Motorrad laden mit Power Pack?

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Pumpe
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Motorrad laden mit Power Pack?

#1 Beitrag von Pumpe » 16. Dezember 2017, 19:53

Hallo Zusammen
Wieder mal eine Elektrikfrage..... :wink:
Es gibt ja solche Powerpacks bzw Akkubooster, die wohl als mobile Starthilfe dienen können. Man kann auch über 12 Volt Handys usw aufladen. Bei einzelnen gibt es auch eine 230V Steckdose. Z.B das APA 5in1von ATU. Jetzt die Frage: Ich könnte also das BMW — Ladegerät an dieses Powerdings anschliessen und den Motorradakku schonend aufladen, ohne eine Steckdose in der Garage zu haben? Oder ist das ein Denkfehler?

Danke für ein paar Antworten. Gruss

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hixtert
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#2 Beitrag von hixtert » 16. Dezember 2017, 21:44

Beide Akkus haben die gleiche (Leerlauf-)Spannung. Wenn man sie zusammenschaltet, haben sie immer noch die gleiche (Leerlauf-)Spannung. Es macht also wenig Sinn.
Grüße
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#3 Beitrag von Alpenbummler » 16. Dezember 2017, 22:13

Ich verstehe die Frage von Pumpe so, dass er das BMW-Ladegerät an den 230 V-Ausgang des Power-Packs anschließen will.

Das würde m.E. funktionieren. Solange der Power-Pack die 230 V / 50 Hz hält lädt das Ladegerät die Batterie. Über den Gesamt-Wirkungsgrad dieser Sache reden wir mal nicht.

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hixtert
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#4 Beitrag von hixtert » 16. Dezember 2017, 22:15

Alpenbummler hat geschrieben:
16. Dezember 2017, 22:13
Ich verstehe die Frage von Pumpe so, dass er das BMW-Ladegerät an den 230 V-Ausgang des Power-Packs anschließen will. ...
Ah jetzt ja. Wer zuende liest ist klar im Vorteil :oops:
Grüße
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Alpenbummler
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#5 Beitrag von Alpenbummler » 16. Dezember 2017, 22:17

:D :wink: :D

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#6 Beitrag von Pumpe » 16. Dezember 2017, 22:20

Hallo
Es geht eben darum, dass eine meiner Maschinen auswärts in einer Garage ohne Stromanschluss steht. Batterie ausbauen mag ich nicht. Wäre halt eine Möglichkeit das Ding zwischendrin ein— zweimal zu laden, um es über den Winter zu bekommen. Zur Not könnte man aber auch sofort Starthilfe geben und auch noch den Luftdruck bei kaltem Reifen anpassen. Die Investition könnte sich lohnen, wenn es denn funktionieren würde :?:
Gruss

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#7 Beitrag von Pumpe » 16. Dezember 2017, 22:37

Das wären noch die technischen Angaben:
Detailinformationen
Der APA Power Pack 5 in 1 ist Ihre mobile Starthilfe für Kfz, Haushalt und Hobby:

Starthilfe mit 400 A (max.900A)
Praktischer Tragegriff
Batterie-Anschlusskabel mit Klemmen aus Kunststoff
Eingearbeitete Arbeitsleuchte mit 5 LED's
Anzeige des Ladestatus
Kapazität: 17 Ah
Sicherung: 15 A
Akkuspannung: 12 V
Steckdose: 2x 12 V, 1x 230 V
Spannung: Netzteil: 230 V oder Zigarettenanzünder 12 V
Max. 150 W Spannungswandler für 230 V Verbraucher
Kompressor inkl. Manometer: 18 Bar

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Alpenbummler
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#8 Beitrag von Alpenbummler » 16. Dezember 2017, 22:45

150 Watt auf der 230 V-Schiene reichen locker.

Ich würde es nicht so weit kommen lassen dass Starthilfe nötig ist. Tiefentladungen mögen Bleiakkus gar nicht. Lieber rechtzeitig nachladen.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#9 Beitrag von AndreasOlzog » 16. Dezember 2017, 23:15

Ohne die Verluste beim umwandeln zu berücksichtigen (12 VDC -> 230 VAC -> 12 VDC), bei 17 Ah und 1A Ladestrom = 17 Stunden; 0,5 A Ladestrom = 34 Stunden; 0,1 A Ladestrom = 7 Tage
Wäre vielleicht ein Solarpannel eine mögliche Alternative?
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#10 Beitrag von teileklaus » 17. Dezember 2017, 00:02

Ich hab mal anders rum gedacht:
Wenn ich eine Lifepo 4 volllade hat sie eine Leerlaufspannung von 13,5 Volt, klemme ich die an die leere Bleibatterie mit vl 12 V , dann findet ein ladungsausgleich statt: die Blei batterie wird voller, die Lifepo leerer. Bei 12,8 V fließt etwa 1 A.
Ich könnte es ausmessen.
Es gibt Aufwärtsregler http://www.elektroniknet.de/halbleiter/ ... -6685.html mit denen man aus einer mitgebrachten Autobatterie zb eine kleinere Motorradbatterie laden kann.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#11 Beitrag von Alpenbummler » 17. Dezember 2017, 01:15

@ AndreasOlzog: bei Vernachlässigung der Wirkungsgrade und zwei mal 12 V kann man die 17 Ah auch einfach rübernehmen. Angenommen, der 14(?) Ah Akku im Moped ist nicht ganz leer reichen 17 Ah.

Ein Solarpanel macht leider keine 230 V AC. Eine Gleichstrom-Bastelei á la teileklaus führt nicht zu einer kontrollierten Ladung für die viele Leute viel Geld ausgeben.

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AndreasOlzog
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#12 Beitrag von AndreasOlzog » 17. Dezember 2017, 03:10

Alpenbummler hat geschrieben:
17. Dezember 2017, 01:15
Ein Solarpanel macht leider keine 230 V AC. Eine Gleichstrom-Bastelei á la teileklaus führt nicht zu einer kontrollierten Ladung für die viele Leute viel Geld ausgeben.
Soweit ich es verstanden habe, ist das Hauptproblem die nicht vorhandene 230 V Steckdose in der Garage.
Wenn ein Solarpanel wie im Thema http://www.bmw-bike-forum.info/viewtopi ... el#p552506 verwendet wird, kann das BMW—Ladegerät weggelassen werden.
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#13 Beitrag von Chucky1978 » 17. Dezember 2017, 08:51

Pumpe hat geschrieben:
16. Dezember 2017, 19:53
Hallo Zusammen
Wieder mal eine Elektrikfrage..... :wink:
Es gibt ja solche Powerpacks bzw Akkubooster, die wohl als mobile Starthilfe dienen können. Man kann auch über 12 Volt Handys usw aufladen. Bei einzelnen gibt es auch eine 230V Steckdose. Z.B das APA 5in1von ATU. Jetzt die Frage: Ich könnte also das BMW — Ladegerät an dieses Powerdings anschliessen und den Motorradakku schonend aufladen, ohne eine Steckdose in der Garage zu haben? Oder ist das ein Denkfehler?

Danke für ein paar Antworten. Gruss
Ja das geht im Grunde in diesem speziellen Fall durch die 220Volt.

Es wird nur ein Problem geben. Eine Umwandlung geht immer mit Verlusten einher (Wirkungsgrad). In deinem Fall dürfte ein 17Ah-Akku im Booster verbaut sein.
Nimmt man jetzt bei der Umwandlung von 12V auf 220V einen Wirkungsgrad von 80% an, und dann erneut bei der Umwandlung im Lader von 220V auf 12V erneut eine 80%ige Effizienz, bleibt von den
17Ah nicht sehr viel übrig und es reicht vielleicht noch, um über den Winter den bestenfalls kleinen Akku nachzuladen.

Ich würde in diesem speziellen Fall daher etwas anders vorgehen.
Ich würde keine zig Umwandlungen machen wollen, sondern direkte mich an die gegebenen Spannungsquellen orientieren. Sprich einen Kasten bauen, wo ein regulärer 12V-Akku Platz hat z.B. 45Ah evtl. reicht auch viel weniger, müsste man ausrechnen. Das kann von Blei bis hin zu Lipo sein, und dort ein günstigen 12V-Lader anschließen. Im Modellbau sind Ladegeräte ohne Trafo gang und gäbe, um die Lipos die man dort benutzt direkt an der Autobatterie vor Ort aufladen zu können.

z.B. IMAX B6
https://hobbyking.com/en_us/imax-b6-50w ... tore=en_us

natürlich gibts die auch mit AC-Trafo zusätzlich, so kann in der Wohnung die große Batterie auch wieder aufgeladen werden

z.B. IMAX B6 AC
https://hobbyking.com/en_us/imax-b6-ac- ... tore=en_us

Links sind nur zur Orientierung um zu zeigen das es auch recht günstig geht. Die IMAX-Geräte selbst sind im Bekanntenkreis im Umlauf und hatten bis dato seid Jahren keine Probleme. Wer mehr Geld ausgeben will kann auch zum Junsi iCharger greifen und das 5-fache ausgeben wie ich.
Ein goldener Sattel macht einen Esel noch nicht zum Pferd

Gruß Ingo

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#14 Beitrag von teileklaus » 17. Dezember 2017, 11:25

genau der Aufwärtsregler macht das als vl umständliche Bastellösung, was ein Imax lader auch macht, nur dass man nicht 5 mal durch's Menue zappen muss bis der Bleibatteriemodus erscheint und dann noch bestätigen und nochmal Laden starten usw..
Ich hab so einen Lader für die Lifepos mal gekauft. Fand den günstig und vielseitig einsetzbar. Allerdings einem mit 240 V Anschluss für 79.-
Also eine Zyklisch belastbare 45 AH Batterie, weil die normalen das Runterladen ggf sogar unbeabsichtigt tiefentladen nicht so gern haben. Und dann wirds wieder teurer.
Also bliebe mit dem Auto hinfahren und von dort mit dem Lader mal 10 Minuten die Motorrad Batt. volladen, oder über Unterspannungsschutz eine 45 AH Batt und Lader dortlassen, was widerum in einer öffentlichen Tiefgarage zum Diebstahl verleitet.

Pumpe
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#15 Beitrag von Pumpe » 17. Dezember 2017, 11:51

Hallo Zusammen
Alles wohl nicht so einfach....
Mal sehen, ob ich mir so ein Ding irgendwo leihen und ausprobieren kann. Danke für Eure Einschätzungen.

Gruss

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#16 Beitrag von teileklaus » 17. Dezember 2017, 12:11

doch, einfach ne Auto Batterie mitnehmen den Charger anschließen fertig.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#17 Beitrag von ChristianS » 17. Dezember 2017, 16:27

Pumpe hat geschrieben:
17. Dezember 2017, 11:51
Hallo Zusammen
Alles wohl nicht so einfach....
Mal sehen, ob ich mir so ein Ding irgendwo leihen und ausprobieren kann.
In einem Onlineshop bestellen (zB Lidl für 130EUR) und bei Nichtgefallen/-eignung im Rahmen des Widerrufsrecht zurücksenden.
Christian grüßt den Rest der Welt

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#18 Beitrag von Pumpe » 17. Dezember 2017, 19:25

Hallo Christian

Wäre natürlich auch eine Möglickeit. Aber auf diese Art von Geschäftspraktiken stehe ich nicht so.

Gruss

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#19 Beitrag von emca » 17. Dezember 2017, 20:44

Meine Empfehlung, lies mal den Beitrag #13 von Chucky1978 noch einmal. :wink:
Eine Lösung hatte ich, sie passte leider nicht zum Problem.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#20 Beitrag von K. Simon » 18. Dezember 2017, 14:05

Bei den ganzen Vorschlägen ist es wohl einfacher und weniger Zeit- und Arbeitsaufwand, die Batterie auszubauen und zu Hause zu lagern und zu laden :wink:


Gruß

Klaus
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#21 Beitrag von pejott » 18. Dezember 2017, 14:31

K. Simon hat geschrieben:
18. Dezember 2017, 14:05
Bei den ganzen Vorschlägen ist es wohl einfacher und weniger Zeit- und Arbeitsaufwand, die Batterie auszubauen und zu Hause zu lagern und zu laden :wink:
Gruß
Klaus
Sehe ich auch so! Das sind 3 Schrauben und keine 5 Minuten Arbeit um die Batterie auszubauen....
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#22 Beitrag von emca » 18. Dezember 2017, 14:32

Wenn du das Motorrad nur einen Winter einlagerst, hast du sicherlich recht, aber fast jeder hat eine alte Batterie herumstehen, die sich für diesen Zweck bestens eignet. Außerdem hast du noch eine Starthilfe, wenn die Batterie einmal ein bißchen schwächelt. Deine Strategie taugt aber nichts, wenn du im Winterhalbjahr auch mal sporadisch fahren möchtest, da ist die Sonne schon weg und du murkst immer noch mit deiner Batterie herum. :(

Der Vorschlag von Chucky ist eine einmalige Arbeit, deiner, ein umständliches herumdoktern. Leicht übertrieben, kommt mir so vor, wenn ich zu wenig Luft in den Reifen habe, baue ich die Räder aus und geh zur Tanke. :lol:

Und dann noch das Gejammere, meine Serviceanzeige funzt nicht mehr, weil der Speicher sein Gedächtnis verloren hat. :lol:
Eine Lösung hatte ich, sie passte leider nicht zum Problem.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#23 Beitrag von ChristianS » 18. Dezember 2017, 16:29

pejott hat geschrieben:
18. Dezember 2017, 14:31
Sehe ich auch so! Das sind 3 Schrauben und keine 5 Minuten Arbeit um die Batterie auszubauen....
Auch bei einer Kawasaki VN2000? :wink:
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#24 Beitrag von Chucky1978 » 18. Dezember 2017, 17:01

Der Nachteil bei dem Ausbau: Du musst es ausbauen.

Mein Mopped steht in der Garage über den Winter da ist so was kein Thema. Je nach Wegstrecke kann das dann aber schon mal ausarten. Wobei den Startkoffer muss man ja auch "schleppen"
Mein Vorschlag ist nicht der Weißheit letzter Schluss, dafür gibt es z.B. für wenig Geld Startbooster für <100€ auf LiPo-Basis von denen ich praktisch nichts halte allein aus wirtschaftlichen Gründen.
Aber der Vorteil ist definitiv auch z.B. Starthilfe für wenig geld, und im Idealfall ist die im kasten vorhandene Batterie auch eine, die man evtl. im PKW, Motorboot und Co nutzen kann sollte die mal ausfallen.

Man könnte in diesen Kasten auch Zwei Zusatzkontakte reinschrauben, um das Mopped direkt zu starten, statt zu laden, oder als Pufferspeicher bzw. Kapazitätserhöhung usw.. Manchmal lohnt es sich auch, wenn man "länger" mal ein Diagnosegerät dran hat, diese Zusatzstromversorgung zu haben, statt jedesmal den Akku ausbauen zu müssen, oder den Akku lediglich am Lader hängen zu haben in der Zeit.

Am Ende muss man selbst entscheiden welchen Komfort oder Praktikablen Einsatz der Gerätschaften man haben möchte. Zumindest ich versuche Geräte so zu basteln, das sie für Mehrfachanwendungen geeignet sind, statt NUR für die eine Sache die ich gerade brauche.

Wer ständig auf Reisen ist, und eine Powerbank benötigt, kann auch zu einem solchen "neuartigen" Startbooster auf Powerbankbasis zurück greifen. Aber wie oben erwähnt, ich persönlich halte von denen nicht wirklich was auch wenn ich einen solchen mein Eigen nenne.
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#25 Beitrag von Pumpe » 18. Dezember 2017, 18:10

Hallo Zusammen
Danke für die rege Anteilnahme ;—)
Ausbauen möchte ich genausowenig wie basteln. In der Tat sind es bei der VN mehr als 3 Schrauben, ausserdem habe ich keinen Bock darauf mit dem Auto hin und hierzufahren, wenn ich nur kurz eine Runde drehen will. Da möchte ich in voller Montur mit der BMW hinfahren und nur kurz umsteigen. Und mir schon gar keine fettschmierigen Finger dabei holen und nach der Fahrt dann das Ganze retour.... Wäre halt nett gewesen, wenn es funktionieren würde. Hin und wieder, wenn ich ohnehin daran vorbeikomme das Boosterdingens mitnehmen und im Auto während der Fahrt aufladen und dann halt die Kawa laden lassen. Und nebenbei noch schnell den Luftdruck anpassen, schön bei kaltem Reifen. Das Ganze hell erleuchtet dank eingebauter LEDs. Wie auch bei der Vespa, welche daneben steht. Und im Sommer nett die Fahrräder und das Enkelplanschbecken aufpumpen. Und dann wäre da noch das Radio welches man auf dem Gartenfest laufen lassen könnte... ;—)

Gruss

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