Verzurrung auf dem Autoreisezug

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Kuddellmuddell
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Re: Verzurrung auf dem Autoreisezug

#26 Beitrag von Kuddellmuddell » 28. Juli 2014, 09:04

Ich bin auch einmal mit dem Autoreisezug nach Narbonne Süd Frankreich gefahren. Konnte mich aber nicht erinnern das wir das Bike selber festmachen mussten, das haben in Bremen die Bahnmitarbeiter gemacht. Vorne oberhalb des Kotflügels an den Vorderbeinen. Hinten am Haltegriff und auf der anderen Seite am Kardan. mehr nicht.
Das war aber schon 2000, also sehr lange her.
Werde es aber nicht wieder machen, denn die Bahn sagt einem sehr viel zu und wenn ein Schaden eintritt sind sie nicht mehr erreichbar.
Bei uns war es so das, trotzdem wir gefragt hatten ob der Zug so in dieser Richtung weiterfährt, er in der Nacht in Dijon umgekuppelt wurde und die Lokomotive nun auf der anderen Seite fuhr. So hatten die großen Windschutzscheiben der K genug Platz den Wind einzufangen und der Mechanismus der Scheibenverstellung zu brechen. Wenn man das mal erlebt hat, wie die Gegenzüge an einem vorbeiballern ist das kein wunder.
Da ist in der Scheibenverstellmechanik eine Sollbruchstelle, die bricht um bei einem Unfall den FAhrer nicht in seinem Abflug zu behindern.
Wir haben dann in Barcelona, tatsächlich von einem Freundlichen BMW Händler zwei der Mechaniken aus den Vorführern eingebaut bekommen, so das wir nach Afrika weiterfahren konnten.
Der Hammer kam dann später. Die Bahn wiegelt alle Haftung ab. Es gibt ein Gesetz von 1938 in dem die Bahn, Schäden an Transportgut in offenen Güterwagen nicht ersetzen muß. So sind die fein raus.

Hayabusa
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Re: Verzurrung auf dem Autoreisezug

#27 Beitrag von Hayabusa » 28. Juli 2014, 14:44

Ist ja der Hammer. Ein Gesetz aus dem letzten Jahrtausend, welches nicht weit weg von der hundertjährigkeit ist soll heute noch gelten? Damals fuhr man mit Dampf und unter 100 KM/h. Heute mit über 300 KM/h. Da sollte nachgebessert, oder geklagt werden bis zum Sanktnimmerleinstag.

Gruß

Hayabusa

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Help!!!! Dringend!!! Re: Verzurrung auf dem Autoreisezug

#28 Beitrag von Hayabusa » 29. August 2014, 21:46

Help! Dringend!!!

Ich habe nun den Hänger da. Bandit ist verzurrt und bei der 1200 LT habe ich von 19 Uhr bis jetzt 22:39 gebastelt und habe nur Fragezeichen im Gesicht.

Laut den Bildern ist die ja nur an der Gabel fixiert. Klar hinten auch noch..., aber die BMW wackelt wie sau und die Bandit steht wie angenagelt.

Wie habt Ihr das denn ohne Montageplatte gemacht? Denn ich habe auch die Angst das die Gurte an der Gabel rutschen und dann die BMW anfängt zu springen. Wir fahren über 2000 Kilometer und nicht mal eben um die Ecke.

Hinzu machen mir die Bremsschlauchhalterungen an der Gabel sorgen, denn da liegen die Gurte ja an. Wäre nett wenn ich bis morgen (30.09.2014) im Laufe des Vormittages eine Antwort hätte, denn dann will ich eigentlich losfahren.

Danke!!!

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Re: Verzurrung auf dem Autoreisezug

#29 Beitrag von CDDIETER » 29. August 2014, 22:10

Hallo,
Wenn du die Räder am Boden gegen Verrutschen fixiert hast, solltest du die LT "kräftig" in die Federn drücken und die 4 Spanngurte satt anziehen - das geht nur zu zweit.
Gruß aus den "Holländischen Bergen"

CdDieter

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Re: Verzurrung auf dem Autoreisezug

#30 Beitrag von Hayabusa » 29. August 2014, 23:25

Dank Dir für die schnelle Antwort. Aber in die Federn ziehen ist gut. Wie denn? Ich habe die Gurte um die Gabel gebunden. Siehe dazu die Bilder vom anderen Dieter. Denn entgegen der Bandit fehlt der BMW die Gabelbrücke. Und ich habe Sorge das die Bremsleitungen beschädigt werden. Außerdem hat der Hänger für 3 Mopeds so blöde Haltepunkte das der Gurt an dem Schutzblech anliegt. Habe da noch die Sorge das selbst wenn ich einen Lappen dazwischen lege, das nach hin und um nach 4000 Kilometern da kein Lack mehr drauf ist.
Danke für alle weiteren schnellen Antworten.

Gruß

Hayabusa... die ich mich dann schon statt der BMB auf den Hänger verladen sehe...

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Re: Verzurrung auf dem Autoreisezug

#31 Beitrag von CDDIETER » 30. August 2014, 07:46

Hallo,
Was ist denn das fúr ein Anhänger? Wenn du keine vernünftigen Befestigungspunkte hast, ist das mit 3 Maschinen drauf schon ein Risiko - die Fuhre wird dann wohl mehr als 750KG haben!?
Um eine gewisse Stabilität zu bekommen, musst du die Befestigungspunkte so wählen, das sie auch Kräfte aufnehmen können.
In die Federn ziehen: einer setzt sich drauf und drückt die Maschine durch mehrmaliges Ruckeln nach unten. Der andere spannt jeweils die Gurte nach bis das ganze System stabil wird. Bei der DB machen die das nicht anders!
Gruß aus den "Holländischen Bergen"

CdDieter

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Re: Verzurrung auf dem Autoreisezug

#32 Beitrag von Hayabusa » 30. August 2014, 08:52

Hallo Cd Dieter. Nein wir haben nur 2 Mopeds drauf. Wir haben nur einen 3er gewählt damit genug Platz und Gewicht in Rrserve ist. Das mit den Federn haben wir probiert, aber das funzt irgendwie anscheinend nicht, da die immer noch federt. Denn die Gurte sind ja um die Gabel und da kann man die Federung nicht mit festhalten. Wir fahren in 10 Minuten aber los und testen mal. Ich habe aber ein sehr ungutes Gefühl.

Gruß Hayabusa.

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Re: Verzurrung auf dem Autoreisezug

#33 Beitrag von CDDIETER » 30. August 2014, 09:07

Hallo,
Die Verzurrung sollte nicht nur zur Seite sein, sondern um die Federung zu belasten auch nach unten.
Also wenn ich mich mit meinen 90 KG in die Federn schmeisse, gehen die ein beachtliches Stück runter und das reicht dann zum fest machen.
Gruß aus den "Holländischen Bergen"

CdDieter

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Re: Verzurrung auf dem Autoreisezug

#34 Beitrag von Hayabusa » 4. September 2014, 19:35

Hat alles bestens geklappt. Haben schon einiges abgerissen und morgen geht es dann was höher. Dank allen für die Tips.

Gruß Hayabusa

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