Hallo Zusammen,
hatte meine Originalbatterie (2.5 Jahre alt) am Refresher und hab erst jetzt gemerkt, dass sie komplett tot ist....wahrscheinlich schon seit 4 Wochen (solange hat die Lade- und Entladeanzeige funktioniert).
Muss ich beim Einbau was besonderes beachten?? Oder kann ich sie einfach reinklemmen und starten? (Insbesondere in Hinblick auf Serviceanzeige- und den ganzen elektronischen Zeugs).
Welche Batterie ist den für den Ersatz zu empfehlen???
Ist es üblich, dass das Teil nur 2.5 Jahre (trotz Refresher) hält??
Vorab schon mal vielen Dank.
Gruß
Helmut
Batteriewechsel - was ist zu beachten
- stahlte1964
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- DARKMAN
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Re: Batteriewechsel - was ist zu beachten
Beim Wechsel musst du nichts weiters beachten, geht wie bei jedem anderen Moped auch. Empfehlen kann ich ausschließlich diese Batterien hier
http://www.ebay.de/itm/161422188224
http://www.ebay.de/itm/161422188224
- ChristianS
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Re: Batteriewechsel - was ist zu beachten
Hallo Helmut!
Wenn im Display "Service" erscheint, musst du zum
.
Edit: Darkman war schneller
Erst Plus (+), dann Minus (-).Muss ich beim Einbau was besonderes beachten??
Die Uhr musst du einstellen.....kann man selbst machen.inHinblick auf Serviceanzeige- und den ganzen elektronischen Zeugs
Wenn im Display "Service" erscheint, musst du zum

YTX-14-BS als AGM VarianteWelche Batterie ist den für den Ersatz zu empfehlen???
Edit: Darkman war schneller

Es ist zumindest nicht unüblich.Ist es üblich, dass das Teil nur 2.5 Jahre (trotz Refresher) hält??
Christian grüßt den Rest der Welt
- hixtert
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Re: Batteriewechsel - was ist zu beachten
Es kommt vor, darf aber auch etwas mehr sein.stahlte1964 hat geschrieben:...
Ist es üblich, dass das Teil nur 2.5 Jahre (trotz Refresher) hält??
...
Mit Gelegenheits-Refreshing - so alle paar Wochen für ein, zwei Tage - kommt meine R12R samt erster Batterie jetzt ins neunte Jahr.
Grüße
Reinhard
Anglizismen sind für mich ein No-Go
Reinhard
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- Chucky1978
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Re: Batteriewechsel - was ist zu beachten
Empfehlen kann ich abgesehen der YUASA die auch eine sehr gute Batterie ist die Exide. Aber empfehlen tue ich sie im Grunde auch nur wegen dem
Preis. Finde im großen und ganzen kann man da keinen wirklichen Fehler machen.
Wer die Batterie nicht "pflegt" wird auch schlechte Erfahrungen mit 150€ Batterien machen.
https://www.autobatterienbilliger.de/Ex ... mAmwc4Gg.2
Ist allerdings wohl dem Saisonbeginn geschuldet erst mal ausverkauft
Zu beachten ist eigendlich nichts...
- Batterie und Säure auf Zimmertemperatur erwärmen lassen wenn alles Eiskalt gerade vom Paketdienst im Winter kommt. (in wie weit relevant kA.. ist mir aber zur Gewohnheit geworden)
- Säure-Pack sofern nicht schon gefüllt, einfüllen nach Anleitung
- Nach Anleitung eine Gewisse Zeit stehen lassen
- Mit einem Lader nachladen (ist aber nicht unbedingt nötig da in der Regel zu ~75% vorgeladen)
- Verschlussstopfen drauf
- Einbauen...Plus zuerst, Masse als letztes.
- Uhr einstellen
- Ne Tour machen
https://www.youtube.com/watch?v=Xpg10yp4duo
Zur Haltbarkeit siehe die anderen unzähligen Batteriethreads..
Aber ums abzukürzen : Der Hersteller gibt immer eine Art Lebensdauer an. 200-500 Zyklen z.B.
Die Zyklen sind dann bei optimalen Bedingungen bei maxmaler Kapazitätsentnahme von vielleicht 20-50 oder 70/80% (je nach Batterietyp und Modell).
Hat man mal mehr als diese angegebe Kapazität (bei 12A sind das also im Schnitt 6A) entnommen, schwindet die maximale Zyklenzahl drastisch. Wäre als Beispiel einfach mal wenn
die Spannung von den 12,8V auf unter 12,5V absinkt. ABer die Spannung ist nur ein indirektes indiz für die Kapazität.
Zusammen mit der Qualität einer Batterie, den angeschlossenen Verbrauchern, der Wetterverhältnissen und der
Pflege durch den Verbraucher wie auch Kapazitätsentnahme oder Ladezustand der Batterie über den gesamten
Zeitraum sind wie man jedes Jahr im Winter wie auch Frühling die unterschiedlichsten Batterielebensdauern
ersichtlich...
Also wie gesagt wurde.. es ist nicht unüblich, sollte aber nicht die Regel sein.
Zur Elektronik. Siehe Adaptionswerte DKSM.
Wenn man beim Ausfall, einbau, austausch der Batterie und anschließendem Startversuch die Hände einfach vom Gas lässt, und nicht mit der Zündung und dem Gas gleichzeitig rumspielt oder über den Winter dort was veränderte, dürfte da nichts passieren. Sollten Daten aus der ECU verloren gegangen sein, werden diese in der Regel automatisch neu angelernt, nur die Grundstellung muss halt gegeben sein
Ich nutze dafür das GS-911 um die Adaptionswerte neu einzulesen. Aber Bedinungsanleitung, und auch diverse User hier haben auch sicherlich Threads darüber verfasst, wie man die
Adaptionswerte von zumidest dem DKSM einlernt ohne ein DIagnosegerät benötigen zu müssen... Der DKSM ist zumindest das einzigste was mir einfällt, wo man evtl. mist bauen kann in
einer mit Zufällen gespickten Situation... der Rest lernt sich während der Fahrt automatisch an.
Preis. Finde im großen und ganzen kann man da keinen wirklichen Fehler machen.
Wer die Batterie nicht "pflegt" wird auch schlechte Erfahrungen mit 150€ Batterien machen.
https://www.autobatterienbilliger.de/Ex ... mAmwc4Gg.2
Ist allerdings wohl dem Saisonbeginn geschuldet erst mal ausverkauft

Zu beachten ist eigendlich nichts...
- Batterie und Säure auf Zimmertemperatur erwärmen lassen wenn alles Eiskalt gerade vom Paketdienst im Winter kommt. (in wie weit relevant kA.. ist mir aber zur Gewohnheit geworden)
- Säure-Pack sofern nicht schon gefüllt, einfüllen nach Anleitung
- Nach Anleitung eine Gewisse Zeit stehen lassen
- Mit einem Lader nachladen (ist aber nicht unbedingt nötig da in der Regel zu ~75% vorgeladen)
- Verschlussstopfen drauf
- Einbauen...Plus zuerst, Masse als letztes.
- Uhr einstellen
- Ne Tour machen
https://www.youtube.com/watch?v=Xpg10yp4duo
Zur Haltbarkeit siehe die anderen unzähligen Batteriethreads..
Aber ums abzukürzen : Der Hersteller gibt immer eine Art Lebensdauer an. 200-500 Zyklen z.B.
Die Zyklen sind dann bei optimalen Bedingungen bei maxmaler Kapazitätsentnahme von vielleicht 20-50 oder 70/80% (je nach Batterietyp und Modell).
Hat man mal mehr als diese angegebe Kapazität (bei 12A sind das also im Schnitt 6A) entnommen, schwindet die maximale Zyklenzahl drastisch. Wäre als Beispiel einfach mal wenn
die Spannung von den 12,8V auf unter 12,5V absinkt. ABer die Spannung ist nur ein indirektes indiz für die Kapazität.
Zusammen mit der Qualität einer Batterie, den angeschlossenen Verbrauchern, der Wetterverhältnissen und der
Pflege durch den Verbraucher wie auch Kapazitätsentnahme oder Ladezustand der Batterie über den gesamten
Zeitraum sind wie man jedes Jahr im Winter wie auch Frühling die unterschiedlichsten Batterielebensdauern
ersichtlich...
Also wie gesagt wurde.. es ist nicht unüblich, sollte aber nicht die Regel sein.
Zur Elektronik. Siehe Adaptionswerte DKSM.
Wenn man beim Ausfall, einbau, austausch der Batterie und anschließendem Startversuch die Hände einfach vom Gas lässt, und nicht mit der Zündung und dem Gas gleichzeitig rumspielt oder über den Winter dort was veränderte, dürfte da nichts passieren. Sollten Daten aus der ECU verloren gegangen sein, werden diese in der Regel automatisch neu angelernt, nur die Grundstellung muss halt gegeben sein

Ich nutze dafür das GS-911 um die Adaptionswerte neu einzulesen. Aber Bedinungsanleitung, und auch diverse User hier haben auch sicherlich Threads darüber verfasst, wie man die
Adaptionswerte von zumidest dem DKSM einlernt ohne ein DIagnosegerät benötigen zu müssen... Der DKSM ist zumindest das einzigste was mir einfällt, wo man evtl. mist bauen kann in
einer mit Zufällen gespickten Situation... der Rest lernt sich während der Fahrt automatisch an.
Ein goldener Sattel macht einen Esel noch nicht zum Pferd
Gruß Ingo
Gruß Ingo
- stahlte1964
- Beiträge: 4
- Registriert: 20. Mai 2014, 21:13
- Mopped(s): Metisse R 1200 CR, R 65 LS
- Wohnort: Bad Abbach
Re: Batteriewechsel - was ist zu beachten
Danke für die guten Tips.
Werd dann mal was Neues kaufen und künftig nicht mehr den ganzen Winter refreshen.
Gruß
Helmut
Werd dann mal was Neues kaufen und künftig nicht mehr den ganzen Winter refreshen.
Gruß
Helmut