Reifen BMW R 1200 R

Alles rund um die Reifen: Tests, Kommentare
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qtreiber
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#26 Beitrag von qtreiber » 29. Mai 2012, 12:45

Moin,

auf Sardinien habe ich, unabhängig vom Reifen und Fahrstil, keine Stelle gefunden, in denen der Reifen zum Rutschen neigte. Wenn, müsste Schmutz auf der Straße gelegen haben. Ansonsten gibt es dort super Straßenbelag und dementsprechend super Gripp.

Gerade der MPR3 ist, wie bei Michelin üblich, eher dafür bekannt bei kalten Temperaturen relativ gut zu haften und bei heftigerem Angasen und höheren Temperaturen zu Schwächeln. Für die Landstraße trotzdem ausreichend!


Die S20-Testfahrer bitte ich weiter über die erzielten Laufleistungen zu berichten. Mit dem BT016-Pro hätte ich vorne eine etwas höhere Laufleistung als hinten erzielen können. Bisher, auf der R1200R, mit allen Reifen.
Gruß
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Farbenspritzer
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#27 Beitrag von Farbenspritzer » 1. Juni 2012, 11:20

Hallo Zusammen,
wird heftig diskutiert meine Entscheidung.
Ich bin erst seid 2 Jahren BMW Fahrer (vorher japanisch) und hab mir die Berichte nur so durchgelesen.
Ich habe mir die 12R mit MPR gebraucht gekauft und wahr total begeistert.
Haftungsproblemchen kannte ich nicht.
Rutscher gibts öfters, kein Thema, aber diesmal mit Plessuren und Ersatzteilen verbunden.
Das Bike steht momentan in der Werkstatt, dann schaun mir mal weiter.

Gruß Farbenspritzer

Tramper
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#28 Beitrag von Tramper » 1. Juni 2012, 11:47

Im Winterhalbjahr fahre ich vorne den MP3 und Hinten den Z8, im Sommerhalbjahr nur den Z8

Grüessli Tramper

octane
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#29 Beitrag von octane » 1. Juni 2012, 11:54

Was ist der Grund für diese Mischbereifung? Die Nasstauglichkeit? Mit MP3 meinste du den Pilot Road 3 nehme ich an. Der neue Z8 mit M Kennung für vorne soll ja besser sein als der MPR3. Da müsste man vermutlich nicht mehr wechseln.

Tramper
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#30 Beitrag von Tramper » 1. Juni 2012, 17:44

Zufall war der Auslöser für meine Mischbereifung im Winter. Im Januar 2010 hatte ich eine Platten am vorderen Z6 eingefangen auf dem Julierpass. Da nur ein Michelin vorrätig war, habe ich diesen aufziehen lassen und meine Pässetour über den Bernina und Maloja fortgesetzt. Bei den vorherrschenden winterlichen Temperaturen (unter -10°C) hat der Michelin besseres Verhalten als der Z6. Ob der Z8 den Michelin toppen kann werde ich wohl kommenden Januar erfahren, da der aufgezogene Z8 wohl erst im März 2013 gewechselt wird!

Grüessli Tramper

Thommy
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#31 Beitrag von Thommy » 1. Juni 2012, 19:03

Soderle...
Nachdem meine Z8 nun gut 7500Km drauf hatten wurde die Karre blöde zu fahren.
Der Vorderreifen war spitz gefahren und der Hinterreifen hatte Schuppen.
Das ganze fühlte sich dann sehr kippelig und unsicher an.
Jatzt habe ich mal die neuen mit den Kennungen M/O drauf.
Die erste Testfahrt heute verlief schon mal ganz gut.
Die Reifen fühlen sich super an, und ich habe ein sicheres Gefühl
Über die Laufleistung kann ich natürlich erst am Ende der Reifen was sagen.

Ach ja: ich stehe dazu, dass bei mir die Reifen sooo lange halten...
Meine rechte Hand ist halt nicht ganz so nervös wie bei manch anderem... :D :D :D

Tramper
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#32 Beitrag von Tramper » 1. Juni 2012, 19:43

Thommy hat geschrieben:Ach ja: ich stehe dazu, dass bei mir die Reifen sooo lange halten...
Meine rechte Hand ist halt nicht ganz so nervös wie bei manch anderem... :D :D :D
Könnte aber noch viel ausgeglichener werden, wenn man die Schuppen weg haben will :wink:

Grüessli Tramper

Thommy
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#33 Beitrag von Thommy » 1. Juni 2012, 19:46

:lol: :lol: :lol:
Die Schuppen sind da wo die Elefanten waren.... :wink:

Also passt scho...

AndreS
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#34 Beitrag von AndreS » 7. Juni 2012, 20:04

Im August kaufte ich meine 1200 R mit Z6 Reifen. In september hatte ich im Sauerland auf halbtrockene Strasse ein böse Rutscher über beide Räder, obwohl die Schräglage noch nicht dramatisch war. Die Dunlop Roadmax und MPP2 auf meinen FireStorm hatten viel mehr Nassgrip.
Zu Hause habe ich sofort Angel ST's aufziehen lassen. Die herrlich neutrale Handling und stabilen Geradeausslauf fiel sofort auf. Im Oktober nochmal ins Sauerland und in Mai eine grosse Trip in dei Trentino. Nie gab es Rutscher oder sonstige Überraschungen.
Jetzt sind es 7.600 km und es sieht aus ob es hinten bis 10.000 km reichen wird und vorne vielleicht bis 12.000 km. Prima Reifen. Gehört habe ich das die Z8 viel Ähnlichkeit hat.
Übrigens würde ich de Dunlop Roadmax II auch gerne noch mal versuchen.
Mein Fahrstill ist schnell aber schonend. Nie voll auf der Bremsen oder grob ans Gas.

Gruss,
André

octane
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#35 Beitrag von octane » 7. Juni 2012, 20:20

AndreS hat geschrieben:Jetzt sind es 7.600 km und es sieht aus ob es hinten bis 10.000 km reichen wird und vorne vielleicht bis 12.000 km.
:shock: Gibst du auch Fahrkurse wie man so reifenschonend fährt? Meine Angel ST waren nach 4800 km platt. Inkl. Einfahrzeit des brandneuen Mopeds (wobei man nach den neuen Einfahrvorschriften des DOHC Motors ja nicht mehr so wahnsinnig schonend fahren muss).
AndreS hat geschrieben:Mein Fahrstill ist schnell aber schonend. Nie voll auf der Bremsen oder grob ans Gas.
In den Bergen ist das unmöglich (meiner Meinung nach). Bist du öfter im Flachland unterwegs?

Der Angel ST und der Z8 wurden wohl von den selben Leuten entwickelt und eine gewisse Ähnlichkeit ist dahe nicht verwunderlich. Metzeler gehört ja seit Jahren zum Pirelli Konzern. Der neue Z8 mit Kennung M/O ist jedenfalls bis jetzt ein prima Reifen. Fahre den allerdings erst seit etwa 700 km. Auch mit dem Angel ST war ich zufrieden. Der Z8 ist allerdings noch handlicher als der Angel ST scheint mir. Auf der R ist das eher störend.

AndreS
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#36 Beitrag von AndreS » 8. Juni 2012, 13:08

octane hat geschrieben: :shock: Gibst du auch Fahrkurse wie man so reifenschonend fährt? Meine Angel ST waren nach 4800 km platt. Inkl. Einfahrzeit des brandneuen Mopeds (wobei man nach den neuen Einfahrvorschriften des DOHC Motors ja nicht mehr so wahnsinnig schonend fahren muss).

In den Bergen ist das unmöglich (meiner Meinung nach). Bist du öfter im Flachland unterwegs?

Der Angel ST und der Z8 wurden wohl von den selben Leuten entwickelt und eine gewisse Ähnlichkeit ist dahe nicht verwunderlich. Metzeler gehört ja seit Jahren zum Pirelli Konzern. Der neue Z8 mit Kennung M/O ist jedenfalls bis jetzt ein prima Reifen. Fahre den allerdings erst seit etwa 700 km. Auch mit dem Angel ST war ich zufrieden. Der Z8 ist allerdings noch handlicher als der Angel ST scheint mir. Auf der R ist das eher störend.
Von die 7.600 km waren 4.000 km in Sauerland und Trentino und 3.600 km hier im Flachland (100 bis 120 km/h, nur geradeaus).

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qtreiber
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#37 Beitrag von qtreiber » 8. Juni 2012, 13:41

Moin,

das ist trotzdem eine beachtliche Laufleistung. Normalerweise bin ich ebenfalls 'schwingend' unterwegs, ohne große Beschleunigungs- und Bremsorgien, aber von mehr als 5.000 KM träume ich bzw. suche dafür noch den passenden Reifen.

Die Supersportreifen, z.B. MPP und vor allem BT016 Pro, ContiSA oder M3 sind deutlich früher runter.


Andererseits ist mir mein 'gutes Gefühl' einiges Wert.
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#38 Beitrag von octane » 8. Juni 2012, 14:39

AndreS hat geschrieben:und 3.600 km hier im Flachland (100 bis 120 km/h, nur geradeaus).
Das erklärt es teilweise.

Seit ich den Z8 draufhabe verzichte ich auf den Sportmodus des ESA, weil ich den noch im Verdacht habe reifenkillend zu wirken.
Mal sehen. Alles was über 5000 km geht wäre ein Erfolg :wink: . Aber ich fahre zu fast 100% kurvenreiche Strecken. Flachland gibts hier nicht. Das wirkt halt etwas reifenmordend.

Veloce
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#39 Beitrag von Veloce » 8. Juni 2012, 22:47

Wenn dich die ganzen Laufleistungen so lese, wundert es mich das niemand den Conti road attack2 fährt.

Ich habe diesen Reifen auf meiner neuen r1200r gehabt und er hat hinten 11000km gehalten.

octane
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#40 Beitrag von octane » 8. Juni 2012, 22:52

Die Laufleistungen sagen überhaupt nichts aus. Die hängen sehr stark vom Einsatzzweck, der Einsatzgegend, der Fahrweise und dem Fahrergewicht ab. Wenn du in meiner Gegend unterwegs wärst, würde auch dein Hinterreifen niemals 11000 km halten. Absolut unmöglich. Nicht mal mit Dauerschleichfahrt.

Veloce
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#41 Beitrag von Veloce » 9. Juni 2012, 08:03

Ich habe schon öfter diese Diskussionen verfolgt.......im BMW Sonderheft der Zeitschrift MO april- juni 2012 wurde eine r1200r im dauertest Gefahren und in diesem zuge gabe es reifentests.

Dabei wurde zwar kein Conti Road attack2 getestet, aber ein dunlop roadsmart 2 und dieser hat bei denen auch 11000 km geschafft.

Und die Tester dort fahren bestimmt nicht zaghaft geradeaus...........

octane
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#42 Beitrag von octane » 9. Juni 2012, 08:17

Wie gesagt kommt es auf diverse Umstände an. Bei zügiger Fahrweise in kurvigen Gegenden womöglich mit eher rauem Asphalt sind solche Laufleistungen unmöglich. Da kannst du jeden Fragen der oft im Schwarzwald, Vogesen oder in den Alpen unterwegs ist. Womöglich so wie ich oft auf sehr kleinen Strassen mit vielen Brems- und Beschleunigungsvorgängen. Es gibt noch anderes als breite Bundesstrassen.

Ich gehe übrigens auch immer von einer gesetzeskonformen Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aus. Manche haben da ja ein seltsames Verständnis und publizieren Laufleistungen mit 1,0 oder 0,5 mm Profiltiefe an einigen Stellen des Reifens. Solche Laufleistungen interessieren niemanden. Wenn ich den Gummi bis auf die Karkasse runterfahre mache ich logischerweise auch noch einige Tausend Kilometer mehr.

Mystic-Healer

Reifen BMW R 1200 R

#43 Beitrag von Mystic-Healer » 9. Juni 2012, 11:59

Veloce hat geschrieben:Wenn dich die ganzen Laufleistungen so lese, wundert es mich das niemand den Conti road attack2 fährt.

Ich habe diesen Reifen auf meiner neuen r1200r gehabt und er hat hinten 11000km gehalten.
Das wundert mich nun sehr, da der Road Attack 2 als sehr verschleissfreudig gilt, das belegt sogar der aktuelle Sporttourer-Test in der Motorrad, wo der Conti von 6 getesteten Reifen den letzten Rang in der Kategorie "Verschleiss" belegt..

octane
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#44 Beitrag von octane » 9. Juni 2012, 12:05

Der langlebigste Reifen in diesem Test war der Bridgestone Battlax BT023.

Tramper
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Re: Reifen BMW R 1200 R

#45 Beitrag von Tramper » 9. Juni 2012, 14:18

Mystic-Healer hat geschrieben:Das wundert mich nun sehr, da der Road Attack 2 als sehr verschleissfreudig gilt, das belegt sogar der aktuelle Sporttourer-Test in der Motorrad, wo der Conti von 6 getesteten Reifen den letzten Rang in der Kategorie "Verschleiss" belegt..
Der Verschleiss eines Reifen hängt in erster Linine von den Faktoren im praktischen Fahrbetrieb ab. Wird im Labor auf der Rolle bei gleicher Versuchsanordnung der Verschleiss gemessen, so sind die Unterschiede weniger als 10% der Laufleistung. Misst man aber den Reifenverschleiss von den verschiedenen Motorradfahrern auf der R1200R, dann sind doch Unterschiede in der Laufleistung von über 10'000 km messbar und das bei jedem Reifenmodell aus dem Test.
octane hat geschrieben:Bei zügiger Fahrweise in kurvigen Gegenden womöglich mit eher rauem Asphalt sind solche Laufleistungen unmöglich. Da kannst du jeden Fragen der oft im Schwarzwald, Vogesen oder in den Alpen unterwegs ist.
Es kommt ausschliesslich auf die Kopf- und Gashandarbeit des Fahrers an, die unterschiedlichen Fahrgebiete oder Strassenkategorien spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Durch das optimieren des eigenen Fahrstieles, steigt die Durchschnittsgeschwindigkeit an, und die Laufleistung nimmt ebenfalls im 2 stelligen % Bereich zu, auch wenn die Strassenkategorien kleiner werden und die Überholvorgänge sich dabei häufen.

Grüessli Tramper

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Re: Reifen BMW R 1200 R

#46 Beitrag von octane » 9. Juni 2012, 14:25

Tramper hat geschrieben:Es kommt ausschliesslich auf die Kopf- und Gashandarbeit des Fahrers an, die unterschiedlichen Fahrgebiete oder Strassenkategorien spielen dabei eine untergeordnete Rolle.
Nö. Glaube ich nicht. Ob jemand viel Autobahn fährt oder fast ausschliesslich kurvenreiche Strecken hat sehr wohl einen grossen Einfluss! Wer die Laufleistung nochmals erhöhen will kann mit sehr hohem Luftdruck fahren. Nur muss man dann mit etwas weniger Haftung rechnen. Und der Z8 wird dann übermässig kippelig.
Tramper hat geschrieben: Durch das optimieren des eigenen Fahrstieles, steigt die Durchschnittsgeschwindigkeit an, und die Laufleistung nimmt ebenfalls im 2 stelligen % Bereich zu, auch wenn die Strassenkategorien kleiner werden und die Überholvorgänge sich dabei häufen.
Schon klar dass der Fahrstil einen Einfluss hat. Aber meiner macht mir Spass so wie er ist :twisted: .

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Re: Reifen BMW R 1200 R

#47 Beitrag von Veloce » 9. Juni 2012, 23:09

Ich habe den Road attack2 tatsächlich 11000km Gefahren! Bei dem dunlop road smart 2 haben es ja die redakteure der zeitschrift MO auch geschafft.

Und um allen Unkenrufen vorzubeugen, er hatte zu diesem Zeitpunkt an der schlechtesten stelle 1,6 mm und wurde weder blank Gefahren noch etwas anderes.

Die ganzen Thesen mit Fahrergewicht, Asphaltbeschaffenheit, usw. sind übrigens nebensächlich. Das was einen Reifen richtig fordert sind Beschleunigungsorgien und dabei besonders bei Vollgas. Hier kommt der stark erhöhte Verschleiß zu Stande.

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Re: Reifen BMW R 1200 R

#48 Beitrag von octane » 9. Juni 2012, 23:23

Veloce hat geschrieben:Das was einen Reifen richtig fordert sind Beschleunigungsorgien und dabei besonders bei Vollgas.
Wenn ich so fahren würde, hätte ich meinen Führerschein schon öfter abgegeben müssen. Hierzulande herrscht auf der Dosenbahn, die ich eh praktisch nicht benutze, Tempo 120. Ausserorts gibts ein 80er Limit. Also das mit den Beschleunigungsorgien bei Vollgas hält sich doch in sehr engen Grenzen :P . Aber beschleunigt und gebremst wird natürlich schon :twisted: . Ich fahre ja nicht Motorrad um eine möglichst lange Reifenlaufleistung zu erziehlen sondern um Spass zu haben.

So sehen diese Strässchen aus:

http://www.youtube.com/watch?v=47IARxiGzv4

http://www.youtube.com/watch?v=7uDnexqQhws

http://www.youtube.com/watch?v=FpvS6ep90HA

Hier noch was aus dem Schwarzwald:

http://www.youtube.com/watch?v=r9OYaD7QEHw

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Re: Reifen BMW R 1200 R

#49 Beitrag von Veloce » 10. Juni 2012, 06:28

Mit beschleunigungsorgien meine ich den ständigen Wechsel von Gas und Bremse( war missverstandlich ausgedrückt). Dabei geht es nicht darum die zulässigen Geschwindigkeit zu überschreiten oder immer maximal zu beschleunigen.Vielmehr das andauernde durchführen dieser Manöver "tötet" den Reifen extrem schnell. Überall in Deutschland gibt es Strecken wie bei euch. In der einen Region mehr, in der anderen weniger. Die frage ist wie ich sie fahre.

Beim reifenverschleiß ist der Hauptverantwortliche für die Laufleistung der eigene Fahrstil. Alle anderen Faktoren haben einen nebensächlichen Einfluss auf den Verschleiß.

Jetzt gehen viele hin und verbinden einen besonders schlechten oder gar ängstlichen Fahrstil mit einem reduzierten reifenverschleiß. Vielmehr ist es der flüssigere Fahrstil, welcher den Reifen länger "Leben" lässt weil einfach weniger abrupte lastwechsel durchgeführt werden.

Ich fahre viele mir bekannte Strecken und diese moglichst flüssig ohne viel bremsen. Ich denke das es daran liegt, daß mein Reifen so lange gehalten hat.

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Re: Reifen BMW R 1200 R

#50 Beitrag von octane » 10. Juni 2012, 07:57

Veloce hat geschrieben:Vielmehr das andauernde durchführen dieser Manöver "tötet" den Reifen extrem schnell.
Da bin ich natürlich einverstanden und das ist mir auch sehr wohl bewusst dass dem so ist.
Veloce hat geschrieben:Beim reifenverschleiß ist der Hauptverantwortliche für die Laufleistung der eigene Fahrstil. Alle anderen Faktoren haben einen nebensächlichen Einfluss auf den Verschleiß.
Es ist durchaus ein Unterschied ob ich 5000 km im Schwarzwald oder im flachen Norddeutschland fahre. Aber da kann man noch endlos diskutieren. Das muss man halt selber erfahren.

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