Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

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go2run
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Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#1 Beitrag von go2run » 25. April 2015, 15:42

Hallo K-Treiber!

Die einen sagen, ja, lieber alle 10.000 km wechseln, der BMW-Wartungsplan (hier in der Wiki) sieht keinen Wechsel mehr nach dem 1.000er Service.

Wie handhabt ihr das so?

Zu dem habe ich gelesen, dass es 3 unterschiedliche Endantriebe geben soll:

1. Variante (älteste) ohne Einfüll- und Ablass-Schraube (d.h. der Endantrieb muss auseinandergenommen werden um das Öl zu wechseln).
2. Variante (mittel-alte) mit Einfüll- und Ablass-Schraube.
3. Variante (neueste) mit Einfüll-, Ablass- und Entlüftungs-Schraube.

Die Varianten sollen ja Bj.-abhängig montiert sein.

Wie sind eure Erfahrungen?
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Schöne Grüße, Goran

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DieterQ
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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#2 Beitrag von DieterQ » 25. April 2015, 16:08

Das Wiki ist in diesem Punkt veraltet. Laut BMW RepRom muss das Öl alle 2 Jahr bzw. 20Tkm gewechselt werden. Grund: Es sind zu viele Endantriebe kaputt gegangen. Ich wechsle deshalb jährlich (ca. 10Tkm), das bischen Öl kostet ja fast nix.

Es kommen auch nur noch 180ml rein, weil es Probleme mit dem Wedi gab.

Zu deinem Punkt 1: Der Endantrieb muss abgeklappt, nicht auseinander genommen werden.
Zu deinem Punkt 2: Ab Baujahr (nicht Erstzulassung) Februar 2008 ist das so
Zu deinem Punkt 3: Kenne ich so nicht.
Gruß Dieter

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#3 Beitrag von go2run » 25. April 2015, 16:24

DieterQ hat geschrieben:Das Wiki ist in diesem Punkt veraltet. Laut BMW RepRom muss das Öl alle 2 Jahr bzw. 20Tkm gewechselt werden. Grund: Es sind zu viele Endantriebe kaputt gegangen. Ich wechsle deshalb jährlich (ca. 10Tkm), das bischen Öl kostet ja fast nix.

Es kommen auch nur noch 180ml rein, weil es Probleme mit dem Wedi gab.

Zu deinem Punkt 1: Der Endantrieb muss abgeklappt, nicht auseinander genommen werden.
Zu deinem Punkt 2: Ab Baujahr (nicht Erstzulassung) Februar 2008 ist das so
Zu deinem Punkt 3: Kenne ich so nicht.
Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Zu 1:
Meine ist im Dez. 2007 angemeldet worden, deswegen denke ich, dass ich auch so einen Endantrieb (ohne "Löcher") habe (bin gerade etwas zu faul in die Garage zu laufen um nachzusehen - hier vertraue ich auf eine Aussage).

Ich bin technisch versiert und würde mir den Endantrieb-Ölwechsel zutrauen.

Gibt es hier eine Anleitung zum Abklappen (was immer damit gemeint ist)?

Danke nochmals!
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Schöne Grüße, Goran

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#4 Beitrag von go2run » 25. April 2015, 17:09

Hab grad nachgesehen. Ich habe nur eine Schraube am Endantrieb (45er oder 50er Torx).
Sie liegt stirnseitig, wenn man hinter dem Motorrad steht. Oder - wenn ich links neben dem Endantrieb (in Fahrtrichtung gesehen) stehe, dann ist die Schraube rechts (also "3-Uhr-Stellung") am Antrieb.

Muss ich den Endantrieb jetzt trotzdem aufklappen, oder reicht diese Schraube zum Ölwechsel?
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Schöne Grüße, Goran

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#5 Beitrag von locke1 » 25. April 2015, 17:42

http://www.powerboxer.de/hinterachse-ka ... n-ersetzen
sollt das selbe HAG wie bei der k12S sein oder? nur das der Bremssattel unten ist!

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#6 Beitrag von go2run » 25. April 2015, 19:00

Alles klar, vielen Dank!
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chegetux
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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#7 Beitrag von chegetux » 24. Juli 2017, 14:43

Hallo zusammen. Kann seit diesem Monat eine 22.2.2008 gebaute Silber Blaue K1200s mein eigen nennen.
Bei meinem HAG (schwarz) müsste laut Aussage von go2run Ablasschrauben vorhanden sein.
Leider ist keinerlei Schraube vorhanden, weder unten, 90°, noch Oben.
Könnt ihr euch das erklären?

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Frank@S
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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#8 Beitrag von Frank@S » 24. Juli 2017, 19:18

ab Baustand Feb 2008 wurde die Lage der Ölablassschraube im Hinterradantrieb geändert

davor:
HAG_0.JPG
danach:
HAG_1.JPG
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#9 Beitrag von chegetux » 25. Juli 2017, 17:38

Vielen Dank Frank,
Jetzt habe ich die Schrauben gefunden.
Bremssattel und Rad müssen aber nachwievor ab wenn ich das richtig sehe?
Da ist es mit der alten Variante ja fast einfacher :D

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#10 Beitrag von Peter » 23. August 2017, 09:33

Hallo.

Ich habe eine K1300S (Bj. 2009)

Ich wollte nun auch mal das Kardanöl / Hinterradantrieb - Öl wechseln.
In der RepRom steht aber nichts vom Öl-Typ .. nur >> Castrol SAF-XO (oder ich habe es nicht gefunden)
Ich habe aber MOTUL
a. Motul Gear 300 LS SAE 75 W 90
b. Motul Gear Competition SAE 75 W 140

Welches soll ich nehmen? (und warum bzw warum nicht?)

Der Motul Ölberater sagt: SAE 75 W 90

Gruß
Peter
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Friesland
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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#11 Beitrag von Friesland » 23. August 2017, 13:46

wenn ich das so lese und die Bilder sehe wie bei einigen Modellen das Öl im HAG gewechselt wird frage ich mich was bei der Konstrucktion dieses Bauteiles denn getrunken wurde.
Bei meiner alten R1150R von 2002 dauert der Wechsel ca. 7-8Min. bei gemütlicher Arbeit.
Gruß vom Nordseedeich wünscht Holger "Woanders is' auch ******"
die schönen Sternchen stehen für das Wort, welches ich als Kind nicht aussprechen durfte

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#12 Beitrag von Frank@S » 23. August 2017, 14:03

kein Wunder, die R1150R nimmt Salatöl aus der PET-Flasche :lol:


@Peter: sagt die RepRom was ???

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#13 Beitrag von Peter » 23. August 2017, 14:34

KK :twisted: :twisted:

nein, sie sagt nix :twisted: :twisted:

da steht aber auch nix :wink: :wink:

weder SAE 75 W 140 noch SAE 75 W 90
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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#14 Beitrag von Chucky1978 » 23. August 2017, 15:16

Peter hat geschrieben:
23. August 2017, 09:33
Der Motul Ölberater sagt: SAE 75 W 90
Dem ist auch so, nur nicht ganz komplett. 75W90 nach API GL5. Das ist am ende der Unterschied wie beim Motoröl JASO MA als für Ölbadkupplung.

Von BMW vorgeschrieben ist 75W90 GL5. Das kann man also ohne weiteres rein kippen. BMW nutzt bei hochbeklasteten Getrieben jedoch 75W140, und dort sollte kein 75W90 rein gekippt werden. Das 140er ist bei
hoher Belastung "stabiler".

Mit anderen Worten du kannst bei der K1200S beides rein kippen nach GL5. Ob 75W90 oder 75W140 bleibt letztlich dir überlassen, da ich jetzt nicht sagen könnte ob ich mein HAG wirklich mehr belaste als es der Hersteller ermöglicht/vorgesehen hat.

Castrol SAF-XO ist wohl eine interne Bezeichnung. Auf der Castrol-Seite wird dir diesbezüglich weitergeholfen und du wirst zu dem 75W90 GL5 geleitet, wo man die Bezeichnung von BMW findet die aktuelle von SAF-XO zu "BMW Synthetik OSP" geändert wurde.
Friesland hat geschrieben:
23. August 2017, 13:46
wenn ich das so lese und die Bilder sehe wie bei einigen Modellen das Öl im HAG gewechselt wird frage ich mich was bei der Konstrucktion dieses Bauteiles denn getrunken wurde.
Bei meiner alten R1150R von 2002 dauert der Wechsel ca. 7-8Min. bei gemütlicher Arbeit.
Dauert bei einer K1200S bis 2007 nicht wirklich länger. Bremssattel wie vorgegeben muss nicht entfernt werden, wodurch es am ende lediglich an einer Schraube hängt die gelöst werden muss, um abgekippt zu werden nachdem das Rad weg ist.
Das mit dem Bildungssystem welches die Ingeneure durchliefen aber was nicht stimmt, könnte man hier und da gerne vermuten. :twisted:
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Gruß Ingo

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#15 Beitrag von helmi123 » 23. August 2017, 16:25

Buben Aufklärung tut Not, getrunken Reiner Bölkstoff.
so ein Ingenör ist ne arme (8sau) der muß jetzt eine Herstellung erarbeiten die nix kost nix taugt aber dem Manager satte Tanten einbringt. :D
:lol:

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ChristianS
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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#16 Beitrag von ChristianS » 23. August 2017, 17:39

Aaaalsoooo...

Mein Machsdirselberbuch (bucheli Verlag) für die R1200GS sagt, dass in den Endantrieb SAE 75W-90API GL5 reinzukippen sei. Das selbe wie im Getriebe. Da die Endantriebe nur seitenverkehrt, aber sonst identisch aufgebaut sind, würde ich das auch für die K1200S verwenden...



...wenn ich Ingos Beitrag nicht gelesen hätte.



Der schreibt was von 75W-140 und dass dieses für höhere Beanspruchung besser sei.
Da ich nicht weiß, ob die reale Beanspruchung nun hoch oder nichtsohoch ist, würde ich nun vom wörst käs ausgehen und das 75W-140 einfüllen. Auch ins Getriebe.

"Leider" lass ich alles in der Werkstatt machen und hab so keinen Einfluss drauf. Ich vertraue einfach darauf, dass es richtig ist. Bekomme ja auch einen Stempel und hab Garantie.
Zuletzt geändert von ChristianS am 23. August 2017, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.
Nein ich bin kein Klugscheißer,
ich weiß es wirkkich besser!

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#17 Beitrag von chegetux » 23. August 2017, 17:48

helmi123 hat geschrieben:
23. August 2017, 16:25
Buben Aufklärung tut Not, getrunken Reiner Bölkstoff.
so ein Ingenör ist ne arme (8sau) der muß jetzt eine Herstellung erarbeiten die nix kost nix taugt aber dem Manager satte Tanten einbringt. :D
Ja ich weiss jetzt auch nicht wo denn ab BJ08 die "Verbesserung" sein soll wenn man sowieso Bremssattel und Rad ab machen muss um überhaupt an die Schrauben zu kommen.
Dann lieber die Schraube auf 3 Uhr und ich klappe ab. An die Schraube kommt man wesentlich besser und ich kann gleich die Welle mit fetten.

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#18 Beitrag von Chucky1978 » 23. August 2017, 19:58

helmi123 hat geschrieben:
23. August 2017, 16:25
Buben Aufklärung tut Not, getrunken Reiner Bölkstoff.
so ein Ingenör ist ne arme (8sau) der muß jetzt eine Herstellung erarbeiten die nix kost nix taugt aber dem Manager satte Tanten einbringt. :D
Er ist keine arme Sau.. eine arme Sau wäre er, wenn er dann öffentlich bekannt machen würde, das der Hersteller absichtlich dem Endkunden mangelhafte Produkte verkauft in dem er z.B ein Buch wie sagen wir "geplanter Verschleiß" herausgibt, und darauf hin am Ende nur noch einen Job wenn überhaupt bei Dacia findet, oder gar direkt nach Japan auswandern muss, um wengstens dort einen Job als Facility Manager zu bekommen.
Da die meisten Ingenieure aber stillschweigend solche Prozeduren hinnehmen, wenn sie den existieren, sind sie genau so wie die Manager, da sie genau wie jene einfach mit dem Finger auf andere Zeigen, sich in Selbstmitleid baden und die Schuld nicht bei sich selbst sehen. :twisted:
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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#19 Beitrag von Peter » 23. August 2017, 21:29

....
@ChristianS: K1300s hat kein "getriebeöl" getriebe wird mit dem motoröl geschmiert. bin kein techniker, kanns nicht erklären.

also die k1300s (ich denke die k1200s auch) benötigt somit nur die 180 ml Getriebeöl beim wechseln des HAG-Öl
Und da ich von beiden, also 90er und 140er je einen liter hier habe, wollte ich nur wissen, welches ich jetzt nehme. ich denke mit dem 90er mache ich nichts falsch. weil eben zb auch vorgeschlagen.

aber die frage ist eben: ist das 140er besser? deckt es die ansprüche ab und ggf sogar mehr? oder hat man mit dem 140 ggf nachteile ggü dem 90er?

bei massageöl würde ich selber testen, und das nehmen was sich besser anfühlt. nur wenn ich das HAG dann befrage, gibt es dummerweise keine antwort. und der ölberater von motul auch nicht ... und siri auch nicht..... :lol: :lol: :lol:
.. und alexa ? auch nicht. und die andere auch nicht...

lg
peter
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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#20 Beitrag von Chucky1978 » 24. August 2017, 06:26

Peter hat geschrieben:
23. August 2017, 21:29
aber die frage ist eben: ist das 140er besser? deckt es die ansprüche ab und ggf sogar mehr? oder hat man mit dem 140 ggf nachteile ggü dem 90er?
Licht und Schatten

- Bei Kurzstrecke und Winter, also extremfall 5 Km Pendeln und Minusgrade, dürfte das 90er aufgrund der niedrigeren Viskosität besser sein.
- Bei den Normen von BMW wie eine K1200S zu führen ist im Durschnschnitt und bei regulären Temperaturen macht es keinen Unterschied bzw es ist fast marginal.
Wie die Normen bei BMW sind kann ich nicht sagen, könnte aber mir vorstellen das es nur Regelkonforme Fahrweise ist, mit nicht sehr langen Ausfahrten im unteren dreistelligen Bereich mit Pausen.
- Ob es an der Viskosität liegt, Werbung oder nur an Additiven. beim 90er wird immer auf die vorhandene Schaumresistenz hingewiesen. Beim 140er eher weniger wenn sogar gar nicht.
- Das 140er bietet in meinen Augen klare Vorteile zum 90er bei extremen Belastungen. Das bedeutet letztlich lange Ausfahrten/Anfahrten und hohe Geschwindigkeiten wie auch Lastwechsel. Hier entstehen die höchsten Temperaturen/Kräfte, was das 140er besser weg steckt als das 90er.

Bei der Schaumbildung wäre ich mir also beim 140er nicht wirklich sicher, und ich denke gelesen zu haben, das dies unter anderem ein Grund gewesen sein könnte für diverse Lagerschäden durch fehlende Schmierung am HAG.
Lesen kann man viel, aber obs stimmt ist eine andere Sache.

Also kurz sollte das mit der Schaumbildung unsinnig sein, ist das 140er mal abgesehen von Kurzstrecke und Minusgrade bzw nicht wirklich Betriebswarm werdendes HAG, klar im Vorteil meiner Meinung nach.
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Gruß Ingo

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Re: Endantrieb-Öl wechseln oder nicht (K1200S)?

#21 Beitrag von ChristianS » 24. August 2017, 08:09

@ChristianS: K1300s hat kein "getriebeöl" getriebe wird mit dem motoröl geschmiert. bin kein techniker, kanns nicht erklären.
Ja ich weiß. Darum gings auch gar nicht.

Nimm das 140er.
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