Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

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Gollum
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#76 Beitrag von Gollum » 5. Oktober 2017, 20:06

manfred180161 hat geschrieben:
5. Oktober 2017, 16:28
Du hast ein Diesel-Mopped mit 180 PS? 🤣

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
Diesel Mopped mit 180 PS? Solange es nicht von VW oder Audi ist :roll: ,
dann kauf ich mir auch eines! :wink:


:lol:
:wink:

mr.chruris
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#77 Beitrag von mr.chruris » 6. Oktober 2017, 05:29

Werner hat geschrieben:
5. Oktober 2017, 19:08
Weil ich mehr den Körper einsetze. Das hat nix mit dem Hangoff zu tun, was viele versuchen aber nicht können, sondern nur mit dem verlagern des Körpergewichts, der Beinarbeit und der manchmal extremen Blickführung.
Aha Werner hat auch am Rennrad trainiert :lol:
Gruß Karl

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schaumburger
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#78 Beitrag von schaumburger » 6. Oktober 2017, 09:26

Werner hat geschrieben:
5. Oktober 2017, 19:08
Nachdem es mich ein paar mal in der Kurve ausgehebelt hatte (gar nicht so lustig :? ) suchte ich einen Rat bei einem Sicherheitstrainer. Dieser meine ich sollte meinen Fahrstil komplett umstellen.
Hallo Werner,
könntest du im Nachhinein noch sagen, was die Ursache für das Aushebeln gewesen ist?
Auch würde es mich interessieren was du dann genau geändert hast!?
Ich lege mich ja meistens in die Kurven.
Das Drücken mache ich nur äußerst selten.
Hangoff (wenn man das so nennen kann:) habe ich auch ein paar mal probiert, fühlte sich aber für die Landstraße irgendwie falsch an.
In Rechtskurven hat es schon nach einiger Eingwöhnungszeit echt Spaß gemacht.
In Linkskurven fühlte sich das mit Kopf richtung Mittelstreifen schon nicht mehr so schön an :roll:
Ich lasse mir ja auch ganz gerne noch immer einiges an Puffer zum Mittelstreifen und das geht ja mit dem Legen deutlich besser.
Zudem musste ich auch schon oft in Kurven korrigieren wenn z.B. LKW´s auf meiner Seite ausschwenkten. Gefährlich war es nie, weil ich gerade in unübersichtlichen Kurven eh schon weit rechts fahre und ich auch immer noch weiter nach rechts korrigieren konnte.
Mit dem Hangoff wäre das wohl deutlich schwieriger und so mit nach meinem empfinden auch gefährlicher.
Dennoch finde ich es aber auch völlig ok wenn Sicht und Straße es zulassen, auch mal ein Hangoff zu probieren :wink:
Oh jetzt bin ich etwas vom Thema abgewichen.
Noch mal zum Thema Fahrstil ändern.
Bisher saß ich in Kurven immer ziemlich gerade auf dem Motorrad, habe aber nun festgegestellt, dass ich ein deutlich besseres Gefühl zur Straße und zum Vorderrad habe, wenn ich mit dem Oberkörper weiter richtung Lenker komme.
Vielleicht ist es ja zufällig das was du nun perfektioniert hast oder gibt es da noch ein anderes Geheimnis!?

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emca
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#79 Beitrag von emca » 6. Oktober 2017, 10:20

Mir ist bis jetzt noch keine einzige öffentliche Straße unter die Räder gekommen, bei der ich irgendwie auf dem Sitz herumhampeln müssen hätte, nicht zu verwechseln mit dem was Werner beschrieben hat. Ausgehebelt hat es mich auch schon ein paar Mal, was nicht sehr schön ist, aber jedes Mal war dabei meine Geschwindigkeit unangepasst.

Ich stelle mir schon öfters die Frage, warum man im öffentlichen Verkehr so an die Grenzen gehen muss, dass Fahrstil, Geschwindigkeit und Straßenverhältnisse nicht mehr zueinander passen? Bei mir war es meist Übermut, den ich auch im reiferen Alter noch kenne, anderen zeigen wollte, du fährst mir nicht weg u.a. dümmliche schlechte Angewohnheiten.

Jedes Mal, wenn so ein Ereignis bei mir zu verzeichnen war, kam hinterher die Erkenntnis, wie kann man so dämlich sein? Was ich aber geradezu albern finde, wenn einige die penible aufs Jota genaue Einstellung der Federung/Dämpfung/Reifendruck usw. als Maß der Dinge probagieren, um die letzten zehntel Sekunden auszureizen. Das ist für den öffentlichen Verkehr total überflüssig. Und wer nicht an die Abfluggrenze geht, der braucht auch keine Sorge haben, dass irgendetwas bedrohlich rutscht, um dem Thema wieder gerecht zu werden. Noch einmal, ich spreche nicht von einer Sportveranstaltung, sondern vom ganz normalen Straßenverkehr.

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#80 Beitrag von abr007 » 6. Oktober 2017, 11:02

Hallo

ich kan den Thead-Ersteller da voll verstehen, mir ging/geht es genau so.

nur mal kurz zu meiner Geschichte und wie ich es geschaft habe eine Kurven/Schräglagenangst fast weg zu trainieren.

- 2001 Motorradschein gemacht und ne 600er Gixxer gekauft
- 2002 in Most das teil Kerzengerade ins Gras gesteckt, ich 1 Tag in Most im Krankenhaus gelegen, 1 Rippe gebrochen und 2 angebrochen, viele Prellungen
- von 2002 bis 2008 kein Motorrad gefahren
- 2008 ne Honda VTR1000 Firestorm gekauft
- von 2008 bis 2009/2010 nur rum geschwuchtelt weil extreme Kurven und Schräglagenangst
- ab 2009/2010 an mehreren Kurventarinings auf dem Harzring teilgenommen mit der Zweirradakademie
- Bücher und Zeitschriften sowie Beiträge im Internet (ifz.de) gelesen, vom Bernd Spiegel -> "die obere Hälfte des Motorads" und viele mehr
- dann viel fahren weil Erfahrung kommt von -> er fahren ;-) pro Saison bis zu 10.000 km
- und nun bin ich fast Angstfrei, jedoch habe ich immer noch einen Rand am Hinterreifen...ist mir aber Wurschd!

Bei Fragen gern auch per PN
Gruß abr007
...kann mir mal bitte jemand das Wasser reichen.

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Werner
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#81 Beitrag von Werner » 6. Oktober 2017, 11:11

schaumburger hat geschrieben:
6. Oktober 2017, 09:26
Hallo Werner,
könntest du im Nachhinein noch sagen, was die Ursache für das Aushebeln gewesen ist?
Auch würde es mich interessieren was du dann genau geändert hast!?
Ich denk mal sehr flott, dadurch starke Schräglage und dann einen Unebenheit/Welle im Fahrbahnbereich.
Ich hab die Strebe, bei der 1150'ger unter dem Kardan, gegen die etwas kürzere von der 1150GS getauscht.
schaumburger hat geschrieben:
6. Oktober 2017, 09:26
Ich lege mich ja meistens in die Kurven.
Das Drücken mache ich nur äußerst selten.
Hangoff (wenn man das so nennen kann:) habe ich auch ein paar mal probiert, fühlte sich aber für die Landstraße irgendwie falsch an.
In Rechtskurven hat es schon nach einiger Eingwöhnungszeit echt Spaß gemacht.
In Linkskurven fühlte sich das mit Kopf richtung Mittelstreifen schon nicht mehr so schön an :roll:
Ich lasse mir ja auch ganz gerne noch immer einiges an Puffer zum Mittelstreifen und das geht ja mit dem Legen deutlich besser.
Zudem musste ich auch schon oft in Kurven korrigieren wenn z.B. LKW´s auf meiner Seite ausschwenkten. Gefährlich war es nie, weil ich gerade in unübersichtlichen Kurven eh schon weit rechts fahre und ich auch immer noch weiter nach rechts korrigieren konnte.
Mit dem Hangoff wäre das wohl deutlich schwieriger und so mit nach meinem empfinden auch gefährlicher.
Dennoch finde ich es aber auch völlig ok wenn Sicht und Straße es zulassen, auch mal ein Hangoff zu probieren :wink:
Oh jetzt bin ich etwas vom Thema abgewichen.
Mach doch mal ein Kurvensicherheitstraining mit ..... also nicht wie schnell kann ich Kurven fahren sondern die Sicherheitslinie der Strasse finden.
schaumburger hat geschrieben:
6. Oktober 2017, 09:26
Noch mal zum Thema Fahrstil ändern.
Bisher saß ich in Kurven immer ziemlich gerade auf dem Motorrad, habe aber nun festgegestellt, dass ich ein deutlich besseres Gefühl zur Straße und zum Vorderrad habe, wenn ich mit dem Oberkörper weiter richtung Lenker komme.
Vielleicht ist es ja zufällig das was du nun perfektioniert hast oder gibt es da noch ein anderes Geheimnis!?
Das mein ich schon ...... dazu kommt noch das Becken mit dem Knie etwas vor schieben und den Oberkörper mehr oder weniger in Richtung Kurvenausgang drehen. Den Hintern lass ich auf dem Polster :wink:
Hab das gerade auf dem Bürostuhl probiert und ein doofes gesicht vom Kollegen anschaun müssen :lol:

Nachtrag: War des einen oder anderen auch mal etwas zu schnell für die Kurve die auf einmal da war :oops: dann hat geholfen den Oberkörper extrem in die Kurve zu drehen ....... und siehe da ...... :D ich war noch auf der Strasse, hatte die Mittellinie nicht mal gestreift und alles war gut :D
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#82 Beitrag von Werner » 6. Oktober 2017, 11:22

Klar ist flott/zügig/schnell Fahren für jeden eine andere Auslegungssache.
Egal wie schnell man auf der öffentlichen Strasse ist ........ sicher sollte es sein. Man sollte nur so schnell fahren wie man sich ok fühlt und man sollte auch keinem anderen etwas zeigen müssen. Weil dann wird es gefährlich. Wenn einer von hinten kommt und schneller ist dann lass ich die immer vorbei und bleibe bei meinem Fahrstil bzw Geschwindigkeit. Ich muss keinem etwas beweisen ..... jedenfalls nicht mit dem Motorrad und im Strassenverkehr.

Für ein sicheres Fahren helfen Trainings, am besten am Anfang des Jahres und viel fahren.
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#83 Beitrag von TOM der Badner » 6. Oktober 2017, 11:40

Hallo zusammen,

ich finde gut wie offen hier über das Thema diskutiert wird. Danke für den Buchtipp (Bernt Spiegel), ich habe inzwischen die Bücher bestellt und freue mich darauf an kalten verregneten Wintertagen darin zu schmökern.

Auch ich hatte bei meinem Umstieg von der R65 auf die R1150R am Anfang den Angststreifen. Habe aber das Glück das ich mit jemanden fahren konnte der deutlich erfahrener als ich es war. (Ich bin insgesamt ca 100000 - 120000km gefahren) Ich durfte hinterherfahren und wir haben langsam unser Tempo gesteigert. Inzwischen nehme ich den ein oder anderen Anfänger mit und fahre vor. Dann wird die Tour einfach je nach Können angepasst. Wichtig ist gemeinsam darüber zu reden, Tipps geben und auch entsprechend sicher vorfahren. Kleine Gruppen (3 bis 4 Biker max.) Und auch immer vorher und zwischen der Tour über alles reden. Und fahren, fahren. fahren.

Und noch was zum Schluss: Lieber einen Angststreifen als absteigen. Fahre so wie Du dir sicher bist. Jeder Kilometer macht dich sicherer. Ich für meinen Teil fahre Motorrad um Spass zu haben und :wink: :wink: :wink: Ich bin nicht auf der Flucht :D :D


Gruß Tom
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)

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schaumburger
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#84 Beitrag von schaumburger » 6. Oktober 2017, 12:31

emca hat geschrieben:
6. Oktober 2017, 10:20
Ich stelle mir schon öfters die Frage, warum man im öffentlichen Verkehr so an die Grenzen gehen muss, dass Fahrstil, Geschwindigkeit und Straßenverhältnisse nicht mehr zueinander passen? Bei mir war es meist Übermut, den ich auch im reiferen Alter noch kenne, anderen zeigen wollte, du fährst mir nicht weg u.a. dümmliche schlechte Angewohnheiten.
Warum wird mit hoher Schräglage oder sein Motorrad beherschen zu wollen immer gleich Rasen verbunden!?
Meine Intention ist sicherer und nicht immer schneller zu werden!
Ich fahre wie schon oft gesagt 90% alleine, einfach weil ich Spaß am Motorradfahren habe :D
Beweisen muss ich hier niemanden was.
Und wenn ich auf einer freien übersichtlichen Landstraße doch gerne mal vollgas gebe, geht das ja auch bis 100km und macht trotzdem sehr viel spaß. Das man dabei nicht immer 100% korrekt ist, ist auch klar bin ja auch nicht perfekt :roll:
Auch beim Kurvenfahren ist meine Intention möglichst sicher Spaß zu haben.
Wie schon mal gesagt, gibt es hier einige Kurven die man garnicht schneller als 50km (ich zumindest nicht) nehmen kann, durchaus aber mit höherer Schräglage :wink:
Und wenn es Sicht und Straße zulassen was ist verkehrt daran!?
Zur Kante fahre ich nur wenn ich die Straße genau kenne und es die Straße, Sicht, Wetter und Tagesform auch zulässt...also nicht so oft
Die Grenzen meines Motorrads und auch meine eigenen möchte ich trotzdem kennen und auch beherrschen, weil es meiner Meinung nach das Fahren sicherer und entspannter macht.
Das heist ja noch lange nicht, dass man deswegen ständig an die Grenzen gehen muss, sie aber dennoch zu beherrschen kann ja nicht schaden! :)
Kleine Rutscher hatte ich auch schon einige, meistens wegen Diesel, Öl etc oder leicht verschmutzter Fahrbahn. Auch das hatte nichts mit rasen zu tun.
Was ich mir hier allerdings vorwerfen könnte, die Straße nicht gut genug im Blick gehabt zu haben. Bin halt auch nicht fehlerlos aber weiterhin lern- und verbesserungswillig :wink:

gegu
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#85 Beitrag von gegu » 6. Oktober 2017, 13:39

Hi,
Motorradfahren ist eine "Echtzeittätigkeit" - also nicht virtuell - und somit real und man "haftet" persönlich.
Aber für mich - und viele andere - ist es das Risiko wert, eben Klasse :!:

Je mehr Schräglage man angstfrei fahren kann, desto mehr „Reserven“ hat man, falls nicht schon „letzte Rille“ praktiziert wird…
Aber Schräglage allein ist nicht alles.
Sie sollte/muss eingebettet sein in ein persönliches „Gesamtkompetenz-Paket“, entwickelbar u. a. durch:

Trainings machen, aufeinander aufbauend (bringen einen richtig weiter)
Blickführung unterbrochen einüben, verinnerlichen (auch mit allen Fahrzeugen)
Richtige, sichere Linie lernen und dann ggf. damit "spielen"
Immer versuchen locker zu bleiben (Unterkiefer, Hände…)
Etwas unter der Geschwindigkeit bleiben, die man glaubt, fahren zu können
Präzision vor Geschwindigkeit, letztere kommt dann von alleine….
Gruppendruck kann verführerisch sein und sehr gefährlich werden (siehe auch manchen Entgegenkommenden inmitten einer Gruppe)
Vorsicht Eigen-Flow! Selbstkontrolle!
Versuch der Antizipation, was andere (relevante) Verkehrsteilnehmer wohl machen werden…?? vorne, hinten, rechts, links …. gut gegen Langeweile
etwas persönliches Talent schadet nicht.... und keiner ist bei 100%, jeder kann noch dazu lernen!
….. u. a. m.
Zu Prof. Spiegels* Bücher:
„die Obere Hälfte…“ ist ein Lehrbuch und sehr anspruchvoll zu lesen und schwierig, sich alles zu behalten; aber es ist sehr gehaltvoll und klug und realitätsnahe.
Für mich die ideale Winterlektüre – und zwar alle Jahre wieder.
Er* ist früher auch Motorradrennen gefahren, war Prof. für Sportpsychologie, Instruktor und ist mit über 80 J** auf seiner alten Fireblade die Nordschleife noch unter 9 Min gefahren;
Super finde ich u. a. seine Ausführungen zu:
Was ist der größte Feind des Motorradfahrers? Der Schreck!
Der tritt nämlich dann ein, wenn ein Ereignis/eine Situation folgende Merkmale gleichzeitig besitzt:
plötzlich + unvorhergesehen + bedrohlich
Treten nur ein oder zwei Merkmale auf, ist es besser handlebar.
Und je besser, vorausschauender, routinierter man fährt, desto besser kann man dem Schreck begegnen bzw. das Ereignis bewältigen. Vlt. mit Abstrichen beim „plötzlich“…

Alsdann und gute Fahrt +sorry wg. der vielen Worte
Gerhard

PS.: ** lässt Hoffnung für uns Allte…
.... die Schräglage ist die Stiefschwester deines Schutzengels ...

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Larsi
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#86 Beitrag von Larsi » 6. Oktober 2017, 13:55

@Gerhard:
MMn ein sehr guter Beitrag! Danke :)

gegu hat geschrieben:
6. Oktober 2017, 13:39
...
Super finde ich u. a. seine Ausführungen zu:
Was ist der größte Feind des Motorradfahrers? Der Schreck!
Der tritt nämlich dann ein, wenn ein Ereignis/eine Situation folgende Merkmale gleichzeitig besitzt:
plötzlich + unvorhergesehen + bedrohlich
Treten nur ein oder zwei Merkmale auf, ist es besser handlebar.
Und je besser, vorausschauender, routinierter man fährt, desto besser kann man dem Schreck begegnen bzw. das Ereignis bewältigen. Vlt. mit Abstrichen beim „plötzlich“…
Nur wenige kommen beim Moppedfahren in den Genuss, trotz flotter Fahrweise keine Schreckmomente zu haben.
Gerade wenn plötzliche Reaktionen gefragt sind, die über Wohl und Wehe entscheiden, ist es mit der Abgebrühtheit schnell mal vorbei. :roll:
Gruß Lars

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#87 Beitrag von Steinhuder » 6. Oktober 2017, 14:28

Stimmt, aber den Aspekt "Unvorhergesehen" kann man durch Training, Routine und viel Fahrpraxis minimieren.

Dann brauchts in solchen Situationen keine Abgebrühtheit, sondern nur - möglichst automatiserte - rationale Reaktionen.

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#88 Beitrag von schaumburger » 6. Oktober 2017, 14:35

Hallo Gerhard, auch von mir ein Danke für den tollen Beitrag! :D
gegu hat geschrieben:
6. Oktober 2017, 13:39
Je mehr Schräglage man angstfrei fahren kann, desto mehr „Reserven“ hat man, falls nicht schon „letzte Rille“ praktiziert wird…

Was ist der größte Feind des Motorradfahrers? Der Schreck!
Der tritt nämlich dann ein, wenn ein Ereignis/eine Situation folgende Merkmale gleichzeitig besitzt:
plötzlich + unvorhergesehen + bedrohlich
und selbst wenn der Schreckmoment längst vorbei ist, kann er noch lange das Fahren beeinflussen!
Ich habe immer noch Kurven in denen ich nur leicht gerutscht bin, wo mein Alarmsytem jedesmal sagt: "vorsicht Gefahr obwohl sie schon lange vorüber ist"...
Auch hier denke ich, dass eben solche Momente wenn man sie denn übt bzw zulässt, letzendlich auch sicherer machen. Und wer sein Motorrad und sich selbst beherrscht wird sich wohl auch weniger erschrecken bzw. besser darauf reagieren können...
Auf das wir alle gute, sichere und möglichst unfallfreie Motorradfahrer werden :wink:

Gollum
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#89 Beitrag von Gollum » 6. Oktober 2017, 15:15

Ich erschrecke mich heute noch wenn ich über so manche Bitumen Streifen
fahre, obwohl ich ganz genau weiß, daß meine Erika das mit der Strebe
am Hinterrad besser verdaut wie damals meine K75C ohne diese Strebe.
Nur habe ich gelernt den leichten A.R.S.C.H. Wackler gleich wieder ab zu hacken!
Ich nehm das locker und sag mir dann immer jede Q wackelt mal mit ihrem S.c.h.wanz!
Erschrecken tun sich aber sicherlich alle Biker ab und zu und das Herz rutscht kurzfristig
bis zum kleinen Zehen runter, egal wieviel Kilometer sie auf ihrer Plautze drauf haben. :wink:
:wink:

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#90 Beitrag von gegu » 8. Oktober 2017, 11:40

danke für :) Rektionen und
wollte allgemein dazu noch anmerken.

Mit Schrecksituaion ist nicht ein vergleichsweise harmloser oder auch deutlicher Rutscher über Bitumenstreifen, kleinen Teerlöchern, Verwerfungen im Teer, Schmutz usw. gemeint; klar das registriere ich auch mit leichtem oder auch heftigem Erschrecken; wenn ich nicht weiß was die Ursache war,fahre oft sogar zurück und schaue nach; angeblich lernt man ja auch aus eigenen Fehlern.
Ich nenne das: "da ist mir der Schreck in die Glieder" gefahren (doppelt).
Abhilfe: laute Schreie unterm Helm + bewußt entspannen
Oder m/ein Tipp: 1 kl. Bier, also Alkohol in Maßen und Pause.
(Einmal hatte ich bei einem Motorradunfall einen offenen Beinbruch gesehen und 1x hat´s mich am Pordio-Joch Richtung Arrabba fast per Highsider zu Boden geschickt...)
ABER:
Der gemeinte und angesprochene Schreck ist die u. U. bedrohlich wirkende Situation, wo du ca. 1 sek Zeit hast eine angemessene Reaktion einzuleiten; und eigentlich nur erfolgreich,
wenn man
a) tatsächlich eine Chance hat und
b) (viel häufiger) auf gelernte und verinnerlichte Handlungsmuster (Automatismen) zurückgreifen kann.
Das läuft dann quasi unbewusst, aber viel schneller und präziser ab, als wenn´s dem viel langsameren bewußten Handeln unterworfen wäre.
Beispiele:
- bremsen oder ausweichen und wohin ?
- oder noch "durch" und wegbeschleunigen (also nicht Fahrerflucht :wink: )
- oder bei Kurvenfahrt voll oder nur maßvoll in die Bremse langen ?.... oder ABS-Pro aufspielen lassen?
- oder in der Kurve einfach nur "tiefer, tiefer..." und jetzt sind wir wieder beim ursprünglichen Thema...**

(Viele Gedanken ich Prof. Spiegel und auch Prof. Eberspächer (t) "entliehen" und ich muss ihnen Recht geben, auch wenn ich nicht in jedem Falle über diese Automatismen in "Vollendung" verfüge)
Servus und noch paar schöne Oktober-Tage
Gerhard

PS.:**) irgendwo habe ich ´mal eine Bildersequenz gesehen, aufgenommen vom Hinterherfahrenden, wie ein erschrockener und somit verkrampfter Motorradfahrer mit vlt. 25° :!: :!: Schräglage aus der Kurve getragen und über die angrenzen Mauer geschleudert wird; er hatte sich zum Glück nicht ersthaft verletzt.
Aber die Bilder haben mich tief beeindruckt und mir verdeutlicht, wie wichtig das Arbeiten an der Schräglage ist ... auch wenn´s in seltenen Fällen auch "stiefschwesterlich" :roll: ausgehen kann....
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#91 Beitrag von Gollum » 8. Oktober 2017, 12:02

Also nach einem Schreck, egal wie schwerwiegend der jetzt war, finde ich es
schon ratsam hinterher eine Pause zu machen, sofern mann es selber
für nötig hält. Es kommt aber auch darauf an durch was für eine Situation
der Schreck verursacht wurde. Aber das mit dem kleinen Bier, ist dümmlich, Sorry, :wink:
außer ich muß hinterher nicht mehr fahren! :wink:
:wink:

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#92 Beitrag von gegu » 9. Oktober 2017, 10:10

Zu Gollum:
Aber das mit dem kleinen Bier, ist dümmlich, Sorry[/i], :wink:
Ja wie, ein großes Bier wäre in solch´einer Situation für mich nicht angemessen und schon etwas leichtsinnig gewesen :!:
Im immer schön locker bleiben...
Gerhard
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#93 Beitrag von Larsi » 9. Oktober 2017, 10:25

gegu hat geschrieben:
9. Oktober 2017, 10:10
Zu Gollum:
Aber das mit dem kleinen Bier, ist dümmlich, Sorry[/i], :wink:
Ja wie, ein großes Bier wäre in solch´einer Situation für mich nicht angemessen und schon etwas leichtsinnig gewesen :!:
Im immer schön locker bleiben...
Gerhard


:lol: :lol: :lol: :lol:
Gruß Lars

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#94 Beitrag von ChristianS » 11. Oktober 2017, 13:29

Hallo Herr Schaumburger :)
Irgendwie komm ich mit der Diskrepanz zwischen der hiesigen Threadüberschrift und dem Beitrag, den du kürzlich in der Reifenrubrikgepostet hast, nicht ganz klar:
Schaumburger hat geschrieben:Jetzt hat sich meine Fahrweise aber immer mehr in sportlicher und schräger verlegt
Heißt das, du konntest inzwischen deine Angst vor Schräglage und vor Wegrutschen überwinden? Wenn ja, kannst du uns bitte erläutern, wie dir das in der Kürze der Zeit gelungen ist? Vielleicht gibts ja den ein- oder anderen, der das auch für sich umsetzten kann.
Dankeschön. :)
Nein ich bin kein Klugscheißer,
ich weiß es wirkkich besser!

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#95 Beitrag von schaumburger » 11. Oktober 2017, 18:56

ChristianS hat geschrieben:
11. Oktober 2017, 13:29
Heißt das, du konntest inzwischen deine Angst vor Schräglage und vor Wegrutschen überwinden? Wenn ja, kannst du uns bitte erläutern, wie dir das in der Kürze der Zeit gelungen ist? Vielleicht gibts ja den ein- oder anderen, der das auch für sich umsetzten kann.
Dankeschön. :)
Seit Sommer fahre ich zwar weitaus mehr Schräglage (maximal bis Kante d.h der letzte mm steht noch), jedoch fährt die Angst leider immer noch mit :roll:
Die Angst vor dem Wegrutschen ist aber schon etwas weniger geworden.
D.h. ich fahre nicht mehr ganz so verkrampft (kriege jetzt die Zähne auch mal während der Kurvenfahrt auseinander :lol: ) und die Arme und Schultern sind auch schon lockerer.
Die höhere Schräglage habe ich nur durch extrem vieles Kurvenfahren im Sommer erreicht.
Es hat allerdings jedesmal sehr lange gedauert, bis ich auf meiner Hausstrecke (Pass) meine maximale Schräglage erreicht habe. Bis dahin musste ich mich immer sehr überwinden.
Wenn ich dann nach viel Mühsal bis zur Kante gekommen bin, ging es anschließend deutlich leichter und kopffreier bzw. angstfreier! (das gilt ausschließlich auf mir bekannten Strecken mit guten und trockenen Straßenverhältnissen)
Ab dem Zeitpunkt war das Kurvenfahren dann auch deutlich entspannter.

Am meisten Sorgen bereiten mir aber immer noch leichte Straßenschäden, Flecken, Bitumenstreifen und Schmutz.
Wenn ich hier auch nur den kleinsten Rutscher habe, rutscht mir immer noch jedesmal das Herz in die Hose :shock:
Bei Nässe fahre ich generell keine hohe Schräglage, auch bei kälteren Temperaturen fahre ich jetzt deutlich weniger Schräglage.
Hier fehlt mir einfach noch die Erfahrung und das Vetrauen in meine Fahrkünste und Reifen :roll:
Das erste was im Frühjahr auf meiner "to do" liste steht ist ein Schräglagentraining.
Vielleicht haben ja nächstes Jahr noch mehr Leute hier Lust mal an so einem Kurs teilzunehmen!?

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Larsi
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#96 Beitrag von Larsi » 11. Oktober 2017, 20:56

Welcher Pass ist denn die Hausstrecke wo du fährst?
Gruß Lars

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schaumburger
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#97 Beitrag von schaumburger » 11. Oktober 2017, 22:37

Am Nienstedter Pass bin ich sehr oft.
Ansonsten fahre ich viel im Extertal und wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, find ich die Ecke Bodenwerder, Köterberg, Rühler Schweiz, Lauenstein etc auch ganz nett :wink:

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manfred180161
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#98 Beitrag von manfred180161 » 11. Oktober 2017, 22:55

Ein Fall für den Therapeutischen Dienst...

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Gruß
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#99 Beitrag von schaumburger » 12. Oktober 2017, 08:59

Solange man beim Fahren nicht stetig fortschritte macht, wäre dass wohl tatsächlich für manche gar kein schlechter Vorschlag.
Ob es angebracht ist das jemanden nach gerade mal einem Jahr Führerschein zu sagen, ist eine andere Frage.
Ich glaube auch nicht, dass es viele Biker gibt die direkt nach Führreschein sofort lässig und völlig kopffrei bzw angstfrei bis zur Kante fahren!?
Ich denke eine gewisse Eingewöhnungszeit ist völlig normal um den Kopf frei zu kriegen und die für den Menschen doch unnatürliche Schräglage zu überwinden.
Gibt nur nicht jeder zu :wink:
Der beste Therapeut ist das Motorrad selbst und wir hier schon oft gesagt: fahren, fahren, fahren.
Ich konnte hier schon viele gute Tips mitnehmen und profitiere gerne von den vielen Jahren Erfahrung die hier viele schon haben.
Das ich noch ziemlich am Anfang stehe ist mir auch klar, kann ich aber mit leben :wink:

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Larsi
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#100 Beitrag von Larsi » 12. Oktober 2017, 09:05

schaumburger hat geschrieben:
11. Oktober 2017, 22:37
...
Ansonsten fahre ich viel im Extertal und wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, find ich die Ecke Bodenwerder, Köterberg, Rühler Schweiz, Lauenstein etc auch ganz nett :wink:
Vielleicht solltest du mal meinen Kumpel Mario kennenlernen.
Die gleiche Gegend, rennstreckenerfahren, Instruktor bei der Zweiradakademie.

Und wenn du bei der Rühler Schweiz bist:
10min bis zum Kaffee zu mir.
Gruß Lars

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