Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

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frankenralf
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Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#1 Beitrag von frankenralf » 2. August 2016, 08:08

Hallo zusammen,

ich muss schon wieder mal eine Negativmeldung loslassen. Bei km Stand 46.500 haben sich bei meinem Moped die Lager am Vorderrad verabschiedet. :x

Wir hatten am vergangenen Wochenende von Freitag bis Montag einen Kurztrip an den Dachstein geplant. Leider kamen wir nur rund 300 km weit. :? :shock:
Der Schaden war durch leichte Schläge am Lenker trotz gutem Straßenbelag und ab und an durch leichte Geräusche aufgefallen.

Daher unterwegs kurz mal nach der nächsten BMW Werkstatt gegoogelt und Motorradheus Zierer in Tiefenbach bei Landshut angesteuert. Auf den rund 30 km bis zur Werkstatt habe ich dann wieder gar nichts gemerkt und dachte schon es wäre falscher Alarm. :oops:
War auch der erste Eindruck des Meisters beim :D . Er hat es eher auf den Zustand des Reifens zurückgeführt. Der ist schon recht weit runter. Nach Anheben des Vorderrads aber dann :" keinen Meter weiter !!!". Knirsch und Knack war deutlich zu vernehmen und die Motorradreise damit beendet.

Dank ADAC ging es dann nach rund 2 Stunden mit dem Auto weiter. Ersatzteile wurden noch am Freitag bestellt und Montag früh eingebaut. Wir konnten das Moped dann gestern auf der Rückfahrt wieder mitnehmen. Die Lager habe ich mir geben lassen und werde mich damit auch wieder an BMW wenden. Zuletzt waren die Lenkkopflager defekt; jetzt die Radlager. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn sich ein Lager gefressen hätte. Aus meiner Sicht versuchte schwere Körperverletzung :evil: :evil:

Bilder der Lager werde ich nachreichen. Einer der Käfige war schon zerrissen. Das zweite Lager hatte Rost ohne Ende. Und....ich habe Saisonkennzeichen und fahre im Winter bei Salz und Schnee keinen Meter. Ich verwende auch keinen Hochdruckreiniger.
Auch hier wurde von BMW wieder auf Kosten der Kundschaft gespart und mögliche Schäden an Leib und Leben der Fahrer bewußt riskiert. Ich habe Verständnis dafür wenn solche Lager nach 150.000 - 200.000 km ersetzt werden müssen. Nicht mal 50.000km ist ein Armutszeugnis.
Lob an die Werkstatt. Dort wird einem wirklich geholfen. :wink:
Rechnung mit in Summe knapp 175,00 € war auch im Rahmen. :wink:

Schöne Grüße

Ralf
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Klaus-W.

Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#2 Beitrag von Klaus-W. » 2. August 2016, 09:52

Hier über diese Dinge zu diskutieren, ist für mich wenig sinnvoll - Du hast ,wie man aus vielen Beiträgen ersehen kann , eine Meinung ,die mir immer unverständlich bleibt !

Allerdings Dein HIER öffentlicher Satz : "..........Aus meiner Sicht versuchte schwere Körperverletzung :!: :!: " bei einer eventuellen ganz NORMALEN Radlager Reparatur , wo durch diese auch immer entstanden ist / egal bei welchem km Stand , da mag sich jeder seinen Teil denken !

Gruß
Klaus

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Dieter Siever
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#3 Beitrag von Dieter Siever » 2. August 2016, 11:16

Irgendwie hast du aber auch immer Pech.

Das der Hersteller bewust schlechte Lager verbaut glaube ich nicht. Solche Teile sind Massenware die zugekauft werden. Wenn sich ein Lager nach der Laufleistung verabschiedet muss das auch nicht am Lager sondern kann auch an der Montage des Lagers liegen. Da man hier sonst noch nichts von den Lagern gelesen hat ist das auch keine generelles Qualitätsproblem sondern ein bedauerlicher Einzelfall. Ich kenne einige Produktionsfirmen wo solche Massenartikel über den Preis bezogen werden. Eine Einganskontrolle findet meist nur Stichprobenartig statt. Da kann schon mal ein Mistding durchrutschen. Glaub mir, wenn BMW bei der Eingangskontrolle von Teilen Qualitätsmängel findet, machen die mächtig Druck bei Zulieferer und schicken die gesamte Ladung zurück.

Bin mal gespannt was BMW zu der Sache sagt.

Dieter
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frankenralf
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#4 Beitrag von frankenralf » 2. August 2016, 11:59

Dieter Siever hat geschrieben:Irgendwie hast du aber auch immer Pech.
Bin mal gespannt was BMW zu der Sache sagt.

Dieter
Hallo Dieter,

leider glaube ich das schon jetzt zu wissen: "bla bla...normaler Verschleiß...bla bla"
Ich für meinen Teil bin jedenfalls sauer. :x :x Es war jetzt schon der Dämpfer hinten, die Radlager und jetzt die Vorderradlager. Was kommt als nächstes?
Esa Vorne? Endantrieb?

Da ich das Moped direkt von BMW gekauft habe (Stand 7.000km) vermute ich inzwischen daß man einen Prüfträger noch zu Geld machen wollte.
Ich kenne das von der Autoerprobung. Da werden solche Fahrzeuge verschrottet und nicht mehr in den Handel gebracht. Eben wegen der hohen Ausfallrisiken.

Ralf
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#5 Beitrag von frankenralf » 3. August 2016, 07:10

Klaus-W. hat geschrieben:.... Du hast ,wie man aus vielen Beiträgen ersehen kann , eine Meinung ,die mir immer unverständlich bleibt !
leider ist das keine Meinung sondern Tatsache. Wenn mein Motorrad keine Schäden aufzuweisen hätte, hätte ich auch diese "Meinung" nicht. Mir ist unverständlich warum das unverständlich sein soll. :lol:
Wir können uns in dem Forum aber auch gerne beweihräuchern und ausschließlich berichten wie toll und zuverlässig BMW Motorräder sind.... :cry: :cry:

Würde mich wirklich wundern wenn ich ein Einzelfall sein sollte. Und das nun schon mit dem zweiten Motorrad. An der LT hatte ich auch 3x Lagerschaden hinten.
Das sind Tatsachen und keine Meinung und kann mit Rechnungen belegt werden :!:

Ralf
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#6 Beitrag von 3rad » 3. August 2016, 14:24

servus

ich habe jetzt auf 180.000 3 Satz vorderradleger gebraucht

normal ist das wirklich nicht
mfg Peter

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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#7 Beitrag von Jürgen VAI » 3. August 2016, 17:19

Von unnormalem Radlagerverschleiss hab ich auch schon bei den 12er und 13er gehört.
Gruß aus Vaihingen an der Enz, der schwäbischen Toskana.
Jürgen

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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#8 Beitrag von 3rad » 3. August 2016, 17:20

Jürgen VAI hat geschrieben:Von unnormalem Radlagerverschleiss hab ich auch schon bei den 12er und 13er gehört.
na also ganz normal bei BMW

alles STAND DER TECHNIK :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
mfg Peter

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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#9 Beitrag von manfred180161 » 3. August 2016, 17:22

Ist das dann aber wirklich "schwere versuchte Körperverletzung"?
Gruß
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frankenralf
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#10 Beitrag von frankenralf » 3. August 2016, 18:52

manfred180161 hat geschrieben:Ist das dann aber wirklich "schwere versuchte Körperverletzung"?
Ich sehe es jedenfalls so. Wenn ein derart billiges sch....lager sich in voller Fahrt plötzlich frißt kommt es unweigerlich zum Sturz.
Sollte meiner Meinung nach als D-Teil definiert sein. Ich mag gar nicht dran denken wenn uns das voll beladen wirklich so ergangen wäre.
Kurve, Laster kommt entgegen......

http://www.ac82.de/k1600/lager1.jpg
http://www.ac82.de/k1600/lager2.jpg
http://www.ac82.de/k1600/lager3.jpg
http://www.ac82.de/k1600/lager4.jpg
http://www.ac82.de/k1600/lager5.jpg

Nochmal, in der letzten halben Stunde vor der Werkstatt war weder was zu spüren noch was zu hören.

Habe drei Kreuze geschlagen als ich die Lager gesehen habe.

Ralf
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#11 Beitrag von CDDIETER » 3. August 2016, 22:45

Hallo,
Auch ein Radlager aus "D" wird sich, wenn Wasser und Schmutz eindringen kann, kurzfristig zerlegen. Der Schutz nach aussen wird wohl durch einen Simmerring gewährleistet. Durch Hochdruck Reinigung kann der Simmering beschädigt werden und Wasser läuft ein. Außerdem würde ich mal prüfen, welche Sorte Feder in dem "alten" Simmering verbaut ist. Wenn diese Feder nicht rostfrei ist, ist ein Defekt vorprogrammiert. Dann besteht m.E. eine Möglichkeit einer berechtigten Reklamation. Habe solche Erfahrung von der Antriebswelle meines Boots
Manchmal sind es nur "Kleinigkeiten", die die sonst gute Qualität extrem beeinflussen...LEIDER :roll:
Gruß aus den "Holländischen Bergen"

CdDieter

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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#12 Beitrag von Chucky1978 » 4. August 2016, 02:27

Habe zwar eine K1200S, aber sind ja die selben Lager

BMW hat wohl die Dichtringe gewechselt, aber auch die Radlager sind wohl keine 25x47x12 RS2 mehr, sondern offene, wenn man realoem glauben schenken darf.
Da ich aber Normteile nicht bei BMW kaufe, kann ich das nicht beurteilen.

Meine Habe ich jetzt bei 56000 mal geöffnet, da ich beim Reifenwechsel schon merkte das ein Lager sich nicht mehr so leicht drehen lies wie beim Wechsel zuvor, und siehe da...
Kappe ab, und das eine Lager noch bis oben hin voll mit Fett, das andere nahezu trocken..nur noch ein kleiner Ölfilm bestenfalls.

Vielleicht sollte man gerade bei den Radlagern, die ja recht leicht zugänglich sind, einfach zusätzlich zur Achse beim Radwechsel dem Lager selbst auch einen hauch Fett
spendieren?

Gerade HD-Wäschen sind ja Gift.. Mache selbst oft HD-Wäschen, aber die Ausblaspisole ist selbst bei den Wasserdichtem AMP-Steckern danach Pflicht (auch bei gehörigem Abstand, HD Strahler ist nur zum abseifen und für den Fliegendreck am Scheinwerfer) , und das eine Lager war wohl nicht
trocken bei mir, weil ich es immer herzlichst gut mit der Achsfettung auf der Seite meinte (Fett drückte sich auf der Seite immer raus beim einlegen der Achse), aber ich sage halt immer, wo Fett ist, kann kein Wasser hin. Hätte ich es mal lieber auch auf der anderen Seite rausquellen lassen, aber dann hätte ich es vermutlich so stark übertrieben, das die Wellendichtringe rausgesprungen wären..man kann halt nicht alles haben ;-)

P.S.: Das Lager ist nicht aus DE.. steht doch drauf Poland :lol:
Ein goldener Sattel macht einen Esel noch nicht zum Pferd

Gruß Ingo

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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#13 Beitrag von uelbich » 4. August 2016, 22:41

CDDIETER hat geschrieben:Hallo,
Auch ein Radlager aus "D" wird sich,
Die Bezeichnung D-Teil steht nicht für Teil aus Germania :roll:
Erklärbär an
Unter „D-Teil“ versteht man…

... ein Dokumentationspflichtiges Teil ...

…die Nachweisführung/Beweislastumkehr durch Protokolle, Berichte und Prüfaufzeichnung – wichtig im Falle der Produkthaftung
Erklärbär aus


Woher ein Radlager kommt ist "sch..egal" es muss halten.

:arrow: viertes Radlager hinten, zweites Vorne an der LT
Gruß Reiner
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Mitglied im 300.000er Club
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Manfred G.
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#14 Beitrag von Manfred G. » 11. August 2016, 09:01

Off Topics
Fliegendreck geht leicht von den Scheinwerfern und der Windschutzscheibe ab, wenn man von der Haushaltspapierrolle einige Streifen auf die verschmutzten Teile legt und mit Sprühflasche mit Wasser und einigen Tropfen Geschirrspüler drin gut benetzt, daß das Papier anklebt. Evtl. nach einiger Zeit nochmal einsprühen.
Nach 5 Minuten lassen sich die Verunreinigungen mit dem angeklebten, feuchten Papier einfach abwischen.
So viele Straßen, so wenig Zeit!

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Jürgen VAI
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#15 Beitrag von Jürgen VAI » 11. August 2016, 09:34

Manfred G. hat geschrieben:Off Topics
Fliegendreck geht leicht von den Scheinwerfern und der Windschutzscheibe ab, wenn man von der Haushaltspapierrolle einige Streifen auf die verschmutzten Teile legt und mit Sprühflasche mit Wasser und einigen Tropfen Geschirrspüler drin gut benetzt, daß das Papier anklebt. Evtl. nach einiger Zeit nochmal einsprühen.
Nach 5 Minuten lassen sich die Verunreinigungen mit dem angeklebten, feuchten Papier einfach abwischen.
Jetzt suche ich die Verbindung zum Radlager :roll: :lol:
Gruß aus Vaihingen an der Enz, der schwäbischen Toskana.
Jürgen

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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#16 Beitrag von manfred180161 » 11. August 2016, 09:54

Na ist doch logo:
Weniger Fliegen an der Front -weniger Gewicht - weniger Belastung auf dem Radlager.
Kommt's? :-)
Gruß
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#17 Beitrag von ChristianS » 11. August 2016, 11:43

Oder andersrum: mit einem defekten Radlager spart man sich das Fliegenabmachpapier und schont gleichzeitig die Umwelt :idea: :lol:
Nein ich bin kein Klugscheißer,
ich weiß es wirkkich besser!

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LuK
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#18 Beitrag von LuK » 11. August 2016, 11:48

Gemäß der Bilder ist es ja nicht primär das Lager, was versagt hat! Ich sehe eher das Problem der Abdichtung! Auch das polnische Lager würde vermutlich seinen Dienst noch verrichten, wenn nicht Feuchtigkeit und Schmutz eingedrungen wäre! Die Folge Fett raus, Dreck rein verträgt auch ein FAG- oder INA-Lager nicht lange! Man sollte beim Radausbau also immer einen Blick auf die Dichtringe werfen und wie es dahinter aussieht! Ich fasse das ausgebaute Rad mit den Zeigefingern im Innenring der Lager und lasse es kurz abrollen. Da merkt man sofort, ob es noch geschmeidig im Fett läuft oder sich hart und hakelig anfühlt...
Es grüßt Lutz aus dem Vogtland!
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#19 Beitrag von frankenralf » 11. August 2016, 18:27

Hallo zusammen,

Antwort von BMW Motorrad ist da. Das ging flott, aber Wortlaut und Entscheidung nicht anders als erwartet. :twisted:
"...nicht mehr in der Gewährleistung...bla,bla,...Kulanz ausgeschlossen wegen (biblischem) Alter und (enormer) Laufleistung....bla, bla,...Grundsätzlich ausgeschlossen sind Bauteile mit erhöhtem Verschleiß, wie Lager und Bremsbeläge"

Für mich ein Witz Lager und Bremsbeläge auf eine Stufe zu stellen. Wegen abgefahrener Bremsbeläge hat sich wohl noch keiner geschmissen.. :oops:

Es schert BMW offensichtlich nur einen großen Haufen was in letzte Zeit so gebaut wird. Verkaufszahlen sind anscheinend so, daß keine Aktivitäten in Richtung Kundenzufriedenheit als notwendig erachtet werden.

Ich fahre meine Mühle noch ein paar Jahre. Performance ist o.k. und macht Spaß, wenn sie nicht grade in die Werkstatt muß.
Aber wenn die 100.000 voll sind wird das neue Moped kein blauweißes Emblem mehr haben. Das steht für mich fest.
Wobei, ob ich wohl je damit 100.000 km erreiche :?: ...

Schöne Grüße

Ralf
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#20 Beitrag von Gottfried » 11. August 2016, 19:12

frankenralf hat geschrieben:Ich fahre meine Mühle noch ein paar Jahre. Performance ist o.k. und macht Spaß, wenn sie nicht grade in die Werkstatt muß.
Aber wenn die 100.000 voll sind wird das neue Moped kein blauweißes Emblem mehr haben. Das steht für mich fest.
Wobei, ob ich wohl je damit 100.000 km erreiche :?: ...
Schmeiß die Mühle im Herbst auf den Markt und besorg Dir endlich die Goldwing.
Warum willst Du Dich noch länger damit rumärgern bzw. Dein Leben diesem Risiko einer "versuchten schweren Körperverletzung" aussetzen? :cry:
Gruß und gute Fahrt!

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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#21 Beitrag von Dieter Siever » 11. August 2016, 23:26

frankenralf hat geschrieben:Wobei, ob ich wohl je damit 100.000 km erreiche :?: ...
Warum nicht? Meine 99er hat weit über 200.000 km runter mit den ersten Lagern.

Mag aber sein, das die ersten bessere Lager haben.

Dieter
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#22 Beitrag von frankenralf » 12. August 2016, 07:01

Gottfried hat geschrieben:Schmeiß die Mühle im Herbst auf den Markt und besorg Dir endlich die Goldwing.
Lieber Gottfried,
leider habe ich keinen Goldesel irgendwo rumstehen und kann jetzt auch noch den entstandenen Wertverlust auffangen. Es gibt auch noch Leute die ein wenig auf die Kohle schauen müssen.
Ja, es war ein Fehler wieder eine BMW zu kaufen. Das kann ich jetzt leider nicht rückgängig machen. Ich hoffe nur an der Kurbelwelle sind bessere Lager verbaut. Nach BMW Meinung sind das dann wohl auch Verschleißteile und können ab und an schon mal kaputt gehen...

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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#23 Beitrag von teileklaus » 12. August 2016, 07:46

hallo das ist sicher ärgerlich mit dem Radlager, ich sehe den Grund des Rostes auch eher im Fettmangel oder durch Hochdruckreiniger.
Wenn ich sehe wie die Freundlichen die Maschinen immer Hochdruckreinigern nach oder vor der Inspektion, nein danke.
Gut wenn du sagst dass du nicht so reinigst, kann es doch schon früher beim Händler reingekommen sein das Wasser ins Lager.
Dichtring schlecht wäre auch plausibel.
Gerade sorgfältiges Kontrollieren der Radlager beim Reifenlager und Fett sowohl unter den Dichtring der Distanzhülsen (bei der 1200 er vorne) als auch der Steckachse hilft soche Schäden zu vermeiden.
Auch wuchte ich auf der Achswelle statisch aus, da merkt man auch, ob die lLager hart laufen und dreht mal mit dem Finger innen den Lagerring.
Wenn 3 mal auf 120 000 km das RL defekt geht würde ich auf eine brutale Einbaumethode oder auf falsch Distanzierung des innenen Abstandsrohres tippen. Vl sich da die Passungen auch ausgenudelt vom Reinklopfen über Eck wenn grad klemmt und der nächste Schaden schon gesetzt?
An Blockieren des Rades glaube ich mal garnicht, das fällt durch Spiel auf am Rad, und vorsichtig 100 km heimfahren würde ich trotzdem na ja 300 ? eher auch nicht, wenn es nicht gerade im Urlaub weit weg ist.
Beim Kurbelwellenlager ist das eben Konstruktionsgegeben und gut oder schlecht gelöst ggf. von der Einbauqualität abhängig.
Herrichten und weiterfahren. Wenn alles wieder gut ist bist du vl wieder damit zufrieden.

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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#24 Beitrag von Chucky1978 » 12. August 2016, 09:25

teileklaus hat geschrieben: Gerade sorgfältiges Kontrollieren der Radlager beim Reifenlager und Fett sowohl unter den Dichtring der Distanzhülsen (bei der 1200 er vorne) als auch der Steckachse hilft soche Schäden zu vermeiden.
Meine Worte...

Fahrwerksschäden haben nun mal in den letzten Jahren eine Hochkonjunktur und das Herstellerübergreifend. Und die Lager sind sicher nicht schlechter geworden, egal ob Poland, SKF, INA, FAG.
Da kann man die Ursachen also eher abseits vom Hersteller finden.
Übrigens, ein POLAND-Lager hat von Werk aus schon mehr Fett intus im Neuzustand, als ein anderes Markenprodukt von SKF.
Möglich das in der Produktion durchaus gerne das Minimum von Fett genommen wird was benötigt wird.


Radlager sollten ja doch schon so einiges aushalten. Einige Hersteller geben hier bis zu 100.000 Stunden an. Das dies aber nur unter optimalen Bedingungen ist, interessiert keinen.
Viele Fahrwerke lassen auch gar nicht mehr erkennen, wie schlecht die Strassen mittlerweile wirklich geworden sind. Auf meiner Hausstrecke fahre ich mit meinem PKW wie auch mit dem Mopped wie auf Schienen auf dieser Strecke, Jedesmal wenn ich aber mal mit einem LKW oder generell schlechterem Fahrwerk über die Strecke fahre, merke ich erst, wie schlecht die Strasse wirklich ist.

Mir kommt es oft so vor, als wenn Besitzer nur drehende Teile, die er offensichtlich sieht, als Verschleiß anerkennt. Also Bremsen, Reifen, Kettensatz, aber die Teile die er nicht sieht, aber sich ebenfalls drehen oder starker Reibung unterliegen und damit einem Verschleiß unterliegen wie Lager der Kurbelwelle, Kolbenringe, Ventilschaftdichtungen usw. nicht als solches anerkennen möchte. Nach dem Motto er sieht es nicht, also existiert es nicht und darf damit nicht kaputt gehen.
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Ein goldener Sattel macht einen Esel noch nicht zum Pferd

Gruß Ingo

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Eddi
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Re: Liegenbleiber - Vorderachslager hinüber

#25 Beitrag von Eddi » 12. August 2016, 17:34

Bin voll bei Ralf und seiner Ansicht.

Verstehe deshalb auch viele Antworten auf Ralfs Thema nicht.

Kann es sein, dass sich einige "auf den Schlips getreten" fühlen weil hier nicht alle deren glorifizierende Meinung über BMW vertreten ?
Gruß Eddi
K 1600 GTL in Damastrot (bis April 2016)

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