Rückrufe K1300

technische Probleme und Lösungen
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Frank@S
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Re: Rückrufe K1300

#26 Beitrag von Frank@S » 8. Juni 2010, 13:37

Mikey hat geschrieben:Ich glaube, der Schwamm wird nicht regelmässig ausgetauscht sondern nur einmal im Bremsflüssigkeitsbehälter verbaut, um das Aufschäumen der Flüssigkeit zu verhindern.
das Beiblatt zum "Schwamm" sagt:
bei allen Arbeiten, die Einfluss auf den Flüssigkeitsstand im vorderen Bremskreislauf haben,
(zB. Bremsbelag- und Bremsflüssigkeitswechsel) muss der Gittereinsatz im vorderen
Ausgleichsbehälter erneuert werden.

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Mikey
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Re: Rückrufe K1300

#27 Beitrag von Mikey » 8. Juni 2010, 20:42

Hoppla,

bin ich wieder schlauer. :?
Hatte meine KR letzte Woche beim jährlichen Service und da wurde die Bremsflüssigkeit gewechselt und erstmals auch der Schwamm eingesetzt.
Das Beiblatt zum Schwamm bekam ich aber nicht zu sehen. Ich war der Meinung, dass der eine Art "Dauereinsatz" ist und nach Einbau einfach drin verbleibt.

Danke Frank@KS 8)

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Frank@S
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Re: Rückrufe K1300

#28 Beitrag von Frank@S » 9. Juni 2010, 06:49

Gerne doch :wink:

Dein :D hätte Dir den Zusatz zur Betriebsanleitung aushändigen müssen :evil:
Beiblatt.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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MSS
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Re: Rückrufe K1300

#29 Beitrag von MSS » 9. Juni 2010, 19:05

Frank@KS hat geschrieben:Gerne doch :wink:

Dein :D hätte Dir den Zusatz zur Betriebsanleitung aushändigen müssen :evil:
Beiblatt.jpg

Hätte... kann nur sagen das bei meiner 1000er durchchecke auch kein Beiblatt bei der Rechnung dabei war - geschweige denn ein Inspektionsprotokoll - aber scheinbar auch bissel mein Fehler ... hab es nicht hinterfragt bzw. verlangt. Naja bei der nächsten Inspektion bin ich "hartnäckig" ;)

Gruss MSS

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Re: Rückrufe K1300

#30 Beitrag von deMorris » 23. Juli 2010, 16:41

Hallo Zusammen,

hat vielleicht von Euch noch jemand zufällig einen "alten" Schalter daheim den er mir zur Verfügung stellen kann ?

Vielen Dank für die Antworten

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Frank@S
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Re: Rückrufe K1300

#31 Beitrag von Frank@S » 9. Dezember 2010, 15:20

der Vollständigkeit halber auch hier:
siehe diesen Thread: viewtopic.php?f=174&t=45961


Rückruf der K1200 und K1300 Modelle (Korrosion und Bruchgefahr des Anlenkhebels):
Betroffen sind die Modelle der Baujahre Oktober 2003 bis September 2010.

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sascha2039
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Re: Rückrufe K1300

#32 Beitrag von sascha2039 » 28. Dezember 2010, 12:43

Son mist . Baujahr 2010 und dann das ....

Sehr geehrter Herr Blanke,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Wir haben den Sachverhalt geprüft und können Ihnen mitteilen, dass Ihre BMW K 1300 R,
Fahrgestellnummer ZV****, von der technischen Aktion zum Austausch des Umlenkhebels am
hinteren Federbein betroffen ist.

Wir bitten Sie deshalb, sich hierzu mit Ihrem örtlichen BMW Motorrad Partner in
Verbindung zu setzen und einen Termin für die Durchführung der erforderlichen Arbeiten
zu vereinbaren.

Mit besten Grüßen aus München
BMW Motorrad Direct

-------------------------------------------------------
Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft
Vorstand: Norbert Reithofer, Vorsitzender,
Frank-Peter Arndt, Herbert Diess, Klaus Draeger,
Friedrich Eichiner, Harald Krüger, Ian Robertson
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Joachim Milberg
Sitz und Registergericht: München HRB 42243
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Re: Rückrufe K1300

#33 Beitrag von Handi » 12. Januar 2011, 16:07

Hab das Teil heute tauschen lassen. Hat keine 15 min gedauert.
Manfred (Mod S-RR, K1200/1300 S/R/GT)

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Re: Rückrufe K1300

#34 Beitrag von TOMbola » 12. Januar 2011, 19:31

Handi hat geschrieben:Hab das Teil heute tauschen lassen. Hat keine 15 min gedauert.
Das kann ich seit heute ebenfalls bestätigen, scheint wirklich nur eine Kleinigkeit zu sein.

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Jörg54
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Re: Rückrufe K1300

#35 Beitrag von Jörg54 » 12. Januar 2011, 21:50

Ich habe den Brief jetzt auch bekommen.
Werde ich im Frühjahr mit dem Reifenwechsel erledigen.
Solange das Teil in der Winterstarre steht kann ja nichts passieren.

Jörg
Wenn Gott gewollt hätte, daß wir laufen
hätte er die Motorräder nicht nachgereicht

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sascha2039
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Re: Rückrufe K1300

#36 Beitrag von sascha2039 » 15. Januar 2011, 20:37

Lass mir die Tage nen neuen Hinterreifen aufziehen dann können die das auch machen :)

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Re: Rückrufe K1300

#37 Beitrag von Bruno » 22. Januar 2011, 15:52

Hallo,

bei mir ist der Umlenkhebel während der Fahrt gebrochen.
Das macht keinen Spass :cry:
Ich würde jedem empfehlen diesen vor der nächsten Ausfahrt zu tauschen es ist wirklich lebensgefährlich.

Viele Grüsse
Bruno

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Re: Rückrufe K1300

#38 Beitrag von Bergaufbremser » 22. Januar 2011, 17:36

Bruno hat geschrieben:Hallo,

bei mir ist der Umlenkhebel während der Fahrt gebrochen.
Das macht keinen Spass :cry:
Ich würde jedem empfehlen diesen vor der nächsten Ausfahrt zu tauschen es ist wirklich lebensgefährlich.

Viele Grüsse
Bruno
Hallo Bruno,
weißt du wo genau der Hebel gebrochen ist?(vieleicht sogar ein Foto?)
Dank dir Voraus.
Viele Grüße
Gerd

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Igi
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Re: Rückrufe K1300

#39 Beitrag von Igi » 1. Februar 2011, 17:43

dauert 10 min :wink:
gruß michael

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Handi
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Re: Rückrufe K1300

#40 Beitrag von Handi » 1. Februar 2011, 22:05

Bergaufbremser hat geschrieben:weißt du wo genau der Hebel gebrochen ist?(vieleicht sogar ein Foto?)
Auf dem Bild, das ich gesehen habe, ist er genau in der Mitte gebrochen.
Manfred (Mod S-RR, K1200/1300 S/R/GT)

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Re: Rückrufe K1300

#41 Beitrag von Bergaufbremser » 2. Februar 2011, 07:55

Das klingt für mich nicht nach Problemen mit dem Lager,
sondern eher nach unterdimensionierung der Strebe.
Viele Grüße
Gerd

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Re: Rückrufe K1300

#42 Beitrag von Frank@S » 2. Februar 2011, 07:58

Hi Gerd,

doch Lagerproblem; durch das Eindringen von Schmutz und Wasser ging das Lager fest.
Erst dadruch kam es zum Bruch des Umlenkhebels........

:idea: klick mal >> HIER << drauf :idea:

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Handi
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Re: Rückrufe K1300

#43 Beitrag von Handi » 2. Februar 2011, 22:25

Bergaufbremser hat geschrieben:Das klingt für mich nicht nach Problemen mit dem Lager,
sondern eher nach unterdimensionierung der Strebe.
Wenn die Lager fest gehen, dann kann sich der Umlenkhebel nicht mehr frei um die Achse bewegen und damit kommt es zu einer *Biegebeanspruchung* des Hebels, für die er nicht ausgelegt ist (nur Druck/Zug). Und dann bricht er.

Hab ich aber auch schon mal geschrieben.
Manfred (Mod S-RR, K1200/1300 S/R/GT)

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Re: Rückrufe K1300

#44 Beitrag von Bergaufbremser » 3. Februar 2011, 08:11

Moin Handi,
ja ich weiß. Ich hab aber schon damals geschrieben, das ich mir das nicht im entferntesten vorstellen kann.
Und ich habe täglich ausgefallene Lager zur Sezierung auf dem Tisch.
Im angenommenen Extremfall (Wasserpenetration, Korrosion und Festgang)wäre der Hebel bzw. das Drehmoment auf den Drehpunkt
bzw. das Lager derart hoch das, wie es auch die Praxis zeigt, eigentlich immer sich das Lager in seine
Bestandteile zerlegt. D.h. am Beispiel eines Kugellagers (ungedichtet mit Innenring, Außenring, Käfig und Kugeln)
das die Kugeln versuchen ihre Laufbahn Verlassen(aufgrund zunehmender Querkräfte), der Käfig bricht und wird später zerissen.
Die Kugel werden immer weniger geführt, das Lager kolabiert.
Da das Lager zunehmend weniger "Dreheigenschaften" aufweißt, steigt die Belastung auf alle Komponenten exponetiell immer weiter an.
Das geht soweit, das Innenring und Außenring entweder direkt zerstört werden, oder mit grober Gewalt aus ihrem Sitz gerissen werden.
Spätestens an dieser Stelle würde jeder Grobmotoriker beim Ein- und Ausfedern eine Unregelmäßigkeit an seinem Mopped feststellen.

Wenn ich mich nicht Irre, handelt es sich im Fall der Lagerstelle sogar um ein Nadellager ohne Innenring, mit Kunststoffkäfig.
Solche Lager können (bei richtiger Auslegung)auch wie in diesem Fall nur bei kritischer-, weil nur oszilierender Bewegung,
versehen mit Dichtung und Schmiernippel oder einer "Lifetime-Fettpackung" ohne weiteres ein Fzg.leben halten.
Bei Überlast und/oder Wassereindringung zerlegen sie sich allerdings noch deutlich schnelle als das o.g. Kugellager-Beispiel.
Selbst wenn so ein Lagerschadensfall tasächlich auftreten sollte, glaube ich das eher das Lagerauge (Lagersitz)des Hebelarms sich Kraftgerichtet
oval ausarbeiten würde bis zum Bruch, als das aufgrunddessen der Hebelarm in der Mitte brechen würde.

Nein, ich glaube das der wirkliche Grund für den Tausch ein anderer ist.
Es ist für den Fzg.hersteller in diesem Falle "verhältnismäßig" einfach auf eine vermeintliche Schwachstelle in der Umgebung,
als Tauschgrund zu verweisen, als zuzugeben das der Hebelarm selbst aufgrund eines Auslegungs/Konstruktionsfehlers schlicht unterdimensioniert ist.
Nicht nur weil es "BMW" ist, mit dem sonst üblicherweise recht hohen Qualitätsanspruch,
sondern vor allem im Zeitalter hochfester "Flugzeugalu"-Materialien glaube ich dem genannten Begründung von BMW nicht.
Sorry! :wink:
Viele Grüße
Gerd

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Klaus (sfa)
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Re: Rückrufe K1300

#45 Beitrag von Klaus (sfa) » 3. Februar 2011, 14:34

Ich teile Handys Auffassung sehr wohl. Dieses Teil ist nun wirklich nicht für Biegespannungen ausgelegt, aber zu denen kommt es im Gammelfall sehr wohl. Man wird es vermutlich nur kaum merken, weil sich als Federn darstellt, was in Wirklichkeit auch Teil des Verbiegens ist.
Irgendwo hier hatte ich mal einen Vergleich mit einem Bauteil genau gleicher Aufgabe an einem Motocrossmotorrad (CR 500) angestellt. Der Materialeinsatz ist deutlich höher. Bei so einem leichten Motorrad merkt man auch sehr genau, dass und wenn dort ein Lager festgeht. Und das, weil dieser "dicke Knochen" (sieht wirklich so aus) nicht biegt.

Andererseits habe ich bei ca 50tkm mal das Teil aus meiner GT ausgebaut, um nachzusehen. Es war völlig o.K..
Alkohol löst keine Probleme!! ....aber Milch auch nicht!!

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Re: Rückrufe K1300

#46 Beitrag von Handi » 3. Februar 2011, 15:42

Bergaufbremser hat geschrieben:Nein, ich glaube das der wirkliche Grund für den Tausch ein anderer ist.
Wir können alle nur Vermutungen äußern, weil wir's nicht wissen. Aus der Zeit meines Studiums kann *ich* mir die Ursache aber so wie von mir beschrieben vorstellen. Es muß ja nicht sein, daß das Lager komplett fest geht. Reicht ja schon, daß es schwergängig wird. Dann treten Biegebelastungen auf, die die Lager normalerweise kompensieren. Das müßen noch nicht mal sehr hohe Kräfte sein; in Verbindung mit einer hohen Frequenz und wechselnden Belastungen (mal nach oben, mal nach unten) kann das zu einem sog. "Dauerbruch" führen. Fakt dürfte jedenfalls sein, daß der Hebel regulär nur in Längsrichtung beansprucht wird (bzw. werden soll).
Manfred (Mod S-RR, K1200/1300 S/R/GT)

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Re: Rückrufe K1300

#47 Beitrag von Dietmar Hencke » 3. Februar 2011, 17:03

Ich finde, alle Argumente und Erscheinungsbilder sprechen für Handi's Interpretation. Natürlich hat Gerd Recht, wenn er meint, das Teil sei bei Biegebeanspruchung unterdimensioniert. Dafür ist es ja auch gar nicht gemacht, sondern nur für Zug/Druck.
Gruß Dietmar

Aktuell: ZZR1400 jetzt mit Superbike-Lenker; 60.000km überschritten      
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Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert. (Einstein)

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Re: Rückrufe K1300

#48 Beitrag von Bergaufbremser » 4. Februar 2011, 08:48

Moin Manfred, Moin Dietmar,
(also ohne daraus ne Endlosdiskusion werden zu lassen; zunächstmal, Manfred hat recht wenn er sagt, alles basiert nur auf Vermutungen!)
Und da ich das Ding derzeit noch nicht in den Fingern hatte, stocher auch ich nur im Vermutungsgemüse.
Aber da das ein sehr schönes Anschauungsstück für uns Lagerfuzzis ist hab, ich das mal mit den Kollegen anhand von Franks Skizze von der CD und Vessis Foto aus der damaligen "Rückrufaktion Hinterradaufhängung" (siehe unten) die Situation einmal durchdiskutiert, da es wirklich auf unsere täglichen "Problemstellungen" passt.
Um ehrlich zusagen; die Fraktion der "Durchbieger" war da, die Mehrzahl der Kollegen tut sich damit aber schwer, weil man damit unterstellen müßte das der untere linke oder untere rechte Drehpunkt dieser 4-Punkt-Mimik festsitzen würde wie eine Schweißverbindung. Dann, und erst dann treten nach Meinung der Kollegen Biegespannungen auf.
Vorher würden die Drehpunkte (bei denen man unterstellen darf das, wenn dort schon keine Lager ist, sie doch mindesten geschmiert sein dürfen)beim Festgehen von Innenring und Außenring, bzw. der Hülse und der sonstigen Innereien, die durchgehende Schraube als Achse beginnen wird zu drehen.
Man könnte spaßeshalber ja mal per skizziertem Bebeln und einer angenommen Gewichtskraft von 100 Kilo(Fahrer) + halben Moppedgewicht die wirkenden Drehmomente ausrechnen, dann wird man festestellen das die Kräfte über die Schwinge eingeleitet, um die Drehpunkte herum (angenomenes R von ~5 mm)nahezu gegen unendlich gehen. Was sich in unserer Praxis auch als durchweg zerstörte Lager seigt und bestätigt.
Wie gesagt, wenn wir solche(ähnlichen) Sachen zur Befundung nicht schon duzende male auf dem Tisch gehabt hätten, würd ich Dietmar und Manfred sofort recht geben. Da wir es aber noch niemals erlebt haben, das nicht das schwächste Glied der Kette nachgibt, ....!

Wenn man sich aber das Bild unten so ansieht, ist der Raum unter dem Dämpfer bis zum Hebel nicht gerade groß
und ich glaube das beim Einfedern der Dämpfer auf Zug beansprucht wird. Und wenn die Fabrik mal heftig einfedert?
Hat jemand mal den ebsagten Hebel auf Berührungspunkte (von oben)vom Dämpfer untersucht?
http://www.vestrick.de/fotos/2010/DSC00086.jpg
Wie Manfred schon sagte: ...alles nur Vermutungen! :wink:
Wenn ich es einrichten kann, hol im mir mal das Austauschteil im Vorfeld und werds mir mal intesiv ansehen
und mit dem "gebrauchten" Teil später dann gegenüberstellen.
Viele Grüße
Gerd

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Klaus (sfa)
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Re: Rückrufe K1300

#49 Beitrag von Klaus (sfa) » 4. Februar 2011, 10:16

Die Hebelage da unten hast Du leider noch gar nicht verstanden. Verfasst aber ellenlage Sätze, schau Dir das bitte erst mal genau an.

Gruß
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helmi123
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Re: Rückrufe K1300

#50 Beitrag von helmi123 » 4. Februar 2011, 10:27

:) Eine 3 Punkt Lagerung,ist ein Lager fest gibt es Verwindung ist dann das Material zu dünn eben diesen Bruch.

Seit verstärkte Teile verbaut werden ist Ruhe. :wink:
:lol:

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