Kupplungsschaden

Alles was es an und um die LT zu schrauben gibt
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Joshua90
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Kupplungsschaden

#1 Beitrag von Joshua90 » 7. April 2015, 17:26

Hallo zusammen,

nachdem ich dachte, dass es mit ein paar Flüssigkeitswechseln getan sein sollte, musste ich dann heute feststellen, dass dem nicht so ist. Ich habe das Motorrad, welches 3 Jahre gestanden hat, heute Morgen zugelassen und problemlos über den TÜV gebracht, und nach einer halben Stunde Fahrtzeit, beim Auffahren auf die Autobahn, ist mir die Kupplung durchgerutscht.
Da hat sich dann wohl doch ein Simmerring verabschiedet, und es ist Öl in die Kupplung gekommen.
Dann habe ich bei BMW angerufen, und erfahren, dass sich da unter 1.200 € nichts machen lässt, und vor Mai wegen einer Rückrufaktion keine Termine frei sind. Glaubt ihr, es ist möglich, die Kupplung selbst zu tauschen, oder kennt ihr eine Werkstatt im Raum Krefeld und Umgebung, die dies kostengünstig und in naher Zukunft für mich tun kann?
Vielleicht hat ja auch einer von euch Lust und Zeit, sich der Sache mit mir anzunehmen, und den einen oder anderen Euro zu verdienen.
Ich freue mich auf Antworten!

Grüße :)

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farbschema
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Re: Kupplungsschaden

#2 Beitrag von farbschema » 7. April 2015, 19:10

Grüße, Felix
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Joshua90
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Re: Kupplungsschaden

#3 Beitrag von Joshua90 » 7. April 2015, 19:35

Danke für den Link.
Damit kann ich es schonmal ausschließen es selbst zu versuchen.
Hmmm also bin ich wohl aufgeschmissen :(

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Gottfried
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Re: Kupplungsschaden

#4 Beitrag von Gottfried » 7. April 2015, 19:36

Grundsätzlich kann man die Kupplung selber tauschen, sofern man viel Geduld, passendes Werkzeug und einiges an LT Fachwissen mit bringt.
Haben hier schon einige hinter sich gebracht und ist sicherlich nicht ganz ohne.
Mit 1.200,- Euro bist mMn für eine Reparatur in der Fachwerkstatt relativ günstig dabei und würde ich dort machen lassen.

http://files.homepagemodules.de/b544023 ... fd0edd.gifGroße Verneigung vor denen, die solch aufwendige Arbeiten selber zu Hause durchführen bzw. schaffen.
Gruß und gute Fahrt!

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Re: Kupplungsschaden

#5 Beitrag von Joshua90 » 7. April 2015, 19:42

Ja die 1200€ sind schon angemessen aber es tut halt weh so viel Geld.
Alleine ohne jemanden der Ahnung von der Maschine hat trau ich mir das echt nicht zu.
Ich finde auch einfach keine Werkstatt die eher zeit hat.

.....alles blöd, da habe ich mich heute morgen nach dem TÜV so gefreut. :x

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Re: Kupplungsschaden

#6 Beitrag von Elvis1967 » 7. April 2015, 19:59

Darauf achten beim Ölwechsel, nicht zuviel Öl einfüllen. Mit Filterwechsel 3,75 L. Bei überfüllen Haut es dir den Simmerring durch und die Kupplung ist Geschichte. Für 1200 ein guter Preis. Normal sind eher um die 2 große Scheine.
Gruß Frank
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Re: Kupplungsschaden

#7 Beitrag von Cowdriver » 7. April 2015, 20:09

also ich habe meine mit sehr viel Rücksicht und ohne irgendwelche Beschleunigungsorgien 1 Saison gefahre mit rutschender Kupplung. Eben vermehrt in tieferen Gängen beschleunigen und dann erst hochschalten. 1200 Euros ist ein guter Preis nur Kupplungsscheibe, Tellerfeder und Anpressplatte mit Gehäuse-Deckel ist schon alleine ca 320.- dann noch ein Tag Arbeit und klein und nebenmaterial....bei mir steht 1500.- Euros + Märchensteuer!!auf der Rechnung
Wieviele Km hat sie denn? wenn sie schon zerlegt ist für Kupplung, Anlasser auch revidieren bzw Kontrollieren. Kommst nur hin wenn alles zerlegt ist. Anlasserrelais auch gleich wechseln. Vom Hinterradantrieb auch gleich Dichtungen kontr.
JAAA etz ist alles optimal zugänglich weil ehhh schon demontiert!!
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Re: Kupplungsschaden

#8 Beitrag von Joshua90 » 7. April 2015, 20:17

Ich habe mir auch gedacht ich versuche es ein paar Tage so zu fahren aber bei BMW sagte man mir damit kann ich einen Motorschaden herbeiführen.
Gibt es hier jemanden der soetwas schon mehrere male gemacht hat und da eventuell Lust und Zeit zu hätte oder gibt es hier im Umkreis empfehlenswerte Werkstätten die nicht zu BMW gehören und vollig überlaufen sind?
Grüße

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Re: Kupplungsschaden

#9 Beitrag von Cowdriver » 7. April 2015, 20:22

Beim "Freundlichen" wurde mir schon gesagt, dass das ABS nicht repariert werden kann!
War au mal beim :D und wollte den Plungertest machen lassen und er guckt wie ein Auto :shock: nur nid sooo schnell und fragt mich was das sei!!!
Den Motorschaden leuchtet grad bei mir nid ein. Evtl kann mir das jemand aus dem Forum erklären!(ist kein Scherz, würd mir das gerne erkläre lasse)
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Re: Kupplungsschaden

#10 Beitrag von Cowdriver » 7. April 2015, 20:24

frag mal den güügel, nach ner freien Werkstatt, aber ich musste auch lange suche....der ne Ahnung hat von den Dickschiffen und dran arbeite will.
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Re: Kupplungsschaden

#11 Beitrag von Joshua90 » 7. April 2015, 20:24

Die meinten die Kupplungsscheibe würde wegglühen :)

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Re: Kupplungsschaden

#12 Beitrag von Joshua90 » 7. April 2015, 20:26

Ich habe heute schon mit soooo vielen Telefoniert und keiner will :(

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Re: Kupplungsschaden

#13 Beitrag von manfred180161 » 7. April 2015, 20:33

Hast auch schon mit dem Verkäufer telefoniert? Verdeckter Schaden, der soll zumindest einen Großteil der Kosten übernehmen oder das Mopped zurücknehmen. Hast sie doch erst gekauft...
Gruß
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Re: Kupplungsschaden

#14 Beitrag von Joshua90 » 7. April 2015, 20:35

Ich habe das Motorrad von einem Freund meines Vaters wirklich sehr günstig kaufen können weil wir auch eben wussten, dass so etwas nach der langen Standzeit passieren kann bzw. wird.
Gru0

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Re: Kupplungsschaden

#15 Beitrag von MondMann » 7. April 2015, 20:44

Joshua90 hat geschrieben:Die meinten die Kupplungsscheibe würde wegglühen :)
Die hat aber nunmal garnichts mit dem Antriebsmotor zutun.., die dreht separat im Kupplungsgehäuse.., das einzige was passieren kann ist, das mehr und mehr MotorÖl durch den defekten Wellendichtring ins Kupplungsgehäuse sickert und irgendwann der Motorölstand zu weit absinkt.., diesen mußt Du dann durchs Schauglas kontrollieren.., halbes Schauglas ist ok..!!!
"Bis die Tage", viele Grüße,
Erwin

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Re: Kupplungsschaden

#16 Beitrag von Joshua90 » 7. April 2015, 21:05

Okay danke für die Tipps.
Ich hoffe ich kann den Schaden schnell beheben :(

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Re: Kupplungsschaden

#17 Beitrag von farbschema » 7. April 2015, 22:09

Vielleicht kann man es auch Chance sehen und sich freuen, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

Es hört zwar keiner gerne, aber bei alten großen BMWs kommen Schäden unvermittelt
und dann oft heftig. Andere Dinge wie Undichtigkeit im Hinterradantrieb (Öl auf dem Hinterrad möglich)
oder Probleme mit Bremsschläuchen / der Bremsanlage sind unter Umständen von der Auswirkung deutlich unangenehmer als eine rutschende Kupplung.

Wenn man sich nicht *total* sicher ist was man tut, halte ich auch das Fahren mit siffender Kupplung für unverantwortlich.
Je nachdem wie groß der Ölverlust ist, hat es weitere Nebenwirkungen. Da sind durch das konstante Rutschen verbrannte Beläge / Reibscheiben sicher das kleinste Problem.

Wie kürzlich geschrieben schreit das Moped danach, wirklich gründlich geprüft zu werden. Die Technik ist zudem
komplex und der Hobel sehr verbaut.

Die zweite gute Nachricht ist jedoch, dass man diesen Schaden auf mit einer gründlichen Inspektion wohl kaum hätte abwenden können.

Viel Erfolg beim Fixen der Q - besser etwas vorsichtig sein bei allzu lockeren Handlungsempfehlungen einer Forumsmitglieder hier ;-)
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Re: Kupplungsschaden

#18 Beitrag von Dieter Siever » 8. April 2015, 01:10

Den Bericht aus der Wiki habe ich vor vielen Monden mal geschrieben. Der erste Kupplungswechsel dauert etwas länger ist aber machbar.

Der Bericht klingt etwas schlimm weil ich alle Probleme etwas ausgeschmückt hatte. Es ist aber die beste Möglichkeit die LT mal richtig kennen und lieben zu lernen.

Man kann das wirklich selbst machen. Ich bin auch keine Mechaniker und habe das irgenwie wieder zusammen bekommen. Viel beschriften, viele Fotos bringen Sicherheit nichts verkehrt zu machen.

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Re: Kupplungsschaden

#19 Beitrag von farbschema » 8. April 2015, 07:17

Dieter Siever hat geschrieben:

Der Bericht klingt etwas schlimm weil ich alle Probleme etwas ausgeschmückt hatte.
Es ist aber die beste Möglichkeit die LT mal richtig kennen und lieben zu lernen.
Viel beschriften, viele Fotos bringen Sicherheit nichts verkehrt zu machen.
Allein der Hinweis auf das Werkzeug und die Notwendigkeit, perfekt mit Drehmomenten und ggf.
Schneideisen bei ausgerissenen Gewinden umzugehen zeigt doch, dass Vorerfahrung notwenig ist.

Nichts ist schlimmer als ein auseinandergerissener Haufen, den kein Mensch mehr zusammen bekommt.
Vielleicht noch ein schlecht montiertes Fzg., dass verbastelt und nicht mehr fahrtauglich ist.

Gestern habe ich einen Kupplungsbericht gelesen, da war die Kupplung innerhalb recht kurzer Zeit mehrfach zu zerlegen.
Montagefehler der Werkstatt nicht auszuschließen.

An dieser Stelle erwarte ich eigentlich einen Warnhinweis von einem erfahrenen und vorausdenkenden Biker - Reparatur
nur bei wirklich angenemessenen Vorkenntnissen und Profiwerkzeug! :roll:
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Re: Kupplungsschaden

#20 Beitrag von Dieter Siever » 8. April 2015, 10:13

Hallo Felix,

natürlich hast Du Recht.
Ich wollte nur ermuntern nicht gleich aufzugeben weil die Beschreibung/Schilderung im ersten Blick undurchsichtig scheint.

Handwerkliches Geschick, sogfältige Arbeitsweise und Grundverständnis für mechanische Arbeiten sind Voraussetzung.

Um Arbeiten mit der Mechanik zu erlernen ist ein Kupplungswechsel sicher nicht das beste Projekt.

Einen Warnhinweis sehe ich mehr bei sicherheitsrelevanten Dingen. Ein Bremsflüssigkeitswechsel ist bestimmt einfacher als ein Kupplungswechsel kann aber deutlich gefährlicher werden wenn etwas falsch gemacht wird.

In dem WIKI Bericht waren aber ausreichend Hinweise das man da nicht unbeleckt ran gehen sollte.

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Re: Kupplungsschaden

#21 Beitrag von Joshua90 » 8. April 2015, 11:04

So gern ich es auch möchte aber ohne jemanden der die Maschine kennt trau ich mich da einfach nicht ran.

Grüße

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Re: Kupplungsschaden

#22 Beitrag von Joshua90 » 8. April 2015, 13:06

So es ist beschlossen.
Ich werde die Kupplung selber tauschen.
Ich kann in einer Halle von einem Freund arbeiten.
Habt ihr noch ein paar Tipps für mich?
Ich werde alles so machen wie im Wiki beschrieben, und hoffen, dass ich danach keinen Totalschaden habe...
Hatt jemand noch Infos wo ich die Ersatzteile bestellen kann?

Grüße

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Re: Kupplungsschaden

#23 Beitrag von Joshua90 » 8. April 2015, 14:05

Könnt ihr mir sagen, welche Teile ich vei einer verölten Kupplung alle tauschen sollte und welche Arbeiten man noch gleich mit machen soll wenn das Motorrad schonmal auseinandergebaut ist.
Danke schonmal!
Ich werde euch wärend der Arbeiten mit vielen Berichten und Bildern und bestimmt auch Fragen versorgen :):):)
Sollte ich die Teile beim :D bestellen?

Grüße aus Krefeld

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Re: Kupplungsschaden

#24 Beitrag von Dieter Siever » 8. April 2015, 16:11

Joshua90 hat geschrieben:Könnt ihr mir sagen, welche Teile ich vei einer verölten Kupplung alle tauschen sollte und welche Arbeiten man noch gleich mit machen soll wenn das Motorrad schonmal auseinandergebaut ist.
Wir werden dir so gut es geht helfen.

Hast du das Werkstatthandbuch? Das ist Voraussetzung.
Im Werkstatthandbuch stehen viele Dinge die zu erst ziemlich unsinning erscheinen. Am Ende machen diese Hinweise aber alle Sinn. (Z.B. ist angegeben wo die Kabelbinder hin gehören. Ein falscher Kabelbinder an den Gaszügen und der Tempomat macht nicht mehr was er soll.)

Jede Schraube mit angegebene Moment anziehen. Wenn ein Gewinde im Block erstmal hin ist macht das viel unnötige Arbeit. Nicht zuviel Gewalt anwenden. Die meisten Dinge passen wunderbar zusammen. Wenn was nicht zusammen will hat das meist Ursachen.

Du brauchst auf jeden Fall die Kupplungsscheibe. Der Dichtung (ist nur eine Pape) vom Kupplungsnehmerzylinder geht ist beim Demontieren auch meist den Bach runter.

Interessanter ist es wo das Öl hergekommen ist. Da werden dann entsprechnde Simerringe notwendig. Könnte auch vom Kupplungsnehmerzylinder selbst kommen. Das lässt sich erst feststellen wenn die Kiste zerlegt ist. Beim zerlegen genau drauf schauen wo Öl ist und wo nicht. Die Suche nach dem Grund der verölten Kupplung gestalltet sich sonst schwierig.

Denk an die Kleinigkeiten wie Schraubensicherungsmittelchen.

Was du auf jeden Fall brauchst ist ein 14ner Nuss mit großem Antrieb 1/2 Zoll in hochfester Ausführung. Viele, die versucht haben das Schwingenlager mit der normalen Knarre zu lösen haben sich den Schraubekopf zernuddelt. Auch vom Schlagschrauer kann man nur abraten. Da ist Handarbeit angesagt.

Wenn alles auseinander ist könnte man die Dinge der Inspektion gleich mitmachen. Luftfilter z.B. sitzt sinnvoller weise unter dem Tank.

Mach viele Detailfotos wie rum gehört der Winkel ran wie rum die Stange der Kugelkopf usw. löst sich damit schnell.

Dann mal ran ans Werk.

Dieter
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Re: Kupplungsschaden

#25 Beitrag von Joshua90 » 8. April 2015, 16:31

Danke für deine Antwort.
Das Handbuch habe ich .
Ich weis eben nicht wie ich herausfinden soll von wo das Öl kommt.
Macht es Sinn direkt alle Simmerringe zu tauschen und wenn ja weis ich gar nicht wo die überall sitzen.
Das Auseinanderbauen trau ich mir und meinem Vater zu nur die Fehlersuche da bin ich mir nicht so sicher :(

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