Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

Alles, was mit der Technik der LUFTgekühlten R1200xx zu tun hat
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antoncarl
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Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#1 Beitrag von antoncarl » 13. September 2017, 19:23

Grüß euch und guten Abend :D

Ich fahre eine 2012 R1200R Classic und habe heute die Bremsbeläge hinten gewechselt. Weil ich anschließend aus Zeitgründen keine Probefahrt machen konnte, habe ich die Maschine auf dem Hauptständer gestellt, Motor an, Gang rein und wollte die Funktion der Hinterradbremse testen, indem ich die Handbremse zog.

Da ist genau gar nichts geschehen. Nur mit der Fußbremse konnte ich die Bremse hinten testen und das Rad abbremsen. Warum ist das so? Wirkt die Integralbremse im Stand nur auf das Vorderrad?

Bestimmt kennt sich einer von euch aus und kann mir weiterhelfen.
Grüße aus Österreich, Andreas

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Keylord
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#2 Beitrag von Keylord » 13. September 2017, 20:52

Das ABS konnte keinen Selbsttest machen, weil Du nicht gefahren bist. Dann geht nichts. Losfahren bis die rote Lampe aus ist, dann wieder anhalten, und dann würde es auf den Hauptständer auch funktionieren.
Gruß Herbert

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George
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#3 Beitrag von George » 13. September 2017, 21:37

Das Hinterrad muss sich drehen sonst geht die Integralfunktion nicht. Im Stand geht da gar nix. Hinterrad drehen und Zündung an dann gehts. Grüße George
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antoncarl
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#4 Beitrag von antoncarl » 13. September 2017, 22:03

Danke, George! Das Hinterrad hat sich gedreht, war ja bei laufendem Motor der 4. Gang drin. Das Vorderrad hat sich allerdings nicht gedreht, weil die Maschine auf dem Zentralständer stand. Keine Ahnung ob das der Grund war, dass ich mit der Hand das Hinterrad nicht abbremsen konnte.
Aber wenn ich an einer roten Ampel stehe, kann ich das Motorrad ja auch mit Hand bremsen. Wirkt im Stand die Integralbremse nur auf das Vorderrad? Ich bin einfach einfach etwas verwundert.
Ich hoffe, ich drücke mich verständlich aus ...
Grüße aus Österreich, Andreas

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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#5 Beitrag von Keylord » 13. September 2017, 22:39

Herr Doktor, man ignoriert mich........

Ohne Selbsttest geht das ABS nicht, und die integralfunktion auch nicht.
Gruß Herbert

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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#6 Beitrag von Chucky1978 » 14. September 2017, 02:40

Keylord hat geschrieben:
13. September 2017, 22:39
Herr Doktor, man ignoriert mich........

Ohne Selbsttest geht das ABS nicht, und die integralfunktion auch nicht.
Sicher? Ok anderes Modell und anderes ABS, aber bei meiner K12S gehts auch ohne Selbsttest und ohne drehendes Rad.. da reicht die reguläre Zündung, Oder ist das lediglich auf den BKV zurück zu führen..
Hatte noch keine I-Bremse ohne BKV bisher. Daher die Frage
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Gruß Ingo

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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#7 Beitrag von ChristianS » 14. September 2017, 07:55

Der Herbert (Keylord) hat vollkommen Recht!


Es kommt eher selten vor, dass man das Motorrad an eine rote Ampel trägt. Meistens fährt man dahin. Die Räder haben sich also schonmal gedreht und der Motor läuft. Ergo werden auch beide Räder von Hand gebremst.

Nur mit Zündung, an bremst die Hand nur vorne. Auch wenn man rollt. Um hinten mitzubremsen, bedarf es zusätzlich noch den laufenden Motor.
Nein ich bin kein Klugscheißer,
ich weiß es wirkkich besser!

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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#8 Beitrag von Keylord » 14. September 2017, 08:26

Chucky1978 hat geschrieben:
14. September 2017, 02:40
Sicher? ...........
Sicher.
Bei meiner ist es so.


Edit:
Sorry, da war ich zu voreilig.
Wo soll ich jetzt die Asche für mein Haupt hernehmen?

Es geht auch ohne Selbsttest!
Ich habe es gerade probiert. Nur Zündung an, die Handbremse gezogen und hinten bremst mit.
Das gleiche bei laufenden Motor, die Handbremse gezogen und hinten bremst mit.
Man hört auch deutlich den Pumpenmotor arbeiten , zumindest wen der Boxer aus ist.
Gruß Herbert

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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#9 Beitrag von Chucky1978 » 14. September 2017, 17:18

Keylord hat geschrieben:
14. September 2017, 08:26
Sorry, da war ich zu voreilig.
Wo soll ich jetzt die Asche für mein Haupt hernehmen?

Es geht auch ohne Selbsttest!
Brauchst nicht.. Fehler passieren.. BMW geht ja hier gerne eigene Wege (und kann sich von einem zum anderen Modell schlagartig ändern), aber eine Integralbremse hat ja im Grunde nichts mit dem eigentlichen ABS zu tun.
Wobei durch Überschlagschutz das natürlich möglich sein könnte, daher war ich mir da nicht wirklich sicher.
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#10 Beitrag von farbschema » 14. September 2017, 18:26

Hallo,

zum Bremsbelag:

Magst schreiben,
- wie lange der vorige Belag gehalten hat,
- was jetzt drauf gekommen ist (ggf. Preis) und
- wie der Unterschied ist?

Bei meiner 2014er R12R classic mit ca. 29.000 km ist der hintere Belag bald fällig. Die vorderen Scheiben
haben durch den Dreck auf der Straße in Skandinavien ordentlich Riefen gezogen. Scheinbar verstärkt innen.

Bei den vorherigen sonnigen Feierabendrunden war kein großer Verschleiß der Scheiben und Beläge ( 0-19.000km ) feststellbar...
Grüße, Felix
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#11 Beitrag von antoncarl » 14. September 2017, 18:35

Lieber Felix,
Ich habe nach 54 000 km hinten jetzt zum ersten Mal gewechselt. Da waren sie ziemlich unten. Riefen hatte ich zum Glück keine, auch die Scheibe ist noch voll in Ordnung. Ich fahre zügig und bremse selten :-)
Drauf gekommen sind TRW organisch. Gekauft bei Louis, ich glaube um 30€ oder so.
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#12 Beitrag von farbschema » 14. September 2017, 19:47

Danke Dir :-)

Wie ist die Dosierung / Griffigkeit / der Druckpunkt im Vergleich?

Die Lucas Sinter sollen hier wohl Referenz sein, die Brembos auch sehr gut (?)

Meine originale Bremsanlage passt für mich gut, mit der oft bemängelten Dosierbarkeit habe ich
keine Probleme. Wenn es weniger "giftig" wäre, würde mir aber schon was fehlen.

Schönen Gruß
Fx-
Grüße, Felix
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#13 Beitrag von antoncarl » 14. September 2017, 20:46

Lieber Felix!

Ab Werk war/ist meines Wissens vorne Sinter und hinten organisch verbaut. Ich habe bewusst hinten wieder organisch genommen, weil ich sie dort nicht plötzlich giftiger haben wollte als gewohnt.

Für mich ist die Bremsanlage insgesamt gerade noch in Ordnung. Sie packt ausreichend zu. Sie ist jedenfalls um
vieles besser, als alles, was ich früher gefahren bin. Nach 50000 km habe ich mich wohl aber einfach auch an die vorhandene Bremsleistung gewöhnt/angepasst.

Dennoch wünsche ich mir manchmal, ich müsste ein bisschen weniger kräftig zupacken, wenn ich wirklich in die Eisen gehen will.
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#14 Beitrag von Keylord » 14. September 2017, 21:43

Chucky1978 hat geschrieben:
14. September 2017, 17:18
,..... daher war ich mir da nicht wirklich sicher.
Hast ja auch recht gehabt.
Verstehen kann ich es nicht, wozu wird dann eigentlich ein Selbsttest beim losfahren gemacht? Der soll doch eigentlich bestätigen das alle Parameter stimmen. Und wenn alles passt, dann werden auch alle Systeme freigegeben.
Na egal, es ist eben nicht immer alles wie man denkt.
Gruß Herbert

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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#15 Beitrag von farbschema » 14. September 2017, 22:44

Hallo,

Online gibts einen Bremsbelagtest der R1200GS
leider fehlt hier die Vergleichsgrafik der Testergebnisse:
http://www.motorradonline.de/motorradzu ... 23391.html

Um die Handkraft zu senken, wäre die Anpassung der Beläge meine erste Wahl.

PS.: Im Vergleich zu den BMW GS-Bremsen der 80er sind unsere Bremsen genial :wink:
Grüße, Felix
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#16 Beitrag von Chucky1978 » 15. September 2017, 02:05

Keylord hat geschrieben:
14. September 2017, 21:43
Hast ja auch recht gehabt.
Verstehen kann ich es nicht, wozu wird dann eigentlich ein Selbsttest beim losfahren gemacht? Der soll doch eigentlich bestätigen das alle Parameter stimmen. Und wenn alles passt, dann werden auch alle Systeme freigegeben.
Na egal, es ist eben nicht immer alles wie man denkt.
Ja und Nein...

Der Selbsttest der Bremsanlage selbst, ist mit dem abschalten der Rückförderpumpe bereits abgeschlossen, und die entsprechenden Systeme sind bereits freigegeben sofern in Ordnung. Dieses losfahren ist nur noch zwecks Signalprüfung der Raddrehzahlsensoren, und die werden nur für einen kleinen Teil der Zusatzfunktionen die eine Bremsanlage zu bieten hat benötigt. Ebenso für das ASC falls vorhanden, aber das hat nichts mit der Bremsanlage zu tun.
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#17 Beitrag von Keylord » 15. September 2017, 08:27

Stimmt!
Die Radsensoren sind die letzten Parameter die nach dem Start noch fehlen.
Gruß Herbert

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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#18 Beitrag von George » 15. September 2017, 17:24

Das Integral Bremsen sollte nur gehen wenn das Hinterrad sich auch dreht. Wenn dies auch beim stehen geht macht das eigentlich keinen Sinn. Hier benötigt man keine Integralbremsung ? ? ? . Hierbei würde nur der Druckmodulator ständig dudeln wenn man zum Beispiel an der Ampel steht und die Handbremse gezogen hat. Dann würden die Dinger noch früher den Geist aufgeben. Woher sollte der auch dann wissen wann er wieder aufhören soll zu bremsen. Bei meiner R geht hinten die Bremse, bei gezogener Vorderradbremse, wenn die Zündung an ist und wenn das Rad hinten mit der Hand gedreht wird. ( Dies ohne Selftest ) Mach ich so auch ( nicht nur ) beim Entlüften der hinteren Bremse.
Grüße George
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#19 Beitrag von Chucky1978 » 16. September 2017, 03:43

George hat geschrieben:
15. September 2017, 17:24
Das Integral Bremsen sollte nur gehen wenn das Hinterrad sich auch dreht. Wenn dies auch beim stehen geht macht das eigentlich keinen Sinn. Hier benötigt man keine Integralbremsung ? ? ?
[...]
Hierbei würde nur der Druckmodulator ständig dudeln wenn man zum Beispiel an der Ampel steht und die Handbremse gezogen hat. Dann würden die Dinger noch früher den Geist aufgeben.
Öhm nein.

Genau das Gegenteil ist der Fall. Du verwechselst die verschiedenen Funktionen der Bremsanlage, sprich Bauteile miteinander.

Bremskraftverteilung, speziell die elektronische Bremskraftverteilung wird über Ventile gesteuert.
Das rumnuddeln des Motors interressiert die Ventile nicht.
Was du meinst ist der elektronische Bremskraftverstärker.
Selbst wenn der ausfällt, funktionieren die Ventile noch. Diese kümmert es recht wenig, ob da eine Pumpe läuft oder nicht.
Also das Problem was du hier siehst ist nicht das Problem der Integralbremse (Bremskraftverteilung) sondern das des Bremskraftverstärkers, der im Falle bestimmter BMW-Modell bei uns elektronisch ist.

Ansonsten musst du dich fragen ob du noch mit deinem PKW fahren möchtest, weil die Integral bremse dort seit ewig existiert und sehr sehr zuverlässig funktioniert.. Man nennt die Bremse beim PKW nur nicht mehr Werbewirksam Teil- oder Vollintegral, weils einfach seid Jahrzenten Standard ist. Es gibt jedoch für die Vollintegralbremse beim PKW keinen Grund. Beim ziehen der Handbremse am Auto sind die Vorderräder recht unnötig solange die Bremsen hinten noch gut sind. Daher nennt man es beim Auto auch soweit ich noch aufgepasst hatte nicht Teil- oder Vollintegral, sondern einfach Integralbremse. Mittlerweile sagte man aber nur noch ABS statt speziell zum Beispiel EBD.
Aber so ist es mit den 3 Buchstaben. Als ich zum ersten mal BKV in einem BMW-Forum laß dachte ich zuerst an den Bremskraftverteiler (EBD) und nicht an den Bremskraftverstärker (kannte aber bis zur K1200 gar keinen elektronischen Bremskrfatverstärker, da die Dinger bei mir noch schwarz groß, rund und Unterdruckgesteuert sind), aber unabhängig ob man EBD/BKV usw. meint nennt man es heute allgemein nur noch ABS. Was in meinen Augen zwar falsch ist, aber verständlich, und ich machs ja auch selbst, da die ganzen Grundfunktionen mittlerweile so klein sind, das sie in ein gemeinsames Gehäuse passen und eh Funktion X mit Funktion Y früher oder später zusammen korrespondiert.
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#20 Beitrag von George » 16. September 2017, 23:16

Denke nicht , dass ich da was verwechselt habe.?
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#21 Beitrag von George » 18. September 2017, 10:26

Ich weiß immer noch nicht was ich verwechselt habe ?
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#22 Beitrag von helmi123 » 18. September 2017, 10:36

George hat geschrieben:
13. September 2017, 21:37
Das Hinterrad muss sich drehen sonst geht die Integralfunktion nicht. Im Stand geht da gar nix. Hinterrad drehen und Zündung an dann gehts. Grüße George

George, das ABS hat über den vorderen Sensor keine Rückmeldung deswegen dudeld der Pumpenmotor nur kurz. :D
:lol:

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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#23 Beitrag von Chucky1978 » 18. September 2017, 12:12

George hat geschrieben:
18. September 2017, 10:26
Ich weiß immer noch nicht was ich verwechselt habe ?
Sorry, Dachte ich hätte das sehr gut erklärt gehabt. Mein Fehler. Dann versuche ich es nochmal.

Du denkst (zumindest lese ich es so), das die Rückförderpumpe an einer z.B. Ampel lediglich durch die Integralfunktion ständig im betrieb ist, und dadurch kaputt gehen kann durch zu häufige Benutzung.

Die Rückförderpumpe ist aber in der Regel nur im Betrieb (Selbsttest mal ausgeschlossen) wenn das ABS ein blockierendes Rad verhindern soll, und das ist nicht das reguläre "stehen bleiben". Die Pumpe die bei anderen Modellen hier ständig zu hören ist, ist nicht die Rückförderpumpe, sondern der Bremskraftverstärker, und auch der, hat nichts direkt mit der Integralbremse zu tun, dieser ist eh immer im Betrieb egal ob Integral oder nicht integral.

Was ständig im Betrieb ist durch die Integralfunktion, also auch an einer AMpel, ist der Bremskraftverteiler, der wird durch Ventile im ABS-Modul gesteuert. Die gehen nicht durch "viel-Benutzung" kaputt. Die gehen meistens durch Korrossion und Nicht-Benutzung kaputt. Was du wie ich denke verwechselst ist also Bremskraftverstärker und Bremskraftverteiler. Denke ich zumindest.

Dadurch das du gerne hättest das bei stehendem Hinterrad die Integralfunktion deaktiviert ist, wäre je nach Bauart jedoch, das der sich bei langsam annähern an die Ampel die Integralfunktion einen Bremsdruck am HR aufgebaut hat, und sich dann die Ventile im ABS verschließen, sobald das Rad steht. Aber wohin jetzt mit dem Druck im hinteren Radkreis? Da müsste jetzt tatsächlich die Rückförderpumpe eingeschaltet werden, die den Druck im Radkreis abbaut, um ein blockieren des Rades beim erneuten Anfahren zu verhindern, und das könnte dazu führen, das deine Bremshand auseinandergedrückt wird. Es ist also einfacher die Ventile in der jeweiligen Einstellung zu behalten, und so die Bremskraftverteilung aktiviert zu belassen, damit sich der Druck im hinteren Radkreis regulär beim lösen der Bremse wieder abbauen kann.
Ergo, wenn man die Integralfunktion also deaktivieren wollen würde, wenn das Hinterrad steht, müsste ein weiteres Technisches Gerät (Hier die RÜckförderpumpe) sogar öfters benutzt werden, als sie eigendlich müsste. Demnach würde sich auch der Verschleiß dort erhöhen den du ja vermeiden möchtest.
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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#24 Beitrag von helmi123 » 18. September 2017, 12:40

Ingo ,was redet ihr immer von einer Rückförderpumpe,wenn überhaupt dann ist es eine Förderpumpe,zum Druckabbau sind nur die Handbremskolben zu öffnen Fußbremse genau so :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :!:
:lol:

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Re: Integralbremse. Wirkung aufs Hinterrad

#25 Beitrag von George » 18. September 2017, 13:46

Aber es ging doch um eine R1200R 2012 classic . Die hat doch gar keinen elekt. Bremskraftverstärker wie die früheren Modelle. Der Druck hinten bei Intergralfuktion wird doch durch den Druckmodulator der auch in dem ABS Klotz sitzt auf/ abgebaut. Aber vielleicht kann man hierzu ja auch Bremskraftverstärker sagen ? . Das ist doch das einziste was brumt wenn ich vorne die Bremse betätige und rolle mit Zündung an. . Und wenn das hintere Rad steht , brumt da auch nichts.
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