
Traumkunde einer jeden Versicherung.
Man muss sich ja definitiv nicht gegen jeden UnglücksFall absichern.
Richtig wäre imho eine Abwägung von SchadenseintrittsWahrscheinlichkeit UND möglichem Schaden.
Wenn das subjektive Risiko zu hoch erscheint, dann sollte man es tun, sofern der zu erlösende Betrag passt.
Im oben genannten Reparaturfall (Garantieverlängerung, Schaden über 1.000.-) ists ja auch mögich, dass Motorrad notfalls günstiger zu verkaufen oder alternative Reparaturen mit Gebrauchtteilen und freier Werkstatt / Eigenleistung zu erwägen.
(Ein Freund hatte jetzt einen Schaden der Steuerkette am 320d Touring, E91: Reparatur über freie Werkstatt ging auch. BMW "ging" finanziell nicht mehr, da wirtschaftlicher Totalschaden)
Subjektiv finde ich 270.- EUR für zwei bis vier Jahre "Sicherheit" völlig ok.
Sofern man die Inspektionen definitiv eh bei BMW machen würde.
Die zumindest 3x 250.- EUR + X Inspektion (im letzten Jahr bräuchte mans ja nicht) machen das Ganze nachher teuer. Da beruht imho das Geschäftsmodell mit der Gebrauchtgarantie drauf: Kundenbindung.
Mit Minimal-Wartung nach Plan: Öle, Ventile, Kerzen, Filter, Riemen, Bremsflüssigkeit & Verschleißteile wäre man
in Summe sicher deutlich günstiger.
m53biker hat geschrieben:Hallo,
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ich habe mir (nicht nur beim Motorrad fahren) angewöhnt, Risiken nicht nach der Wahrscheinlichkeit des Eintritts, sondern nach der Höhe des möglichen Schadens zu bewerten. Beispiel: fast alle Häuslebesitzer zahlen die (gesetzlich vorgeschriebene) Gebäudebrandversicherung umsonst, denn die Wahrscheinlichkeit eines Brandes ist statistisch gesehen sehr gering. Aber wenn es passiert, ist man (in aller Regel) ruiniert und hat Hab und Gut verloren.
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