Temperaturabhängige Reifenhaftung?

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bmw peter
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#26 Beitrag von bmw peter » 16. November 2011, 12:10

Bei mir funktioniert der Reifen auch im Kalten. :wink:
Mit meiner K hatte ich laut Navi, egal ob Sommer oder Winter, einen Schnitt von 68 km/h auf kurvigen Landstraßen.
Letzten Winter mit der F und 7 Jahre alten Michelin Sirac hatte ich einen Schnitt von 72 km/h.
Alles zw. 0° und 7°+, ohne einen Rutscher, obwohl hier 2 Faktoren zutreffen, alter Reifen und Kälte.
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Insel-Tom
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#27 Beitrag von Insel-Tom » 16. November 2011, 19:56

Habe jetzt mal eine Frage !!
Ich habe gelesen das man in der "Kalten Jahreszeit"den Reifendruck absenken soll (0,1bar)
da sich dann der Reifen durch seine "Walkarbeit"besser erwärmt wird .
Was meint Ihr dazu ???
Grüße von der Insel !!
Thomas
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qtreiber
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#28 Beitrag von qtreiber » 16. November 2011, 20:11

Moin,

grundsätzlich richtig, aber 99% der Fahrer merken 0,1 Bar Unterschied im Reifen nicht und der eine, der übrig bleibt, fährt nicht bei niedrigen Temperaturen. :wink:


0,2 Bar weniger schaden ebenfalls nicht, aber grundsätzlich achte ich darauf nicht unter die Mindestwerte zu gehen.
Gruß
Bernd - qtreiber (AUR)
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#29 Beitrag von Insel-Tom » 16. November 2011, 20:51

qtreiber hat geschrieben: achte ich darauf nicht unter die Mindestwerte zu gehen.
Und da denke ich liegt der Hase im Pfeffer .Denn einige Reifen werden "immer "über dem empfohlenen Druck
gefahren.Siehe MPR 2 Bei der K 1200 RS .Empfohlen vorne 2,5 hi.2,9 ,überwiegend gefahren vorne 2,7 u. hi.2,9
Grüße von der Insel !!
Thomas
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#30 Beitrag von nargero » 17. November 2011, 08:17

Eigentlich ist beim "normalen Fahren" gar keine Änderung nötig, denn der Reifen erwärmt sich im Winter sowieso weniger stark als im Sommer, d.h. er hat im Betrieb auch etwas weniger Druck. Passt also dann grad wieder.
Ich fahre i.d.R. nach ein paar Kilometer an ne Tanke von der ich weiß, dass der Luftdruckmesser halbwegs funktioniert und gehe immer auf meinen "Standard-Luftdruck", Sommer wie Winter.
Will ich etwas flotter unterwegs sein, nehm ich evtl. leicht Luft raus, will ich ganz gemütlich cruisen kommt etwas mehr Luft rein. Wie schon erwähnt - noch nie irgendwelche Grip-Probleme bekommen... (und ich weiß wo das Gas ist... :wink: )
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Harald_
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#31 Beitrag von Harald_ » 17. November 2011, 08:50

bmw peter hat geschrieben:Bei mir funktioniert der Reifen auch im Kalten. :wink:
Mit meiner K hatte ich laut Navi, egal ob Sommer oder Winter, einen Schnitt von 68 km/h auf kurvigen Landstraßen.
Letzten Winter mit der F und 7 Jahre alten Michelin Sirac hatte ich einen Schnitt von 72 km/h.
Alles zw. 0° und 7°+, ohne einen Rutscher, obwohl hier 2 Faktoren zutreffen, alter Reifen und Kälte.
...bei dem Schnitt in deiner Gegend funktioniert jeder Reifen! :wink:
Gruß
Harald

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bmw peter
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#32 Beitrag von bmw peter » 17. November 2011, 12:41

Immerhin, Harz u. Weserbergland. :cry:
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#33 Beitrag von Harald_ » 17. November 2011, 12:42

bmw peter hat geschrieben:Immerhin, Harz u. Weserbergland. :cry:
...genau... :D
Gruß
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#34 Beitrag von Tramper » 17. November 2011, 19:08

nargero hat geschrieben:Will ich etwas flotter unterwegs sein, nehm ich evtl. leicht Luft raus, will ich ganz gemütlich cruisen kommt etwas mehr Luft rein.
Müsste es nicht umgekehrt sein??? Jedenfalls bei den Fahrradreifen und beim Fahrwerk ist es so, harte Reifen und Federn für Sport, weiche Reifen und Fahrwerk für Komfort Cruisen.
Insel-Tom hat geschrieben: Ich habe gelesen das man in der "Kalten Jahreszeit"den Reifendruck absenken soll (0,1bar)
da sich dann der Reifen durch seine "Walkarbeit"besser erwärmt wird .
Was meint Ihr dazu ???
Bleibt nur noch die Frage von welchem Reifendruck? Dem des Reifenherstellers (da funzt der Reifen am Besten)? Oder von dem des Motorradherstellers (da funzt das Motorrad am Besten)?

Grüessli Tramper

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nargero
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#35 Beitrag von nargero » 17. November 2011, 21:18

Tramper hat geschrieben:Müsste es nicht umgekehrt sein??? Jedenfalls bei den Fahrradreifen und beim Fahrwerk ist es so, harte Reifen und Federn für Sport, weiche Reifen und Fahrwerk für Komfort Cruisen.
Grüessli Tramper
Naja, ja und nein, je nach "Geschmack" und Untergrund und Reifen. Vor allem auch Federn und Dämpfer unterscheiden.
Ich selbst mag keine zu Hart abgestimmten Fahrzeuge. Sie springen nur sinnfrei über die Unebenheiten. Das fühlt sich zwar "cool" an, bringt aber rein gar nix.
Man kann ein Fahrzeug m.E: eigentlich nur dann recht hart abstimmen, wenn man Durchschläge vermeiden sollte.

In vielen Rennserien wird sogar oft am unteren Limit des Luftdrucks gefahren, teilweise so weit unten, dass es zu Reifenschäden kommt. Ich glaub Red Bull z.B. hatte doch dieses Jahr schon deswegen Ärger mit Pirelli, oder?

Weniger Luftdruck führt ja wie oben schon beschrieben zu mehr Auflagefläche und damit mehr walken. Damit erhöht sich auch die Reifentemperatur - was aber im Tourenbereich schnell kontraproduktiv wird, oder werden kann...
Ein Selbstversuch auf ner F650 war da sehr lehrreich: mit 1,5 Bar mal so richtig am Gas gedreht. Leider war der Reifen nach 30 Kilometer Kurven an den Flanken mehr oder weniger durch Blasenbildung kaputt gefahren... Wobei der Grip trotz der viel zu hohen Reifentemperatur da war. (Erstaunlicherweise).
Ein richtiger Stollenreifen mit zu wenig Luftdruck wird einen auf der Straße allerings schnell abwerfen, der mag das auf Asphalt z.B. gar nicht... dafür ist er im Gelände dann genau richtig...

"Harte" Federn (bzw. Vorspannung) verhindern zwar das "Durchschlagen" aber bieten auch meist weniger "Grip"... Der Mittelweg ist (wie wimmer) der richtige... ;o)
Bei den Dämpfern wirds arg spannend, das sauber hin zu bekommen find ich echt schwierig... Geht m.E. nur für bestimmte Strecken gut... ausprobieren hilft... ;o)

Meine RS "läuft" z.B. auf nem PR2 mit 2,8v und 3,1h richtig nett und handlich. Aber sportlich fahren geht besser mit 2,5v 2,8h...

Am besten selber ausprobieren...
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haben"
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Thommy
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#36 Beitrag von Thommy » 17. November 2011, 21:22

Jepp: 100% Zustimmung nargero.

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Wigbert
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#37 Beitrag von Wigbert » 17. November 2011, 21:43

Was machst Du denn hier Harald? :)

Der F800 hab ich vor zwei Wochen den Harz gezeigt,
Schnitt lt. Bordcomputer und Navi 84km/h.
Hätte ich mit der K wohl nicht geschafft.
Da lag ich immer um die 83. :)

Gruß
Wigbert

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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#38 Beitrag von bmw peter » 17. November 2011, 22:33

@Wigbert

Fahr mal weniger Bundesstraßen und nimm hin u.zurück keine Autobahn. :wink:
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#39 Beitrag von shrotty » 18. November 2011, 10:46

ch habe gelesen das man in der "Kalten Jahreszeit"den Reifendruck absenken soll (0,1bar)
da sich dann der Reifen durch seine "Walkarbeit"besser erwärmt wird .
Meiner Meinung nach kann mann 0,1 bar mehr oder weniger
nicht merken :!:
Es grüßt Euch: shrotty

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juppi
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#40 Beitrag von juppi » 18. November 2011, 10:49

Der Reifen schon.
:) :wink:
Nur wenn man weiß was man tut, kann man machen was man will!

Gruss Jupp

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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#41 Beitrag von qtreiber » 18. November 2011, 19:46

Wigbert hat geschrieben:...Schnitt lt. Bordcomputer und Navi 84km/h.
du Raser. :wink:
Gruß
Bernd - qtreiber (AUR)
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Nordmann

Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#42 Beitrag von Nordmann » 18. November 2011, 20:11

Wigbert hat geschrieben:Schnitt lt. Bordcomputer und Navi 84km/h.
Her mit dem GPS Track, damit wir sehen, ob die Messung nicht von einem Kilometer auf der BAB nach Bad Harzburg stammt. Ach, hast du schon gelöscht. :lol:

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Dieter_N
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#43 Beitrag von Dieter_N » 18. November 2011, 21:35

Wigbert hat geschrieben: Der F800 hab ich vor zwei Wochen den Harz gezeigt,
Schnitt lt. Bordcomputer und Navi 84km/h.
Guck, F800, da am Horizont ist der Harz!
Der Schnitt ist amtlich, weil auf echten tausend Metern gemessen. :lol:
Gruß
Dieter_N

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Wigbert
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#44 Beitrag von Wigbert » 19. November 2011, 09:26

Der Aufschrei der 8000km Hinterreifennutzer. :)

Harald und Bernd kennen das und können das auch, gemeinsam erprobt in Dolos, Eichsfeld und Weserbergland.

Allerdings kommt die K dann nicht mehr mit 6 und die F800 nicht mehr mit fünf Litern aus.
Und der Reifen ist vorn schneller weg als hinten.

Nordmann

Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#45 Beitrag von Nordmann » 19. November 2011, 09:55

:lol: :lol: :lol: Gelöscht oder nicht gelöscht weil ..... :lol: :lol: :lol: :?: :idea:
Wigbert hat geschrieben:Schnitt lt. Bordcomputer und Navi 84km/h.

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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#46 Beitrag von Wigbert » 19. November 2011, 10:45

Na ihr seid ja lustig drauf. :)
Klar lösche ich grundsätzlich nach jeder Tour alle Tracks,
Selbsterhaltungstrieb des Führerscheins.
Ein Kumpel der meistens mit fährt, tut das nicht,
dessen Zumo hab ich zufällig hier und mal an den Rechner gehangen.
Die Harztour ist schon im Archiv, aber ich glaube diese hier sollte den Reifenschonern genügen. :)
.
http://www.preis-germany.de/bild/moto/Track0511.jpg
.
http://www.preis-germany.de/bild/moto/T ... te0511.jpg
.

Gruß an alle Ungläubigen
Wiggi

Nordmann

Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#47 Beitrag von Nordmann » 19. November 2011, 13:10

Das hat nichts mit Ungläubigkeit zu tun. Die Strecke die du jetzt vorgestellt hast, ist eine normale 100 km/h Straße und nicht mit "den Harz gezeigt" zu vergleichen. Warum habe ich gefragt? Weil solche Werte gar nichts aussagen, wenn man nicht weiß, wo sie entstanden sind. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, dann ist dein 84 km/h Schnitt ein wenig ein Imponiergehabe, was weiter nicht verwerflich ist, für mich aber schon ein wenig lächerlich.

Gegenbeispiel: Fahre von Bad Harzburg zum Torfhaus hoch, mit einem Schnitt von 102 km/h und nenne es "den Harz gezeigt" und sage der Gemeinde, wie toll doch meine Reifen haften und ich ...... :lol:
Für mich gehören zum Harz auch die schönen Strecken, zB. von Rothesütte über Hohegeiß nach Braunlage. Auch da sagt ein Schnitt nichts über das Fahrkönnen aus, weil der Schnitt sehr stark vom Verkehrsaufkommen abhängig ist. Da legt der Anfänger einen Schnitt von 60 km/h hin und der absolute Profi nur 45 km/h, weil er sich an das Überholverbot hält und einen Pkw vor sich hatte.

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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#48 Beitrag von bmw peter » 19. November 2011, 16:31

Na ja,

jetzt sind wir ja schon bei einem Schnitt von 97 km/h bei einer gefahrenen Strecke von 26,7 km. :shock:
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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#49 Beitrag von Handi » 19. November 2011, 19:48

Wigbert hat geschrieben:Gruß an alle Ungläubigen
Oh Mann! Landstraße != Landstraße. Auf einer gut ausgebauten Bundesstraße und ohne Rücksicht auf Geschwindigkeitsbeschränkungen/Radarkontrollen ist so ein Schnitt sicher machbar. Auf einer kurvenreichen Strecke nie und nimmer! Ich hab selbst mal versucht, einen 90er-Schnitt zu fahren und das waren da nicht nur gut ausgebaute Bundesstraßen und ich hatte da reichlich zu tun. Und war weit jenseits der Legalität unterwegs (durch Orte bin ich allerdings nie schneller als 70). Last not least: wenn Du in den Bergen unterwegs bis (*richtig* Berge, versteht sich), dann fährst Du ganz sicher nicht viel mehr als einen 60er-Schnitt.
Manfred (Mod S-RR, K1200/1300 S/R/GT)

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Re: Temperaturabhängige Reifenhaftung?

#50 Beitrag von Wigbert » 19. November 2011, 21:11

Zu der gezeigten Strecke, da ist nichts Bundesstraße, wer sich das mal in MapSource ansieht, sollte entdecken, daß die Kurven durchaus mit dem Harz vergleichbar sind, nur daß ich im Harz viel weniger Ortsdurchfahrten habe.
Für mich gehören zum Harz auch die schönen Strecken, zB. von Rothesütte über Hohegeiß nach Braunlage
Gerade dieses Strecke ist eine meiner Lieblingsstrecken, den gefahrenen Schnitt werde ich hier lieber nicht publizieren. :)
Ist auch keine Kunst dort einen guten Schnitt zu fahren, viel leichter als auf der oben gezeigten.

Um nicht in Rechthaberei zu verfallen breche ich die "Beweisführung" hier lieber ab, ich hatte meinen Schnitt eigentlich nur genannt, um zu sagen, daß man mit ein paar und siebzig im Harz nicht wirklich schnell unterwegs ist.
Last not least: wenn Du in den Bergen unterwegs bis (*richtig* Berge, versteht sich), dann fährst Du ganz sicher nicht viel mehr als einen 60er-Schnitt.
Dann fahre mal mal im Quartett mit Bernd, Harald und mir eine Runde Dolos, richtige Kurven, ganz sicher wird das kein 60er Schnitt. :)

Gruß Wigbert

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