Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

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JRR
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Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#1 Beitrag von JRR » 30. September 2017, 18:23

Hi@all,

ich muss mal eine Geschichte los werden, die mich doch irgendwie sauer macht....

wie man sieht, bewege ich eine 1150er RS....auch sehr oft im Soziusbetrieb. Nun nachdem wir unlängst knapp 1400km mit Tagestouren rund um den Gardasee zugebracht haben, meldeten sich meine Knie und auch etwas die Hüftgelenke sowie der Rücken...unsere "Q" hat die Wundermilch-Lenkerversatzstücke drauf, die ja gegenüber der Serie schon etwas entspanndender sind....
Auf der Rückfahrt mit der "Q" auf´m Hänger haben wir über ein anderes Motorrad sinniert: GS...fällt raus, da reicht die Portokasse nicht, RT...nicht unbdingt meine Welt....spasseshalber nach V-Strom und Varadero geschaut....(bitte jetzt nicht steinigen)
Bei einem freien Motorradhändler in der Nachbarschaft stand eine Varadero, ABS, Koffer, Heizgriffe, EZ Ende 04, knapp über 40000, preislich im Budget....also hingefahren....hätt´s nicht tun sollen. Der Verkäufer oder soll ich sagen "Kundenberater"
schaute schon etwas gequält, als er aus seinem Winz-Büro sich rausschälen musste. Mit ebenso gequälter Stimme, fragte er uns nach unserem Interesse. Wir erwähnten dann die besagte Vardero...nun taute er einwenig auf...wenn wir am nächsten Tag nochmal kommen würden, wäre sie für ein Probefahrt bereit...
Dann machte ich den entscheidenden Fehler, ich fragte nach der Inzahlungsnahme-Möglichekeit einer 1150er BMW....Antwort: so´n Mist wie ne 1150er wird auf keinen Fall in Zahlung genommen, BMW außerdem nur nach 09/2007. Mit den 1150er und ihrer besch...Bremse hätte sie nur Ärger gehabt, mehrfach über 2000€ aus Gewährleistungsgründen schon berappen müssen. Deshalb würde man nur BMW´s nur mit ABS-Bremse 2. Generation inzahlungnehmen. Ich ahb ihn noch gefragt, was er mit 2. Generation meint...aber eine wissende Antwort war das nicht was da kam....wir sind dann mit einem Kopfschütteln gegangen...
Achso...bei Mobile.de isser zu finden. Auch seltsam, da werden die Maschinen z.B. mit Koffern abgebildet, die Koffer in der Beschreibung erwähnt.....untendrunter steht dann, dass die Koffer gegen einen Aufpreis dazugekauft werden können.

Mal sehen, was ich jetzt mache, vielleicht eine Umrüstung auf Superbikelenker....Erfahrungen gibts ja hier genug....

Grüße
Jochen
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schichti
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#2 Beitrag von schichti » 30. September 2017, 18:58

Ich hab auf meiner Suche nach meiner jetzigen auch die interessantesten Meinungungen und Erlebnisse gehabt. Als ich meine reparierte und mit frischem TÜV ausgestattete XJR1300 beim Yamaha Händler abgeholt hab und von meiner Idee geplaudert habe, eine BMW zu kaufen, durfte ich mir was anhören. Im Prinzip ähnlich, wie Dein Erlebnis. Als Yamaha Händler muss man das wohl so aufsagen. Aber er meinte, dass hätte er alles von einem befreundeten BMW Motorrad Händler. Die ABS Probleme der 1150er (mir hätte auch eine Rockster sehr gut gefallen!), wurde dann aber auch vom BMW Händler in Fulda bestätigt. Solche Fahrzeuge wären nur bei regelmäßigen Bremsflüssigkeitswechsel und bei häufiger Bewegung zu empfehlen. Ich war am Ende von den ganzen Empfehlungen so weit weg von BMW, dass ich mir um ein Haar eine Honda CB1300 (mit ABS) gekauft hätte. Damit aber praktisch fast das Gleiche, wie meine Yamaha XJR1300. Bisher bin ich sowas von glücklich, dass nicht gemacht und allen (Händler-) Ratschlägen zum Trotz meine Rote gekauft habe.

Thorsten
Beste Grüße, Thorsten

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#3 Beitrag von Lumi » 30. September 2017, 19:36

Das gibt's immer das Händler das Eintauschobjekt ablehnen
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#4 Beitrag von aimypost » 30. September 2017, 19:47

Pff, ich würde auch nicht so einen potentiellen ABS-Schrott-Eimer kaufen; also vor 2007 keine gebraucht ABS-BMW in Zahlung nehmen oder der Kunde bezahlt das mit überhöhtem Abschlag.
greetings
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#5 Beitrag von zündapp » 2. Oktober 2017, 11:06

Das mit dem " alles nur keine BMW, weil........." habe ich auch schon erlebt.
Jeder Händler bei dem ich in der letzten Zeit war sagte mir, das keine BMW genommen wird.
Gruss
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#6 Beitrag von emca » 2. Oktober 2017, 12:22

Keine Ahnung, ob der Händler einer ist oder nur ein Kundenberater, aber Händler leben vom Handel und ganz entscheidend vom Gewinn. Egal ob das mit dem ABS Problem jetzt stimmt oder nicht, aber gerade die Forumschreiber tragen zu solchen "Vor" Urteilen bei. Da wird teilweise so ein Quatsch geschrieben und davon hören die Händler natürlich auch und schon hat das Motorrad seinen Stempel. Abgesehen davon, würde ich als Händler kein 10 Jahre altes Motorrad in Zahlung nehen, auch keine BMW. Damit macht man keinen Gewinn, höchstenfalls Verlust oder +- Null. Also nicht Wunsch und Realität verwechseln.

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#7 Beitrag von ChristianS » 2. Oktober 2017, 13:47

Der hiesige KTM (und Canam) Händler nimmt auch keine BMW Motorräder in Zahlung. Egal welches Baujahr. Wenn überhaupt, dann nur Kommission (in der hintersten, dunkelsten Ecke). BMW ist ihm vermutlich nicht chic, cool oder bunt genug.

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Nein ich bin kein Klugscheißer,
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#8 Beitrag von wmueller » 2. Oktober 2017, 14:49

... geht aber auch anders. Ich habe meine 98er R1100R vor drei Jahren, also 16jährig beim Kauf der R1200R in Zahlung gegeben. Ok, war eben ein BMW Vertragshändler, der sieht das auch noch etwas anders. Das Bike war in Top-Zustand, so sind wir uns relativ schnell über einen Wert einig geworden. Der lag gar nicht mal so sehr unter den vergleichbaren mobile-Angeboten.
Der Händler hat das Motorrad aber auch gar nicht selbst angekauft, sondern es direkt an eine Firma weitergegeben, die sich wohl auf die Weitervermarktung von Inzahlungnahmen spezialisiert hatte. Mit der Abwicklung hatte ich nichts zu tun, ich hatte die vereinbarte Verrechnung im Kaufvertrag für die Neue.

Gruß,
Wolfgang

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emca
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#9 Beitrag von emca » 2. Oktober 2017, 15:14

Hier geht's aber jetzt ganz schön durcheinander, der KTM Händler verkauft aus gutem Grund keine BMW oder nur, wenn es gar nicht mehr anders geht. Der BMW Händler ist kein Wald und Wiesen Händler, das ist Äpfel mit Birnen vergleichen.

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#10 Beitrag von Sweeper » 2. Oktober 2017, 18:04

Ich bin noch immer froh das der BMW Händler mir meine Speedy abkaufte für einen noch ordentlichen Preis auch wenn ich eine etwas ältere R1200R AC mit nur 6.800 km auf der Uhr.
Aktuell 16.000 also in rund 6 Monaten fast doppelt so viel wie Vorbesitzer in 6 Jahren
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#11 Beitrag von Sweeper » 2. Oktober 2017, 18:20

Also was ich meine ist, dass das Verkaufsgespräch auf Vertrauen basieren sollte.
Wenn der Händler versucht deine Karre schlecht zu reden und deine zukünftige in den Himmel zu heben geht es nur um den Reibach des Händlers.
Das er auch davon leben muss was übrig bleibt sollte klar sein.
Allerdings darf man sich auch nicht über den Tisch ziehen lassen.
Meine Speedy mit Restgarantie wollte keiner bei mobile kaufen, den Preis für sie war beim BMW Händler fair. Er hat sie ca 6 Wochen später wieder weitergeben können.
Mit meiner 12er bin ich sehr zufrieden und auch nicht mehr so schnell unterwegs eas meinem Führerschein zugute kommt.

Bei einem Händler der mich versucht über den Tisch zu ziehen würde ich nicht kaufen wollen. Vermutlich erginge es einem bei der ersten Wartung der Neuanschaffung oder der ersten Reparatur dann genauso. Also überteuert und überzogen.

Fazit
Nein danke, dann fahr ich halt etwas weiter zum nächsten Händler.
Das Gefühl muss stimmen
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#12 Beitrag von Chucky1978 » 3. Oktober 2017, 07:28

JRR hat geschrieben:
30. September 2017, 18:23
Hi@all,

ich muss mal eine Geschichte los werden, die mich doch irgendwie sauer macht....

wie man sieht, bewege ich eine 1150er RS....auch sehr oft im Soziusbetrieb. Nun nachdem wir unlängst knapp 1400km mit Tagestouren rund um den Gardasee zugebracht haben, meldeten sich meine Knie und auch etwas die Hüftgelenke sowie der Rücken...unsere "Q" hat die Wundermilch-Lenkerversatzstücke drauf, die ja gegenüber der Serie schon etwas entspanndender sind....
Auf der Rückfahrt mit der "Q" auf´m Hänger haben wir über ein anderes Motorrad sinniert: GS...fällt raus, da reicht die Portokasse nicht, RT...nicht unbdingt meine Welt....spasseshalber nach V-Strom und Varadero geschaut....(bitte jetzt nicht steinigen)
Bei einem freien Motorradhändler in der Nachbarschaft stand eine Varadero, ABS, Koffer, Heizgriffe, EZ Ende 04, knapp über 40000, preislich im Budget....also hingefahren....hätt´s nicht tun sollen. Der Verkäufer oder soll ich sagen "Kundenberater"
schaute schon etwas gequält, als er aus seinem Winz-Büro sich rausschälen musste. Mit ebenso gequälter Stimme, fragte er uns nach unserem Interesse. Wir erwähnten dann die besagte Vardero...nun taute er einwenig auf...wenn wir am nächsten Tag nochmal kommen würden, wäre sie für ein Probefahrt bereit...
Dann machte ich den entscheidenden Fehler, ich fragte nach der Inzahlungsnahme-Möglichekeit einer 1150er BMW....Antwort: so´n Mist wie ne 1150er wird auf keinen Fall in Zahlung genommen, BMW außerdem nur nach 09/2007. Mit den 1150er und ihrer besch...Bremse hätte sie nur Ärger gehabt, mehrfach über 2000€ aus Gewährleistungsgründen schon berappen müssen. Deshalb würde man nur BMW´s nur mit ABS-Bremse 2. Generation inzahlungnehmen. Ich ahb ihn noch gefragt, was er mit 2. Generation meint...aber eine wissende Antwort war das nicht was da kam....wir sind dann mit einem Kopfschütteln gegangen...
Achso...bei Mobile.de isser zu finden. Auch seltsam, da werden die Maschinen z.B. mit Koffern abgebildet, die Koffer in der Beschreibung erwähnt.....untendrunter steht dann, dass die Koffer gegen einen Aufpreis dazugekauft werden können.

Mal sehen, was ich jetzt mache, vielleicht eine Umrüstung auf Superbikelenker....Erfahrungen gibts ja hier genug....

Grüße
Jochen
Ich kann den Verkäufer nur zu gut verstehen, auch wenn es ärgerlich sein mag. Was nützt ihm ein Tauschobjekt, was er später nicht mehr los wird, oder tatsächlich mehr Kosten an Reklamationen später haben kann.
Du kaufst dir ja auch keine Kiste, wenn du höchstwahrscheinlich mit riesen Folgekosten rechnen musst, zumindest nicht zu dem Preis XY.
Dem Händler geht es hier genauso. Er weiß, das wenn du 3000 haben willst, er aber 1500 abziehen muss, um das Risiko der Bremse einzukalkulieren, du dich mit 1500€ nicht zufrieden geben würdest.
Daher ist es völlig verständlich. Er verdient sein täglich Brot mit der Sache, du willst lediglich ein gutes Geschäft machen. Da ist es klar, das seine "Brötchen" vor gehen.
Und das was der Händler meinte war das BKV-System was erst ab 2007 wegfiel.
Ein goldener Sattel macht einen Esel noch nicht zum Pferd

Gruß Ingo

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Werner
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#13 Beitrag von Werner » 3. Oktober 2017, 07:43

Also ich weiß nicht was ihr habt. Bei meinen beiden Rockster, alle beide von 2003 mit dem ABS inkl. Bremskraftverstärker hatte ich nie Probleme. Warum die Aussage das dieses ABS ein "Schrott" sein soll verstehe ich nicht.
Das Einzige was ich mir vorstellen kann ist die schlechte Wartung bzw die geringe Laufleistung der einzelnen Motorräder. Durch das wenige Fahren bekomt das System so genannte Standschäden, also harte Dichtungen usw.

@ Jochen
ich würd mal bei einem BMW Händler vorbei schauen was die so im Angebot über den Winter haben. Am besten mehrere Händler vergleichen und auch welche die etwas weiter von dir sind.
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#14 Beitrag von Detlev » 3. Oktober 2017, 07:48

Ich würde definitiv lieber eine Maschine ohne ABS als mit dem I-ABS3 kaufen.
Meine R1150R hatte damals schon direkt nach dem auspacken aus der Kiste einen ABS Ausfall, so dass ich sie erst ein paar Tage späte zulassen konnte. Hat dann allerdings problemlos bis zum Verkauf nach 45000km gelaufen.
Trotzdem würde ich solch eine Maschine heute wohl nicht mehr kaufen.
Grüße, Detlev
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JRR
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#15 Beitrag von JRR » 3. Oktober 2017, 08:33

Hallo zusammen,

hätte nicht gedacht, dass so viele Reaktionen zusammenkommen.

Mir ist schon klar, dass ein Händler sich aussuchen kann und natürlich auch darf, was er in Zahlung nimmt/ankauft. Mir ging es hier in erster Linie um den Ton, den der betreffende Verkäufer angeschlagen hat. Gleiches oder ähnliches habe ich noch bei keinem Fahrzeugkauf/-verkauf in meiner bisher 40jährigen Teilnahme am Straßenverkehr erlebt.
Auch die Art und Weise wie dieser Händler feilbietet, ist mir eigentlich suspekt, siehe die Geschichte mit den Koffern. Derzeit hat er zwei ältere BMW´s im Angebot, die er aber ausschließlich ohne Gewährleistung und auch nur an Gewerbetreibende oder zum Export verkauft.

Also ich kenn es eigentlich nur so, dass ein Händler zwar eine Gewährleistung bieten muss, diese aber in der Regel über eine Garantieversicherung läuft, die eine Selbstbeteiligung beinhaltet Der Umfang richtet sich nach Alter und/oder Laufleistung. Diese Versicherung bezahlt der Verkäufer und somit ist der Händler aus dem Schneider...

Vor etwas mehr als 2 Jahren hatte ich bei einem freien Händler einen MB CLK gekauft -- Bj. 04 / 76.000km / 1 Vorbesitzerin -- tiptop in Schuss, trotzdem verreckte nach 14 Tagen die Lima mitsamt Freilauf...über die Garantieversicherung wurde der Schaden sowie noch eine weitere Sache abgewickelt. Insgesamt 1400€....meine eigentliche Selbstbeteiligung von 130€ (Nur Material - nicht Lohnkosten) hatte kulanterweise der Händler übernommen....
Ich kenn bei mir hier mehrere Motorradhändler die arbeiten genauso.....Verkauf mit Garantieversicherung oder Verzicht darauf mit aktenkundiger Verzichtserklärung!

Darüber hinaus, ich weiss jetzt noch nicht was ich mache, die RS auf SBK und tiefere Rasten umbauen oder verkaufen....Das Geld was die Umrüstung kostet könnte man auch in eine andere Maschine stecken....die dann aller Wahrscheilichkeit keine BMW und auch noch Kette hätte :cry: :cry:

Grüße

Jochen

PS: Meine "Q" hatte bislang keinen Ausfall des ABS, außer am Anfang, als ich sie im Feb 2104 mit der alten Batterie bekam (Spannungseinbruch). Seit April 2014 läuft sie mit ner KungLong ohne eine Störung......
Grüße
Jochen
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#16 Beitrag von Code:QR » 3. Oktober 2017, 09:47

Gleiches Thema - andere Problematik:

Wir wollten bei einem nahen Motorradhändler ein Motorrad zur Probe fahren. Im letzten Moment, quasi vor dem Aufsteigen, erwähnte er noch, dass er für die Probefahrt 10€ bekommen würde. So etwas habe ich zuvor und danach nicht mehr gehört... Wir haben bezahlt und sind gefahren. Die Entscheidung das Mopped nicht zu kaufen, hing an anderen Dingen!

(Händler und Marke[n] tun hier nichts zur Sache...)
Gruß Bernd

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#17 Beitrag von aimypost » 3. Oktober 2017, 10:04

JRR hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 08:33
Also ich kenn es eigentlich nur so, dass ein Händler zwar eine Gewährleistung bieten muss, diese aber in der Regel über eine Garantieversicherung läuft, die eine Selbstbeteiligung beinhaltet Der Umfang richtet sich nach Alter und/oder Laufleistung. Diese Versicherung bezahlt der Verkäufer und somit ist der Händler aus dem Schneider...
Da kann man mal sehen, wie Kunden von Händlern auf breiter Front verdummt werden.
Du schließt also eine Garantieversicherung ab, die die Gewährleistung des Händlers versichert und darüber hinaus freust Du Dich also auch noch, wenn der Händler "kulanterweise" Deine Restkosten übernimmt?
Sorry, da rutsche ich vor lachen unter`m Tisch.
Aber hey, Dein Glück, dass es die Versicherungen für Käufer ja umsonst gibt.
greetings
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#18 Beitrag von DieterQ » 3. Oktober 2017, 10:05

Code:QR hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 09:47
für die Probefahrt 10€
Manche Händler verlangen auch 25€, in der Regel aber nur von Leuten bei denen kein echtes Kaufinteresse angenommen wird. Es gibt "Kunden" die einfach nur eine Probefahrt schnorren wollen. Ich musste diese Gebühr noch nie zahlen, obwohl sie in der Probefahrtvereinbarung des Händlers stand. Ein Händler erzählte mir von Kunden die eine R1200GS auch auf unbefestigten Straßen testen und er anschließend das Motorrad waschen muss. In diesem Fall zahlt der Kunde :wink:
Gruß Dieter

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#19 Beitrag von Chucky1978 » 3. Oktober 2017, 10:55

Code:QR hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 09:47
Gleiches Thema - andere Problematik:

Wir wollten bei einem nahen Motorradhändler ein Motorrad zur Probe fahren. Im letzten Moment, quasi vor dem Aufsteigen, erwähnte er noch, dass er für die Probefahrt 10€ bekommen würde. So etwas habe ich zuvor und danach nicht mehr gehört... Wir haben bezahlt und sind gefahren. Die Entscheidung das Mopped nicht zu kaufen, hing an anderen Dingen!

(Händler und Marke[n] tun hier nichts zur Sache...)
Gibts auch in Form das gar keine Probefahrt zugelassen wird. War bei meinem Kollegen und seiner Kawasaki Z750 so.. Er hat sie dann ohne zu fahren gekauft... Auf so eine Idee muss man mal kommen
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Gruß Ingo

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#20 Beitrag von Albert » 5. Oktober 2017, 22:26

BMW außerdem nur nach 09/2007. Mit den 1150er und ihrer besch...Bremse hätte sie nur Ärger gehabt,
fahre seit 2002 die 1150er (80.000km) und das ABS bremst/löst immer noch wie erwartet. :roll: OK, an den Sound des Bremskraftverstärkers muß man sich gewöhnen :lol:
Gruß, Albert

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#21 Beitrag von mr.chruris » 6. Oktober 2017, 05:25

Servus.
Ich habe kürzlich eine Honda NC750S mit DCT Getriebe zur Probe gefahren und hätte € 150,00 ( Tagesmiete ) zahlen sollen. Kaufinteresse hatte ich kundgetan und daher hab ich dann nur € 50,00 bezahlt. Ich bin von 9:00 bis 14:30 damit unterwegs gewesen und hab auch ganz ordentlich KM " gefressen".
Es wars mir aber wert, da meine R noch beim Service stand und ich nach dreieinhalb Wochen Kroatien schon Entzugserscheinungen hatte :cry: .

Kauf ( Tausch) habe ich dann nicht gemacht da mir die 55 PS doch zu wenig sind, obwohl das Ding ganz ordentlich geht und das DCT einfach GENIAL ist .

Wenn ich einen 2.Stellplatz hätte wäre die NC ein toller Rolleresatz fürs Einkaufen udgl. da die Tankatrappe ein schönes Fassungsvermögen hat.

Sollte es in den nächsten Jahren das Ding mit 90 PS geben dann muss ich tatsächlich über einen Tausch ernsthaft nachdenken
Gruß Karl

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#22 Beitrag von Pendeline » 6. Oktober 2017, 09:08


mr.chruris hat geschrieben:Wenn ich einen 2.Stellplatz hätte wäre die NC ein toller Rolleresatz fürs Einkaufen udgl. da die Tankatrappe ein schönes Fassungsvermögen hat.
Da soll ein Pittermännchen reinpassen.

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#23 Beitrag von Detlev » 6. Oktober 2017, 10:25

Pendeline hat geschrieben:
6. Oktober 2017, 09:08
Da soll ein Pittermännchen reinpassen.
Ist das was unanständiges?
Grüße, Detlev
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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#24 Beitrag von wmueller » 6. Oktober 2017, 12:02

... das kann man als Nordlicht natürlich nicht wissen :lol: :lol:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pitterm%C3%A4nnchen

Gruß,
Wolfgang

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Re: Seltsames Erlebnis beim Motorradhändler...

#25 Beitrag von mr.chruris » 6. Oktober 2017, 12:06

Was ihr alles so einkauft Tssss.

Bier trinke ich "auswärts" und vom Wein, den ich zu Hause trinke, passt da schon was rein ( besonders ohne Flasche :) ) .
Gruß Karl

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