R1200 lc, HAG Abrieb im Öl, 5.000km

Alles, was mit der Technik der WASSERgekühlten R1200/R1250xx zu tun hat
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auratus
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Re: R1200 lc, HAG Abrieb im Öl, 5.000km

#26 Beitrag von auratus » 16. August 2019, 20:35

Für mich gehört Schrauben und Motoradfahren schon immer zusammen. Ich empfinde es als Bereicherung nicht nur in der Theorie zu wissen wie ein Motorrad funktioniert, sondern auch praktisch.
Ich kann aber auch die Meinung von Pumpe verstehen, dabei ist der Preis des Motorades ohne Bedeutung. Jeder tickt halt anders, und das ist gut so.

Gruß auratus

Pumpe
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Re: R1200 lc, HAG Abrieb im Öl, 5.000km

#27 Beitrag von Pumpe » 16. August 2019, 20:41

Hallo Zusammen
Ist doch vollkommen i.O. Ich versehe halt nur nicht, warum man sich zum selber Schrauben eine nagelneue Maschine in diesem Preissegment und mit Garantie hinstellt. Da könnte man sich doch auch eine dreijährige hinstellen zum halben Preis. Hätte ich die Lust, den Platz und das Können zum Schrauben würde ich das jedenfalls eher in Betracht ziehen.

Gruss

ernesto81
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Re: R1200 lc, HAG Abrieb im Öl, 5.000km

#28 Beitrag von ernesto81 » 17. August 2019, 06:22

Meine 18er Maschine wird keine Werkstatt zu Gesicht bekommen.

Blinkende Serviceanzeige habe ich per OBD Dongle zurück gesetzt, fertig :-)

Das gesparte Geld kommt in den Tank oder zur Eisdiele.
Nur weil ich mir ein Hobby, sprich Maschine >10t€ leisten kann bedeutet das nicht , dass ich fürn bissel Öl und Stempel im Heft deren Werkstatt finanzieren muss.

Habe weder bei meinen letzten Mopeds oder neueren Autos je eine „Garantie“ benötigt. Entweder war der Mangel selbst verschuldet oder eben Stand der Technik.

Bisschen Risiko gehört zum Leben !

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chefffe
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Re: R1200 lc, HAG Abrieb im Öl, 5.000km

#29 Beitrag von chefffe » 17. August 2019, 07:51

Fast so mache ich das auch, nur mit dem Unterschied dass ich immer 2 Jahre alte Fahrzeuge kaufe. Die haben dann in jedem Fall keine Fehler mehr ab Werk und sind auch dementsprechend günstiger.

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Wutz
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Re: R1200 lc, HAG Abrieb im Öl, 5.000km

#30 Beitrag von Wutz » 17. August 2019, 10:53

ernesto81 hat geschrieben:
17. August 2019, 06:22
Meine 18er Maschine wird keine Werkstatt zu Gesicht bekommen.

Blinkende Serviceanzeige habe ich per OBD Dongle zurück gesetzt, fertig :-)

Das gesparte Geld kommt in den Tank oder zur Eisdiele.
Nur weil ich mir ein Hobby, sprich Maschine >10t€ leisten kann bedeutet das nicht , dass ich fürn bissel Öl und Stempel im Heft deren Werkstatt finanzieren muss.

Habe weder bei meinen letzten Mopeds oder neueren Autos je eine „Garantie“ benötigt. Entweder war der Mangel selbst verschuldet oder eben Stand der Technik.

Bisschen Risiko gehört zum Leben !
Genau so sehe ich das auch

Pumpe
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Re: R1200 lc, HAG Abrieb im Öl, 5.000km

#31 Beitrag von Pumpe » 17. August 2019, 20:28

Hallo Zusammen
Mein „bisschen Risiko“ sah bisher wie folgt aus. Alles Folgende wurde auf Garantie, oder Kulanz erledigt, inkl. Ersatzfahrzeug:
Golf 3 TDI: Reparatur der Einspritzanlage. Sierra XR4i: Austausch Getriebe, Ventildeckel und Neulackierung der Heckklappe. BMW 325i: Abschleppen und Austausch der Elektronik, Fiesta: Austausch der Zündkabel und Beseitigung eines Pfeifgeräusches. Ibiza: Abschleppen und Reparatur des Kühlsystems nach gerade mal 500 km. A5: Abschleppen und Tausch des ABS Druckmodulators, Austausch des Thermostates, 3 x aufspielen eines neuen Motormappings wegen zu hohem Verbrauch. Ford Streetka: Verdeckmechanismus reparieren, BMW R1200R LC: Abschleppen und Austausch der Benzinpumpe. BMW F800R: Abschleppen und Reparatur des Kühlsystems.
Und da waren noch der Sharan welcher nach 5 Reparaturversuchen innert 6 Monaten gewandelt wurde und der Alhambra welcher nach x Werkstattaufenthalten vom Händler „Softgewandelt“ wurde. Das Highlight war hier die durch die Heckklappe verdeckte schlechte Scheiweissnaht. Durch diese drang unbemerkt Wasser ein und in der Folge musste die gesamte versenkte 3. Sitzreihe mit sämtlichen Teppichen ausgetauscht werden. Zur Reparatur der Schweissnaht musste das Fahrzeug vom Bodensee nach Zürich verfrachtet werden. Die Reparatur dauerte über 2 Wochen...
Da man ja keine Rechnung zu Gesicht bekommt kann ich das „bisschen Risiko“ nicht beziffern, schätze es jedoch einfach mal in der Summe auf 20000—40000 CHF/DM/€.
Für mich kommen in der Regel nur noch Fahrzeuge in Frage auf welche ich 3—5 Jahre Garantie habe und ich werde den Teufel tun und selber Hand anlegen. Wozu auch? In vielen Fällen ist der Service mittlerweile eh inklusive wie z.B beim A5 und aktuell beim BMW 240....
Aber wie immer: Jeder wie er will..

Gruss

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chefffe
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Re: R1200 lc, HAG Abrieb im Öl, 5.000km

#32 Beitrag von chefffe » 18. August 2019, 10:27

Wow, das ist ja echt der Hammer. Hattest du dann überhaupt jemals ein Fahrzeug ohne kapitale Schäden?
Ich hatte ganze 2 teure Reparaturen an all meinen Fahrzeugen. Einen Krümmerriss am Audi 100 Turbo (im Alter von 9 Jahren und 180tkm) und ein ABS Steuergerätedefekt am BMW 528i (Standard-Defekt). Dann kam noch eine Garantiereparatur an einer Kawa ER-6N dazu (Krümmerriss und Austausch mechanische Dichtung WaPu), das wars dann. Dazwischen sind noch 4 Fahrzeuge die rein gar keine Probleme hatten.

Mit solch unterschiedlichen Erfahrungen kann ich mir dann schon gut vorstellen, das jemand nur noch mit Garantie kauft :shock: . Irgendwie spielt da wohl auch viel mit Glück und Unglück eine Rolle ...

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edo2fast
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Re: R1200 lc, HAG Abrieb im Öl, 5.000km

#33 Beitrag von edo2fast » 19. August 2019, 08:21

Fast so mache ich das auch, nur mit dem Unterschied dass ich immer 2 Jahre alte Fahrzeuge kaufe. Die haben dann in jedem Fall keine Fehler mehr ab Werk und sind auch dementsprechend günstiger.
Die selbe Philosophie vertrete ich auch. Ich kaufe die privaten Autos immer im Alter von 2 bis 3 Jahren, und fahre die 5 bis 6 Jahre. In den letzten 15 Jahren immer Mercedes mit Junge Sterne Garantie. Da habe ich ausser der planmäßigen Wartung auch nie was dran gehabt. Die absolute Katastrophe war ein Audi A3 den ich vor 17 Jahren mal als 3 Jährigen gekauft habe. Innerhalb von 6 Wochen war der 4 mal in der Werkstatt. ( Ausfall des ABS, Klimaanlagen Kompressor defekt, Motorsteuergerät defekt, Undichtigkeit an der Heckklappe ) den habe ich dann schnell gewandelt. Als Firmenfahrzeuge haben wir auch nur Mercedes, weil sich gezeigt hat, das die bei regelmäßiger Wartung am wenigsten Zicken machen.
Vor der R1200R LC hatte ich eine Honda CB1300. Die war auch sehr solide gebaut und hat die Werstatt nur zur regelmäßigen Inspektion gesehen. Mit 70.000 km habe ich sie dann in Top Zustand verkauft.
Mein ökologischer Fußabdruck hat die Maße 255/35R19 :lol:

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