ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

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Taurus1
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ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#1 Beitrag von Taurus1 »

Damit es besser gefunden wird, habe ich einen neuen Thread dazu eröffnet.

Ich habe eine 2004er Rockster und wollte mein ABS los werden, und zwar offiziell mit Eintragung.
Ich habe lange gesucht, aber keinen gefunden, der das Unternehmen ABS Ausbau und Eintragung erfolgreich hinter sich gebracht hat. Viele haben das Geraffel einfach so 'rausgeworfen, und hoffen, nicht erwischt zu werden.

Nach viel lesen, YouTube und Suche im ETK habe ich einen Weg gefunden, wie es mit Benutzung von Originalteilen der NICHT-ABS Version (Materialeinsatz rund 70€) und Weiterverwendung von Bestandstteilen funktioniert.
Dazu habe ich mir dann eine "Dokumentation" erstellt, bin damit zum örtlichen TÜV und DEKRA gegangen und habe dort nachgefragt, ob das so möglich ist, wie ich mir das vorstelle.

Die DEKRA hätte mich am liebsten mit Mistgabeln und Fackeln vom Hof gejagt, beim TÜV hatte ich dann mehr Glück.

Durch Zufall war der Prüfstellenleiter am Tresen, und der stand der Sache offen gegenüber. Vorraussetzung war schon mal, das bei dem Baujahr ABS noch nicht gesetzlich vorgeschriebenen war ubd es das Modell auch ohne ABS gab. Bei der Rockster gegeben.
Ich erklärte ihm dann die Problematik des möglichen plötzlichen BKV-Ausfalls, und wir haben uns meine Dokumentation angeschaut. Wie die Funktion von Bremslicht und Rückleuchte realisiert wurde, war weitgehend egal, Hauptsache sie würden funktionieren, wie sie sollten.

Hier die Dokumentation

Elektronikteil vom ABS-Block abbauen, abdichten und wieder an alter Stelle einbauen.
Für die eine Warnleuchte das blaue Relais ziehen, für die andere am großen Stecker vom Kabelbaum das Kabel an Pin neun (braunrot) durchtrennen.
Hinterer ABS Ring und Sensor müssen fürs Tachosignal bleiben.
Der hintere Bremszylinder kann weiterverwendet werden, der vordere ist gleich.
Alle Stahlflexleitungen können weiterverwendet werden, bei Gummi bietet sich die Umrüstung auf Stahlflex an.
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#2 Beitrag von Taurus1 »

Gestern habe ich dann den Umabu vorgefuehrt und ein Gutachten erhalten, mit dem ich die Aenderung in den Fahrzeugschein eintragen lassen konnte.

Hier Gutachten und Eintragung im Schein

Kann vielleicht dem ein oder anderem als Argumentationshilfe mit seinem Pruefer dienen
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Taurus1
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#3 Beitrag von Taurus1 »

Noch ein paar Bilder vom Umbau (als Link):

vorne vorher mit ABS Verteilerstueck

vorne nachher mit dem neuen Verteilerstueck

hinten die Bremsleitung direkt an die Bremspumpe (wo noch die Kupferleitung zum Modulator zu sehen ist)

Einsatz vom Dremel um die "Spezialschrauben" am Modulator mit einem einfachen Schlitzschraubendreher zu oeffnen

Elektronik ab vom Modulator

neue Abdeckung gedengelt

Deckel drauf und dicht

mit Kabelbindern wieder einbauen

fuer die eine Warnlampe das blaue Relais im Sicherungskasten entfernen, fuer die andere am Stecker zur Elektronik Kabel am Pin neun (braunrot) durchtrennen.

Der Modulator hat bis zum Ausbau noch Einwandfrei funktioniert und steht (ohne Elektronik) zum Verkauf (siehe "Biete" Thread)
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Werner
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#4 Beitrag von Werner »

Ich frag mich nur warum man ein solch gutes System als "Graffel" bezeichnet und dann ausbaut. Ich hab das ABS in meinen beiden Rockstern inkl. Bremskraftverstärker immer toll gefunden, nie Probleme gehabt und das bei knappen 200tsd Kilometern Laufleistung.
Ein Motorrad ohne ABS werde ich ganz bestimmt nicht mehr fahren, egal welches System dahinter steckt.
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#5 Beitrag von Larsi »

So unterschiedlich sind die Meinungen ...
Die Bremse mit BKV gefällt mir überhaupt nicht. Geraffel trifft es ziemlich gut.
Schade, das man nicht die Möglichkeit hat den BKV rauszuschmeißen und ABS zu behalten.
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Werner
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#6 Beitrag von Werner »

Ich konnte immer richtig gut bremsen mit dem BKV und den vermisse ich schon bei meiner GS. Da ist die Bremsleistung nicht mehr ganz so gut wie bei der Rockster. Ums gleich mal vorzugreifen, ich hab bereits andere Bremsbeläge eingebaut. Hat allerding nicht wirklich Verbesserung ergeben :?

Mit dem BKV konnte man richtig gut gefühlvoll mit einem bzw 2 Fingern verzögern. Für einen Grobmotoriger war der BKV allerdings nichts.
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#7 Beitrag von Larsi »

Werner hat geschrieben: 11. März 2020, 13:02... Für einen Grobmotoriger war der BKV allerdings nichts.

Danke für die Blumen ...

Warum musst du mich beleidigen?
Ich würde gerne erwidern, aber mir fällt nichts ein, was du nicht löschen würdest.
RS259-black

Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#8 Beitrag von RS259-black »

Taurus1 hat geschrieben: 5. März 2020, 17:58 Die DEKRA hätte mich am liebsten mit Mistgabeln und Fackeln vom Hof gejagt, beim TÜV hatte ich dann mehr Glück.
...
Alle Stahlflexleitungen können weiterverwendet werden, bei Gummi bietet sich die Umrüstung auf Stahlflex an.
Danke für die zahlreichen Infos, Tipps und die Kostenangabe, dann wird das vom Aufwand und Folgen (evtl. Versicherungsaufschlag) vorstellbar. :D

Bei mir kommen zunächst dringendere Investitionen wie Reifen, ggf. Stahlflex und eher eine angepasste Sitzbank, das läppert sich, speichere mir diesen Faden für die Zukunft.

Zur Vollständigkeit, falls ich das überlesen haben sollte, was spart der Ausbau an Gewicht?
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Werner
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#9 Beitrag von Werner »

Larsi hat geschrieben: 11. März 2020, 15:22 Danke für die Blumen ...

Warum musst du mich beleidigen?
Ich würde gerne erwidern, aber mir fällt nichts ein, was du nicht löschen würdest.
Ich beleidig dich doch nicht ........ ich hab nicht vorgehabt irgend jemand zu beleidigen. Es gibt Leute mit mehr und mit weniger Gefühl für manche Dinge. Da kann der Einzelne nix dafür ...... is halt so.
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backsbunny

Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#10 Beitrag von backsbunny »

@Taurus1: vielen Dank für die Info sowie die ausführliche Dokumentation. Sollte bei mir mal was defekt sein, ist das (für die Werkstatt) eine gute Sache. Sonst bliebe noch der "Second Life- Kit" von RH.
Was den BKV betrifft: so lange ich allein unterwegs bin, komme ich gut damit zurecht und erfreue mich an der fulminanten Bremsleistung. Mit Sozia sieht das allerdings anders aus, da stört das "digitale Bremsen" ziemlich.
Christian.
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#11 Beitrag von CDDIETER »

Hallo,
Ist ein BKS System, wenn es vom Hersteller eingebaut ist, kein Sicherheits relevantes Bauteil? Bei meinem Motorrad käme ich auch nicht auf die Idee dieses auszubauen und schon gar nicht bei meinem Auto.
Gruß aus den "Holländischen Bergen"

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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#12 Beitrag von Ace007 »

Und ich würde ohne TopCase fahren weil das k.a.c.k.e. aussieht.
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#13 Beitrag von CDDIETER »

Hallo ACE,
Was hat das mit BKV/ABS zu tun?
Gruß aus den "Holländischen Bergen"

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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#14 Beitrag von hixtert »

Bitte keine Grundsatzdiskussionen in der Technik-Rubrik. Es geht hier nur um die Technik des Umbaus und um die zulassungstechnische Abnahme.

Wenn ihr Probleme mit dem Fahren ohne ABS habt, könnt ihr das in der Plauderecke kund tun und/oder auf eure Mütter hören, die das Motorradfahren generell für viel zu gefährlich halten. ;)

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Grüße
Reinhard

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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#15 Beitrag von Taurus1 »

RS259-black hat geschrieben: 11. März 2020, 21:01
Zur Vollständigkeit, falls ich das überlesen haben sollte, was spart der Ausbau an Gewicht?
Rund 5 Kg
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RS259-black

Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#16 Beitrag von RS259-black »

Merci! :wink:
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#17 Beitrag von Taurus1 »

Da ich ja den Fred gestartet habe, erlaube ich mir, meine Gründe zu erläutern, warum ICH das ABS 'rausgeworfen habe.

Für die pro und contra Diskussion könnt ihr ja dann gerne einen anderen Fred öffnen.

Also:
Ich war von Anfang an nicht so richtig zufrieden mit der Dosierbarkeit der Bremse, vor allem bei langsamer Fahrt, oder wenn man in Kurven mal "nachgreifen" musste. Gerade im letzteren Fall hat zumindest meine Rockster zum überbremsen geneigt.
Ich dachte, ich gewöhne mich dran, aber dem war nicht so.
Dazu das Regeltempo des ABS, das ist recht langsam. Bei Testbremsungen stuckert das Motorrad, trotz Telelever viel Bewegung im Vorderbau. Das würde mich bin bei einer Notbremsung in Kurven auch nicht retten. Ist ja auch kein Kurven-ABS.
Durch die grobe Regelung werden bei Nässe oder ungünstigen Untergrund auch wertvolle Meter verschenkt (meine subjektive Meinung, festgestellt bei Testbremsungen).
Dann noch ein Phänomen, welches bei mir auch schon mal für eine Schrecksekunde gesorgt hat: bei einer harten Bremsung auf schlechter Straße, wenn das Hinterrad eh schon leicht wird, kann es durch die Unebenheiten mal kurz hochkommen und blockiert dann direkt. Eigentlich nichts tragisches. Dann geht die Bremse kurz komplett (also auch vorne) auf, bis das Hinterrad wieder auf dem Boden ist und sich dreht. Ist auch nicht so schön, wenn die Kurve dann ungebremst näher kommt. Vor allem bei den S-Fahrern kein unbekannter Effekt. Wahrscheinlich weil die durch ihre Sitzposition noch etwas vorderradlastiger fahren und gerne mal flott unterwegs sind.
Das waren Sachen, die mich am funktionierenden System gestört haben.

Dann die Art eines möglichen Ausfalls, von jetzt auf gleich, ohne Vorwarnung. Beim Abbremsen in eine Kurve bestimmt nicht angenehm, wenn der Bremsgriff erstmal ohne Widerstand Richtung Lenker gezogen wird.
Nein, ist mir nicht passiert, hat mir aber keine Ruhe mehr gelassen.

Dann die Reparaturkosten:
- bei BMW mit neuem Hydroaggregat rund 2500 Euro
- bei BMW mit Instandsetzung des Hydroaggregat durch RH-Elektronics 1500 Euro.
Alternative "second-Life" von RH-Elektronics:
die ABS-leitungen werden "blind" gelegt und die Elektronik gaukelt den Warnlampen ein funktionierendes ABS vor, für 800 oder 900 Euro plus Einbau und Einzelabnahme. Ziemlich viel Geld, um 2 Warnlampen stillzulegen.

Die Mopeds werden nicht jünger, ein Ausfall mit der Zeit wahrscheinlicher, irgendwann übersteigen die Reparaturkosten den Zeitwert.
Es gab Rockster, R1150R, RS, GS, R1100S auch ohne ABS, die Bremsen sind im wesentlichen identisch zum jeweiligen ABS-Modell, abgesehen vom hinteren Bremszylinder. Also ist die Bremsanlage auch für die entsprechenden Bremsleistung ohne BKV ausgelegt.

Deswegen habe ich mir Gedanken gemacht, wie man das ganze preisgünstig und möglichst nah am nicht-ABS-Modell mit Originalteilen umsetzen kann. Ich habe einen Prüfer gefunden, mit dem ich das durchsprechen konnte, er hat sich die Ausführung der Umrüstung genau angesehen und Fahrversuche mit Bremstests gemacht und das ganze für Gut befunden.

Weil ich weiß, dass viele im Prinzip ähnliches gemacht haben und nun mit erloschener Betriebserlaubnis rumfahren, bzw. das gleiche Vorhaben, habe ich das nun geteilt.

Ob jemand das auch machen möchte, muss jeder selbst für sich entscheiden, aber bitte nicht für andere.

So, damit beende ich nun meinen Roman.

Wie vorher erwähnt, über das Für und Wider bitte in einem anderen Fred diskutieren. Sachliche Fragen, Ergänzungen und Anmerkungen gerne hier.

Euch allen einen schönen Abend, kriegt euch nicht in die Wolle.
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DocHase
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#18 Beitrag von DocHase »

Danke, für die ausführliche Beschreibung Deines nun erfolgreichen Vorhabens. Habe es gerne mitgelesen. Es wird auch in Zukunft sicherlich dazu beitragen einen legalen Weg zu beschreiten.....

VG
Jens
ricky_romy
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#19 Beitrag von ricky_romy »

Danke.
Super Sache.
Ich denke man spart mehr als 5 Kg.
1) 5 Kg ist nur das ABS Modulator, dann kommt es auch alle andere Leitungen, ABS sensoren etc.
2) Ohne ABS kann man auch eine schone Lipo Batterie installieren... und hier noch 5 Kg weniger, oder?
Grüße

Riccardo
Larsi
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#20 Beitrag von Larsi »

Dann noch eine Auspuff-Komplettanlage in Titan, spart noch mal locker 10kg.
Taurus1
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#21 Beitrag von Taurus1 »

Hab jetzt auch die Winterluft in den Reifen gegen Helium getauscht. Macht nochmal was aus. Vor allem weniger rotierende und ungedämpfte Massen...
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#22 Beitrag von Taurus1 »

Aber zurück zum Thema:

Ich brauche jetzt aber doch noch mal selbst Hilfe:

Bei mir ist demnächst ein Satz Reifen fällig, da möchte ich in einem Abwasch auch den vorderen ABS-Ring entfernen (lassen).

Wie habt ihr das mit dem Abstand/der Flucht der Bremsscheibe gelöst?
Im ETK ist bei der Vorderradbremse ohne ABS so eine Art Unterlagsscheiben aufgeführt. Sind das dann die entsprechenden "Distanzringe"? Sind aber 10 Stück, aber nur 5 Schrauben?!
Ich stehe da gerade auf dem Schlauch.
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Larsi
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#23 Beitrag von Larsi »

Ja, du stehst auf dem Schlauch.

Moppeds mit Abs haben fünf von den Scheiben und einen Abs Ring. Moppeds ohne Abs haben zehn Scheiben.

Du brauchst also fünf zusätzliche Scheiben statt des einen Abs Rings.
Taurus1
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#24 Beitrag von Taurus1 »

Larsi hat geschrieben: 23. April 2020, 02:51 Ja, du stehst auf dem Schlauch.

Moppeds mit Abs haben fünf von den Scheiben und einen Abs Ring. Moppeds ohne Abs haben zehn Scheiben.

Du brauchst also fünf zusätzliche Scheiben statt des einen Abs Rings.
Danke, war mir zu einfach vorgekommen
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Re: ABS Ausbau mit erfolgreichem TÜV und Eintragung

#25 Beitrag von Taurus1 »

Ab und an beschäftige ich mich noch mit dem Thema.
Dabei ist mir eingefallen, dass das "Secondlife light" Kit von RH-Electronics wohl öfter von Gespannbauern genutzt wurde. Irgendwo habe ich das mal gelesen, evtl. sogar bei RH-Electronics selbst.

Für alle verzweifelten, die nach einem Prüfingenieur zwecks Eintragung suchen, vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit:
Entweder über einen Gespannbauer den Kontakt zu einem Prüfer zu bekommen, oder evtl. Umbau und Abnahme über den Gespannbauer.
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