eine Frage der Reifen ?

Alles rund um die Reifen: Tests, Kommentare
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gardy42
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Hallo K1200LT Freunde

#1 Beitrag von gardy42 » 18. August 2016, 23:16

Falls dieser Beitrag hier nicht richtig sein sollte, rückt ihn bitte an die richtige Stelle und verzeiht mir!

Wie bereits mitgeteilt, habe ich mir am 13.07.2015 anlässlich meines Geburtstages eine super gepflegte K1200LT, Bj. 1999 mit unglaublichen fast 17.000 km gekauft.
Nun habe ich bereits am Anfang d.J. alle Öle gewechselt und es ging mit der Familie auf große Motorradtour in die Dolomiten. Mein Sohn ist mit meiner Tochter auf seiner GS1200 unterwegs gewesen und meine Frau und ich waren mit unserer "Dicken" unterwegs.

Wie von BMW vorgeschrieben, habe ich meinen Reifendruck im Hinterrad vor Reiseantritt (mit Gepäck und Sozia) auf 3,2 Atü aufgepumpt und habe dann meine Reise angetreten. Es lief alles richtig perfekt, obwohl wir zunächst für die letzten 20 km vor der ersten Etappe (Tiroler Zugspitgebiet) fast zwei Stunden bei Dauerregen benötigt haben.

In der zweiten Etappe haben wir dann Kartitsch in Osttirol erreicht.
In den fünf Tagen vor Ort hatten wir einen Tag Dauerregen, den wir für eine 21 km Fahrt in das Schwimmbad nach Innichen genutzt haben. An diesem Tag hat es unaufhörlich wie aus Eimern gegossen. Morgens nass hin und abends wieder nass zurück nach Kartisch, und hier ist es dann passiert!
Auf dem letzten Stück durch die Serpentinen in das Bergdorf Kartisch, hinter einer Kehre. auf einem geraden Stück, habe ich ganz vorsichtig beschleunigt, es regnete immer noch unentwegt, mein Sohn war bereits mit meiner Tochter hinter der nächsten Kehre verschwunden, plötzlich brach mein Hinterrad nach links aus und ich konnte trotz 35-jähriger und sturzfreier Erfahrung meine Dicke nicht mehr halten. Im Geiste verlief dann alles für mich jetzt im Nachhinein wie in Zeitlupe!
Zunächst habe ich meine Frau unfreiwillig abgeladen und ich hang seitlich auf meinem Esel und konnte durch meine weiteren Lenkreaktionen am Lenker (so habe ich es zumindest in diesem Moment wahrgenommen) vermeiden, dass ich in den rechten Abhang neben der Fahrbahn gelange.
Durch die vorsichtige Fahrweise bei diesem Regenwetter, hatte ich vielleicht gerademal 40 km auf der Uhr. Meine Frau ist etwa 40 Meter hinter mir sofort aufgestanden und hat den nachfolgenden Verkehr gewarnt. Gott sei Dank!

Für mich als alter Hase erschließt sich dieser Unfall leider nicht, Fachsimpeleien mit meinem Sohn über Reifen und evtl noch vorhandenem Reifendruck (3,2 Atü während dieser Sturzfahrt ohne Gepäck und nasser Fahrbahn, Reifen Metzler lt. Rechnung 2011 vom Freundlichen montiert und DOT 07.2010 mit vollem Profil)!

Entsprechend bin ich dann natürlich auch bei Starkregen auf dem Rückweg in Richtung Kufstein gefahren, jeder LKW hat mich förmlich geschoben, ich hatte höllische Angst.
Ich würde mich von daher sehr über jeden sinnvollen Kommentar von Euch freuen, um eine evtl. Gefahrenquelle abzustellen! Weiß jemand einen Rat?

Ach ja, in den 14 Tagen haben wir 3.000 km zurückgelegt, durch den Starkregen auf der Rückfahrt ist dann zunächst zeitweise mein Tempomat ausgefallen, anschließend haben die Blinker auch ihren Geist aufgegeben, die Warnblinkanlage funktionierte jedoch ohne Probleme. Nach reichlicher Trocknungsfahrt durch Deutschland, während dieser Tour, funktionierte plötzlich beides wieder ;-))

Daaaaaaanke für Eure Tipps!

LG

Euer
Hardy

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Gottfried
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Re: Hallo K1200Lt'ler, bin ein Neuer, bin ich hier richtig?!

#2 Beitrag von Gottfried » 19. August 2016, 07:28

Hallo Hardy,

vorweg, dieser Beitrag gehört eher in die Abteilung LT-Reifen. Unsere Mod's werden diesen schon richtig verschieben. :wink:

Zum Thema, der Ausrutscher kann viele Gründe haben. Bei meiner ersten LT war es bei starkem Regen ein frischer Asphaltbelag mit einem kaum sichtbaren Ölfleck. Bei einer Kreuzung direkt mit dem Hinterrad darauf zu stehen gekommen. Beim rechts abbiegen hat es dann das Hinterteil weggezogen und schon sind meine Frau und ich samt LT auf der Nase gelegen.
Da kann also in Deinem Fall alles mögliche am Strassenbelag gewesen sein....
Damals waren ebenfalls ein ME 880 montiert, gleicher Luftdruck. Der Metzeler ist, wie man in vielen Beiträgen hier im Forum lesen kann, bei Regen nicht ganz ohne zu fahren. Dein ME mit DOT 2010 gut 6 Jahre alt, eventuell schon etwas hart geworden.

Wichtig ist, wie immer in solchen Fällen, dass Euch nicht zu viel passiert ist. Der Schreck geht wieder vorbei.
Probier mal den Bridgestone BT 020, achte darauf, dass es keine zu alte Produktion ist. Der fährt sich bei Regen um einiges besser.

Alles Gute für Euch
Gruß und gute Fahrt!

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Re: Hallo K1200LT Freunde

#3 Beitrag von Heinzn55 » 19. August 2016, 14:25

Mir ging es ähnlich am Großglockner, hab mich im Regen zum Gespött meiner Kollegen gemacht da man diesen Reifen bei Regen einfach NICHT vernünftig fahren kann !
Ja auch ich habe Erfahrung und mir kann keiner weiß machen das der Reifen bei Nässe haftet.
Es sei denn ich schiebe meine Lt.

Kauf Dir den Bt und genieße wieder Lt fahren ..... Auch im Regen.
Zuletzt geändert von Dieter Siever am 19. August 2016, 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Fullquote entfernt
Gruß aus dem Sauerland

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Re: eine Frage der Reifen ?

#4 Beitrag von manfred180161 » 19. August 2016, 14:50

Zu der Reifenproblematik bei der LT gibts schon mehrere Threads. Brauchen wir noch einen? :-)
Gruß
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Re: eine Frage der Reifen ?

#5 Beitrag von Frank@S » 19. August 2016, 14:57

Dieser Beitrag wurde aus dem Vorstellungsthread in ein neues Thema hier verschoben und ich wollte es nicht an irgendeinen anhängen .....


Alles widder gut ?
;-)

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Re: eine Frage der Reifen ?

#6 Beitrag von manfred180161 » 19. August 2016, 15:58

Love you anyway... :-)
Gruß
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Re: eine Frage der Reifen ?

#7 Beitrag von Gottfried » 19. August 2016, 17:40

manfred180161 hat geschrieben:Zu der Reifenproblematik bei der LT gibts schon mehrere Threads. Brauchen wir noch einen? :-)
Thema Reifen und K1200LT sind untrennbar miteinander verbunden. :wink: Es gibt immer wieder neue Erlebnisse. Jeder, der zu einer LT findet, wird damit irgendwann konfrontiert.
Klar könnte man hier im Forum auch die Suchfunktion benutzen, aber was soll`s. :D

Die alten LT Hasen haben schon Ihre Erfahrungen hinter sich. Leider ist die Auswahl der Bereifung für die LT stark beschränkt und es wird vermutlich für die alte
schwergewichtige Lady nichts Neues in dieser Hinsicht geben.

Frank@S hat geschrieben:Dieser Beitrag wurde aus dem Vorstellungsthread in ein neues Thema hier verschoben und ich wollte es nicht an irgeneinen anhängen .....
Frank, danke, ist schon richtig so.
Gruß und gute Fahrt!

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Re: eine Frage der Reifen ?

#8 Beitrag von Dieter Siever » 19. August 2016, 21:26

Um nicht die Reifendiskussion wieder anzuschieben mal eine kurze Zusammenfassung.

In den unendlichen Beiträgen zu den Reifen findet man von Prima bis unfahrbar alles was das Herz begehrt.

Ich verfolge das Forum seit Anbeginn und auch die Reifendiskussionen.
Über den Metzler wird meist kontrovers geschrieben. Über den BT hört man aber durchgängig nur positives außer der geringere Laufleistung.

Bei einer heuristischen Analyse bleibt nur der BT übrig, wenn man auf Sicherheit bedacht ist und die geringere Laufleistung in Kauf nimmt.

Dieter
Grüße Dieter - Mod: K1200LT, Admi: Wiki
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