Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

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francomilk
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Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#1 Beitrag von francomilk » 31. Mai 2017, 21:11

Hallo liebe Mitstreiter,

ich hätte da gerne mal ein Problem :-)

Meine 2006er K1200R (ca. 34.000 km) hat diesen Monat bei BMW einen Ölwechsel bekommen, seit Saisonbeginn bin ich ca. 300 km gefahren und heute habe ich randvoll getankt (Super Plus) und nach ca. 5 km fing ein recht starkes Ruckeln an. Ich rollte an mit gezogener Kupplung an eine Ampel - Der Motor starb nach minimalem sägen ab. Angelassen, sprang etwas widerwillig an, Gas gegeben (im Stand, einmal kurz bis ca. 7.000), lauter Knall und eine fette Wolke aus dem Auspuff (nicht bläulich). Dann recht normal weitergefahren, nach weiteren 4 km Leistungsverlust, unrunder Motorlauf, dann wieder ausgegangen. Anlassen funktionierte noch mal, wieder mit Gas am Laufen gehalten, Zündaussetzer, wieder eine graue Wolke aus dem Auspuff. Dann kalt werden lassen, der Anlasser drehte sauber durch, gehlt war sie kurz vorm Anspringen, aber dann nur Anlasserorgeln bei gleichzeitem Qualm aus dem Auspuff für die Dauer des Anlasserdrehens... Mehrfach versucht, immer das Gleiche: Anlasser dreht, Qualm kommt aus dem Auspuff und dann war die Batterie (auch dieses Jahr neu) ziemlich platt. Das Warndreieck bei Zündung an ist immer erst rot, dann gelb und dann aus... Naja, der Abschlepper kam, der Fahrer (sehr nett und Fahrer eine Yamaha FZR 1000) wusste auch keinen Rat und nun steht das "gute Stück" in der heimischen Garage und ich muss dann demnächst mal den Freundlichen anrufen, damit der die K in die Werkstatt holt und durchcheckt... Es sei denn... Ihr habt angesichts meiner Beschreibung vielleicht schon eine Idee/Ahnung, was es sein könnte...? Einen Kolbenfresser schließe ich mal laienmäßig aus, da der Anlasser sauber durchdreht. Und Diesel habe ich auch nicht getankt ;-)

Schon mal viel. Dank im Voraus

Frank

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Chucky1978
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#2 Beitrag von Chucky1978 » 1. Juni 2017, 06:22

Kopfdichtung

Aber da du ein Problem willst.. bitte :-)

Dadurch das deine Kopfdichtung defekt ist, hat sich einiges an Wasser im Brennraum gesammelt. Da sich Wasser nur mit sehr schlecht komprimieren lässt, hat es dir nun die Ventile verbogen und die Kolbenringe zerfetzt, weshalb dein Ölfüllstand imens angestiegen ist. Durch die fehlende Schmierung durch das wässrige Öl ist nun deine Kupplung abgeraucht, und deine Zahnräder des Getriebes habe alle mindestens ein starkes pitting bekommen. Vermutlich werden bereits die ersten langen Späne im Öl bzw jetzt Wasser mit Öl, also aus der Ölwanne fallen, wenn diese nicht vom Ölfilter herausgefiltert wurden, was unwahrscheinlich ist, da sie von dem Filer der Ölpumpe ausgesiebt werden. Dieser könnte augrund der größe der Späne aber unwahrscheinlicherweise evebfalls schadhaft geworden sein, wodruch die Späne nun auch noch das Innenleben deiner Ölpumpe ruiniert haben.

Mit anderen Worten: Wenn du mir die Kiste vorbei bringst, nehm ich sie dir für einen 50-Euroschein ab. Ich würde sogar die 5-6€ für die Abmeldung vorstrecken :-)

Jetzt aber mal ernsthaft. Bei 34.000 wundert es ein wenig, aber die Darstellung passt wie die Faust aufs Auge auf eine defekte Zylinderkopfdichtung. "Nur" defekte Zündspulen/Kerzen oder fehlerhafte Einspritzung dürfte durch den weißen Rauch unwahrscheinlich sein.

Lässt sich aber sehr leicht feststellen. Zündkerzen raus, und man sieht es meistens schon. Wenn dann doch noch zweifel bestehen, etwas Luftdruck auf jeden einzelnen Zylinder geben, und es dürfte schon schön aus dem Ausgleichsbehälter Gluckern.

Weißer Qualm bei kaltem Motor ist keine Seltenheit durch Kondenswasser, aber gerade bei warmen Motor ist das schon ein gutes Merkmal für Wasser im Sprit.. Oder du hast Sprit in die Scheibenwaschanlage, und Wasser in den Tank gekippt. :-)
In Ermangelung einer Scheibenwaschanlage gehe ich davon aber nicht aus, außer du hast einen "netten" Nachbarn, dem deine Kiste zu laut ist, und du sie gerne mal in der Einfahrt mit offenem Tankdeckel stehen lässt. :-)
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Gruß Ingo

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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#3 Beitrag von francomilk » 1. Juni 2017, 06:54

Heidewitzka, Herr Kapitän!

Das ist ja mal eine detaillierte Beschreibung der möglichen Defekte. Aber kann ich nicht einen Kopfdichtungs-Defekt ausschließen, da: a) der Kühlkreislauf beim Öffnen des Deckels nicht unter Druck stand, b) sich die Kühlmitteltemperatur immer (auch zum Zeitpunkt des "Absterbens") im gesunden mittleren Bereich befand und es c) bis zum gestrigen Tag beim Anlassen oder Fahren nie auch nur der Hauch einer Rauchwolke aus dem Auspuff verabschiedet hat? Das sind doch Symptome, die eher gegen einen Defekt der Kopfdichtung sprechen, oder? Der Motor ist total trocken (für den Fall, das Wasser nach innen UND außen austreten würde, allerdings habe ich - muss ich zu meiner Schande gestehen - noch nicht den Ölfüllstand kontrolliert, das werde ich heute Abend gleich mal machen, inkl. Deckel des Öleinfüllstutzens (weißer "Schleim", oder?). Ich habe gestern noch ein wenig im Forum gelesen und was ist denn mit der Airbox/Drosselklappeneinheit? Fand´ ich persönlich nicht total abwegig... Das Worst-Case-Szenario mit krummen Ventilen, angesaugten Metallspänen und unbrauchbaren Getriebezahnrädern schiebe ich erst mal weit von mir weg - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt :-)

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Chucky1978
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#4 Beitrag von Chucky1978 » 1. Juni 2017, 08:57

Nun ja. meine möglichen Defekte waren mehr Übertrieben bzw überspitzt dargestellt um dem ernst der Lage einfach mal etwas Futter zu nehmen insbesondere da du ja unbedingt um Problem(e) gebettelt hast :-)

Weit von sich weg schieben bringt leider nichts. Auch wenn die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, stirbt sie :-)

Auch deine KM-Zahl ist in meinen Augen eher untypisch für einen Defekt der Zylinderkpfdichtung, aber es soll so einige S1000RR Fahrer geben, sie 3 Kreuze schlagen, wenn sie mit 20.000 Km noch keinen Motorschaden haben. Steckt man halt nicht wirklich drin.

Wie gesagt.. weißer Rauch bedeutet Wasserdampf. Und das Wasser muss irgendwo herkommen. Wir haben aktuell sehr warmes Wetter, und sofern es da nicht irgendwo in deinen Auspuff geregnet, du deinem Tank oder Airbox/Filter Wasser in irgendeiner Art und Weise spendiert hast, wäre meine Hoffnung nur noch, das ichs mit dem putzen und dem HD-Reiniger zu gut gemeint habe.

Anlässlich deiner Beschreibung wäre es auch nicht undenkbar, wobei naja.. Direkt 5KM nach dem Tanken ist es passiert.. naja.. Vielleicht ja auch Diesel getankt, das die Wasser in den Tanks an der Tanke drin haben halte ich für unwahrscheinlicher ;-) Wobei wie wahrscheinlich ist es, das ein Mopped mit Diesel betankt wird.. Dann doch eher das die Tankfahrzeuge falsch befüllt haben.. weil ein Moppedfahrer sich die Hände an eine verschmicksten Dieselzapfhahn dreckig machen? Eher nicht.. wobei dann würde das natürlich auch alles passen.
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#5 Beitrag von francomilk » 1. Juni 2017, 10:05

Deine Überspitzung in der Beschreibung habe ich dann zum Ende Deines Posts dann doch noch erkannt ;-)

Also gewaschen habe ich sie dieses Jahr noch gar nicht... Und was den Diesel betrifft: Die Pistole würde ja nicht in den Einfüllstutzen passen, aber der Gedanke kam trotzdem bei mir hoch und da ich keine Quittung bei der Tanke wollte, haben ich dort angerufen, sie konnten sich an mich erinnern und mir wurde gesagt, dass ich ca. 11 Liter Super Plus an Säule Nr. 3 hatte - passt!... Eine Nase voll am offenen Tankverschluss hat mich ebenfalls davon überzeugt, dass Richtige getankt zu haben... Ich werde heute Abend mal nach dem Ölstand schauen und noch einen Startversuch wagen und - leider mit großer Wahrscheinlichkeit - meine ach so tolle BMW vom Freundlichen abholen lassen müssen... Aber besten Dank für deine bisherige Hilfe :-)

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Friesland
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#6 Beitrag von Friesland » 1. Juni 2017, 18:04

Frag mal beim Knut Wessel in Strücklingen nach, der kann Dir helfen. Wenn Du das Mopped zum nächsten "freundlichen" bringst kann es passiern das Du nach der Rechnung 4 Wochen in Kreyenbrück auf der
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#7 Beitrag von francomilk » 1. Juni 2017, 20:31

Okay, danke für den Hinweis auf den Herrn aus Strücklingen. Holt der den Bock auch ab? Habe soeben den Ölfüllstand geprüft und es siehr leider sch.... aus: deutlich über dem Maximum :oops: Mir geht die Karre langsam auf den Senkel... Rückrufaktion Umlenkhebel, Kupplungtausch wg. Rasseln, irgendeine Aktion mit einem "Kraftstoffdeckel" oder so, Serviceaktion wg. Gefahr überspringender Steuerkette... Dann gab es noch eine Rückrufaktion wegen der Bremse (dies allerdings nicht bei meiner), der Motor klingt nach dem Anlassen für ca. 2 Sek., als wäre ein Sack Nüsse irgendwo in den Untiefen des Motors reingefallen (hatte sie schon immer) und beim Schalten kracht es immer, als wäre man zu blöde bzw. gleich alles auseinanderfallen; bei ca. 4.000 U/min. ist in den Spiegeln nur noch alles total verzerrt zu sehen - Motorvibrationen. Apropos Spiegel: Auf beiden Seiten sind auch schon die Spiegelgläser herausgefallen. Und jetzt ist wohl die Kopfdichtung im Eimer... Wahrlich keine Meisterleistung, dieser Misteimer aus Spandau :oops: Sorry, off topic, aber das musste jetzt mal sein. Ich weiß: Nobody's perfect, aber das übersteigt die Reißfestigkeit meines Geduldfadens...

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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#8 Beitrag von Chucky1978 » 2. Juni 2017, 06:16

Du stellst dich aber auch an.. als ob man heute für ~15000€ Qualität erwarten kann bei einer Namhaften Marke.
Für das Geld bekommt man ja mal gerade so ein etwas besseres Heimkino, aber doch kein Technikwunder was ewig hält. :D :D :D

Na im ernst. Deine Sorgen und nöte sind gut nachvollziehbar. Ich habe 2013/2014 nicht wenig diese 3 Buchstaben verflucht.

Viele zumindest einige deiner besagten Mängel wurden aber auch schon behandelt. Macht die Sache nicht besser, aber du stehst damit nicht allein.
Nur ein paar Stichworte : "Kettenspanner mit Reservoir" , "Oberon Nehmerzylinder" , "Schalthebel Umbaukit bzw HP-Fussrastenanlage"
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#9 Beitrag von francomilk » 2. Juni 2017, 09:21

Ja, Du sprichst wahre Worte! Was stelle ich mich eigentlich so an... Ich geb´ das Ding nach der Reparatur in Zahlung - bei Honda :-) Aber ich hätte ja auch vorgewarnt sein müssen: BMW E39, BMW E90, BMW E61 - alle mit rostigen Heckklappen, beim jetzigen F11 warte ich nur drauf... Wer bei der Produkt"planung" so ignorant vorgeht, der bekommt auf Dauer die Quittung (und wenn er auf einmal Dreizylinder mit Frontantrieb baut und damit die ehemaligen Markenwerte ramponiert, dann bin ich mit meinem Latein am Ende)... Wie schon gesagt, bei anderen ist auch nicht alles toll, aber wir sprechen hier doch von einer "Premium"-Marke (völlig überstrapazierter Begriff)... Falls ich nach eigehender Diagnose was Näheres, weiß, dann gebe ich es hier kund - falls es jemanden interessiert :-)

Schöne Pfingsttage!

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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#10 Beitrag von francomilk » 8. Juni 2017, 19:56

Hallo Ingo, hallo Holger,

gestern hat Knut Wessel meine K abgeholt und sie heute den ganzen Tag "untersucht". Ergebnis: Diesel im Tank. Nachforschung bei der Tankstelle: Bei der Anlieferung an der Tankstelle ist wohl was schief gelaufen, im Vorfeld hat angeblich der Disponent gepennt... Der letztendlich zuständige Mitarbeiter war zwar heute Nachmittag nicht mehr erreichbar, aber man sagte mir, dass ich nicht der einzige Geschädigte bin... Tja, da bin ich ja nun doch froh, dass die Kopfdichtung nicht im Eimer ist und die Kosten (ca. 700€) von mir weitergereicht werden können :-)
Knut Wessel hat auf jeden Fall einen weiteren Kunden hinzugewonnen... Neue Kerzen sind auch drin, allerdings meinte er, dass die K1200R keinen Benzinfilter hat?!?! Das hätte ich ja nun nicht gedacht, dachte , dass das Standard sei, haben PKW's schließloch auch... Meine Sorge ist nur, dass evtl. Langzeitschäden auftreten könnten? Auf jeden Fall muss ich nun auch zur Hauptuntersuchung und dann werde ich ja bei der AU sehen, ob der Kat Schaden genommen hat...
Alles in allem aber aus meiner Sicht noch mal glimpflich ausgegangen!
Danke nochmals für die freundliche Unterstützung *Daumen hoch*
Nächste Woche kann ich sie wieder in Empfang nehmen

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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#11 Beitrag von Friesland » 8. Juni 2017, 20:52

Hallo Frank,
dann geht es jetzt ja weiter mit Rechtsanwalt, Sachverständigen, Gutachten und Versicherung des Schädigers. Seh zu das Dir der Schaden inklusive Nutzungsausfall ersetzt wird.
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#12 Beitrag von Chucky1978 » 8. Juni 2017, 22:04

Nutzungsausfall kann man vergessen in den meisen Fälle.. ist vermutlich nur sein Zweitfahrzeug und sogar nur "Hobby" daher steht im das leider nicht zu.. diesem Glauben unterlag ich auch mal lange Zeit.
Lediglich den Zeitaufwand(bedingt, aber hat ja keinen Geschäftstermin verpasst o.ä.)/Abschleppkosten usw was direkt damit zu tun hat, kann er geltend machen, aber der RA wird ihm das schon sagen, und zum RA sollte er definitiv gehen, sobald da etwas gezickt wird bei der
Kostenübernahme..wenn die Versicherung jedoch alles zu seiner Zufriedenheit regelt, würde ich die blauen Scheine sparen.
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#13 Beitrag von Friesland » 9. Juni 2017, 08:24

der RA wird von der Versicherung des Schädigers bezahlt, warum also auf den verzichten wenn mit dem RA alles stressfreier und schneller verläuft.
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#14 Beitrag von francomilk » 9. Juni 2017, 09:41

Mir wurde der Rückruf der Versicherung für den heutigen Tag angekündigt und bis jetzt hat sich seitens der Tankstelle alles recht positiv angehört, zumindest gab es kein Abstreiten der Problematik etc. - allerdings weiß noch niemand, dass unter´m Strich eine Rechnung von 700 - 800 Euronen herauskommen wird (inkl. Hol- und Bringdienst). Dennoch glaube (und hoffe) ich, dass es ohne Zuhilfenahme eine Rechtsanwaltes über die Bühne gehen wird. Ich möchte mich persönlich nicht an dem Vorfall bereichern, allerdings hätte ich bis jetzt (ich habe insgesamt mit vier Angestellten der Tankstellenkette telefoniert) mal ein Wort der Entschuldigung erwartet und für alle Unannehmlichkeiten den Vorschlag, mir einen Tankgutschein in Höhe von wenigstens 20,- € zukommen zu lassen... Fände ich nicht unangemessen, schließlich habe ich ein Abendessen mit Freunden versäumt, da der Nachhauseweg statt üblicherweise 45 Min über 3 Std. gedauert hat! Fehler sind menschlich, das ist keine Frage, aber entscheidend ist doch, wie man hinterher damit umgeht... Bis zum Anruf der Versicherung bleibt es weiterhin spannend :-)

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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#15 Beitrag von Friesland » 9. Juni 2017, 10:26

hatte vor ein paar Jahren Blechschaden an der Dose. War ein ziemliches hin und her mit der Versicherung, deswegen nur noch mit RA. Dem Personal der Tankstelle und deren Betreiber ist sowas in der Regel alles
egal. Du kanst dich doch freuen das Dir von denen Benzin verkauft wird. Und dann beschweren sich auch noch einige die unzufrieden sind. So sieht es leider bei einigen aus. Große Konzerne reagieren allerdings oft
kundenfreundlicher als kleine Buden. Das ist meine Erfahrung.
Drücke Dir aber beide Daumen.
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Re: Motor nach Leistungsverlust abgestorben, springt nicht mehr an

#16 Beitrag von francomilk » 7. Juli 2017, 10:02

So, nun ist es endlich geschafft! Die Versicherung hat die Rechnung komplett bezahlt, weiterhin habe ich 25,- € pauschal für meine Aufwendungen und 4 x 45 € Nutzungsausfall angegeben, wovon die 25 € voll bezahlt wurden, die 4 x 45 € wurden in telefonischer Absprache mit mir auf 100,- € reduziert. Ein wirklich fairer Deal, da es ja tatsächlich eher selten als Nutzungsausfall anerkannt wird. Also von hier aus nochmal ein dickes Lob an die All..nz Versicherung :-)
Die Tankstellen-Gesellschaft stellt sich immer noch so dusselig wie bisher an, auf meine "Ersatz-Tankfüllung" warte ich immer noch.
Trotzdem jetzt schon alles ziemlich gut gelaufen. Aber ich müsste das nicht noch mal haben...

Nochmals danke für die Antworten und Hinweise bzw. Tipps *Daumenhoch*

Gruß

Frank

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