Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

Alles, was mit der Technik der WASSERgekühlten R1200xx zu tun hat
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Mangfalltaler
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Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#1 Beitrag von Mangfalltaler » 11. Juni 2017, 16:25

Hallo,

meine Idee ist, die Maschine mit einem kleinen Scherenhubtisch vorne am Motor anzuheben, allerdings laufen dort ja beide Krümmer entlang. Wenn ich ein entsprechendes Brett zur Gewichtsverteilung noch dazwischen lege, müsste sich die Maschine hoffentlich ohne Beschädigung der Krümmer anheben lassen.

Hat das mal einer gemacht oder was sind bessere Alternativen? Möchte mir eigentlich keinen speziellen Vorderradheber zulegen.

Grüße Ralf

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Larsi
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#2 Beitrag von Larsi » 11. Juni 2017, 16:38

Geht.

Ggf reicht auch eine Getränkekiste
Gruß Lars

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ChristianS
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#3 Beitrag von ChristianS » 11. Juni 2017, 16:40

Ich stell meine K25 auf den Hauptständer, stelle einen alten Scherenwagenheber aus vergangenen Zeiten unter den Motor, lege ein Brett zur Gewichtsverteilung drauf und dreh ihn hoch bis sich das Vorderrad gehoben hat. Bleibt sogar stehen.
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Mangfalltaler
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#4 Beitrag von Mangfalltaler » 11. Juni 2017, 18:40

Danke euch für die Bestätigung.

Grüße Ralf

Pumpe
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#5 Beitrag von Pumpe » 11. Juni 2017, 21:05

Hallo Zusammen

@Christian: Steht die Maschine dann wirklich stabil?

Gruss

Gollum
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#6 Beitrag von Gollum » 11. Juni 2017, 21:42

ChristianS hat geschrieben:
11. Juni 2017, 16:40
Ich stell meine K25 auf den Hauptständer, stelle einen alten Scherenwagenheber aus vergangenen Zeiten unter den Motor, lege ein Brett zur Gewichtsverteilung drauf und dreh ihn hoch bis sich das Vorderrad gehoben hat. Bleibt sogar stehen.
Ist zwar ne Lösung Christian, aber die Berufsgenossenschaft dürfte so was auch nicht sehen! :shock: :shock: :shock:
:wink:

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ChristianS
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#7 Beitrag von ChristianS » 11. Juni 2017, 22:28

Pumpe hat geschrieben:
11. Juni 2017, 21:05
Hallo Zusammen

@Christian: Steht die Maschine dann wirklich stabil?

Gruss
Keine Ahnung. Ich bin noch nicht dran gestoßen. Hab nur leicht gewackelt. Sie ist nicht umgefallen. Und Wind geht in der Garage auch nicht. Die längste Zeit, die sie so da stand, waren 23 Stunden. Alles gut. Das nächste Mal werd ich aber vorher die Rangierhilfe entfernen...
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#8 Beitrag von Werner » 12. Juni 2017, 06:05

ChristianS hat geschrieben:
11. Juni 2017, 22:28
......... Das nächste Mal werd ich aber vorher die Rangierhilfe entfernen...
Warum???? So wie du es gemacht hast ist es besser weil das Vorderrad leichter rausgeht. Wenn kein Erdbeben kommt steht die Dicke doch gut :wink:
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#9 Beitrag von Elvis1967 » 12. Juni 2017, 06:24

Ich mach das mit einem Rangierwagenheber. Wenn das Vorderrad ausgebaut ist, lass ich die Gabelholme auf eine umgedrehte leere Bierkiste ab.
Gruß Frank
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#10 Beitrag von joerg58kr » 12. Juni 2017, 07:06

Einfach mittels Oese und Spanngurten nach hinten, unten abspannen, wie auch in der offiziellen Rep.-Anleitung beschrieben. Funktioniert auch mit ausgebautem Hinterrad.
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Mangfalltaler
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#11 Beitrag von Mangfalltaler » 12. Juni 2017, 07:36

joerg58kr hat geschrieben:
12. Juni 2017, 07:06
Einfach mittels Oese und Spanngurten nach hinten, unten abspannen, wie auch in der offiziellen Rep.-Anleitung beschrieben. Funktioniert auch mit ausgebautem Hinterrad.
Ahh, das ist sehr gut!

Danke,
Ralf

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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#12 Beitrag von Steinhuder » 12. Juni 2017, 07:59

Alles ganz locker machbar:

http://fs5.directupload.net/images/170612/dym8r7s5.jpg

Habe hinten einfach eine Radschraube wieder reingedreht, Stütze drunter und vorn soweit mit dem Rangierwagenheben angehoben, bis sie stabil steht.
Und das tut sie dann auch!

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ChristianS
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#13 Beitrag von ChristianS » 12. Juni 2017, 08:33

Man soll noch die Bremssättel hochbinden, damit keine Spannung auf den Bremsleitungen ist. Vielleicht auch nur Psychologie.
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#14 Beitrag von ChristianS » 12. Juni 2017, 08:46

joerg58kr hat geschrieben:
12. Juni 2017, 07:06
Einfach mittels Oese und Spanngurten nach hinten, unten abspannen, wie auch in der offiziellen Rep.-Anleitung beschrieben. Funktioniert auch mit ausgebautem Hinterrad.
Einfach, aber genial. :D
Nur wer hat schon Ösen im Boden...
Zuletzt geändert von ChristianS am 12. Juni 2017, 08:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#15 Beitrag von Steinhuder » 12. Juni 2017, 08:48

ChristianS hat geschrieben:
12. Juni 2017, 08:33
Man soll noch die Bremssättel hochbinden, damit keine Spannung auf den Bremsleitungen ist. Vielleicht auch nur Psychologie.
Stimmt, da bin ich stets etwas "schlampig". :wink:

Aber ich halte das in der Tat für eine nur in der Theorie optimale Lösung.
Das Gewicht, welches da an den Stahlflexschläuchen hängt, ist marginal.

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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#16 Beitrag von Keylord » 12. Juni 2017, 09:25

Ich sichere zusätzlich immer noch den Hauptständer, mit einem Spanngurt, am Interferenzrohr.
Manchmal genügt ein kleiner Stups von hinten, und das ganze klappt nach vorne weg.
Gruß Herbert

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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#17 Beitrag von Laufzwerg » 12. Juni 2017, 09:35

ChristianS hat geschrieben:
12. Juni 2017, 08:33
Man soll noch die Bremssättel hochbinden, damit keine Spannung auf den Bremsleitungen ist. Vielleicht auch nur Psychologie.
Ich schraube die Bremssättel nach dem Radausbau immer mit einer Schraube handfest, dann hängen sie nicht so herum
Viele Grüße,
Martin


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http://images.spritmonitor.de/837504_5.png

Pumpe
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#18 Beitrag von Pumpe » 12. Juni 2017, 11:40

Hallo zusammen

Bei mir steht die Mühle halt normalerweise für einen Tag im Hauszugang. Da kommen dann halt schon mal Kinder dran vorbei. Von daher muss sich jemand auf den Rücksitz setzen während ich mit Beton - Terrassensteinen und einem Holzbrett unterbaue. Die Bremssättel binde ich auch immer hoch, nachdem ich ein Stück Wellpappe zwischen die Bremsbacken geschoben habe.

Gruss

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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#19 Beitrag von emca » 12. Juni 2017, 12:05

ChristianS hat geschrieben:
12. Juni 2017, 08:46
Einfach, aber genial. :D
Nur wer hat schon Ösen im Boden...
Ich, eine reicht. Das Loch bohren und den Spreitzdübel mit Öse einsetzen, dauert ungefähr genauso lang, wie das ganze Gelumpe (Hydraulikheber, Stütze usw.) vorzubereiten, sicherer ist es auch und zu einem unschlagbaren Preis. :wink:

Habe auch eine in der Decke, wenn die andere Richtung gefragt ist. :lol:

Hatte vorher auch mit diesen wakeligen Konstruktionen gearbeit.

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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#20 Beitrag von helmi123 » 12. Juni 2017, 12:16

ja Gruss, wen Kinder mit deinem Mobette spielen können hilft Wellpappe nischt da gehöhrt ein Holzkeil dazwischen :D
:lol:

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Steinhuder
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#21 Beitrag von Steinhuder » 12. Juni 2017, 12:46

emca hat geschrieben:
12. Juni 2017, 12:05
Ich, eine reicht. Das Loch bohren und den Spreitzdübel mit Öse einsetzen, dauert ungefähr genauso lang, wie das ganze Gelumpe (Hydraulikheber, Stütze usw.) vorzubereiten, sicherer ist es auch und zu einem unschlagbaren Preis. :wink:

Habe auch eine in der Decke, wenn die andere Richtung gefragt ist. :lol:

Hatte vorher auch mit diesen wakeligen Konstruktionen gearbeit.
Und wie sicherst Du das Ganze gegen das Kippen nach hinten? :wink:

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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#22 Beitrag von ChristianS » 12. Juni 2017, 13:45

Ich vermute, das erledigt die eindeutige Gewichtsverteilung (=kopflastig).

Selbst wenn die Bremsscheibe den Boden berührt, würde sie alleine wieder nach vorne kippen, da sie die 90° nicht übersteigt. Von deinem Foto lässt sich das schön ableiten.

Ausprobieren möcht ichs trotzdem nicht. :lol:
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#23 Beitrag von Steinhuder » 12. Juni 2017, 16:16

ChristianS hat geschrieben:
12. Juni 2017, 13:45
Ich vermute, das erledigt die eindeutige Gewichtsverteilung (=kopflastig).

Selbst wenn die Bremsscheibe den Boden berührt, würde sie alleine wieder nach vorne kippen, da sie die 90° nicht übersteigt. Von deinem Foto lässt sich das schön ableiten.

Ausprobieren möcht ichs trotzdem nicht. :lol:
Nein, funktioniert nicht, sie bleibt auf der Bremsscheibe.
Daher habe ich meine "Lösung" so gewählt.

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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#24 Beitrag von ChristianS » 13. Juni 2017, 10:09

Ach so. :oops:
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Re: Anheben des Motorrads zwecks Vorderradausbaus

#25 Beitrag von Friesland » 13. Juni 2017, 10:41

Also,
die Idee mit dem Spanngurt am Heck finde ich gut. Bohr mir gleich noch ein Loch am Garagenende in den Boden.
Dann Scherenheber unter das HAG und ich kann beide Räder ausbauen. Die Berufsgenossen kommen nicht in meine Garage, die parken nur davor.
Gruß vom Nordseedeich wünscht Holger "Woanders is' auch ******"
die schönen Sternchen stehen für das Wort, welches ich als Kind nicht aussprechen durfte

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