Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

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Roadrunner72
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#51 Beitrag von Roadrunner72 » 2. Oktober 2017, 21:50

Ich muß da Sweeper uneingeschränkt Recht geben. Gut fährst du nicht, wenn der Kackstreifen weg ist.
Gut fährst du, wenn du eine saubere Blickführung hast, und eine saubere Linie auf deiner eigenen Fahrbahn (Stichwort "hinterschneiden") hinbekommst. Klappt die Linie und die Sicherheit, wird auch das Tempo schneller. Darauf brauchst du nicht hinarbeiten, das kommt mit der Zeit und dem Spaß am Erfolg.

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Alpenbummler
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#52 Beitrag von Alpenbummler » 3. Oktober 2017, 00:00

Man kann sich in Sachen Rechtschreibung noch viel mehr sparen:
https://www.4eye.de/taeuschung-zwei.htm

Aber wollen wir unsere Sprache wirklich so verschandeln? Von Immigranten verlangen wir, dass sie unsere Sprache lernen sonst kriegen sie keinen Cent und wir selbst treten die Regeln mit Füßen? Wäre es nicht angebrachter, wir zeigen denen, die es (noch) nicht können, wie es richtig wäre?

Noch ein Wort zu den ganzen Trainings, die hier empfohlen werden:
Ich bin auch ein Freund von Trainings muss aber erkennen, dass man - je besser man fahren kann - desto schneller auch unterwegs ist. Deutlich unter seinem Können fahren macht nicht wirklich Spaß. Und so kommt es, dass jemand, der gut fährt, im Fall der Fälle bei höherer Geschwindigkeit absteigt als ein vorsichtig fahrender Nicht-so-gut-Könner.

Und: es wird immer so locker erklärt, dass man auf Renntrainings ja Auslaufstrecken usw. hat. Das impliziert, dass man sein Moped bei einem Training wegwirft und das "gar nicht so schlimm ist". Ich fände das schon schlimm.

Wie gesagt: ich habe schon viele Trainings gemacht und die machen auch immer Spaß. Aber sie führen dazu, dass man so immer zügiger unterwegs ist und das - finde ich - ist eine Kehrseite, die nicht unerwähnt bleiben sollte.

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Larsi
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#53 Beitrag von Larsi » 3. Oktober 2017, 07:51

Alpenbummler hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 00:00
... muss aber erkennen, dass man - je besser man fahren kann - desto schneller auch unterwegs ist. Deutlich unter seinem Können fahren macht nicht wirklich Spaß. ...
Kann ich bestätigen.
Vor den Trainings war ich einigermaßen flott und es fuhren mir wenige weg ... nachher war das Tempo weniger sozialverträglich *hust* :oops:

Ich kann aber auch berichten, seit Beginn meiner intensiven Trainings (Rennstrecke inkl Fahrtraining) "nur" einen Abflug produziert zu haben und den wegen Unaufmerksamkeit in einer Bummelphase.
Vorher gab es einige Absteiger mehr auf weniger Kilometern ...
Gruß Lars

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Gollum
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#54 Beitrag von Gollum » 3. Oktober 2017, 08:35

Alpenbummler hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 00:00
Noch ein Wort zu den ganzen Trainings, die hier empfohlen werden:
Ich bin auch ein Freund von Trainings muss aber erkennen, dass man - je besser man fahren kann - desto schneller auch unterwegs ist. Deutlich unter seinem Können fahren macht nicht wirklich Spaß. Und so kommt es, dass jemand, der gut fährt, im Fall der Fälle bei höherer Geschwindigkeit absteigt als ein vorsichtig fahrender Nicht-so-gut-Könner.

Und: es wird immer so locker erklärt, dass man auf Renntrainings ja Auslaufstrecken usw. hat. Das impliziert, dass man sein Moped bei einem Training wegwirft und das "gar nicht so schlimm ist". Ich fände das schon schlimm.

Wie gesagt: ich habe schon viele Trainings gemacht und die machen auch immer Spaß. Aber sie führen dazu, dass man so immer zügiger unterwegs ist und das - finde ich - ist eine Kehrseite, die nicht unerwähnt bleiben sollte.
Und da sollte dann nach so einem Trainig hinterher das Gehirn eingeschaltet sein
wenn man sich wieder auf öffentlichen Straßen. Ansonsten war der Instruktor
des Trainings nicht fachkompetent genug den Teilnehmern zu vermitteln für was so ein
Training dienen soll, oder der Teilnehmer ist hinterher nicht geeignet genug, daß
umzusetzen was er bei einem Training gelernt hat und für was es dienen soll? :wink:

Und das wir alle mal etwas schneller unterwegs sind oder schon waren, darüber braucht
man nicht diskutieren. Und darüber soll sich auch keiner selbst beweihräuchern und meinen
man sei das reinste Engelein! Wir sind alles Menschen und nicht unfehlbar, auch der Papst
ist das nicht, obwohl das immer wieder behauptet wird! :wink:
Gruß Südie Uwe :wink:
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Bevor die Dummheit der Menschen endet, finde ich vielleicht das Ende des Universums!

yadappes
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#55 Beitrag von yadappes » 3. Oktober 2017, 09:08

Hier wurde die Buchempfehlung "Die obere Hälfte des Motorrades" von Bernt Spiegel gegeben. Das Buch finde ich etwas trocken.

Viel besser finde ich "Motorradtraining alle Tage - Das Übungsbuch zu Die obere Hälfte des Motorrades" vom selben Auto. Hier werden praktische Übungen aufgezeigt, die man ständig, quasi im Vorbeifahren, durchführen kann.

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Roadrunner72
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#56 Beitrag von Roadrunner72 » 3. Oktober 2017, 09:59

Alpenbummler hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 00:00
Und: es wird immer so locker erklärt, dass man auf Renntrainings ja Auslaufstrecken usw. hat. Das impliziert, dass man sein Moped bei einem Training wegwirft und das "gar nicht so schlimm ist". Ich fände das schon schlimm.

Wie gesagt: ich habe schon viele Trainings gemacht und die machen auch immer Spaß. Aber sie führen dazu, dass man so immer zügiger unterwegs ist und das - finde ich - ist eine Kehrseite, die nicht unerwähnt bleiben sollte.
Für mich ist das aber kein Widerspruch. Sicherlich ist man hinterher im Laufe der Zeit zügiger unterwegs. Dies geht aber einher mit einer gestiegenen Sicherheit. Und wenn man schöne Strecken zügig mit der richtigen Linie fahren kann, was gibt es schöneres? Und ja, das geht auch oftmals innerhalb der StVO (manchmal auch nicht :lol: )

Die Buchempfehlung von yadappes kann ich im Übrigen nur bestätigen, ein wirklich tolles Buch, welches praxisnah ist und man bei jeder Fahrt umsetzten kann.

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schaumburger
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#57 Beitrag von schaumburger » 3. Oktober 2017, 10:15

Alpenbummler hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 00:00
Wie gesagt: ich habe schon viele Trainings gemacht und die machen auch immer Spaß. Aber sie führen dazu, dass man so immer zügiger unterwegs ist und das - finde ich - ist eine Kehrseite, die nicht unerwähnt bleiben sollte.
Sehr guter Hinweis, den man auf jedenfall immer im Hinterkopf haben sollte.
Hier kann sich wohl keiner von frei sprechen.
Ich habe bisher ja nur ein Fahrtraining bei ADAC mitgemacht.
Auch hier sind einige Aussagen gefallen, die ich sehr zutreffend fand:
"schule deine Blickführung, beherrsche dein Moped und fahre dabei so aufmerksam wie möglich"
"lieber mal etwas zu schnell und dafür wach und aufmerksam, als langsam und unaufmerksam durch die Gegend zu bummeln"
Das sollte sicher keine Anleitung zum rasen sein, fand ich aber sehr zutreffend und das würde sich ja auch mit der Aussage von Larsi decken.
Noch optimaler wäre es wohl immer aufmerksam und langsam zu fahren, aber wer macht das schon immer...

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#58 Beitrag von Larsi » 3. Oktober 2017, 10:19

Roadrunner72 hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 09:59
...
Die Buchempfehlung von yadappes kann ich im Übrigen nur bestätigen, ein wirklich tolles Buch, welches praxisnah ist und man bei jeder Fahrt umsetzten kann.
Stimmt.

Wobei es (bei mir) auch Tage gibt, wo mir diese ganze Übungsgeschichte wurscht ist und ich einfach nur so vor mich hin fahre.
Gruß Lars

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Alpenbummler
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#59 Beitrag von Alpenbummler » 3. Oktober 2017, 10:33

Gollum hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 08:35
Und da sollte dann nach so einem Training hinterher das Gehirn eingeschaltet sein wenn man sich wieder auf öffentlichen Straßen bewegt. Ansonsten war der Instruktor des Trainings nicht fachkompetent genug den Teilnehmern zu vermitteln für was so ein Training dienen soll, oder der Teilnehmer ist hinterher nicht geeignet genug, das umzusetzen was er bei einem Training gelernt hat und für was es dienen soll? :wink:
Dabei gehst du von selbstverursachten Unfällen aus, nicht wahr? Es gibt aber auch Vorfahrtsverletzungen, Kurvenschneider und "dumm gelaufen". Und bei diesen Gelegenheiten kommt der versierte Fahrer einfach schneller daher als der Nicht-so-gut-Könner - auch wenn man ihm im Training erklärt hat dass er immer nur auf Sicht fahren darf. Macht das jemand hier? Immer? Ehrlich?

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hixtert
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#60 Beitrag von hixtert » 3. Oktober 2017, 10:49

Alpenbummler hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 10:33
Dabei gehst du von selbstverursachten Unfällen aus, nicht wahr? Es gibt aber auch Vorfahrtsverletzungen, Kurvenschneider und "dumm gelaufen". Und bei diesen Gelegenheiten kommt der versierte Fahrer einfach schneller daher ...
Du unterstellst hier, dass der versierte Fahrer einfach schneller daher kommt. Vielleicht solltest auch die berücksichtigen, die solche Trainings absolvieren um Reserven für Begegnungen mit Vorfahrtsverletzer, Kurvenschneider und Dummläufer zu haben.
Grüße
Reinhard
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Alle 11 Minuten ein frisches Bier.http://www.brexel.org/icns/prost.gif Ich barshippe jetzt!

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Gollum
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#61 Beitrag von Gollum » 3. Oktober 2017, 10:55

Alpenbummler hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 10:33
Dabei gehst du von selbstverursachten Unfällen aus, nicht wahr? Es gibt aber auch Vorfahrtsverletzungen, Kurvenschneider und "dumm gelaufen". Und bei diesen Gelegenheiten kommt der versierte Fahrer einfach schneller daher als der Nicht-so-gut-Könner - auch wenn man ihm im Training erklärt hat dass er immer nur auf Sicht fahren darf. Macht das jemand hier? Immer? Ehrlich?
Was glaubst Du warum ich geschrieben habe, daß keiner von uns unfehlbar ist? :roll:
Du scheinst mir aber prinzipiell davon auszugehen, daß Motorradfahrer nach einem
Training auf einer Rennstrecke auch prinzipiell und aus Prinzip viel schneller fahren,
vielleicht täusche ich mich aber auch in Deinen Aussagen? In dem Fall dann sorry.
Es gibt zwar einige die das tun, aber das ist einfach nicht generell so. Und wenn ich
nicht immer auf Sicht und so vorraus schauend wie möglich das Fahren auf einer
Rennstrecke wie der "Grünen Hölle" gelernt hätte, könnte ich vielleicht heute und hier
nichts mehr schreiben? Aber soll jeder für sich den Weg finden, den er für sich richtig findet,
und nur Übung macht den Meister! :wink:
Gruß Südie Uwe :wink:
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Roadrunner72
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#62 Beitrag von Roadrunner72 » 3. Oktober 2017, 11:00

Alpenbummler hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 10:33
Dabei gehst du von selbstverursachten Unfällen aus, nicht wahr? Es gibt aber auch Vorfahrtsverletzungen, Kurvenschneider und "dumm gelaufen". Und bei diesen Gelegenheiten kommt der versierte Fahrer einfach schneller daher als der Nicht-so-gut-Könner - auch wenn man ihm im Training erklärt hat dass er immer nur auf Sicht fahren darf. Macht das jemand hier? Immer? Ehrlich?
Gegen "dumm gelaufen" ist niemand gefeit. Auch nicht, wenn du im Bett bleibst. Denn dann kommt ein gefrorener Haufen Kacke durchs Dach geschossen und hämmert dir den Schädel ins Kopfkissen :roll:
Andere Dinge, wie z. B. Vorfahrtsgeschichten, kann man zum großen Teil antizipieren. Augen auf und mitdenken. Sehe ich meinen Gegenüber? Wenn nein, sieht er mich auch nicht! Sieht mich mein Gegenüber an? Wenn nicht: Vom Gas und bremsbereit sein! Ebenso wie haltende Autos am Seiterand mit eingeschlagenen Rädern, Trecker, wo in Kürze ein Feldweg links abgeht, und und und. Schult man seine Sinne diesbezüglich, ist 98% gut vorhersehbar. Hat mir schon einige Male den sicheren Einschlag erspart.

Sehr gut gemacht finde ich z. B. die DVD vom IFZ "Motorrad fahren - gut und sicher". Gerade für 9,90 bei der MOTORRAD zu kaufen. Wen es interessiert, es finden sich sicher hierzu ein paar Trailer auf youtube.
10% Spaß für die Sicherheit geopfert, und man hat einen guten Stand. Hat mir bislang über 100.000 unfallfreie Kilometer beschert.

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#63 Beitrag von Larsi » 3. Oktober 2017, 11:19

Gollum hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 10:55
...
Du scheinst mir aber prinzipiell davon auszugehen, daß Motorradfahrer nach einem
Training auf einer Rennstrecke auch prinzipiell und aus Prinzip viel schneller fahren,
vielleicht täusche ich mich aber auch in Deinen Aussagen? ...
So lese ich seinen Text nicht.

Er stellt die These in den Raum, trainierte Fahrer fahren zügiger weil sie einen ähnlichen Abstand zu ihrem Limit halten wie vor dem Training.
Ich kann das nachvollziehen und für mir bekannte Fahrer (inkl mir) auch bestätigen.
Gruß Lars

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#64 Beitrag von Gollum » 3. Oktober 2017, 11:25

Larsi hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 11:19
So lese ich seinen Text nicht.

Er stellt die These in den Raum, trainierte Fahrer fahren zügiger weil sie einen ähnlichen Abstand zu ihrem Limit halten wie vor dem Training.
Ich kann das nachvollziehen und für mir bekannte Fahrer (inkl mir) auch bestätigen.
Deshalb hab ich auch geschrieben: ".......vielleicht täusche ich mich aber auch in Deinen Aussagen? In dem Fall dann sorry."
Wenn Du schon zitierst, dann bitte richtig!
Gruß Südie Uwe :wink:
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#65 Beitrag von Gollum » 3. Oktober 2017, 11:32

Roadrunner72 hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 11:00
.......Schult man seine Sinne diesbezüglich, ist 98% gut vorhersehbar.
Da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen! Das lernt man aber leider nicht von heute
auf morgen. Das ging mir nicht anderst. Und es gibt nun mal keine Perfektheit! :wink:
Gruß Südie Uwe :wink:
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Larsi
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#66 Beitrag von Larsi » 3. Oktober 2017, 11:38

Ich habe das zitiert worauf ich antwortete.
Inkl deinem "Vielleicht ..."
Gruß Lars

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juppi
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#67 Beitrag von juppi » 3. Oktober 2017, 12:14

Hallo Schaumburger,

mein Tipp.
:)
Nimm das Buch -Die obere Hälfte des Motorrads-, lese es nicht nur, sondern verinnerliche es und versuche dann die Theorie in die Praxis umzusetzen.
Besuche weiterhin Fahrtrainings und versuche das gelernte für dich zu praktizieren.
Da hast du kompetente und neutrale Aussagen für (d)einen roten Faden.

Suche und gehe deinen eigenen Weg!

Im Forum ist es wie beim Fußball, es gibt tausend Meinungen und tausend Trainer.
:lol: :wink:
Nur wenn man weiß was man tut, kann man machen was man will!

Gruss Jupp

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#68 Beitrag von Gollum » 3. Oktober 2017, 12:33

juppi hat geschrieben:
3. Oktober 2017, 12:14
Im Forum ist es wie beim Fußball, es gibt tausend Meinungen und tausend Trainer.
:lol: :wink:
:roll: :roll: :roll:

:lol:
Gruß Südie Uwe :wink:
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#69 Beitrag von G-B » 3. Oktober 2017, 17:48

Hi Schaumburger,

du hast ja selbst geschrieben, dass es wichtig ist immer mit voller Aufmerksamkeit bei der Sache zu sein.
Kann ich aus Erfahrung bestätigen.
Ich schaue mir keine Landschaft während der Fahrt an, dafür bleibe ich stehen.
Die Aufforderrung eines Freundes doch mal die Gegend zu genießen hatte innerthalb drei Stunden zwei Vollbremsungen inkl. einem Ausweichmanöver zur Folge.

Auch so Dinge wie Musik hören stört ungemein.
Hätte ich auch nie gedacht, da ich beim Autofahren gerne Musik höre.
Aber als ich das mal probierte und eher Flott unterwegs sein wollte, war meine Linie unter aller Sau. Musik aus und es lief wieder.
Auch wenn man es nicht glaubt, unser Gehirn kann nicht zu viele Dinge gleichzeitig auf hohem Niveau erledigen.
In einer Schulung hat mal jemand erzählt, dass er beim Rückwärtsfahren immer seine Ruhe braaucht um sich zu konzentrieren. (Wurde von einer Teilnehmerin bestätigt)
Da gibts den Ausspruch: Kinder seid leise ich seh nix!!!

Also alles aus was ablenken könnte (Falls vorhanden)
Viele Grüße

Gerhard


Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann, wie ich darf!!

Pumpe
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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#70 Beitrag von Pumpe » 3. Oktober 2017, 18:06

Hallo Gerhard

Da kann ich nur zustimmen! Ist für mich absolut unbegreiflich, dass es Leute gibt, die während dem Mottoradfahren Musik hören, dem Navi lauschen, oder telefonieren.

Gruss

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#71 Beitrag von Larsi » 3. Oktober 2017, 18:18

Ich fahre um zu fahren!

Landschaft: Genieße ich gerne, aber dafür halte ich an.

Allerdings:
An Musik habe ich mich sehr gewöhnt ...
Hab ich mal auf einer längeren Autobahnstrecke angefangen und dann nie wieder ohne gefahren.
Das soll jetzt aber kein Aufruf sein ;)

Naviansage nutze ich nicht.
Telefon schon im Auto ungern, aufm Mopped gar nicht (habe auch kein Mikro im Helm).
Gruß Lars

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#72 Beitrag von mr.chruris » 5. Oktober 2017, 05:30

Schräglagentraining ist am Besten mit Rennrad zu erlernen. Den Lenker in der Mitte neben dem Vorbau links und rechts fassen, den ****** ( na gut dann schreib ich Gesäß ) nach hinten über das Hinterrad, die Brust am Sattel und mit 90 Sachen den Berg runter. Da ist Lenken nur mit Gewichtsverlagerung möglich und man bekommt ein Gespür für die Schräglage das sollte man nicht glauben ( wenn mans überlebt - ich habs Gott sei Dank).

Musik nur jene welche meine Soundanlage am Motorrad in den verschiedenen Drehzahlen liefert :D
Gruß Karl

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#73 Beitrag von Pingo » 5. Oktober 2017, 14:34

Hallo Schaumburger,

erstmal Glückwunsch zu der Courage, dieses Thema am eigenen Beispiel zu starten. Angststreifen. Was ein Blödsinn.Fahr so wie Du Dich sicher und wohl fühlst. Dann kannst Du auch am nächsten Tag wieder fahren. Natürlich fährt der eine oder andere schräger und schneller. Na und. Wenn er's kann, soll er doch. Das kommt mit der Zeit, mal früher, mal später. Üben, Blickführung und IMMER auf Deiner Seite bleiben; wie Sweeper schreibt, auch mit dem Kopf in Linkskurven. Kurvenschnippelnde SUVs, aber auch entgegenkommende Kollegen auf der letzten Rille( ohne Angststreifen), womöglich noch die Hand vom Lenker zum Gruß sind jedesmal ein richtiges Lowlight. Ich bete dann, dass sie es noch schaffen und mich nicht abschiessen. Sicher fahren und Reststreifen schliessen sich nicht aus. Langsam rantasten. Wenn der Fahrmodus Dynamic zu arg ist, gibt's noch, Road, und sogar Rain. Unsere schönen Mopeds geben das her. Man muss ja nicht die volle Leistung auf der Landstrasse abrufen. Komisch, bei meinem 180PS Diesel bin ich noch nie auf die Idee gekommen, das Limit auszulotsen bzw. nach spezifischer Reifenabnutzung zu schauen. Aber egal. Das Thema bewegt. Und Mopedfahren macht heute noch genauso viel Spaß wie vor 40 Jahren. Finde jeder die richtige Einstellung für sich, und bleibt allzeit unfallfrei. LG Pingo

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#74 Beitrag von manfred180161 » 5. Oktober 2017, 16:28

Du hast ein Diesel-Mopped mit 180 PS? 🤣

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Gruß
Der Manne aus Echterdingen (Stuttgart ist unser größter Vorort ;-))
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Alte Radfahrerweisheit: Der Mensch ansich ist wasserdicht!

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Re: Angst vor Schräglage und Wegrutschen überwinden

#75 Beitrag von Werner » 5. Oktober 2017, 19:08

Das mit dem "Angststreifen" ist so eine Sache. Nachdem ich bei meiner Rockster mehrfach die Ventildeckel angeschliffen hatte kam ich auf die Idee die originale Kardanstrebe gegen die GS-Strebe umzutauschen. Danach war wieder Ruhe ..... wenn auch nur kurz. Die Reifen waren meist außen mehr abgefahren als in der Mitte :oops:
Nachdem es mich ein paar mal in der Kurve ausgehebelt hatte (gar nicht so lustig :? ) suchte ich einen Rat bei einem Sicherheitstrainer. Dieser meine ich sollte meinen Fahrstil komplett umstellen.
Vorher war das Moto mit mir eine Einheit (gerade). Nun, nach der Umstellung die sehr viel Zeit in Anspruch nahm und auch Konzentration wobei der Fahrspaß meistens nicht mehr so vorhanden war, hab ich wieder einen "Angststreifen" :shock: Bin allerdings genauso schnell mittlerweile wieder in den Kurven wie vorher. Weil ich mehr den Körper einsetze. Das hat nix mit dem Hangoff zu tun, was viele versuchen aber nicht können, sondern nur mit dem verlagern des Körpergewichts, der Beinarbeit und der manchmal extremen Blickführung.
Aber es funzt immer besser und ich bin mittlerweile genauso sicher wie mit meiner ersten Rockster weil vieles schon ins Blut übergegangen ist.
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