Navigator VI - Zufrieden?

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KlausRS
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Navigator VI - Zufrieden?

#1 Beitrag von KlausRS » 30. September 2018, 19:25

Hallo Gemeinde,

ich muss mir wohl ein neues Navi anschaffen und möchte mal gern hier im Forum nach der Zufriedenheit der User des NAVI VI erkundigen.


Etwas zum Hintergrund: ich habe meine RS im Oktober 2016, Modell 2017, beim Freundlichen brandneu abgeholt. Zu diesem Zeitpunkt gab es wage Gerüchte, dass das damals aktuelle Navi V einen Nachfolger erhalten sollte. Aber nichts Genaues konnte ich vom Freundlichen erfahren.
Also hab ich mir erstmal mein altes TomTom an die RS gebastelt.
IMG_2859.1.JPG
Es funktioniert ganz gut, kann Toren aufspielen, telefonieren usw. Es ist natürlich in vielen Dingen mittlerweile der Stand von gestern und den Kontroller kann ich natürlich auch nicht nutzen. Wobei die Ladekapazität für die Karten auch eingeschränkt ist.
Und da nichts so beständig ist wie ein Provisorium ist es immer noch dran.

Also muss jetzt ein neues her.

Die natürliche Logik wäre nun der Kauf eines NAVI VI.

Allerdings lese ich oftmals negative Kommentare.
Vielleicht könne diejenigen, die ihn benutzen mal sagen: geht gut oder nie wieder?

Für den einen oder anderen Hinweis wäre ich dankbar.

Gruß

Klaus
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Frank@S
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#2 Beitrag von Frank@S » 1. Oktober 2018, 08:42

KlausRS hat geschrieben:
30. September 2018, 19:25
Allerdings lese ich oftmals negative Kommentare.
Hi Klaus,

das ist in Foren leider üblich, dass die positiven Seiten zu kurz kommen.

Ich bin mit dem BMW Navigator VI zufrieden.
Anbindung an Handy mittels SmartPhoneLink (für Staumeldungen, Telefon) funktioniert.
Anbindung an Cardo Smartpack (Intercom) easy und funktioniert.
Bedienung via Controller am Lenker finde ich prima.
Die Darstellung in Geländeansicht gefällt mit gut, kann aber abgeschaltet werden.
Die Geschwindigkeit (Prozessor) bei Routenberechungen ist gut (hervorragend gegenüber dem IVer)
Die 16GB interner Speicher scheint auf die nächsten 5 :wink: Jahre ausreichend.

Man sollte sich die Zeit nehmen und sich auf das Navi einlassen; wenn man sich mal an die
Basecamp'sche Art zu planen gewöhnt hat, ist das Navi problemlos zu gebrauchen.

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#3 Beitrag von Soccerkojak » 1. Oktober 2018, 10:48

Hallo Klaus.

ich kann jetzt nur für mich sprechen: ich hab den Umstieg vom TomTomRaider auf den Navigator V gemacht. Der VI war zu der Zeit noch nicht auf dem Markt.

Am Anfang fällt einem vieles schwer, aber mittlerweile funzt das alles richtig gut. Eine große Liebe werden die Garmin Geräte und ich nie werden, aber gute Freunde sind wir jetzt :-)
Ich verwende zum Planen von Routen allerdings nicht Basecamp, sondern kurviger.de
Damit hab ich auch die diesjährige Südfrankreichtour mit 3.000 km problemlos auf das Navi laden können (von Kurviger.de als Track auf das Navi laden, dort dann in Route umwandeln, und schon macht das Navi das, was ich wollte)

Was das VIer besser kann als das V, kann ich Dir leider nicht sagen.

Hoffe, Dir ein wenig weitergeholfen zu haben.

VG

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KlausRS
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#4 Beitrag von KlausRS » 1. Oktober 2018, 11:43

Vielen Dank schon mal für die beiden Einschätzungen.

Der Freundliche sagte mir aktuell zu meiner Frage: Man muss sich natürlich eingehend damit beschäftigen!

Auf jeden Fall sind das schon mal die ersten beiden positiven Meinungen. Ich habe bisher tatsächlich nur Negatives gelesen. Aber wie @Frank schon sagt: geschrieben wird fast nur das Negative.

Das ich für den Umstieg vom alten TomTom zum aktuellen Navi VI eine gewissen Lernphase durchlaufen muss, ist mir auch bewusst. Aber das kann ja auch Spaß machen! :idea:

Ich höre hier noch ein wenig rein um dann wohl mit dem Freundlichen :D mal in die Verhandlung zu treten. 8)

Gruß
Klaus
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#5 Beitrag von manfred180161 » 1. Oktober 2018, 11:46

Ich weiß, deine Frage zielt auf den Navigator IV, aber...

Ich komme auch vom Rider V4 und hab mir vor zwei Wochen das 550er tomtom raus gelassen und bin davon echt begeistert.
Die Rechengeschwindigkeit ist super und es kann auch alle Funktionen des Navigator, ausser eben den Controller am Lenker, geschenkt. Ich bediene es eh nur im Stehen.

Zusammen mit MyDrive und Synchronisierung zum Rechner kannst du überall Routen basteln und brauchst nur Internet.

Für Strassenfahrer meiner Meinung nach aktuell das beste Gerät. Und ich hab nur 340€ bezahlt.

Gruß
Der Manne aus Echterdingen

Gruß
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#6 Beitrag von gerreg » 1. Oktober 2018, 12:43

Soccerkojak hat geschrieben:
1. Oktober 2018, 10:48

Am Anfang fällt einem vieles schwer, aber mittlerweile funzt das alles richtig gut.
Hallo,

das kenn ich von einem Kumpel der vor einigen Jahren von seinem TomTom Raider auf das damalige Zumo 660 / Navigator4 unmgestiegen ist.

Er sagte das die komplett andere Logik der Software für Ihn das größte Problem war. Der TomTom sei wesentlich Intuitiver zu bedienen.

Ich erlebe im Moment ähnliches, aber mit Garmin Geräten.

Hatte einen 590er und hab mir jetzt den 595er gekauft. Riesen Katastrophe, die Software und die Oberläche total anders. Vor lauter Warnmeldungen sieht man irgenwann die Karte nicht mehr!

Bin schon am Überlegen ob ich das neue Teil nicht meinem Sohn gebe, der nutzt vielleicht die STeuerung von Spotify! Und ich den 590er wieder nehme!
Gruß

Gerd

http://www.reger-net.de

Ich bin Oberpfälzer, kein Franke! Ein kleiner aber wichtiger Unterschied!
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#7 Beitrag von TanSri » 1. Oktober 2018, 12:54

Moin Klaus,

ich kann der Bewertung von Frank in ganz großen Teilen zustimmen. Mit dem Navi an sich bin ich ausgesprochen zufrieden. Ich habs gerade erst wieder bei einer 3500 Km Tour von Norddeutschland nach Slowenien und zurück sehr intensiv genutzt, ohne auch nur das kleinste Problem. In der Tat muss man sich mit Basecamp ein bisschen beschäftigen, bevor das Programm sich einem erschließt. Intuitive Nutzung ist da eher weniger der Fall. Der Modus "kurvenreich" ist aus meiner Sicht nicht gelungen, da landet man schon manches Mal auf kleinsten Feldwegen. Man braucht diesen Modus aber auch nicht unbedingt. Die Bedienung mit dem Controller ist wirklich hilfreich, ein absoluter Vorteil gegenüber meinem Vorgängergerät Navigator IV, wo die Controllerfunktion nur eingeschränkt lief. Der Bildschirm ist aus meiner Sicht einfach super. Anbindung ans Handy und an den Helm (Schuberth C4 mit SC-1) klappt auch einwandfrei. Telefonfunktion und streaming von Musik vom iPhone läuft tadellos. Was bei mir allerdings nicht wirklich gut funktioniert, ist die App Garmin Smartphone Link. Technisch ist alles ok, die Verbindung wird sofort hergestellt. Die App liefert aber dermaßen viel "Müll" hinsichtlich Verkehrsmeldungen, dass ich sie wieder vom iPhone gelöscht habe. Andauernd wurde ich vor nicht existierenden Verkehrsbehinderungen gewarnt. Dann fahre ich lieber ohne Verkehrsmeldungen. Das ist aber eher ein Problem der App und hat mit dem Navigator VI wohl nichts zu tun. Ich habe übrigens die gleiche Halterung von Hornig an meiner RS wie Du, und mit dem speziellen Garmin Adapter lässt sich das Navi VI dort gut anbringen.
Gruß von der Küste
Udo

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#8 Beitrag von m53biker » 1. Oktober 2018, 17:34

Hallo zusammen,
leider fällt mein Kommentar ein bisserl länger aus als gewohnt, aber ich musste das mal so loswerden.
Schönen Gruß aus München
Robert

Den BMW Navigator VI habe ich vor rund 6 Wochen im BMW Motorradzentrum München gekauft. Bisher hatte ich den Zumo 660 an der R1200R-LC. Erste Eindrücke waren:

- Das Display ist ganz große Klasse, um ein Vielfaches besser als das des Zumo 660 (der ja dem BMW Navi IV entspricht).
- Die Kopplung mit dem Kommunikationssystem vom BMW Systemhelm 7 war einfach.
- Die Kopplung mit dem Smartphone (Google Pixel 2) zum Telefonieren war einfach.
- Die Bedienung mit dem Controller-Rad am Lenker ist super, man muss nicht mehr mit den Handschuhen auf dem Display rumstochern wie beim Zumo 660.
- Der Prozessor ist schnell, sogar gigantisch schnell gegenüber dem Zumo 660.

Negativ aufgefallen ist mir:
- Die Anbindung an das Google Pixel 2 klappte nur solange, wie ich auf dem Handy noch Android 8 hatte. Nach dem Update auf Android 9 haben sich die App und der Navi VI „nicht mehr verstanden“. Ich hab dann meine Zweit-SIM in ein altes Handy mit Android 6 getan und damit die Smartphone-Link-Verbindung hergestellt. Damit klappte es einwandfrei. In der Zwischenzeit erhielt auch die App Smartphone Link ein Update, aber das konnte ich nicht mehr testen, siehe nächster Absatz.

Eine Woche nach dem Kauf des Navigator VI war ich als Guide mit einer Gruppe auf Tour. Die Route (GPX-Format) wurde mit dem Zumo schon gefahren und ist fehlerlos. Nach ca. 3 Stunden begann der Navi VI zu spinnen und wiederholte den zweiten Teil eines Abbiegehinweises in einer Endlosschleife: „ pfstraße rechts abbiegen - pfstraße rechts abbiegen - pfstraße rechts abbiegen - pfstraße rechts abbiegen - pfstraße rechts abbiegen – usw.“

Da beim Navi VI der Ein-Ausschaltknopf (anders als beim Zumo) auf der Rückseite ist, kann man den Navi nicht ausschalten, solange er in der Halterung ist. Also hab ich die Kommunikationsanlage am Helm ausgeschaltet, um das Fragment des Abbiegehinweises nicht mehr zu hören. Kurz darauf ist auch das Display eingefroren. Ich habe dann angehalten, den Navi aus der Halterung entnommen, und versucht, auszuschalten. Aber egal, wie oft und lange man auf den Knopf gedrückt hat, keine Reaktion. Also, Akku raus und dann neu starten. Zum Glück hatte jemand aus der Gruppe einen kleinen Kreuzschlitzschraubendreher dabei, weil sich ja (leider im Gegensatz zum Zumo) das Batteriefach nur mit Entfernen von 2 Schrauben öffnen lässt.

Und da begann dann die unendliche Geschichte meines Navi VI: Leider ist der Akku nicht wie beim Zumo einfach nur eingelegt, sondern mit einem kleinen Kabel und einem fuzeligen winzigen Stecker auf der Platine eingesteckt. Ob ich nun zu unvorsichtig war oder nicht, jedenfalls hatte ich den Stecker des Akku gleich mit der von der Platine abgerissenen Buchse in der Hand, und die ließ sich natürlich nicht mehr einsetzen.

Am nächsten Tag war ich dann mit dem Navi VI wieder im BMW Motorradzentrum München. Das Gerät wurde dort zur Garantie-Prüfung gelassen. Ich bekam noch am selben Tag den Anruf, dass der Schaden am Gerät nicht als Garantiefall von BMW anerkannt wird. Ich soll das Gerät wieder abholen und soll mich direkt an den Hersteller Garmin wenden zwecks Reparatur oder Tausch. Das tat ich dann auch. Allerdings erklärte mir der Herr bei der Service-Hotline von Garmin, dass Garmin defekte Geräte von Endkunden nur NACH Ablauf der Garantiezeit annimmt. Bis dahin muss das über den Händler laufen, auch wenn es kein Garantiefall ist. Also bin ich wieder zum BMW Motorradzentrum, hab den Navi wieder hingebracht und darauf bestanden, dass die das Gerät an Garmin senden. Ein weiterer Anruf des BMW-Mitarbeiters bei Garmin ergab zwar, dass doch ich das Gerät an Garmin senden müsse, aber der BMW-Mitarbeiter erklärte sich bereit, das jetzt trotzdem ausnahmsweise für mich zu erledigen.

Nach ein paar Tagen kam der Anruf aus dem BMW Motorradzentrum, Garmin hätte das Gerät unbearbeitet wieder zurückgesandt und ich solle mein defektes Gerät wieder abholen; weiter wurde gesagt Garmin repariert keine Navis, sondern tauscht nur aus, und für den BMW Navigator VI gäbe es das aber (im Gegensatz zu Navi VI und V) nicht mehr. Hieße also: Defekte Geräte, die unter Garantie fallen, werden durch ein Neugerät ersetzt. Nach der Garantie oder bei anderen Defekten (wie in meinem Fall) könne man nichts mehr machen.

Also da war ich ganz schön sauer. Sowas wäre echt der Hammer, bei einem der teuersten Navis, die es für das Motorrad gibt, und das von einem „Premiumhersteller“.

Und jetzt bekommt die leidige Geschichte doch noch ein kleines Happy End in der ganzen Sch…e, die da bisher war: Noch bevor ich das defekte Navi abholte, habe ich nochmal bei Garmin angerufen. Dort wurde mir erneut bestätigt, dass die Zusendung eines defekten Navigator VI während der Garantiezeit (unabhängig, ob es ein Garantiefall ist oder nicht) immer über den BMW-Händler erfolgen muss (also derzeit noch bei allen auf dem Markt befindlichen Navigator VI). Das läge daran, dass BMW Motorrad den Navi VI nicht von Garmin Deutschland, sondern von Garmin USA bezieht. Und im Übrigen stehen bei Garmin Deutschland derzeit noch gar keine Tauschgeräte des Navi VI zur Verfügung, das kann noch dauern.

Trotzdem kommt man mir entgegen. Ich erhielt von Garmin eine Reparaturnummer und durfte meinen defekten Navigator VI an Garmin Deutschland einsenden. Für einen überschaubaren Betrag erhalte ich ein Tauschgerät, aber eben leider erst dann, wenn solche für den Navigator VI zur Verfügung stehen. Aber ok, besser jedenfalls, als 800 Euro zum Sondermüll zu bringen.

Fazit dieser langen Geschichte: Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die Finger vom Navi VI gelassen. Jetzt habe ich immer noch den Zumo am Moped und hab für 800 Euro sinnlose Erfahrung gekauft.
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#9 Beitrag von Tourenbiker » 1. Oktober 2018, 18:49

MannoMann, was man als Nutzer eines "Premiumgeräts" so alles über sich ergehen lassen muß !!! Ich hätt da nicht so lang rumgemacht sondern deinem Freundlichen das Teil sonst wo hingesteckt ! In meinen Augen ist das ein klarer Fall von Gewährleistung bzw. Konstruktionsmangel. Wenn sich das Teil absolut nicht abschalten lässt blieb dir nichts anderes übrig als den Stecker ziehen und wenn der das nicht aushält ist das ein klarer versteckter Mangel und nicht dein Verschulden !
Es bestätigt meine Entscheidung und die lautet: Garmi... GarNie !!!
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#10 Beitrag von Frank@S » 2. Oktober 2018, 05:46

Tourenbiker hat geschrieben:
1. Oktober 2018, 18:49
wenn der das nicht aushält ist das ein klarer versteckter Mangel und nicht dein Verschulden !
das sieht unser Produktrecht anders.
100.000 andere User haben das schon hinbekommen .... ;-)
Tourenbiker hat geschrieben:
1. Oktober 2018, 18:49
Es bestätigt meine Entscheidung und die lautet: Garmi... GarNie !!!
Du hattest noch keinen Hotlinebedarf bei HansHans ? !
... da ist es nicht besser.

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KlausRS
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#11 Beitrag von KlausRS » 2. Oktober 2018, 06:32

Guten Morgen Allesamt.

Die unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen habe ich erwartet und das ist auch gut so!

Jeder einzelne Beitrag ist für mich interessant. Danke dafür! :D

@Robert: Deine Geschichte ist wirklich unglaublich aber sicher auch einmalig. Ich habe schon einige schlechte Erfahrungen mit dem Navi VI gelesen, aber das braucht tatsächlich niemand.

@Manfred: Ja, das TomTom 550 ist für mich die Alternative zum Navi VI. Aber auch darüber gibt es unterschiedliche Kommentare. Wird es auch immer zu jedem anderen Gerät geben. Schließlich sitzt das Problem meistens vor dem Bildschirm und selten dahinter.

Meine Tendenz geht z. Zt. zum Navi VI, da ich auch sehr technikverliebt bin und es so schön zum Moped passt. Damit meine ich die Funktionen und den Controller.

Zumal es am kommenden Wochenende bei meinem Freundlichen :) eine Aktion mit 15 % gibt. 15 % von viel ist dann auch ganz schön viel. :roll:

Viele Grüße

Klaus
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#12 Beitrag von Alpenbummler » 9. Oktober 2018, 10:04

Hast du's denn jetzt gekauft? Für 680€?

Ich hatte mich Anfang dieses Jahres nach einigen Jahren Zumo660 dazu entschieden, mit dem Umstieg auf die R auch den Navi zu tauschen und hab' mit den Navi6 dazu gekauft.

Nachträglich betrachtet würde ich es wohl immer noch so machen denn der Navi6 ist schon um Dimensionen besser als der gute alte Zumo.

Die Schwächen, die oben angesprochen wurden, kann man allerdings nicht leugnen. Was noch nicht erwähnt wurde: der Navi6 hat auf meiner letzten Tour, die etliche Tage teilweise heftigen Regen mit sich brachte, mehrfach Geisterbedienungen gezeigt. D.h. bei nassem Display tippt plötzlich "jemand" auf dem Navi rum. Auch meine Bedienung am Gerät (nicht alles geht mit dem Controller) war erheblich schwieriger als üblich. Aber das liest man ja vom HansHans auch.

Ich bin gespannt wie du dich entscheidest. Hältst du uns auf dem Laufenden?

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#13 Beitrag von KlausRS » 9. Oktober 2018, 17:41

Klar halte ich euch auf dem Laufenden:

Nachdem meine Frau mich am Samstagmorgen zur Gartenarbeit eingeteilt hatte, hab ich mich nach dem Mittag losgeeist und bin zum Freundlichen gefahren und hab zugeschlagen. :D

Da ich am Moped die hochgestellte Lösung von Hornig für das Navi habe, benötige ich noch eine kleine Adapterplatte, um die BMW-Halterung an die Hornighalterung zu tüddeln. Die ist heute gekommen. Den Adapter kann man auch selbst bauen, aber für 11,50 € wollte ich damit nicht beschäftigen.

Dann wird jetzt anmontiert. Ich schicke dann ein Foto.

Mit Trockenübungen habe ich mich schon eingehend mit dem NAV 6 beschäftigt. Alle Einstellungen und Apps durchgeackert und meine gängigen Routen geladen.

Sicherlich eine größere Umstellung zum TomTom, aber es geht. Das bekomme ich hin.

In einigen Dingen finde ich TomTom logischer. Aber vl liegt es daran, dass das TomTom älter ist und somit nicht so viele Möglichkeiten hat.
Eines fällt aber direkt auf: Navi 6 ist um ein Vielfaches schneller.
Die normale Navigation, Routenkonfiguration usw. Habe ich wohl schon gerafft. Verbindung zum Navi und Headset klappt einwandfrei. Basecamp ist auch schon auf dem Rechner. Habe aber bisher nur fertige Routen übertragen. Die Routenplanung auf Basecamp muss ich mir noch reinziehen.
Die anderen Spielereien wie Musikspielen usw. kommt dann später.

Wenn überhaupt. Die beste Musik unterwegs ist für mich immer noch der Klang des Motorrad! :D
Gruß
Klaus
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#14 Beitrag von Alpenbummler » 9. Oktober 2018, 20:50

Na das hört sich ja schon mal alles gut an.

Viel Spaß und gutes Gelingen mit dem neuen Teil.

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#15 Beitrag von KlausRS » 9. Oktober 2018, 21:40

Danke Alpenbummler.

Hier mal zwei Fotos von meiner Bastelei:

1. Mit der abschließbaren BMW-Halterung:
ov_img_2870.jpg
Das hat mir nicht gefallen: :(
1.1. Sehr eng. Eigentlich zu wenig Platz. Passt wohl, aber rundherum nur 2-3 mm Spalt, vor allem beim max. Lenkereinschlag und tiefer Scheibenposition.
1.2. Der Sitz ist nur außermittig zur Scheibe möglich.
1.3. Wozu habe ich mir keyless gegönnt, wenn ich dann doch immer den Schlüssel rauskramen soll um das Navi zu lösen/ zu befestigen?
1.4. @BMW: da ist noch Luft nach oben!!!! :roll:
1.5. Abgelehnt.

2. Lösung: mit der einfachen Halterung:
ndq26t80tc_img_2871.jpg
Das hat mir gefallen: :D
2.1. Ausreichend Platz zur Scheibe und beim max. Lenkereinschlag
2.2. Sitzt mittig zur Scheibe
2.3 Scheibe kann zum Lösen / Befestigen in der niedrigen Stellung bleiben
2.4. Bleibt so. Schwer zufrieden. 8)

Getreu dem Motto, Männer werden nicht älter, nur die Spielzeuge werden teurer habe ich nun ein Neues.

Gruß
Klaus
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#16 Beitrag von Alpenbummler » 10. Oktober 2018, 08:00

Woher kommt denn die "einfache Halterung"? Ist das ein Überbleibsel von einem Zumo660?

Nur zur Info: ich hab' mir u.a. wegen dem Gefummel mit dem riesigen Funkschlüssel einen einfachen Metallschlüssel zu meiner R besorgt. Mit dem kommt man viel besser an den Navihalter hin.

Was mir an der BMW-Halterung gefällt ist die Tatsache, dass der Navi nicht mit einem Handgriff mitgenommen werden kann (Tankstelle, Kaffeepause mit Moped im Blick). Bei diesen Gelegenheiten bleibt mein Navi montiert (und ich entspannt).

Sieht aber definitiv gut aus deine Lösung 2.

Noch eine interessierte Frage: Fährst du mit einer Gleitsichtbrille? Ist der Navi - über dem Tacho montiert - noch im Nahsichtbereich der Brille? Der Fernsichtbereich würde in meinem Fall nicht passen und den Kopf will man ja nicht für jeden Blick auf den Navi heben.

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#17 Beitrag von KlausRS » 10. Oktober 2018, 10:12

Die einfache Halterung, wie ich sie genannt habe, bekommst du, wenn du die abschließbare BMW-Halterung auseinander schraubst. Das ist das schmale Plastikteil mit den Kontakten und der Klemmvorrichtung.

Ja, ich fahre mit einer Gleitsichtbrille. Das Navi kann ich genauso gut ablesen wie Tacho, Drehzahlen usw. Ob ich dafür den Kopf hebe hab ich noch nicht registriert. Muss ich mal drauf achten

Ich habe das Navi hoch gesetzt, um den Blick nicht von der Straße nehmen zu müssen. Beim Blick auf das Navi bleibt die Straße immer zumindest im Blickfeld. Zumal ich den werksseitigen Sitz auf dem Lenker nicht sonderlich geglückt finde. Ich finde, das lenkt zu sehr vom Straßenverkehr ab.
Und das schöne BMW-Emblem wird natürlich verdeckt. Geht ja gar nicht. :wink:

Gruß
Klaus
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#18 Beitrag von Alpenbummler » 10. Oktober 2018, 20:28

Bei der RS kann man den Navi noch über den Tacho montieren und trotzdem bleibt er hinter der Scheibe. Bei einer R geht das nicht und sähe wohl auch ein bisschen "komisch" aus. Vielleicht ist BMW an einer einheitlichen Lösung für möglichst viele Motorradtypen interessiert. Daher die Lösung auf der Lenkerbrücke.

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#19 Beitrag von Frank@S » 11. Oktober 2018, 14:07

meiner Meinung nach hat das auf der Lenkerbrücke nichts verloren, da der Blick nach unten wandern muß um am Navi etwas zu erkennen.
Mit einem Tankrucksack ist auch das so gut wie unmöglich.
Daher ist die Montage über den Instrumenten auch meine bevorzugte Variante.
Gut, ich bevorzuge die abschließbare Variante; man muß ja nur zweimal am Tag "dran" ;-)

BTW:
das "Gestell" von BMW auf der Lenkerbrücke ist dermaßen unflexibel, dass ich es nicht empfehlen kann.

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#20 Beitrag von Soccerkojak » 11. Oktober 2018, 15:15

@Frank@S

Genau deswegen hab ich mir für meine R das Ding von wunderlich geholt. Kann in Höhe und Weite verstellt werden und dann klappt es auch mit dem Tankrucksack.

VG

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#21 Beitrag von Alpenbummler » 11. Oktober 2018, 22:30

Soccerkojak hat geschrieben:
11. Oktober 2018, 15:15
@Frank@S
Genau deswegen hab ich mir für meine R das Ding von Wunderlich geholt. Kann in Höhe und Weite verstellt werden und dann klappt es auch mit dem Tankrucksack.
Das kann ich bestätigen, ich hab' das an meiner R12R genau gleich. Ich hab' den TouraTech Ambato TRS und verwende diesen ohne das riesige Kartenfach. Damit kann ich auch als Nicht-Sitzriese gut über den TRS auf den Navi schauen und verdecke mir mit dem Navi nicht den Tacho.

Mit der Sportscheibe an meiner R würde es wohl nicht klappen, den Navi oberhalb des Tachos anzubringen ohne ihn dauernd mit Fliegen gespickt zu haben. Gibt es hier jemanden, der das so hätte? Dann würden mich Bilder interessieren, denn eigentlich gebe ich Frank@S schon Recht: je höher der Navi angebracht ist, desto weniger lenkt er von der Straße ab.

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#22 Beitrag von Frank@S » 12. Oktober 2018, 07:39

Soccerkojak hat geschrieben:
11. Oktober 2018, 15:15
Genau deswegen hab ich mir für meine R das Ding von wunderlich geholt.
Genau "das Ding von Wunderlich" wäre auch meine erste Wahl ;-)
und ist sowohl in Höhe und Neigung verstellbar.

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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#23 Beitrag von nass01 » 12. Oktober 2018, 20:15

Verdeckt das Navi nicht das Kombiinstument?
Ich habe einen Knopf im Ohr um die Ansagen des Navis zu bekommen, so kann ich mich auf die Straße konzentrieren.
Die Rechnerleistung ist sehr schnell, auch wenn mal eine andere Straße genommen wird rechnet das Navi sehr schnell die neue Route.
Nur am Rechner erstellte Routen bekomme ich nicht auf den Navigator VI übertragen.
Von Kurviger.de auf BaseCamp klappt noch und dann ist Ende.
BaseCamp finde ich persönlich Sch.... weil ich für ein zweites Studium keine Zeit habe, viel zu kompliziert.
Also mache ich alles mit dem Navigator und das läuft wenn ich mehrere Zwischenziehle eingebe um die Route ein wenig zu steuern.
Gruß aus Solingen

Frank

Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit, waagerecht zum Ohr hin abfließen

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Alpenbummler
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#24 Beitrag von Alpenbummler » 12. Oktober 2018, 20:31

Nein, mit dem Wunderlich-Halter kann man das so individuell einstellen, dass - wenn überhaupt Platz zwischen TRS und Kombiinstrument ist - nichts verdeckt wird. Die Situation mit dem TouraTech Ambato an meiner R kann ich dir morgen gerne mal fotografieren.

Ich hab' auch gerne Akustikansagen weil man da einfach viel weniger auf den Navi schauen muss. Ich hab' eine BlueBike-Anlage im Helm. Das spart mir das Gefummel mit dem Kabel.

Ich glaub', BaseCamp mag überhaupt niemand - ich auch nicht. Aber ich hab' mich soweit damit arrangiert, dass ich Touren planen kann und dass diese ganz genau wie geplant auf dem Nav6 landen und auch gefahren werden können. Das ist m.E. tausend mal einfacher, als am Nav6 zu planen. Dafür reichen meine Nerven nicht.

Wenn man die Vorgehensweise kennt (und sich ein bisschen auf die Möglichkeiten, die BaseCamp bietet, einlässt) kann man gut mit dem System arbeiten. Ich meine, du solltest dir das mal von jemandem zeigen und erklären lassen und es dann eben so machen wie es geht (und nicht mit Gewalt etwas verlangen, das halt eben nicht geht). Danach hast du mit Sicherheit auch Spaß an dem teuren Gerät.

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KlausRS
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Re: Navigator VI - Zufrieden?

#25 Beitrag von KlausRS » 13. Oktober 2018, 21:39

@Frank: wenn ich fertige Routen auf Basecamp (gpx-Format) geladen habe, sende ich diese im Programm auf den internen Speicher vom Gerät. Klappt eigentlich gut.

Ansonsten bin ich mit dem NAV 6 nach den ersten Fahrten sehr zufrieden. Die Bedienung mit dem Controller ist wirklich gut.

Gruß
Klaus
Wie schnell ist nichts getan :wink:

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