .
Denn das ist meiner Meinung nach Sicherheit .
Jede Fahrt schult und gibt Sicherheit. Man lernt bei jeder Fahrt !

Ein Kurventraining oder ähnliches schult schult schult....

FÜr mich ist es ein muss !

Lasst euch noch übermütig werden wenn so RASER an euch vorbei fahren .
Fahrt so wie ihr es euch zutraut :)

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bernreich
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#48 Beitrag von bernreich » 11. Februar 2011, 08:36

Na ja, da gibt es ja schon wieder viele Gegensätze,
man kann ja kaum definieren was ist sicher und was ist sportlich, für jeden wohl was anderes.
Ich bin schon mit Leuten unterwegs gewesen, welche sich sicher fühlten, obwohl sie aus der Kurfe raus die Gegenfahrbahn brauchten. Auch war ich schon mit Leuten unterwegs welche "gemütlich fahren" doch ich kam kaum hinterher, weil die an den unmöglichsten Stellen überholten. Auch bin ich schon mit "Rasern" gefahren wo ich alleine weitaus zügiger unterwegs gewesen wäre. Also es ist alles relativ.
Nur eins müsste klar sein, "mal unkonzentriert" das geht eigentlich gar nicht und ja man kann auch nicht immer gleich gut, es gibt Tage da sollte man sich zurücknehmen. Und ganz klar müsste jedem sein "Glück" braucht man immer dabei.
Zum Training nur so viel, es nützt sicher ein Kurfentraining um zu lernen wie weit man sich aus dem Fenster lehnen kann, aber es nützt nichts wenn man sich dabei (wie ich) nicht aus dem Fenster lehnt, weil es teuer wäre und weh tun könnte.
Am besten lernt man "sicher unterwegs zu sein" wenn man es einfach langsamer angeht, die Kurfeneinfahrtsgeschwindigkeit soll sich angenehm anfühlen und dann passt das auch, man muss nicht mit Gewalt "rasen". Aber falsch fährt man auf jedenfall dann, wenn Dosen hinten drängeln!
es grüßt der Heidel-ber

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Thomas
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#49 Beitrag von Thomas » 11. Februar 2011, 08:51

Aber falsch fährt man auf jedenfall dann, wenn Dosen hinten drängeln!
Es gibt ausnahmsweise aber auch PKW-Fahrer, bei denen musst Du alles geben, damit sie Dich im Kurvengeschlängel nicht abhängen.
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Re: Was gehört zum sportlichen aber sicheren Motorradfahren?

#50 Beitrag von juppi » 11. Februar 2011, 10:13

Du hast sicherlich Recht Heidel-ber.
Wenn jeder mit 80% seines Könnens unterwegs wäre, gäbe es weniger Probleme.
Was ich aber mit dem Titel meine, ist, was gehört dazu und wie komme ich dort hin.
In der Fahrschule habe ich das nicht gelernt.

Für mich gehört z.B. das Beherrschen einer Vollbremsung aus der Geschwindigkeit mit der ich unterwegs bin zum sichereren Fahren.
Wie komme ich dort hin?
Indem ich viel und regelmäßig übe, mit niedriger Geschwindigkeit beginne und das Tempo langsam steiger. Sie sollte am häufigsten trainiert werden. Wer macht aber schon bei seinen Ausfahrten mal eine Vollbremsung bei Tempo 130 km/h und das bei nasser Fahrbahn?

Aber wer braucht das schon, ich nicht, denkt fast jeder.
:shock: :wink:
Was ist dabei zu beachten?

Stets den Lenker gerade und fest halten, Arme leicht gebeugt, mit Bremsbeginn die Kupplung ziehen.
Bei Integral ABS Bremse voll ziehen.

Knie fest an den Tank
Körper gerade aufrichten, an der Wirbelsäule fest machen, Gewicht nach hinten verlagern.
Kopf gerade aus, Blickführung weit voraus, Lücke suchen, wohin kann ich ausweichen.

Oder in der Gruppe fahren (versetzt fahren).
Warum? Weil ich mehr Platz zum Bremsen habe.

Oder hinter Autos nicht mittig hinterherfahren, da ich sonst bei einer Bremsung schlecht oder gar nicht mehr an dem Auto vorbei komme.

Oder oder oder…., da könnte jeder etwas beitragen.

Präventivschutz ist immer noch der beste Schutz. Dazu muss ich aber wissen was auf mich zukommen kann. Derjenige fährt sicher, der mit dem Unvorhergesehenen rechnet und dem entsprechend vorbereitet ist.
Nur wenn man weiß was man tut, kann man machen was man will!

Gruss Jupp

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