R vs GS

Alles, was mit der Technik der WASSERgekühlten R1200xx zu tun hat
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nass01
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Re: R vs GS

#26 Beitrag von nass01 » 13. September 2017, 21:23

Ich habe die GS Probe gefahren und war sehr begeistert aber nicht von der Optik danach habe ich die R 1200 RS gefahren und habe sofort das Gefühl gehabt " Wir gehören zusammen " und die GS war sofort vergessen.
Die R 1200 RS geht leichtgängiger durch die Kurven und ist auch leicher zu händeln wie rangieren oder einfach an der Ampel im Gleichgewicht halten.
Garnicht hat mir die Honda 1000-er Afrikan Twin gefallen weder von den Fahreigenschaften noch von der Optik.

Bei mir wird es nächstes Frühjahr eine R 1200 RS werden die ich schon 2 für eine Wochen geliehen habe und 2 X zur Probe hatte.
Grüße aus Solingen

Frank

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KlausRS
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Re: R vs GS

#27 Beitrag von KlausRS » 13. September 2017, 21:58

Hallo,

Ich habe im letzten Herbst drei Mopeds Probe gefahren: eine GS, eine R, eine RS.

Ich habe mich schließlich für die RS einschieben. Und bereue es nicht.
Der Windschutz ber der RS hat für mich den Ausschlag gegenüber der R gegeben. Und die für mich optimale Sitzhaltung. Ich habe die RS gefahren und mir war klar: wir bleiben zusammen.

Und die GS war mir irgendwie einfach zuviel Motorrad. Obwohl natürlich auch eine Sahneschnitte.

Und welches Moped nun das Bessere ist und besser durch die Kurven geht liegt
1. Im Auge des Betrachters
2. Im individuellen Fahrkönnen des jeweiligen Fahrers.

Ich habe schon Dinge erlebt, wo absolute Könner auf einer GS Amateuren auf einer R R das Fahren gelehrt haben. Und das auf einer Rennstrecke.

Gruß
Klaus
Wie schnell ist nichts getan :wink:

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ChristianS
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Re: R vs GS

#28 Beitrag von ChristianS » 14. September 2017, 08:09

Ich mag als ambizionierter Indiekurvereinbremser das aufrechte, indirekte, vom Vorderrad entkoppelte Fahrgefühl. Dadurch fühle ich mich sicher.

Die R fährt sich deutlich vorderradorientierter. Da hab ich immer das Gefühl beim Bremsen über den Lenker zu fallen oder in den Kurven vorn wegzurutschen.

Die Körpergröße von fast zwei Metern spielt dabei auch eine nicht ganz untergeordnete Rolle.

Ja, ich mag die GS und würde sie auch meinen Freunden empfehlen :D







PS: das jeweils geschilderte Fahrgefühl ist baujahrübergreifend
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Re: R vs GS

#29 Beitrag von Sturmvogel » 14. September 2017, 08:47

ChristianS hat geschrieben:
14. September 2017, 08:09
Ich mag ... das... vom Vorderrad entkoppelte Fahrgefühl. Dadurch fühle ich mich sicher.
Was hast Du für Drogen genommen ?

Aber jeder Jeck (wie der Köllner sagt) ist eben anders drauf :D

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Re: R vs GS

#30 Beitrag von ChristianS » 14. September 2017, 08:55

Nee, es ist genau so wie es geschrieben steht.

Und ich fuhr sie alle...
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Re: R vs GS

#31 Beitrag von Lingman » 14. September 2017, 09:06

KlausRS hat geschrieben:
13. September 2017, 21:58
Ich habe schon Dinge erlebt, wo absolute Könner auf einer GS Amateuren auf einer R R das Fahren gelehrt haben. Und das auf einer Rennstrecke.
Jürgen Fuchs zeigt das hier sehr hübsch. :D
ChristianS hat geschrieben:
14. September 2017, 08:09
Ich mag als ambizionierter Indiekurvereinbremser das aufrechte, indirekte, vom Vorderrad entkoppelte Fahrgefühl. Dadurch fühle ich mich sicher.
Dann dürfte dir die aktuelle GS nicht mehr ganz so gut gefallen. Ist zwar immer noch eindeutig ein Telelever vorne dran, aber ein bissel mehr Gefühl haben sie eingebaut.
Grüße ausm Ruhrpott

Bernd

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Re: R vs GS

#32 Beitrag von ChristianS » 14. September 2017, 09:14

Bernd, meinst du damit eine Veränderung innerhalb der K50 / K51 Baureihe :?:
Wenn ja, konnte ich diese Veränderung bis dato noch nicht erfahren.
Da sich an der Geometrie nichts veränderte, könnte es eigentlich nur dem automatischen ESA geschuldet sein...
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Re: R vs GS

#33 Beitrag von Lingman » 14. September 2017, 10:17

Das neue ESA der 2017er GS, die ich Ende Mai in den Alpen gefahren habe, kam mir etwas geschmeidiger vor - ist ja auch eine neue Version, da war ich ja praktisch verpflichtet, einen Unterschied zu entdecken... Aber die 17er ging (auf den gleichen Reifen, Tourance Next) gefühlt auch leichter in die engen Ecken als unsere 2015er. Auf Nachfrage hat eine weise Eule mir geflüstert, dass alle K50 ab Modelljahr 2017 den etwas kürzeren Telelever (und somit Nachlauf) der K51 haben sollen. Ob's daran lag, kann ich nicht sagen, aber ich rede hier eh nur von Nuancen, nicht von Welten. Nebenbei bemerkt soll der kürzere Nachlauf auch der Grund sein, warum der Pirelli Scorpion Trail II noch keine Freigabe für MY 2017 hat. Überprüft habe ich das nicht, meine 15er läuft damit auch vollbepackt stur wie ein Esel geradeaus.

Aber das meinte ich im obigen Post nicht. Für mein Popometer gibt's vom Vorderrad der K50 deutlich mehr zu spüren als bei der K25 oder auch meiner 2012er R 1200 R (hab das Typenkürzel vergessen, wie uncool :lol: ). Aber auch das ist wieder subjektiv und könnte ebenso mit den Reifen zu tun haben, deren Entwicklung ja auch nicht stehen geblieben ist.
Grüße ausm Ruhrpott

Bernd

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Re: R vs GS

#34 Beitrag von ChristianS » 14. September 2017, 10:54

Ach so meinst du das. Dann dank ich dir für die ausführliche Erklärung. Das mit dem geänderten Telelever war mir noch nicht bekannt.
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Re: R vs GS

#35 Beitrag von emca » 14. September 2017, 11:13

Ich bin wohl der unsensibelste und schlechteste Motorradfahrer von Deutschland, aber mindestens hier im Forum. Die neue R habe ich nicht gefahren, nur die ähnliche RS (Sitzposition), jedoch die GS und auch die neue LC. Vom entkoppelten Vorderrad habe ich bei beiden nichts bemerkt.

Ist schon geil, dem Jürgen Fuchs zuzuschauen, wie er das Vorderrad entkoppelt. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich weiß nicht einmal, was ein entkoppeltes Vorderrad ist?

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Re: R vs GS

#36 Beitrag von manfred180161 » 14. September 2017, 12:18

Mensch emca, du stellst dich aber auch wieder an...
Ist doch logisch: SCHRAUBEN LOCKERN!!!

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Re: R vs GS

#37 Beitrag von sandhurz » 14. September 2017, 12:19

Die R war schon immer die bessere GS für die Straße.
Ich bin im Mai die neue R LC eine halbe Stunde gefahren. Das erste Motorrad seit 15 Jahren das mich richtig begeistert hat.
Bin in den Jahren vorher auch die GS LC gefahren, nicht schlecht aber kein "haben will". Abgesehen vom Motor kann ich vom Fahren her auch meine R1150 behalten. Die RS hat mir auch gut gefallen, aber so begeistert wie die R hat sie mich nicht.
Gruß
Andreas
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Re: R vs GS

#38 Beitrag von R12R-Maxxer » 15. September 2017, 00:02

Larsi hat geschrieben:GS und schmale Bereifung? Bei der LC?
Die R hat 120/180, die GS hat 120/170.

Oder bist du eine alte GS mit 110/150 gefahren?
Dann solltest du auch eine alte R mit Telelever dagegen stellen.
War schon eine LC, ich dachte ehrlich gesagt, es wäre ein 160er hinten. Wie auch immer, auch 170 zu 180 kann einen Unterschied machen aber es kann natürlich auch andere Gründe haben, dass sich die GS deutlich anders anfühlt.


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Re: R vs GS

#39 Beitrag von R12R-Maxxer » 15. September 2017, 00:30

emca hat geschrieben:Jetzt muss ich achtgegeben, damit ich nicht wie du, ins Reich der Vermutungen abdrifte und mir nicht der eine oder andere deutliche Ausdruck herausrutscht.

Mit der Optik hast du meine volle Zustimmung und mit der Geschmacksache auch. Das mit der Geländetauglichkeit stimmt bei den wenigsten GS-Fahren, das entbehrt jeder Grundlage.
Die Geländetauglichkeit ist mehr eine Zugabe, wir haben ihnen da noch etwas Schönes dazu gepackt und Geschenke nimmt jeder gerne an.

Warum sich so viele für die GS entscheiden, liegt einzig und allein an der Handlichkeit, der Sitzposition und der Reisetauglichkeit und das auf allen Straßenarten.

Die R mit der GS zu vergleichen, verbietet sich schon vom gänzlich unterschiedlichen Einsatzspektrum her. Wer wie ich, etwa 10 bis 15 000 km von meinen 20 – 30 000 Jahreskilometern in den Alpen fährt, greift aus diesem Grund selten auf eine R zurück.

Was du von der Straßenlage geschrieben hast, dazu muss ich ebenfalls widersprechen. Ich ordne das bei dir der Tatsache zu, dass du eine GS nur Probe gefahren hast, sonst könntest du nicht so total daneben liegen. Und ganz wichtig, ich spreche nicht von der Rennstrecke, sondern von öffentlichen Straßen, mit ihren teilweise schlechten Belägen. Sorry für die etwas deutliche Aussprache, was du über die Stabilität der GS schreibst, ist ein Schmarrn. Kann zwar bei der 1200R nur bedingt mitsprechen, weil ich vor der GS zweimal „nur“ eine RS gefahren habe. Das waren hervorragende Motorräder (auch in den Alpen) und ich kann nichts Schlechtes über sie sagen.

Da ich aus dem Alter heraus bin, wo das Stärkemessen noch eine Rolle spielt, war nie mein Ding, aber auch nicht fremd, :lol: trotzdem sage ich, du fährst mir auf einer kurvigen und hügeligen Strecke, Bergstrecke sowie nicht, keinen Meter mit deiner R weg. Das ist jetzt wie deine, eine genauso aus der Luft gegriffene Vermutung, du kommst am Ziel schweißnass an und ich steige ganz entspannt von meiner GS.

Der letzte Satz ist nicht ernst zu nehmen, soll aber doch die Vorzüge einer GS etwas verdeutlichen.
Sag mal, hattest Du einen schlechten Tag, als Du das geschrieben hast? Warum so empfindlich? Niemand will Dir Deine GS schlecht machen. Ich habe sogar selbst geschrieben, dass sie gut fährt. Mein Punkt ist, dass die R für die Straße optimiert ist (daher wahrscheinlich auch der Name "Roadster") und die GS ein Kompromiss für Straße und Gelände ist (daher wohl auch das Kürzel "GS", nicht wahr?). Und wenn ich fast nur auf der Straße fahre, nehme ich das Bike, das für die Straße gebaut wurde, weil es dort schlichtweg besser fährt. Und natürlich gibt's es Fahrer, die mit einer GS auf der Rennstrecke fast alles in Grund und Boden fahren aber das würden sie noch etwas mehr auf einer R. Sonst hätten Superbikes wahrscheinlich alle einen breiten Lenker, lange Federwege und einen Telelever.

Wer ab und zu wirklich mal off-road unterwegs ist, fährt natürlich mit der GS besser aber ich bleibe bei meiner These, dass bei sehr vielen Fahrern die GS höchstens mal die 100 m geschotterte Zufahrt zum Berggasthof unter die Räder bekommt. Und die wenigsten dürften auch 20-30.000 km im Jahr auf verwinkelten, holprigen Alpenpässen unterwegs sein.




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Re: R vs GS

#40 Beitrag von Werner » 15. September 2017, 06:00

Na da woll mer mal nicht streiten :D

R oder GS oder gar RS ...... is doch wurscht wenn jeder mit "seinem" Moto zurecht kommt.

Ich habe die GS nach der Rockster gewählt weil die Enduro einmal sehr handlich und agil ist und weil auf diesem Moto ein entspannteres Fahren auch im Soziusbetrieb geht.
Die R, das war eine von den ersten 1200'ern habe ich schon gefahren und hatte damals im Vergleich zur Rockster kein "aha"-Gefühl. Sie war mit der Rockster auf einer Ebene. Im Vergleich zur 1150'er R allerdings einiges besser.

Ach ja ..... die liebe Reifenbreite :D ich denke mal das es fast keine große Rolle spielt weil jedes Motorrad auf die bestehende Reifenbreite "einjustiert" ist und einwandfrei funktioniert. Eine große Veränderung kann es zwischen den einzelnen Reifenmarken und Typen geben.
Beispiel: das Fahrverhalten vom Tourance Next den ich als erstes auf der GS hatte hat sich mit dem Pirelli Scorpion Trai II um einiges für mich verbessert. Mit dem Pirelli ist die GS agiler und "leichtfüßiger"

Es kommt also auf die Gummimischung und den Reifenaufbau an wie handlich/agil das Motorrad für jeden Einzelnen ist.
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Re: R vs GS

#41 Beitrag von qtreiber » 15. September 2017, 07:07

R12R-Maxxer hat geschrieben:
15. September 2017, 00:30
Wer ab und zu wirklich mal off-road unterwegs ist, fährt natürlich mit der GS besser ....

Und die wenigsten dürften auch 20-30.000 km im Jahr auf verwinkelten, holprigen Alpenpässen unterwegs sein.
a) hohe Kilometerleistungen werden mit keinem Moped offroad erreicht. Geht aus Zeitgründen und unter Berücksichtigung der dort möglichen Durchschnittsgeschwindigkeiten kaum (Dauer-/Fernreisende ggf. ausgenommen).

b) welcher Durchschnittsfahrer schafft überhaupt mehr als ~10.000 Km im Jahr mit dem Motorrad. Die oben genannten 20-30.000 Km sind realitätsfern.
Gruß
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Re: R vs GS

#42 Beitrag von schaumburger » 15. September 2017, 09:56

also ich fahre ca 20000km im jahr und das 95% Landstraße ;)
ist mir aber auch klar,dass das nicht der norm entspricht...
also jetzt mal meine meinung zum r vs gs vergleich
grundsätzlich denke ich, dass 90 % aller fahrer immer ihr eigenes moped in den himmel loben.
und dass nicht nur, weil sie ihr schätzchen so lieb haben und es auf biegen und brechen verteidigen wollen sondern man wahrscheinlich auch auf dem moped am besten fährt was man auch ständig unterm popes hat ;)
erst recht wenn zwei motorräder zumindest von der handlichkeit recht nah bei einander liegen...
ich bin gs bisher 2 mal ca 60 min probe gefahren
das hat gerreicht um sagen zu können: ja ist auch ein sehr handliches moped vorallem weil man es ihr auf den ersten blick nicht ansieht.
natürlich gefällt mir meine r besser sonst würde ich sie nicht fahren.
die gs kann aber sicherlich mehr als die r
ich schließe mich aber auch den vorredner an, dass eine r auf keinen fall auf der landstraße schlechter fährt als eine gs ist ja schließlich dafür gebaut worden...
ich habe es aber auch schon erlebt, dass ich vor mir auf einem pass eine gs hatte die mich tatsächlich
abgehängt hat :shock:
war es nun das bessere motorrad!?
nein ich denke nicht es war aber eindeutig der bessere fahrer :oops:
gibt ja schließlich immer einen der sein moped noch besser beherrscht... :wink:
also mein fazit:
bei zwei motorrädern die recht dicht beinander liegen wird immer der bessere fahrer die nase vorn haben.
auch die gs hat mir spaß gemacht die hohe sitzposition, der breite lenker war der hammer :)
und sie lässt sich trotzt gewicht super leicht fahren! kann also schon verstehen warum sie so gerne und viel gefahren wird. ist sicher auch zum reisen top
was mir bei der r für meine zwecke besser gefällt: vorallem die optik, weniger masse und das gefühl zu straße.
kann es auch voll akzeptieren wenn jemand sagt, dass er seine gs sehr schicker findet oder ihm die optik egal ist und nur das fahren im vordergrund steht. (hört man ja auch immer wieder)
Mir persönlich ist die optik neben dem fahrgefühl auch sehr wichtig daher ist die gs wie auch viele andere motorräder leider raus...

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Re: R vs GS

#43 Beitrag von gegu » 15. September 2017, 13:05

Hallo "Schaumburger",

kann ich 100 % zustimmen....eine ehrliche und zutreffende Aussage jagt die nächste... :!:

Und außerdem: v. a. die Sitzhöhe macht aus der R LC erst ein agiles Gerät.
Bei mir 82 cm, 84 cm sind für mich zu hoch, weil mir etwas die "Höhe" fehlt (beinlängenmäßig :wink: ,
und ich daher noch nie in die Versuchung gekommen bin, eine GS zu bewegen).

Servus und gute Fahrt
Gerhard
.... die Schräglage ist die Stiefschwester deines Schutzengels ...

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Re: R vs GS

#44 Beitrag von Larsi » 15. September 2017, 13:18

Ich mag dem Schaumburger auch zustimmen.

gegu hat geschrieben:
15. September 2017, 13:05
...
Und außerdem: v. a. die Sitzhöhe macht aus der R LC erst ein agiles Gerät.
Bei mir 82 cm, 84 cm sind für mich zu hoch, ...
Das hingegen verstehe ich nicht.
Inwiefern macht die (geringere) Sitzhöhe die R agil?
Gruß Lars

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Re: R vs GS

#45 Beitrag von Bursche » 15. September 2017, 17:26

Hallo Leute,

Ich hatte ja seinerzeit dieses Thema eröffnet.
Toll erstmal das Ihr weitestgehend beim Thema geblieben seid.
Beim lesen fast aller beiträge dachte ich das dieses Thema was für die MOTORRAD oder PS wäre.
Auch 1000 PS at könnte da was draus machen.

Um es nochmal klar zu machen
Ich meinte ausdrücklich die LC modelle.
Nicht die Luftgekühlten.

Zum Telelever.
Ich war immer ein Fan davon.
Nun aber, da ich drei Motorräder habe , habe ich den Vergleich zwischen beidem.
Die HP2 Sport hat den Telelever.
Bedingt durch den konstanten Nachlauf lenkt sie nicht so willig ein wie den R1200R LC mit der Telegabel.
Diese wird in der Bremszone vor der Kurve und durch die Lasvielfache in der Kurve etwas komprimiert.
Das führt zur veränderung des Nachlauffs mit dem Ergebnis das die R1200 R LC deutlich williger einlenkt
und ehr dei enge Linie wählt.
Der telelever bleibt diesbezügllich stoisch konstant und benachteiligt das einlenken.

Bevor ich die R 1200 R LC gekauft habe, hatte ich eine R NineT probegefahren.
Ich hatte dann die Bestellung zugunsten der R1200R Lc verändern lassen. BMW war so freundlich.
Heute muss ich sagen:
Man sollte öfters mal ein neues Motorrad fahren/kaufen.
Wer die LC modelle noch nicht gefahren ist, sollte es auch nicht tun wenn es die Haushaltskasse nicht zuläst.
Der LC Boxer ist kein Vergleich zu den Luftgekühlten in Sachen Leistungsentfaltung, Fahrbarkeit, Drehmoment Drehfreude Leistung und geschmeidigkeit.
Diese Motore trennen Welten. Probieren geht übers labern.

Ich hatte von der R1100RS an alle Boxer gefahren und habe den Vergleich.
Trotz allem gebe ich die HP2 Sport nicht her. Das Fahrwerk ist ein Macht. Da kommt auch das Dynamic ESA nicht mit.
Der totor der LC Baureihe ist der bis dao beste Motor der Boxerbaureihe......in allen belangen. Gefühlte 150 PS

Aber nun habe ich das Thema völlig verlassen.... sorry

R1200R LC vs R1200R GS LC war das Thema.
Was meint ihr ?

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Re: R vs GS

#46 Beitrag von schaumburger » 15. September 2017, 18:53

Der motor der LC Baureihe ist der bis dao beste Motor der Boxerbaureihe......in allen belangen. Gefühlte 150 PS

da kann ich dir nur zustimmen und ich gehe sogar noch weiter es ist das mit abstand beste motorrad was ich je gefahren bin. waren bis jetzt ca 15 motorräder (inklusive probefahrten)
die 125ps und vorallem die 125 Nm haben es bei der r1200r lc echt in sich.
der bums von unten raus macht einfach nur spaß :D also perfekt für die landstraße
gefühlt wesentlich mehr power als auf dem papier.
zumindest im vergleich mit anderen motorrädern die deutlich mehr ps haben aber sich langsamer anfühlen..
da habe ich es doch lieber anders rum ;)
aber nun zurück zum thema und zur frage warum so viele sich für die gs entscheiden.
auch hier kann ich deine erfahrung bei bmw bestätigen.
ich habe mich auch schon ausgiebig mit dem freundlichem bmw händler über das thema unterhalten.
seine meinung:
viele fahren tatsächlich nur die gs lc probe und schlagen zu ohne je die r1200r lc gefahren zu sein.
weitere wichtige kaufargumente: einige wollen auch längere touren machen und sehen hier dann die gs im vorteil.
und viele lassen sich dann davon beeindrucken das die gs mehr kann. landstraße, längere autobahnstrecken, reisekomfort, schotter gelände, alpensieger etc...
man hat also das gefühl mehr für sein geld zu bekommen auch wenn einige sie dann doch nur überwiegend für die landstraße brauchen.
und tatsächlich lassen sich wohl auch einige von der aussage beeindrucken: so viele menschen können nicht irren.
das meistverkaufteste motorrad muss ja gut sein.
und ja die gs ist ein sehr gutes motorrad vorallem für die, die sie dann auch für die oben genannten einsatzgebiete nutzen.
ach ja dann ist ja auch das mitnehmen eines sozius noch ein wichtiges argument soll ja bei der gs deutlich besser sein !? kann ich aber nix zu sagen da keine erfahrung damit...
meiner meinung nach sind aber alle die hauptsächlich landstraße fahren und die gs auch nicht so ansehnlich finden wie ich mit der r1200r lc deutlich besser beraten.
denn der roadster ist genauch hier für gemacht, ist extrem handlich, leichter als die gs
(dadurch auch die bessere beschleunigung ;) )
egal ob gemütliches oder sportliches fahren perfekt für die landstraße
und sieht auch noch in meinen augen viel besser aus.
also wie schon von anderen hier erwähnt kann ich auch nur zustimmen wer vor einer kaufentscheidung steht nicht so viel auf das hören was andere sagen oder schreiben sondern so viel wie möglich selber probefahren...

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Re: R vs GS

#47 Beitrag von Werner » 15. September 2017, 20:11

gegu hat geschrieben:
15. September 2017, 13:05
..........
Bei mir 82 cm, 84 cm sind für mich zu hoch, weil mir etwas die "Höhe" fehlt (beinlängenmäßig :wink: ,
und ich daher noch nie in die Versuchung gekommen bin, eine GS zu bewegen).

Servus und gute Fahrt
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Also ich hab ja eine GS mit normalhoher Sitzbank und das bei einer Schrittlänge von 80cm
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Re: R vs GS

#48 Beitrag von emca » 15. September 2017, 21:24

Es geht doch gar nicht darum, ob die R oder GS besser ist. Beide Typen haben moderne Boxermotoren und ein ebensolches Fahrwerk. Wer jetzt was bevorzugt ist neigungsabhängig. Für mich hat die GS das größere Einsatzspektrum und deshalb wird sie wohl häufiger verkauft, trotz der Optik. Und die kleinen Nuancen in denen sich die beiden unterscheiden sind für die Mehrheit offensichtlich total nebensächlich. Für mich ist die GS die universelle Reisemaschine, die sich auf jeder Straße gemütlich oder sportlich bewegen lässt, ohne dass sich da etwas entkoppelt und dass sie auch auf unbefestigten Straßen eine gute Figur macht, ist meist unwichtig, aber trotzdem gut. Die R ist gut, die GS auch.

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Re: R vs GS

#49 Beitrag von schaumburger » 15. September 2017, 22:17

da ich mich jetzt direkt angesprochen fühle regiere ich jetzt mal hier drauf
mit der besseren beschleunigung war jetzt nicht ganz so ernst gemeint daher auch der wink :wink:
und du hast völlig recht beides sind sehr gute motorräder :)
wo sich beide aber deutlich unterscheiden ist ja nun wirklich die optik und das einsatzgebiet.
und hier ist der knacktus backtus
ich hatte mich ende letzten jahres dafür entschieden ein neues moped muss her.
da ich auf jedenfall als vielfahrer auf kardarn umsteigen wollte, bin ich dann auch ziemlich schnell bei der gs gelandet. testberichte händlerempfehlung etc. hatte hier die r noch gar nicht auf dem schirm.
die gs war jetzt aber optisch so gar nicht mein fall.
als ich dann aber die r entdeckte und ich nach einer probefahrt merkte wie gut die sich fahren ließ und mich auch optisch sofort ansprach war es für meine zwecke das bessere motorrad bzw die bessere wahl.

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Re: R vs GS

#50 Beitrag von gegu » 17. September 2017, 12:35

Zu # 44
Hallo Larsi,

war vlt. nicht ganz eindeutig von mir formuliert.
Je höher, desto agiler, meinte ich.

Und zu # 47 Werner
Meine Sitzhöhe ist 82 cm, Schrittlänge ca. 77 cm

Alles klar?
Gerhard
.... die Schräglage ist die Stiefschwester deines Schutzengels ...

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