Vertrauenswürdig?

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helmi123
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Re: Vertrauenswürdig?

#26 Beitrag von helmi123 » 30. Dezember 2017, 14:49

Alpenbummler hat geschrieben:
30. Dezember 2017, 14:46
Das meinst du nicht ernst, oder :lol: ?
doch ohne Ernst geht da nix. :idea:
:lol:

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BeeMWe
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Re: Vertrauenswürdig?

#27 Beitrag von BeeMWe » 30. Dezember 2017, 14:51

Die Sparkasse ist gegen Vorlage des Sparkassensparbuchs berechtigt, Geld an den Vorleger auszuzahlen.

Sie behält sich jedoch das Recht vor, den Verfügungsberechtigten zu prüfen.

Wenn Sie Ihr Sparkassenbuch vor dem Zugriff unberechtigter Personen schützen möchten, vereinbaren Sie bitte mit ihrer Sparkasse, dass bei Auszahlungen ein individuelles Kennwort, eine Kennzahl oder die Ausweispapiere vorgelegt werden müssen.

:wink:
es grüßt

Gerald bzw. SieGer

kommt aber von Siebert, Gerald, weil mich Mama und Papa damals eben genau so nannten.

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helmi123
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Re: Vertrauenswürdig?

#28 Beitrag von helmi123 » 30. Dezember 2017, 15:37

Ja Gerald so ist es,die Sparda Bank macht es genauso.
Wenn nur bares wares ist, so soll der Abhohl "Agent" eben mit $ rüber kommen.
:lol:

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Alpenbummler
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Re: Vertrauenswürdig?

#29 Beitrag von Alpenbummler » 30. Dezember 2017, 17:52

Ihr schreibt am Thema vorbei. Die Frage ist, ob auf ein Girokonto überwiesenes Geld zurückgerufen werden kann. Dazu möge mal ein Fachmann/frau was schreiben.

Wenn das gar nicht geht sind wir hier fertig denn dann läuft die Betrugsmasche nicht.

Wenn das tatsächlich geht dann ist es m.E. Wurscht ob das Geld noch auf dem Konto ist oder nicht. Wenn es weg ist geht das Konto halt in die Miesen.

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Larsi
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Re: Vertrauenswürdig?

#30 Beitrag von Larsi » 30. Dezember 2017, 19:26

Alpenbummler hat geschrieben:
30. Dezember 2017, 17:52
Ihr schreibt am Thema vorbei. Die Frage ist, ob auf ein Girokonto überwiesenes Geld zurückgerufen werden kann. ...
Wichtig könnte noch sein:
Bei Überweisung aus dem (ggf Nicht-EU-)Ausland.
Gruß Lars

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yy-zz
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Re: Vertrauenswürdig?

#31 Beitrag von yy-zz » 30. Dezember 2017, 19:56

Ich teile da die Meinung von Alpenbummler,
wenn man was überweist und einen Fehler macht, ist man auf die
Zusammenarbeit und das Wohlwollen den Empfängers angewiesen,
Überwiesen ist weg.
Allerdings gibt es öfter Jobangebote im Netz, wo Leute gesucht
werden die Ihr Konto für dubiose Überweisungen zur Verfügung stellen.
Dort wird von verschiedenen Konten "illegal" Geld abgezapft auf das Konto des Unschuldigen
überwiesen und dann auf ein anderes transferiert.
Der Dumme ist der, welchem das Konto gehört
wo das Geld gesammelt wurde.
Aber das ist wohl wieder eine ander Masche.

Helmi 123 meint es sicher so wie er schreibt,
oft verstehe ich seine Denkweise auch nicht……

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BeeMWe
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Re: Vertrauenswürdig?

#32 Beitrag von BeeMWe » 31. Dezember 2017, 06:29

Ich hatte vor zwei oder frei Jahren mal so einen ähnlichen Fall. Eine Bestellung von IBÄ kam nicht an, leine große Sache – 31,50 € und Deutsches Konto. Plötzlich stellte sich heraus, der Verkäufer sitzt in Dänemark und das Konto gehörte seiner Deutschen Lebensgefährtin.

Nach etwa 4 Wochen mit diversen Emails und IBÄ-Nachrichtsanfragen oft ohne Antworten, beendete ich das Thema und ging zur Polizei. Diese nahm es auch auf mit etwa sinngemäßen Aussage: „Wir machen ihnen aufgrund der geringen Schadenhöhe keinerlei Hoffnungen, ob ein Ermittlungsverfahren in ein anderes Land vom Staatsanwalt gegeben sein würde“.

Etwas endtäuscht ging ich nach Hause. Nach einigen Telefonaten mit der Behörde, eröffnete mir der Polizist – wenn ich mehrere Geschädigte hätte oder benennen könnte würde er einen Weg sehen. Dies brachte mich dann auf eine Idee. Ich durchforstete seinen noch nicht gesperrten Account bei IBÄ nach evtl. Geschädigten und deren Negativbewertungen. Ich fand etwa 25-30 ähnliche Fälle im letzten ½ Jahr und meldete ihm anhand einer Liste diese Nicknamen aus der Negativliste von dieser Seite. Alle hatten etwa gleiches erfahren mit Beträgen von ungefähr 10 -100 €. Anhand dieser Liste fand die Polizei dann diese Leute und schrieb sie oder telefonierte sie an.

Jetzt war doch ein größerer Schadensbetrag zusammengekommen und es wurde ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Plötzlich kam ein etwas bitterer Brief einer Frau aus eine nördlichen Bundesland ins Haus, indem sie zuerst um Entschuldigung bat, aber im zweiten Teil des Briefes versuchte auszudrücken – Sie sei auch nur Geschädigte, er habe Sie und ihr Konto in Deutschland nur ausgenutzt und sie habe sich mittlerweile von ihm distanziert oder getrennt. Jetzt sei sie wegen meiner Ermittlungen auch noch bestraft worden.

Das Erfreuliche aber: Sie habe 2 Monate Zeit den Geschädigten die Beträge zurück zu überweisen um nicht die ausgelobte Bewährungsstrafe zu verlieren. Kurz nach Beendigung der Frist bekamen alle ihr Geld wieder und die Polizei informierte mich, das Fall sei jetzt abgeschlossen.

Ich denke als Einzelfall wäre wohl nichts passiert und meine € wären verloren gewesen.
es grüßt

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Chucky1978
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Re: Vertrauenswürdig?

#33 Beitrag von Chucky1978 » 31. Dezember 2017, 07:54

Da es nur Buchgeld ist, ist das zurück buchen im Grunde kein Problem.
Es hapert aber an der Umsetzung bzw. dem Umsetzungswillen der Banken.

Beispiel:

Wenn man selbst überweist, und das Geld geht ein aktives (vorhandenes) Konto, ist das Geld weg.
Da heute nicht mehr Name und Nummer, sondern nur noch die Nummer kontrolliert wird, kann das recht wahrscheinlich werden.

Ausnahme ist bei einer eigenhändigen also schriftlichen Überweisung (nicht Online) kann man innerhalb der Buchungszeit dieses evtl. stornieren lassen.
Das dürfte aber durch die Regel das eine Überweisung maximal 24 oder 48 Stunden dauern sollte, recht schwer werden, insbesondere wenn die Überweisung am Schalter ohnin nicht erstmal im "Posteingang" landet, sondern direkt vom Mitarbeiter ins System gebucht wird.
Bei automatisierten Vorgängen wie dem Überweisungsautomaten ist dies ebenfalls wieder ohnehin eher unwahrscheinlich, das eine Stornierung stattfinden kann.
Möglich wäre also wie früher bei der Postbank, wenn man via Post die Überweisungen verschickte, anzurufen, und mitzuteilen das die Überweisung, die aktuell noch in ihrem Briefkasten liegt, nicht zu verbuchen ist.

Rein rechtlich kann man letztlich dann nur dagegen vorgehen, indem man sagt, das der Empfänger nicht Bezugsberechtigt ist.
Die Bank selbst wird hier ohne Richter kaum etwas machen wollen, da es gegen ihre eigenen Interessen Verstoßen würde ohne die Gewissheit zu haben wer im aktuellen Fall Betrüger ist und wer nicht.

Dem Abzug des Betrages widersprechen kann letztlich nur der, dem das Geld durch einen anderen abgezogen wurde (Einzugsverfahren). Alles andere benötigt in der Regel rechtliche Schritte.

Wenn die Bank einer Stornierung zustimmt, wird der Bank im Vorfeld vermutlich schon mehrmals ein Betrug aufgefallen sein was aber unwahrscheinlich ist.. so lange lässt man kein Konto aktiv wenn man betrügen will.
Diese Situationen gibt es jedoch, und die bank informiert den Kunden darüber letztlich, da ihr insbesondere Geld verloren geht, weil einige Richter schon zugunsten der betrogenen geurteilt hatten und die Banken auf dem Schaden hängen blieben. Die selbe Situation gab es auch schon bei Handy-Diebstählen usw.

Weiteres Beispiel:

Zahlt man über einen Drittanbieter. das kann sein z.B. Kreditkarte, Paypal, oder auch wie so oft Treuhänder, sieht die Sache nochmal anders aus.
Eine Kreditkartengesellschaft kann und wird ohne weiteres Geld zurück buchen, auch noch innerhalb mehrerer Monate.
(siehe Betrugsfälle bei Paypal im Zuge von Kreditkartenzahlungen)


Wie diese Betrugsmasche im Detail funktioniert weiß ich nicht, aber folgendes kann ich mir vorstellen:

- Zum einen gibt man Persöniliche Daten heraus, die gutes Geld wert sind.
- Des weiteren anhand der Kontonummer und dieser Daten ist es recht leicht ein Einzugsverfahren zu erstellen (zu fälschen).
Gegen ein solches Einzugsverfahren kann man selbst dann Widerspruch innerhalb von ich glaube 7 oder 14 Tagen erheben, und man bekommt sein Geld wieder, und der angeblich Einzugsermächtigte bekommt eine Gebühr von 10-20€ für die Rückbuchung.
Da das alles aber recht fix von statten geht, also die Rückbuchung und Co recht lange dauert, könnte das Geld für die Bank am Ende verloren sein, da der Kontoersteller sich das Geld vor der Kontoschließung oder ähnlichem schon Bar ausbezahlen lassen, oder es anderweitig transferiert in Stellen die mir jetzt nicht bekannt sind aber in Form von Bitcoins usw. vielleicht möglich ist.
-Identitätsdiebstahl ist auch möglich

Das hier eigenes Geld und Mopped verschwinden ist recht unwahrscheinlich aber möglich in Einzelfällen wenn man "zu naiv" ist, und seine Geschäfte nicht im Detail im Auge behält.

Da dieses Vorgehen mehrere Tage benötigen würde um beides zu bekommen, Geld wie Mopped, und das Risiko das man ertappt wird dadurch sehr groß ist, wäre es am ende halt unwahrscheinlich.
Möglich das hier ein Trittunternehmen in Form eines Transportunternehmers noch in Erscheinung treten könnte, für den Fall der Fälle, der sowohl Komplize, wie aber auch ebenso unbeteiligt und am ende ebenfalls Geschädigter sein könnte, für genau die Einzelfälle, die eben nicht alles Gegenprüfen, und einfachen Mails, die ebenfalls gefälscht sein können Vertrauen schenken.

Was das Rückbuchen angeht und transfer auf ein anderes Konto. Das funktioniert nicht wie es Helmi meint. Das funktioniert für den Betrüger, der das Anfangskonto ohnehin mit vielleicht einer falschen Identität oder gar durch neuerdings Jedermann´s-Konto erstellt hat und dann einfach untertauscht. Die Bank würde eine unrechtmäßige Zahlung wieder zurück buchen. Zwar hätte man vermutlich auf dem Sparbuch den Betrag X mehr, jedoch auf dem Girokonto wäre der Betrag X definitiv abgezogen. Da man selbst aber "greifbar" ist, wird man um diese Schuld nicht herum kommen. Ganz im Gegenteil. Sollte man dadurch sogar in Minus geraten, wird die Bank nicht das Geld vom Sparbuch auf das Girokonto zurück überweisen, sondern sogar noch Zinsen für das überziehen verlangen. So bekommt sie zumindest einen kleinen Teil des für sie verlorenen Geldes wieder.

Ich hatte mal in Jugendzeiten den Fall auf meinem Konto, das ich nur noch wenige DM auf dem Konto hatte, und kein Geld hätte abheben hätte können. Eines Nachts am Automaten stand da aber auf einmal ein Saldo von 50.000 DM.
Ich konnte Geld abheben, habe aber nur in weißer Voraussicht einen kleinen Betrag abgehoben. Am nächsten Tag hatte ich natürlich ein Minus auf meinem Konto, obwohl ich gar nicht ins Minus hätte gehen dürfen bei dem damaligen Ausbildungskonto. Also die Bank holt sich das Geld schon wieder wenn sie kann, und wenn der Schädiger nicht greifbar ist, halt indirekt über die Anleger durch Gebühren usw. je nach Gesetzeslage.

Mit anderen Worten, bist du greifbar und Schuldner, wirst du auch aufgegriffen. Nur der Betrüger, der wie auch immer ungreifbar geworden ist, bleibt auf dem Geld sitzen :-)
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Gruß Ingo

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Re: Vertrauenswürdig?

#34 Beitrag von helmi123 » 31. Dezember 2017, 10:47

Die Sparda Bank hat die Rückbuchung nicht getätigt ,:weil auf dem Sparbuch Konto nur Einzahlungen möglich sind: nach Rückruf mit mir sagte man mir ; nur Ich persönlich könnte eine Rückzahlung tätigen. Andere Banken machen es vielleicht anders.

"mein Fahrzeugschein wird nur Ausgegeben wenn der Betrag auf meinem Sparbuch ist. Beim Giro ist es möglich bis zu 48 Stunden Rück zu Buchen dann ist Geld und Ware weg ALSO erst Geld dann WARE. :( :idea: :idea:
:lol:

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Re: Vertrauenswürdig?

#35 Beitrag von Chucky1978 » 31. Dezember 2017, 11:55

helmi123 hat geschrieben:
31. Dezember 2017, 10:47
Die Sparda Bank hat die Rückbuchung nicht getätigt ,:weil auf dem Sparbuch Konto nur Einzahlungen möglich sind: nach Rückruf mit mir sagte man mir ; nur Ich persönlich könnte eine Rückzahlung tätigen. Andere Banken machen es vielleicht anders.
Dem ist ja auch so... bei dir ging es aber darum eine Zahlung vom Käufer auf dein Giro zu bekommen, welches du dann auf dein SParbuch transferierst. Sollte eine solche Rückbuchung stattfinden, was ich nicht glaube, kann deine Zahlung auf das Sparbuch aber nicht mit der Zahlung des Käufers in Verbindung gebracht werden das bedeutet letztlich

Käufer zahlt 100 auf Helmis Giro -> Helmi transferiert 100 auf eigenes Sparbuch -> Transfer vom Käufer abgebrochen (was meines erachtens so nicht funktioniert) -> Helmis Giro hat nun -100 jedoch das Sparbuch weiterhin +100.
Helmi bezahlt nun 117€ wegen 17% Überziehungszinsen wobei er 0,01 Cent Zinsen auf sein Sparbuch bekommt :-)

Aber wie gesagt. Als Betrüger würde ich erst gar keine Zahlung tätigen, ich würde nur die Daten haben wollen um via Lastschrift oder Abbuchungsauftrag berecihern zu wollen, und dann bevor die Bank die ersten Stornierungsaufträge der jeweiligen geschädigten bekommt, das Geld schon lange abgehoben haben und von dannen gezogen sein.
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Gruß Ingo

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Re: Vertrauenswürdig?

#36 Beitrag von helmi123 » 31. Dezember 2017, 12:56

Chucky1978 hat geschrieben:
31. Dezember 2017, 11:55
Dem ist ja auch so... bei dir ging es aber darum eine Zahlung vom Käufer auf dein Giro zu bekommen, welches du dann auf dein SParbuch transferierst. Solltehaben und von dannen gezogen sein.
:idea: Nein Ingo, mir geht es darum das Geld auf mein Sparbuch ....vom Käufer zu bekommen, denn da ist es Sicher vor einer Rückbuchung durch den Überweiser, alle anderen tranfers sind meine :D

am einfachsten wäre ,der Agent sagt mir Zeit und Tag Ankunft etc,ich erwarte in mit der Ware und Zeugen für die Übergabe. :D
:lol:

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Peter38
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Re: Vertrauenswürdig?

#37 Beitrag von Peter38 » 31. Dezember 2017, 13:07

Hallo Markus,

wenn ich so ein Angebot bekommen würde, hätte ich die Email direkt in den Papierkorb verschoben.

Mir bekommt es so vor, als wenn hier nur jemand an deine persönlichen Daten und Kontodaten gelangen möchte.

Gruß
Peter
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Re: Vertrauenswürdig?

#38 Beitrag von helmi123 » 31. Dezember 2017, 13:24

:) Peter, ja vor 30 Antworten :) auf ein Neues gutes 2018. :)
:lol:

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Re: Vertrauenswürdig?

#39 Beitrag von Markus_plus3 » 31. Dezember 2017, 14:35

Jou, das waren viele Reaktionen, einige Interessante. So manche Mail hab ich ehrlich gesagt nicht verstanden, geht mir jedoch manchmal so. Dass die Sache nicht sauber ist war gleich klar, wie der Trick funktioniert, davon hab ich jetzt eine Ahnung.

Also dann, euch allen einen guten Jahreswechsel und viel Spaß mit den Töffs in 2018
Grüße aus dem sonnigen Südbaden
Markus
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Re: Vertrauenswürdig?

#40 Beitrag von nass01 » 31. Dezember 2017, 14:52

Hier ist die Masche der Betrüger erklärt:

Der Konto-Trick

Zur angeblichen Bestätigung der Kontodaten überweist Ihnen ein angeblicher Käufer aus dem Ausland Centbeträge. Ziel ist jedoch, mit Ihren Daten Zugriff auf Ihr Konto zu erhalten.

So funktioniert der Betrug: Ein angeblicher Käufer meldet sich aus dem Ausland und täuscht Interesse an Ihrem Fahrzeug vor. Er akzeptiert Ihren Preis, behauptet jedoch, dass seine Bank vor der eigentlichen Überweisung des Kaufpreises eine Kontoüberprüfung verlange. Zu diesem Zweck überweist er Ihnen zunächst kleinere Cent-Beträge auf Ihr Konto fordert Sie anschließend auf, ihm die Höhe dieser Cent-Überweisungen zur Bestätigung der Kontoangaben mitzuteilen. In manchen Fällen wird auch nach einem Code, der im Verwendungszweck der Überweisung steht, gefragt.
Der Trick: Der Betrüger nutzt das Verifizierungsverfahren von Kontoeröffnungen bei Online-Bezahldiensten, wie z. B. PayPal oder Click-and-Buy, aus. Mit Ihren Kontodaten und der Kenntnis der Cent-Beträge bzw. des Codes eröffnet der Betrüger selbst ein Bezahldienst-Konto und hat damit uneingeschränkten Zugriff auf Ihr Bankkonto, ohne dass Sie davon erfahren.

mobile.de rät:
Eine solche Kontoüberprüfung ist unnötig. Dank IBAN-Nummern können Bank und Konto eindeutig zugeordnet werden. Gehen Sie daher nicht auf solche Forderungen ein und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Hier noch ein sehr guter Link der sich mit solchen Betrugsfällen beschäftigt:

http://www.onlinewarnungen.de/warnungst ... gsversuch/
Gruß aus Solingen

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Re: Vertrauenswürdig?

#41 Beitrag von Steinhuder » 31. Dezember 2017, 15:50

Klingt plausibel.

Es geht also gar nicht zwingend um den Betrug unmittelbar beim Motorradkauf, sondern um Folgestraftaten, bei denen das erkundete Konto des kontaktierten Verkäufers, für andere Bezahlvorgänge genutzt wird. :idea:

Danke für die Aufklärung.

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Re: Vertrauenswürdig?

#42 Beitrag von Fredja » 2. Januar 2018, 16:58

Hab das heute erst gelesen...
Wie ja schon festgestellt wurde, ist das natuerlich ein Betrugsversuch.

Ergaenzend wuerde ich noch dazu sagen: Meine persoenlichen Alarmglocken schrillen (abgesehen vom Marine CORE :lol: ) spaetestens bei solchen allgemein formulierten Saetzen wie "Ich bräuchte Ihre Wohnadresse, damit das Produkt vom Versandunternehmen abgeholt werden kann"

Wer privat ein Motorrad kaufen will bezeichnet das nicht als "Produkt", das ist eine dieser Formulierungen die man gut in Massenmails verwenden kann.

Da ich hier bei Hannover ein Gaestehaus betreibe, kenne ich sowas aehnliches von diversen Zimmeranfragen.
Wenn mir irgendwas komisch vorkommt, wird erstmal geguuuuugelt, meistens gibts jede Menge Ergebnisse.

Es gibt soviele A...loecher auf der Welt...

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Re: Vertrauenswürdig?

#43 Beitrag von coolwater » 2. Januar 2018, 23:03

Moin Zusammen,

zum Fall als solches ist ja schon alles gesagt. Ich kenne da auch noch die Variante mit Scheckzahlungen die dann nach Einlösung platzen.

Aber mal zur Klarstellung im Hinblick auf Überweisungen:

Mit Abgabe einer Überweisung (egal ob Handgeschrieben oder Online) erteilt Ihr Eurer Bank den Auftrag eine Dienstleistung auszuführen - nämlich Geld von Konto A auf Konto B zu transportieren. Dieser Auftrag kann nur dann wiederufen werden, wenn das Geld beim Empfänger noch nicht gutgeschrieben ist. Das ist Heute im Inland im Regelfall innerhalb von 12 Stunden der Fall. Danach kann eine Überweisung nicht mehr einfach zurück gebucht werden. Betrugsgeschichten natürlich ausgeschlossen - hier wird im Einzelfall geprüft.

Ein Sparbuch hat im Zahlungsverkehr nichts verloren.

Gruß Jürgen

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Re: Vertrauenswürdig?

#44 Beitrag von helmi123 » 3. Januar 2018, 10:11

coolwater hat geschrieben:
2. Januar 2018, 23:03
Moin Zusammen,

zum Fall als solches ist ja schon alles gesagt. Ich kenne da auch noch die Variante mit Scheckzahlungen die dann nach Einlösung platzen.

Aber mal zur Klarstellung im Hinblick auf Überweisungen:
Gruß Jürgen

:idea: zur Klarstellung... Er tätigt eine Überweisung auf mein Sparbuch Konto, eine Rückbuchung ist nicht möglich :idea:
:lol:

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Re: Vertrauenswürdig?

#45 Beitrag von emca » 3. Januar 2018, 10:37

Verstehe nicht, dass nach wie vor alle Möglichkeiten beleuchtet und Vermutungen in den Raum gestellt werden. Tatsache ist, das ist keine "normale" Geschäftsabwicklung, deshalb Finger weg davon. Man muss jetzt weder etwas positives noch negatives suchen, hier sind zu viele Ausnahmen vom normalen Geschäftsgebahren. Noch einmal, wer die Warnsignale ignoriert, ist selbst schuld wenn es in die Hose geht. So ein Angebot braucht kein Mensch, deshalb ignorieren und einen stinknormalen Verkauf durchführen, wie er täglich tausendfach getätigt wird oder anders ausgedrückt, den gesunden Menschenverstand walten lassen.
Eine Lösung hatte ich, sie passte leider nicht zum Problem.

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Re: Vertrauenswürdig?

#46 Beitrag von nass01 » 3. Januar 2018, 11:31

Warum so kompliziert, Barzahlung bei Abholung,Basta.
Gruß aus Solingen

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Re: Vertrauenswürdig?

#47 Beitrag von emca » 3. Januar 2018, 12:17

nass01 hat geschrieben:
3. Januar 2018, 11:31
Warum so kompliziert, Barzahlung bei Abholung,Basta.
Wurde zwar schon mehrfach geschrieben, aber bei Barzahlung, dem normalen Geschäftsgebaren, funktioniert der Betrug nicht. :lol:
Eine Lösung hatte ich, sie passte leider nicht zum Problem.

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Re: Vertrauenswürdig?

#48 Beitrag von coolwater » 3. Januar 2018, 17:40

helmi123 hat geschrieben:
3. Januar 2018, 10:11
:idea: zur Klarstellung... Er tätigt eine Überweisung auf mein Sparbuch Konto, eine Rückbuchung ist nicht möglich :idea:
Hallo,

ich will hier nicht klugsch...
Aber wir sind hier in Deutschland - da ist natürlich alles gesetzlich geregelt, insbesondere die Gelddinge, da waren wir schon immer pingelig 8)
Lt. §1, Abs. 29 Satz 2 des KWG (Kreditwesengesetz) dienen Sparbücher (nicht unbedingt das was manche Banken als Sparkonto bezeichnen) der Ansammlung von Vermögen und nicht dem Zahlungsverkehr.
Das schliesst natürlich die technische Möglichkeit einer Überweisungsgutsschrift nicht aus - hat aber nichts mit den normalen Überweisungsprozessen zu tun (der Betrag müsste ja auch im Buch eingetragen werden).

Ich kenn mich nach 37 Berufsjahren ein bischen mit der Materie aus 8)

Gruß Jürgen

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Re: Vertrauenswürdig?

#49 Beitrag von Alpenbummler » 3. Januar 2018, 18:04

Danke für die Info vom Fachmann:
coolwater hat geschrieben:
2. Januar 2018, 23:03
... Aber mal zur Klarstellung im Hinblick auf Überweisungen:

Mit Abgabe einer Überweisung (egal ob Handgeschrieben oder Online) erteilt Ihr Eurer Bank den Auftrag eine Dienstleistung auszuführen - nämlich Geld von Konto A auf Konto B zu transportieren. Dieser Auftrag kann nur dann widerrufen werden, wenn das Geld beim Empfänger noch nicht gutgeschrieben ist. Das ist Heute im Inland im Regelfall innerhalb von 12 Stunden der Fall. Danach kann eine Überweisung nicht mehr einfach zurück gebucht werden. Betrugsgeschichten natürlich ausgeschlossen - hier wird im Einzelfall geprüft.

Ein Sparbuch hat im Zahlungsverkehr nichts verloren.

Gruß Jürgen
Damit ist meine Beschreibung der Betrugsmasche weiter oben aber hinfällig, oder nicht?
Alpenbummler hat geschrieben:
30. Dezember 2017, 17:52
... Die Frage ist, ob auf ein Girokonto überwiesenes Geld zurückgerufen werden kann. Dazu möge mal ein Fachmann/frau was schreiben.

Wenn das gar nicht geht sind wir hier fertig denn dann läuft die Betrugsmasche nicht. ...
In diesem Fall hab' ich dann keine Vorstellung wie der Betrüger im aktuellen Fall vorgehen würde. Damit will ich nicht sagen dass ich den Handel vorantreiben würde.

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Re: Vertrauenswürdig?

#50 Beitrag von coolwater » 3. Januar 2018, 19:07

Die Betrüger werden leider immer kreativer.

Nur ein mögliches Scenario:

Der angebliche Käufer überweist den Kaufpreis auf Dein Konto.
Zuzüglich 1000 Euro die man doch bitte an den Spediteur weiterüberweisen soll.

Nach 3 Tagen meldet sich die Polizei - der Käufer hat nicht von seinem eigenen Konto, sondern vom abgephishten Konto eines unbeteiligten Dritten überwiesen.

Dann dürfen sich die Juristen über das weitere Vorgehen streiten...

Die Kohle für den Spediteur ist schon mal weg.

Fakt ist - wie hier schon mehrfach erwähnt - Solche Vorgehensweisen 'riechen' nach Betrug. Wie der nun genau von Statten gehen soll wissen nur die Betrüger.

Mein Weg beim Verkauf ins Ausland wäre eine vertrauenswürdige Spedition meiner Wahl mit der kompletten Abwicklung zu beauftragen. Die kennen sich im Regelfall mit so etwas aus (inkl. Zahlung gegen Dokumente). Wenn der Käufer sich nicht darauf einlassen will - den nächsten suchen!

Gruß Jürgen

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