Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

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Matze5
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Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#1 Beitrag von Matze5 » 20. September 2017, 19:27

Hallo,

mir ist bei meiner K1200 RS, Bj. 2004 mit integral ABS, aufgefallen das die vorderen inneren Bremsbeläge auf beiden Seiten, stärker abgefahren bzw. verschlissen sind als die äußeren. Schätze ca. 1-2 mm Unterschied.
Beläge sind seit ca. 9000 km drauf.
Bremswirkung ist ok. Sonst ist nichts auffälliges beim Bremsen bemerkbar.

Ist das normal? Oder sollte ich mal die Sättel bzw. Kolben revedieren lassen? :?

Gruß
Matze
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bmw peter
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#2 Beitrag von bmw peter » 21. September 2017, 12:40

Ist normal. :D

Bei einigen BMW Modellen sind die Beläge schon im Neuzustand unterschiedlich dick, um diesen Effekt auszugleichen.
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helmi123
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#3 Beitrag von helmi123 » 21. September 2017, 13:48

genau Peter, deswegen immer Paar weise Kaufen :idea:
:lol:

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geolax
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#4 Beitrag von geolax » 21. September 2017, 15:55

Habe vor dem Alpenurlaub auch die Bremsbeläge erneuert und ebenfalls festgestellt, dass die Beläge innen anders abschleifen als außen. Hat mein Japaner auch so gemacht, also habe ich das einfach ignoriert. Bremsen kann meine Ragnaröck genausogut wie beschleunigen!! :-)
die linke zum Gruß

Jörg




Huuuuuuuiiiiiiiiiiiiii

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Matze5
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#5 Beitrag von Matze5 » 21. September 2017, 21:00

Gut. Dann weiß ich bescheid und brauch mir keine Sorgen machen.
Dankee. :D
Gruß
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Matze5
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#6 Beitrag von Matze5 » 2. Oktober 2017, 12:07

Hallo,

anbei noch ein Bild von den gewechselten Belägen (vorn 4st. und Hi. 2St. ) meiner K 1200 RS.
Sieht schon komisch aus. Alle sind innen gleichmäßig abgenutzt und außen fast wie neu. :cry:

Wie sind eure Meinungen dazu? :D

Gruß
matze
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Gruß
Matze


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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#7 Beitrag von Kleinnotte » 2. Oktober 2017, 18:10

Kenne ich von meiner auch so, empfehle dir aber bei jedem Belagwechsel den Sattel und die Kolben gründlich zu reinigen!
Gruß Jens

K-Treiber seit 2002, die 589/72KW von 17,2TKm-89,8TKm gefahren dann auf die K12/96KW umgestiegen, mit 18,9TKm übernommen, gefahren bis jetzt 107TKm

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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#8 Beitrag von Matze5 » 2. Oktober 2017, 19:53

Hy Jens,

Danke.
Hab ich sehr gründlich gemacht.
Versteht sich von selber. :wink:
Gruß
Matze


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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#9 Beitrag von wolfgang » 2. Oktober 2017, 20:15

Mit was hast du gereinigt?
Gruß

Wolfgang (KA)
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Matze5
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#10 Beitrag von Matze5 » 2. Oktober 2017, 21:16

Mit nem technischen Schnellreiniger. Der verhält sich neutral zu Gummi, Kunstoff, Metall usw. Setze ich auch beim Auto ein beim Bremsen wechsel. :D
Gruß
Matze


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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#11 Beitrag von Chucky1978 » 3. Oktober 2017, 04:18

Matze5 hat geschrieben:
2. Oktober 2017, 12:07
Hallo,

anbei noch ein Bild von den gewechselten Belägen (vorn 4st. und Hi. 2St. ) meiner K 1200 RS.
Sieht schon komisch aus. Alle sind innen gleichmäßig abgenutzt und außen fast wie neu. :cry:

Wie sind eure Meinungen dazu? :D

Gruß
matze

20171002_125924.jpg
Die Begründung ist ganz einfach. Mal von verschiedenen Bremssätteln abgesehen, gibt es immer eine Seite die stärker bzw zuerst "drückt". Das ist nicht selten die Innenseite der Bremse, wo der Bremsdruck zuerst ankommt.
Bei einem Bremssattel mit jeweils 2 Kolben (Festsattel) je Seite ist der Effekt geringer aber durchaus immer noch vorhanden im Vergleich zu einem 1 Kolben Schwimmsattel, da auch hier oft der Bremsdruck nicht gleichmäßig auf alle Kolben verteilt wird, sondern zuerst an die ersten Kolben bevor die weiteren Kolben bedient werden.
Der Effekt weitet sich dann weiter aus, wenn oft "wenig" gebremst wird. Würde man also bei einem festsattel immer und nur Vollbremsungen machen, wären die Beläge auch gleichmäßig(er) abgefahren. Aber oft reicht ja schon eine minimale Betätigung der Bremse, bei der dann vermehrt erstmal die Inneren Kolben bedient werden. Also nach dem Motto Bremse "schleifen" lassen.. so würde ich das jetzt mal beschreiben im Hinblick auf die Kupplungsbetätigung.

In deinem Fall würde ich, sofern die Bremskolben alle gangbar sind, und die Bremsflüssigkeit keinen Wartungsstau besitzt als normal ansehen. Bremsflüssigkeitwartung wegen evtl. Verunreinigung in den Bremsleitungskanälen der Bremssättel. Worauf hin hier der Druck nicht sofort oder voll ankommt.

Was ich jetzt sage ist nicht unbedingt etwas, was man laut sagen sollte. Also der, der sagt an die Bremse hat nur Fachpersonal was zu suchen, nicht mehr weiter lesen :-)
Man könnte wenn es Bauartbedingt möglich ist, wie bei einem PKW die Reifen, etwa bei der halben Standzeit die Beläge von Innen nach aussen Wecheln, um den Belag vollkommen auszunutzen.
Ich persönlich hab das auch schon mal getan um noch ein paar Km rauszuschlage bis die Ersatzteile angekommen sind um ein reservefenster zu haben, aber das hat natürlich auch Nachteile sie
groß ausfallen können.
Zum einen sind die Beläge zueinander ja nicht nur einseitig abgefahren, sondern der Belag je Seite ist nicht immer durch die Drehbewegung der Scheibe immer geradlinig. Bei einem Wechsel könnte also der Verschließ
zumindest kurzfristig zunehmen und vor allem die Bremsleistung zwar noch ausreichend, aber dennoch gemindert sein, bis die Beläge wieder neu angepasst sind. Aber bis sie wieder angepasst sind, gibt es halt diese
beiden nicht zu unterschätzenden Nachteile.
Wie gesagt ich habe es schon mal gemacht, aber nur weil ich nicht damit gerechnet hatte das sie so stark unterschiedlich abgefahren sind. Ein Wechsel der beläge von Innen nach Aussen ist nicht unbedingt die Mehrarbeit wert.
Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, das ich mir das anhahd deines Verschließes überlegen würde... jedoch 30€ auf vielleicht 20-30.000 KM sind mir das nicht wirklich wert.
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Gruß Ingo

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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#12 Beitrag von Michael (GF) » 3. Oktober 2017, 06:52

Also die abgebildeten Beläge hast du wirklich ausgetauscht? Für mich sind sie gut angefahren, aber noch lange nicht tauschwürdig.... da gehen noch viele Kilometer (wenn man ein Auge drauf hat).

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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#13 Beitrag von Chucky1978 » 3. Oktober 2017, 07:11

Michael (GF) hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 06:52
Für mich sind sie gut angefahren, aber noch lange nicht tauschwürdig....
Tauschwürdig sind sie leider doch.
Unbedingt Notwendig wäre es jetzt noch nicht. Sobald die Nut nicht mehr erkennbar ist, dürften es 2mm Restdicke sein, und damit kommt man dann nicht mehr durch den TÜV, wenn er denn den inneren Belag überhaupt sieht und nicht nur nach dem äußeren Maß geht. Je nach Fahrweise hätte ich ihm jetzt auch noch 1000 Km gegeben wobei die Beläge sind mal gerade 9000 Km alt. Also ob da wirklich 1000 Km drin sind ist fraglich. Anscheinend bremst er nicht wirklich wenig.
Wobei 9000 Km, Restbelag bis Verschleiß noch Schätzungsweise 1mm. 5mm bereits verbraucht.. also 1-2000 Km könnten es doch tatsächlich noch sein bis die Nut verschwunden ist und sie definitiv runter müssen
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#14 Beitrag von wolfgang » 3. Oktober 2017, 08:48

etwa bei der halben Standzeit die Beläge von Innen nach aussen Wecheln
Das geht schon, die Beläge müssen dann aber auf einer ebenen Platte abgezogen werden, damit die Belagseite wieder parallel zum Träger wird. Ansonsten gibt es hohe Stellen und die Scheibe kann überhitzen.
Mit nem technischen Schnellreiniger.
Ich habe deshalb gefragt, für die Reinigung sind eigentlich nur alle Führungselemente des Sattels wichtig. Der Belag hat eh seitlich Spiel, wenn die Fläche aber nicht sauber ist, kann er dort kanten. Ein Schaber ist hilfreich oder eine kleine Feile, bis die Fläche blank ist. Den Belagträger dann hauchdünn mit einer Bremsbelagspaste benetzen, auch die Führungsflächen. Aber wirklich nur hauchdünn, sonst ist das Zeugs nachher auf der Scheibe und den Belägen.

Eine gleichmäßigen Kolbenlauf bekommt man schon hin, dann geht es aber in das Eingemachte. Man besorgt sich einen Rep.-Satz für die Zangen, lässt die Kolben auf der Drehbank ablaufen mit einer Polierleinwand. Dadurch wird das Spiel zwischen Rechteckring und Kolben leicht vergrößert. Die Kolben laufen dann gleichmäßiger heraus bzw. der Druck im Sattel verteilt sich besser, es ist ja eine hydraulische Waage. Nachteil der Aktion, die Kolben ziehen sich geringfügig weiter zurück und es gibt mehr Weg am Hebel bis sie anliegen. Lässt sich dadurch aber besser dossieren. Damit habe ich meine Hinterradbremse in den Griff bekommen. Die Beläge lagen immer ganz leicht an und haben der Scheibe ziemlich eingeheizt.
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#15 Beitrag von Chucky1978 » 3. Oktober 2017, 10:01

wolfgang hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 08:48
Das geht schon, die Beläge müssen dann aber auf einer ebenen Platte abgezogen werden
Auf einer Glasplatte..die sind meist immer eben..
Aber das ist dann das was ich mit erhöhtem Verschleiß meinte
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Michael (GF)
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#16 Beitrag von Michael (GF) » 3. Oktober 2017, 12:02

@Chucky

Ok, die bisherige Laufleistung von NUR 9000 km habe ich überlesen, das ist wirklich sehr heftig. Unter diesem Aspekt wären wahrscheinlich wirklich nur noch 1-3tkm möglich. Bei meiner 589er (die hatte allerdings keinen BKV) war ein Tausch ca. alle 20-25tkm fällig, und das bei sportlicher Fahrweise und 60% Sozisbetrieb.

Bei einer Gesamtlaufleistung von 72tkm würde ich dann auch mal die Scheibendicke messen... die sollte nicht < 4,5 mm sein. Bei den Modellen sin die i.d.R Scheiben zwischen 80-100tkm fällig und wären wohl spätestens beim nächsten Belagwechsel (9-10tkm) zu wechseln.
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#17 Beitrag von Chucky1978 » 3. Oktober 2017, 13:58

Michael (GF) hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 12:02
Bei einer Gesamtlaufleistung von 72tkm würde ich dann auch mal die Scheibendicke messen... die sollte nicht < 4,5 mm sein. Bei den Modellen sin die i.d.R Scheiben zwischen 80-100tkm fällig und wären wohl spätestens beim nächsten Belagwechsel (9-10tkm) zu wechseln.
sehe ich ebenso... Bei meiner KS bei 60.000 noch selbe Scheiben vorn wie hinten und Beläge hinten ebenfalls. Scehiebdicke noch 4,7.. also 100.000 wären sicher drin gewesen wenn da nicht riefen an Scheiben und ablösung des Belags dazwischen gekommen wäre (Aber nach 11 Jahren darf sich die Klebung am Belag auch schon mal lösen).
VR-Beläge wurden bei mir auch erst bei 30.000 gewechselt und dann bei ebenfalls rechnerisch 20.000 Km (hatte mal einen Versuch mit einer anderen Marke) aber selbst bei 20.000 sahen sie nicht so verschlissen aus wie beim TE.. also 25.000-30.000 wären es dort also auch sein können, wenn die Versuchsmarke mir die Scheiben nicht verhunzt hätte. War nicht wirklich schlimm, aber mein Baumwollhandschuh blieb beim waschen immer an den Riefen hängen.. :roll: Daher wurde bei ~63000 dann vorn bis hinten alles erneuert, auch wenn nicht wirklich notwendig. Wenn man die beläge aber unterhalb von 20.000 runter fährt, geht das zwangsweise mit den Scheiben natürlich schneller.

Übrigens @TE: das ist kein pipi-Vergleich nach dem Motto du bremst zu viel, und andere viel weniger... Jeder fährt halt anders.. weniger verschleiß kann ja auch Blümchenpfücken bedeuten statt "wer bremst verliert"
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#18 Beitrag von Michael (GF) » 3. Oktober 2017, 18:03

@Chucky

bei Rund 62TKM haben meine nur noch 4,6 mm, rein rechnerisch sind die dann bei 72.000 km fällig... 100TKM im Leben nicht dran zu denken.... Ich werde wol beim nächsten Belagwechsel gleich alles austauschen.
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#19 Beitrag von Matze5 » 3. Oktober 2017, 18:29

Chucky1978 hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 04:18

In deinem Fall würde ich, sofern die Bremskolben alle gangbar sind, und die Bremsflüssigkeit keinen Wartungsstau besitzt als normal ansehen. Bremsflüssigkeitwartung wegen evtl. Verunreinigung in den Bremsleitungskanälen der Bremssättel. Worauf hin hier der Druck nicht sofort oder voll ankommt.

Hy,
Bremskolben sind alle gangbar. Das zurückdrücken lief ohne Probleme. Hab dazu die Alten Beläge verwendet und dies von Hand Rchtung Kolben gedrückt.
Bremsflüssigkeitswartung hat BMW Auer vor nem 1 Jahr gemacht. d.h. komplette Entlüftung und Neubefüllung.
Gruß
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#20 Beitrag von Matze5 » 3. Oktober 2017, 18:30

Michael (GF) hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 06:52
Also die abgebildeten Beläge hast du wirklich ausgetauscht? Für mich sind sie gut angefahren, aber noch lange nicht tauschwürdig.... da gehen noch viele Kilometer (wenn man ein Auge drauf hat).

Ja, habe die Beläge mit Absicht getauscht, da ich anfang nächster Session gleich ne große Tour geplant habe. Sicher ist sicher.
Gruß
Matze


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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#21 Beitrag von Matze5 » 3. Oktober 2017, 18:31

Chucky1978 hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 07:11
Anscheinend bremst er nicht wirklich wenig.
Wobei 9000 Km, Restbelag bis Verschleiß noch Schätzungsweise 1mm. 5mm bereits verbraucht.. also 1-2000 Km könnten es doch tatsächlich noch sein bis die Nut verschwunden ist und sie definitiv runter müssen

Ja, bremse schon mehr...aber ist mein Fahrstil.
Noch ne Korrektur: Die Bremsbeläge haben 14 000 km drauf. Sorry, hab mich beim Ausrechnen vertan :shock:
Gruß
Matze


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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#22 Beitrag von Matze5 » 3. Oktober 2017, 18:31

Michael (GF) hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 12:02
@Chucky

Ok, die bisherige Laufleistung von NUR 9000 km habe ich überlesen, das ist wirklich sehr heftig. Unter diesem Aspekt wären wahrscheinlich wirklich nur noch 1-3tkm möglich. Bei meiner 589er (die hatte allerdings keinen BKV) war ein Tausch ca. alle 20-25tkm fällig, und das bei sportlicher Fahrweise und 60% Sozisbetrieb.

Bei einer Gesamtlaufleistung von 72tkm würde ich dann auch mal die Scheibendicke messen... die sollte nicht < 4,5 mm sein. Bei den Modellen sin die i.d.R Scheiben zwischen 80-100tkm fällig und wären wohl spätestens beim nächsten Belagwechsel (9-10tkm) zu wechseln.

Wie gesagt, 14 000 km.

Scheibendicke beträgt vorne beidseitig 5,1 mm und hinten 4,7 mm. Gemessen mit ner Bügelmikrometer.
Im Vergleich zu letztem Jahr hab ich ein Verschleiß von ca. 0,1 mm. Vorn und hinten. Gefahren ~ 4600 km ( innerhalb von einem Jahr )
Gruß
Matze


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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#23 Beitrag von Michael (GF) » 3. Oktober 2017, 19:09

Scheibendicke beträgt vorne beidseitig 5,1 mm
:shock:

Ich meine Neumaß sind 5,0 mm
Rollst Du noch oder Fährst Du schon?

Schöne Grüße aus der Region zwischen Harz und Heide.
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#24 Beitrag von wolfgang » 3. Oktober 2017, 19:59

Hat der Auer beide bremskreise gemacht? Bmw schreibt für den äußeren alle 2 Jahre und den inneren alle 4 Jahre vor, glaube ich. Ich wechsle alle spätestens nach 2 Jahren.
Gruß

Wolfgang (KA)
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Re: Bremsbeläge vorn ungleichmäßig abgefahren

#25 Beitrag von Matze5 » 3. Oktober 2017, 20:02

Ja. Alle beiden Bremskreise wurden gemacht.
Gruß
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